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Recht

Brauerbund regt Änderung der Autobahngebühren ab -- Der Bayerische Brauerbund, München, hat in einem Schreiben an den Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, Dr. Otto Wiesheu, angeregt, die erst zum 1. Januar 1995 in Kraft getretene Regelung der Lkw- Benutzungsgebühren für bundesdeutsche Autobahnen möglichst schnell zu reformieren. - Für Zugmaschine und Hänger müssen getrennte Bescheinigungen erworben werden. Das führt zu einer verstärkten Bürokratie. - Die Flexibilität im Einsatz des Brauereifuhrparks ist nicht mehr gegeben, wenn man jede Bescheinigung für ein bestimmtes Zugfahrzeug und einen bestimmten Tag im voraus beschaffen muß. Auch wird dadurch der Verwaltungsaufwand in die Höhe getrieben..

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Gerste und Malz in der Europäischen Getreidemarktorientierung. Erläuterungen zu den Gesetzen und Vordnungen 1994 -- Zum Beginn des Wirtschaftsjahres 1994/95 sanken die Interventionspreise für alle Getreidearten um 7,7 Prozent. Die Differenz zwischen Schwellenpreis und Interventionspreis wurde etwas geringer. Im folgenden Beitrag erläutert der Autor die Gesetze und Verordnungen in bezug auf Gerste und Malz in der Europäischen Getreidemarktordnung.

Recht

Marke und Warenzeichen -- Zum 1. Januar 1995 ist mit zweijähriger Verspätung das neue deutsche Markengesetz in Kraft getreten. Damit wurden die Rechtsvorgaben der EG - Markenrechtslinie vom 21. Dezember 1988 in nationales Recht umgesetzt. Wie Bertram Rapp in der Süddeutschen Zeitung vom 3. Januar 1995 schreibt, löst das neue Markengesetz das nunmehr über 100 Jahre alte Warenzeichengesetz ab. Neben der Anpassung an die EG -Richtlinien bringt das neue Gesetz auch Reformen des gesamten deutschen Kennzeichnungsrechts vom Recht der Marken, der Namen, der Firmierungen von Geschäftsbetrieben, der Werkstitel bis hin zu den geographischen Herkunftsangaben. Der Schwerpunkt des neuen Gesetzes liegt lt. Schutzfähig sind nach dem neuen Recht sämtliche Zeichen, die geeignet sind, Waren bzw..

Recht

Weinbezeichnungsrecht -- Ein Weinbaubetrieb in Baden- Württemberg versah ein Weinetikett mit dem Zusatz: Handgelesen am 3. 10. 1990. Tag der Wiedervereinigung Deutschlands. Damit hatte er gegen das Weinbezeichnungsrecht verstoßen: Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg sei die Aussage handgelesen zwar erlaubt, da sie auf die Weinbaubedingungen hinweise; das Datum der Weinlese dürfe aber nach der Harmonisierung des europäischen Weinrechts nicht mehr auf dem Etikett erscheinen. Der Verweis auf den Tag der Wiedervereinigung stehe nicht im Zusammenhang mit dem Wein und seiner Geschichte. Sie habe folglich nichts auf dem Etikett verloren.

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Bundesrat für längere Ladenöffnungszeiten -- Geschäfte sollen in Zukunft auch an Werktagen länger geöffnet bleiben dürfen, sofern keine Arbeitnehmer beschäftigt werden. Steht der Ladeninhaber oder ein anderes Familienmitglied hinter der Ladentheke, sollen die gesetzlichen Ladenschlußzeiten nicht gelten. Das sieht ein vom Land Berlin vorgelegter Entwurf zur Änderung des Ladenschlußgesetzes vor, den der Bundesrat am 25. November verabschiedet hat. Erklärtes Ziel sollen bessere Einkaufsmöglichkeiten vor allem für Berufstätige in den neuen Ländern sein. Damit sollen zum einen kleinere, selbständige Einzelhandelsverkaufsstellen erhalten und eine größere Anzahl von Existenzen gesichert werden, die nach der Wende in den neuen Bundesländern aufgebaut wurden..

Recht

Nachlässiger Vollkaufmann wird auch noch belohnt -- Ein Kaufmann kommt aus einem einmal unterschriebenen Vertrag nur schwer wieder heraus. Dennoch hatte ein Autohändler aufgrund eigentümlicher Umstände mit dem Widerruf einer Vereinbarung Erfolg, in der er sich verpflichtet hatte, 100 000 Zündholzbriefe mit Werbeaufdruck abzunehmen. Zwei Dinge verhalfen ihm dazu, den Vertrag rückgängig zu machen: Er war nicht im Handelsregister eingetragen, und auf dem Vertrag stand ein Datum in der unüblichen Reihenfolge Jahr- Monat-Tag. Das Oberlandesgericht Koblenz wies darauf hin, daß es nach dem Gesetz nur für eingetragene Kaufleute keinen Verbraucherschutz gebe (2 U 1573/92). Das sei aber hinzunehmen, damit das Gesetz leichter zu handhaben sei. Das könne zwar auf den 18. 1. März 1994 _ 2 U 1573/92)..

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Gegen Vertreter an der Haustür ist kaum ein Kraut gewachsen -- Unangemeldete Vertreterbesuche werden von den Gerichten nicht beanstandet: Der Verbraucher wisse ja, daß die Vorsprache nicht zu irgendwelchen Vertragsabschlüssen zwinge. Ein Verbraucherschutzverein war jedoch der Meinung, eine Versicherungsgesellschaft gehe bei der Werbung neuer Kunden zu weit, indem sie persönlich adressierte Anschreiben mit der Überschrift Eine sorgenfreie Zukunft verschicke und darin ankündige, ein Mitarbeiter komme in den nächsten Tagen vorbei, um festzustellen, ob der Versicherungsschutz noch ausreiche. Dem Verein genügte es nicht, daß der Angeschriebene durch die portofreie Rücksendung einer Antwortpostkarte den angekündigten Vertreterbesuch noch verhindern konnte. Mai 1994 - I ZR 168/92)..

Recht

EG-Öko-Audit-Verordnung in Deutschland noch nicht umgesetzt -- Im Rahmen der 17. Techniker- und Braumeistertagung der Deutschen Brau-Kooperation bei der Erzquell Brauerei Bielstein stellte Dr.-Ing. Norbert Hiller, Geschäftsführer der Intechnica GmbH, Nürnberg, am 1. Dezember 1994 in Nümbrecht den Brauereileitfaden Die umweltbewußte Brauerei vor (s.a. Brauwelt Nr. 40, 1994, S. 1986) vor und behandelte auch das Thema EG-Öko-Audit. Dabei wies er darauf hin, daß die EG-Richtlinien für das Öko-Audit noch nicht in deutsches Recht umgesetzt sind. Darüber hinaus ist die Teilnahme freiwillig. Offizielle Zertifizierungsstellen gibt es noch nicht. Die Bundesregierung plädiert eher für die Einrichtung derartiger Zertifizierungsstellen durch die Wirtschaft. Laut Dr..

Recht

Einkommensteuer: Bilanzberichtigung wegen unterlassener Bilanzierung von Betriebsvermögen -- Ist die Bilanzierung eines Wirtschaftsgutes des notwendigen Betriebsvermögens unterblieben, so ist die Bilanz für den ersten noch änderbaren Veranlagungszeitraum zu berichtigen. Hierbei ist das Wirtschaftsgut mit dem Wert einzubuchen, mit dem es bei von Anfang an richtiger Bilanzierung zu Buche stehen würde (Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 1. 2. 1992 VIII 37/88, rkr., EFG 1993 S. 500).

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