BRAUWELT 15-2026
EDITORIAL
WOCHENREPORT
INTERNATIONALER REPORT
MARKT
WISSEN
BIER- UND BRAUGESCHICHTE
NACHRICHTEN
EDITORIAL - Die ewige Suche
Das Ziel war, Wissen für die Braubranche zu erarbeiten, um Probleme selber lösen zu können und damit den Betriebsablauf möglichst frei von Störungen zu halten. Was sehr aktuell klingt, beschreibt die Gründungsidee zur Wissenschaftlichen Station für Brauerei in München und ist exakt 150 Jahre alt. Es zeigt aber auch deutlich, dass die Suche nach Optimierung nie aufhört.
Damals wie heute – Seitdem hat die Wissenschaftliche Station viel geleistet und wird hoffentlich auch in Zukunft weiter dazu beitragen, wissenschaftliche Grundlagen zu erarbeiten und aktuellen Herausforderungen mit Know-how zu begegnen. Das wünschte sich ihr Vorsitzender Dr. Marc Kusche bei der diesjährigen Mitgliederversammlung, wo auch die eigens erstellte Festschrift (vgl. Seite 529) vorgestellt wurde. Das Hauptaugenmerk lag aber wie immer auf der Präsentation der aktuellen Forschungsergebnisse. Einen Überblick dazu erhalten Sie ab Seite 525.
Finanzlücke – Auch der Staat sucht stetig nach Lösungen, die aber nicht für jeden eine Verbesserung darstellen – Stichwort Zuckersteuer. Die Spitzenverbände der deutschen Getränkewirtschaft sprechen bei den Plänen zur überstürzten Einführung sogar von einem Affront gegen den Mittelstand und vermuten als Motivation dafür eher staatliche Haushaltslöcher als Gesundheitsschutz für die Bevölkerung. Die Argumente der Verbände lesen Sie ab Seite 526.
Neue Karrierechancen für Biertreber? – Die Suche nach einer alternativen Verwendung für den reichlich anfallenden Biertreber ist nicht neu. Neben der Nutzung als Futtermittel und anderen, weniger verbreiteten Möglichkeiten könnte Biertreber auch als Adsorptionsmittel in Frage kommen, um verunreinigte Wässer von toxischen Schwermetallen zu befreien, wie eine Studie an der TU München jetzt zeigte. Details dazu ab Seite 538.
Gute Voraussetzungen – Industrielle Batteriespeicher können die betriebliche Stromrechnung deutlich senken. Während in technischen Debatten meist die Hardware im Vordergrund steht, ist für die Wirtschaftlichkeit jedoch die Steuerung entscheidend, sagt Lukas Eckert, Voltvera GmbH, Münster. Er hat „Vier Hebel für die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern“ gefunden (Seite 541).
Apropos Suche – In Ergänzung zu unserer gedruckten BRAUWELT finden Sie online auf brauwelt.com nahezu täglich aktuelle Informationen zu neuen Entwicklungen, Termine und mehr. Schauen Sie doch mal rein …