Brauer im Gärkeller verkostet ein gezwickeltes Bier (Foto: getty)

Energiekosten senken | Bei vielen produzierenden Unter­nehmen steht der Stromverbrauch im Vordergrund. Für die Alpirs­bacher Klosterbräu ist Wasser als teuerstes Medium mindestens genauso wichtig. Mit der Einführung eines Energiemanagement-Systems sorgt die Brauerei auch hier für mehr Effizienz.

Blick auf die Flügel einer Turbine (Foto: Javier Vermaas auf Unsplash)

Ressourcennutzung | Für Brauereien steht nicht nur erstklassiges Bier im Vordergrund, sondern auch als Unternehmen die Optimierung von Betriebskosten und eine umweltbewusste Produktion. Eine Möglichkeit sind Mikrogasturbinen mit jetstabilisierten Brennkammersystemen. Doch wie können Gasturbinen die Herausforderungen der Brauereibranche bestehen und gleichzeitig zur Energieeffizienz beitragen?

Nahaufnahme der kupfernen Haube eines Maischebottich

Effizienzsteigerungen | Die neu entwickelten Exergon Brew Konzepte versetzen durch exergetische Optimierung der Wärmeversorgung Brauereien in die Lage, spezifische Energiekenn­zahlen zu erreichen, die bis heute nicht für möglich gehalten wurden. Teil 1 dieser zweiteiligen Artikelserie wirft den Blick auf die Exergon Brew Systeme. Diese sind modular aufgebaut und lassen sich bis zur vollständigen Dekarbonisierung des Brauprozesses ­stufenweise erweitern. Dabei kommt bewährte Anlagentechnik zum Einsatz.

Von der Sonne beschienene blaue Wasseroberfläche (Foto: Cia Gould auf Unsplash)

Wasseraufbereitung | Zeiten, in denen Wasser beliebig verfügbar ist – und dies zu sehr geringen Kosten –, sind vorbei. Die Wirtschaftlichkeit eines Getränkeherstellers wird mittlerweile auch an seiner „Wasserratio“ gemessen, also der Ausbeute an Produktwasser. Oftmals gibt es Vorgaben bzw. Ziele zur Einsparung von Rohwasser oder zur Reduzierung von Abwasser. Betriebe stehen diesbezüglich unter Druck und müssen Maßnahmen zur Optimierung dieses Teils der Produktion, also der Wasserauf­bereitung, ergreifen.

Strommasten vor Himmel (Foto: Charlotte Venema auf Unsplash)

Energieversorgung | Ohne sicheren (und bezahlbaren) Zugang zu Energie kann eine Brauerei nicht sinnvoll wirtschaften. Die wirtschaftlichen Aspekte des Themenkomplexes Nachhaltigkeit beim Verbrauch von Energie müssen ebenso berücksichtigt werden. Welchen Herausforderungen steht die Braubranche bei der Strom- und Gasbeschaffung gegenüber?

Zwei Sudhausbehälter, installiert von GEA (Foto: Heineken UK)

GEA Group | GEA beliefert seinen langjährigen Kunden Heineken UK mit einem umweltfreundlichen Wärmesystem für das Werk in Manchester, Großbritannien. Damit unterstützt GEA das globale Ziel des Brauereikonzerns, bis 2030 über alle Standorte hinweg Net Zero (Scope 1 und 2) zu erreichen.

Luftaufnahme eines Parabolspiegel-Felds

Solar-Prozesswärme | Durch den Ukraine-Krieg und die folgende Gaskrise entstanden große Probleme für Industrieunter­nehmen, v. a. durch sprunghaft steigende Energiepreise wie Gas und Strom. Wie es in den kommenden Jahren und Jahrzehnten mit den Energiemärkten und Preisen weitergeht, kann keiner sagen, darum wird Unabhängigkeit wichtiger denn je.

Photovoltaik-Anlage auf einem Gebäudedach (Foto: Royburi auf Pixabay)

Wettbewerbsfähigkeit | Nicht nur die Kostenexplosionen im Energiesektor, sondern auch die Auswirkungen des Klimawandels fordern ein Umdenken bei der Energieversorgung. Sowohl Gesetz­geber als auch Verbraucher fordern in verstärktem Maße nachhaltige Produktionsweisen. Wenngleich die exakten Korridore seitens des Gesetzgebers noch nicht feststehen, so ist doch absehbar, dass Unternehmen ihren Energiebedarf zu einem nicht unerheblichen Anteil aus erneuerbaren Energien generieren müssen. Brauereien müssen sich diesem Thema also stellen – einerseits aus Kostengründen, andererseits, um in Zukunft auch noch Bier verkaufen zu können. Doch wie lassen sich erneuerbare Energien in Brauereien sinnvoll einsetzen?

Das Foto zeigt die Mitglieder des Projektteams (Foto: Westerwald-Brauerei/Wellmann Anlagentechnik)

Mittelstandstauglich | Ein weiterer Meilenstein in der Braue­reitechnik für mittelständische Brauereien: Die Wellmann Anlagentechnik GmbH in Halle (Westf.) und die Westerwald-Brauerei in Hachenburg entwickeln gemeinsam eine Anlage zur CO2-Rückgewinnung. Die Anlage soll der Brauerei ab Herbst 2023 den Weg in die CO2-Unabhängigkeit öffnen.

Bild zeigt das östliche Betriebsgelände der Flensburger Brauerei (Foto: Flensburger Brauerei)

Roadmap für Flensburger | Zweifellos stellt die energetische Transformation eine der größten Herausforderungen der kommenden 20 Jahre in unserer Branche dar. Geförderte Transforma­tionskonzepte können Industriebetriebe dabei unterstützen, einen Leit­faden zu entwickeln, der bis 2045 den Weg zur CO2-neutralen Pro­duktion bereitet. Im Interview beantworten Michael Seip, techni­scher Leiter der Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG, sowie Dr. Georg Schu und Matthias Kern, beide Geschäfts­führer des Ingenieurbüros für Energie- und Umwelttechnik IGS, Fragen von IGS.

Getränkelager mit LED-Beleuchtung

Hanse Licht Kontor | Ab dem 25. August 2023 tritt das Verkaufsverbot für T5- und T8-Leuchtstofflampen in Kraft. Dies bedeutet, dass der Kauf und die Nachrüstung von Leuchtstofflampen im Falle eines Ausfalls nicht mehr möglich sein wird. Jedoch bringt dieses Verbot auch einige Vorteile mit sich, insbesondere im Hinblick auf die Förderung und Nutzung von LED-Beleuchtung.

Sammelleitung für Gaszufuhr

Innovative Technik | Vor fünf Jahren war CO2-Rückgewinnung in kleinen Brauereien wirtschaftlich unrentabel und technisch unmöglich. Dalum Beverage Equipment Aps, Søndersø, Dänemark, hat beide Hürden überwunden und installiert mittlerweile CO2-Rückgewinnungsanlagen in Craft Brauereien in großem Umfang. Dem Unternehmen ist es gelungen, eine innovative Technik zu entwickeln, die in diesem Artikel näher beschrieben wird.

Luftaufnahme der Fürstenberg Brauerei

Modernisierung |│Im Zuge ihrer Nachhaltigkeitsbestrebungen hat die Fürstenberg Brauerei ihre gesamte Beleuchtungsanlage auf moderne LED-Technologie umgestellt. Der Industrie-Spezialist Saflux, Beratungs- und Umsetzungspartner im gesamten Prozess, ging dabei auf den Wunsch der Brauerei ein, die gesamte Um­rüs­tung innerhalb des laufenden Brauereibetriebs zu leisten.

Alpirsbacher Klosterbräu | Mit der Investition in eine Vorkläranlage setzt Alpirsbacher Klosterbräu seinen Weg zu einer energieautarken und CO2-neutralen Brauerei fort. Das beim Brauprozess entstehende Abwasser wird künftig in einer eigenen Anlage vorgeklärt.

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