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Laptop mit einer Hand, die eine Kreditkarte hält (Foto: Rupixen auf Unsplash)

Bargeldgeschäfte | „Multikrise“ ist für viele Brauereien kein theoretisches Konstrukt, sondern traurige Realität. Neben den grundsätzlichen Rückgang des Bierkonsums ist die Gastronomie seit langem von einer überdurchschnittlich hohen Insolvenzzahl betroffen, aber auch Getränkefachgroßhändler sind zunehmend gefährdet. In der aktuellen wirtschaftlichen Lage nimmt die Gefahr weiter zu. 2025 meldeten 23.900 Unternehmen Insolvenz an, acht Prozent mehr als im Vorjahr. 2026 ist keine Trendwende in Sicht.

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Der Gärkeller/Lagerkeller einer modernen Brauerei mit einer Reihe vertikaler Edelstahltanks, Gär- und Lagertanks voller Bier (Foto: Jennifer Yung auf Unsplash)

Arbeiten im Ruhestand | Die zunehmende Knappheit von Arbeitskräften im Allgemeinen, von erfahrenen Kräften im Speziellen bliebt eine Herausforderung vieler Brauereien. Die geburtenstarken Jahrgänge erreichten das Ruhestandsalter, qualifizierter Nachwuchs ist schwer zu finden. Dann kann die weitere Tätigkeit von Mitarbeitern, über den Eintritt des Ruhestandsalters hinaus, eine interessante Alternative bieten – für Brauereien wie für Betroffene.

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Ein Marienkäfer auf einer Gerstenähre (Foto: Rusyena auf Unsplash)

Lebensmittelsicherheit | Für unverarbeitete Agrarrohstoffe wie Braugetreide und Hopfen sind Rückstandshöchstgehalte (RHG) von Pflanzenschutzmitteln (PSM) verbindlich festgelegt. Werden Agrarrohstoffe zu Brauzutaten und anschließend zu Bier verarbeitet, so verändert sich die Konzentration der Rückstände. Zur einheitlichen Risikobewertung wurden daher Verarbeitungsfaktoren (VF) mit öffentlichen Mitteln entwickelt.

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Closed-Schild an einer Glastür (Foto: Tim Mossholder auf Unsplash)

Firmenschließung | Sei es, weil die wirtschaftliche Lage unbefriedigend ist oder sich kein Nachfolger findet, ob junge Gasthofbrauerei oder alteingesessene Lokalbrauerei – Brauereischließungen gehören zur wirtschaftlichen Realität. Dabei gibt es verschiedene steuerliche Aspekte zu beachten, die sich in der Steuerlast widerspiegeln. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick, worauf zu achten ist.

Recht
Hand mit einem Taschenrechner (Foto: Rawpixel auf Unsplash)

Familienbetrieb | Die Mehrzahl der Brauereien sind mittelständische Unternehmen. Oftmals in der Rechtsform „Einzelunternehmen“, häufig befinden sie sich seit mehreren Generationen im Besitz einer Familie. Der Lebens- bzw. Ehepartner hat in die Brauerei „eingeheiratet“ und arbeitet mit, teilweise steigen die Kinder in den Betrieb ein, auch die ältere Generation unterstützt vor allem bei personellen Engpässen. Dann stellt sich die Frage, ob unentgeltlich mitgearbeitet oder eine formale Beschäftigung abgeschlossen wird.

Recht
Teilnehmer beim Bierrechtstag 2025

Chancen und Risiken | Zum 4. Bierrechtstag am Hochschulcampus der Universität Bayreuth in Kulmbach konnte der Präsident der Universität Bayreuth, Prof. Stefan Leible, am 4. Juli 2025 rund 80 Teilnehmer begrüßen.”Es geht darum, der Brauwirtschaft neue Perspektiven angesichts zunehmender Komplexität im Lebensmittelrecht zu eröffnen. Ein erfolgreicher Wandel kann sich dabei nur beim gemeinsamen Agieren von Praxis, Politik und Wissenschaft vollziehen. Auch angesichts großer Herausforderungen wie sinkender Nachfrage und steigenden Kosten eröffnen technischer und gesellschaftlicher Wandel große Chancen”, so Prof. Leible.

Verpackung
Die knapp 1500 deutschen Brauereien haben etwa 3 – 4 Milliarden Mehrwegpfandflaschen im Umlauf (Foto: DBB)

Verpackungspolitik | Mit einer für alle 27 Mitgliedstaaten verbindlichen Verordnung will die EU die wachsende Flut des Verpackungsmülls in Europa eindämmen und die Kreislaufwirtschaft stärken. Die Ziele sind ambitioniert: Mehrweg stärken und Ressourcenverbrauch senken. Jedoch fördert die neue „Packaging and Packaging Waste Regulation“ (PPWR) in vielen Punkten nicht den Umweltschutz, sondern hebelt ihn auf absurde Weise aus: Gerade das bewährte Mehrwegsystem der deutschen Brauereien gerät unter Druck.

Vorbericht
Museen im Kulmbacher Mönchshof

Wiedersehen in Kulmbach | In der „heimlichen Hauptstadt des Bieres“, wie Kulmbach sich gerne nennt, findet am 4. Juli 2025 auf Einladung des Lehrstuhls und der Forschungsstelle für Lebensmittelrecht der Universität Bayreuth zum 4. Mal der Kulmbacher Bierrechtstag statt. Nachdem in den vergangenen Jahren Kernthemen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit und Kennzeichnung diskutiert wurden, soll unter dem Titel „Beyond Beer“ diesmal der Blick über den Tellerrand hinausgehen.

Recht
Bierglas von oben fotografiert mit Schaum (Foto: Frank Luca C auf Unsplash)

Kohlensäure | Nach Klärung der Grundlagen zum Einsatz von CO2 in Bier in Teil 1 dieses Artikels (BRAUWELT Nr. 4, 2025) erfolgt in Teil 2 die detaillierte Darstellung der Regularien mit einer Zusammenfassung der Einsatzmöglichkeiten von CO2.

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