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Recht
Closed-Schild an einer Glastür (Foto: Tim Mossholder auf Unsplash)

Firmenschließung | Sei es, weil die wirtschaftliche Lage unbefriedigend ist oder sich kein Nachfolger findet, ob junge Gasthofbrauerei oder alteingesessene Lokalbrauerei – Brauereischließungen gehören zur wirtschaftlichen Realität. Dabei gibt es verschiedene steuerliche Aspekte zu beachten, die sich in der Steuerlast widerspiegeln. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick, worauf zu achten ist.

Recht
Hand mit einem Taschenrechner (Foto: Rawpixel auf Unsplash)

Familienbetrieb | Die Mehrzahl der Brauereien sind mittelständische Unternehmen. Oftmals in der Rechtsform „Einzelunternehmen“, häufig befinden sie sich seit mehreren Generationen im Besitz einer Familie. Der Lebens- bzw. Ehepartner hat in die Brauerei „eingeheiratet“ und arbeitet mit, teilweise steigen die Kinder in den Betrieb ein, auch die ältere Generation unterstützt vor allem bei personellen Engpässen. Dann stellt sich die Frage, ob unentgeltlich mitgearbeitet oder eine formale Beschäftigung abgeschlossen wird.

Recht
Teilnehmer beim Bierrechtstag 2025

Chancen und Risiken | Zum 4. Bierrechtstag am Hochschulcampus der Universität Bayreuth in Kulmbach konnte der Präsident der Universität Bayreuth, Prof. Stefan Leible, am 4. Juli 2025 rund 80 Teilnehmer begrüßen.”Es geht darum, der Brauwirtschaft neue Perspektiven angesichts zunehmender Komplexität im Lebensmittelrecht zu eröffnen. Ein erfolgreicher Wandel kann sich dabei nur beim gemeinsamen Agieren von Praxis, Politik und Wissenschaft vollziehen. Auch angesichts großer Herausforderungen wie sinkender Nachfrage und steigenden Kosten eröffnen technischer und gesellschaftlicher Wandel große Chancen”, so Prof. Leible.

Verpackung
Die knapp 1500 deutschen Brauereien haben etwa 3 – 4 Milliarden Mehrwegpfandflaschen im Umlauf (Foto: DBB)

Verpackungspolitik | Mit einer für alle 27 Mitgliedstaaten verbindlichen Verordnung will die EU die wachsende Flut des Verpackungsmülls in Europa eindämmen und die Kreislaufwirtschaft stärken. Die Ziele sind ambitioniert: Mehrweg stärken und Ressourcenverbrauch senken. Jedoch fördert die neue „Packaging and Packaging Waste Regulation“ (PPWR) in vielen Punkten nicht den Umweltschutz, sondern hebelt ihn auf absurde Weise aus: Gerade das bewährte Mehrwegsystem der deutschen Brauereien gerät unter Druck.

Vorbericht
Museen im Kulmbacher Mönchshof

Wiedersehen in Kulmbach | In der „heimlichen Hauptstadt des Bieres“, wie Kulmbach sich gerne nennt, findet am 4. Juli 2025 auf Einladung des Lehrstuhls und der Forschungsstelle für Lebensmittelrecht der Universität Bayreuth zum 4. Mal der Kulmbacher Bierrechtstag statt. Nachdem in den vergangenen Jahren Kernthemen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit und Kennzeichnung diskutiert wurden, soll unter dem Titel „Beyond Beer“ diesmal der Blick über den Tellerrand hinausgehen.

Recht
Bierglas von oben fotografiert mit Schaum (Foto: Frank Luca C auf Unsplash)

Kohlensäure | Nach Klärung der Grundlagen zum Einsatz von CO2 in Bier in Teil 1 dieses Artikels (BRAUWELT Nr. 4, 2025) erfolgt in Teil 2 die detaillierte Darstellung der Regularien mit einer Zusammenfassung der Einsatzmöglichkeiten von CO2.

Recht
Symbolische Darstellung künstlicher Intelligenz (Quelle: Tung Nguyen auf Pixabay)

EU-Verordnung | Die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) in Brauereien unterscheidet sich von früheren Innovationen: In der Vergangenheit wurden neue Lösungen von der Führungsebene ausgehend langsam im Unternehmen ausgerollt. Ob Rechenmaschine oder Telefon, Computer oder Internetzugang. Meistens begann der Einsatz in der zweiten Führungsebene und setzte sich langsam im gesamten Unternehmen durch, bis jeder Sachbearbeiter Zugang erhielt und jeder Brauereileiter von der Sinnhaftigkeit überzeugt war. Dies ist mit KI grundsätzlich anders.

Recht
Hand hält Bezahlkarte an einen Kartenleser (Foto: Sumpu auf Unsplash)

Übergangsregelungen | Auf Brauereien wartet eine neue Aufgabe. Und zwar in Form der Einführung von elektronischen Rechnungen, die auch als E-Rechnungen bezeichnet werden. Selbige sind im B2B, das heißt im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen, mittlerweile Pflicht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was Brauereien nun zu tun haben?

Recht
Bierglas mit Schaum von oben fotographiert (Foto: Frank Luca C auf Unsplash)

Kohlensäure | Produktionsbedingt verliert alkoholfreies Bier seine Kohlensäure. Jedoch erwartet der Verbraucher eine Schaumkrone und die biertypische Spritzigkeit. Hierzu muss CO2 zugegeben werden. Doch was ist beim Aufkarbonisieren von Bier in Deutschland erlaubt?

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