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Belebte Straße in Hanoi (Foto: Frieda Aguilar Estrada on Unsplash)

Vietnam | Heineken gab bekannt, dass der vietnamesische Biermarkt im ersten Halbjahr 2026 wieder gewachsen sei. Das ist ein gutes Zeichen, da der Bierkonsum in den Vorjahren tendenziell rückläufig war. Die Konsumprognosen bleiben jedoch verhalten, da die Dynamik im ersten Halbjahr von umsatzstarken Feiertagen profitierte, während Inflationsdruck, steigende Lebenshaltungskosten und nicht zuletzt das harte Vorgehen der Regierung gegen Alkohol die Verbraucher zögern lassen, ihr Geld für Bier auszugeben.

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Personen vor einem Pub (Foto: Ramin Telbi auf Unplash)

Vereinigtes Königreich | Puritaner auf dem Vormarsch: Die Londoner Bezirksverwaltung Westminster Council, in der die konservativen Torys das Sagen haben, will das „vertikale Trinken“ (Trinken im Stehen) radikal einschränken. Dazu sollen die Schanklizenz-Richtlinien bis Oktober überarbeitet werden. Ein Konsultationspapier, das am 6. August die Runde machte, will Kneipen dazu zwingen, eine „Mindestzahl an Sitzplätzen“ bereitzustellen. Das Bestellen am Tresen soll durch Bedienservice ersetzt werden. Außerdem sollen in einem als „West End kumulative Impact Zone“ bezeichneten Gebiet keine neuen Lizenzen mehr vergeben werden. Damit sollen die Kriminalität und ordnungswidriges Verhalten bekämpft und der Lärmpegel gesenkt werden. 

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Freiheitsstatue (Foto: Ferdinand Sthr auf Unsplash)

USA | Die USA feierten am 4. Juli ihren 250. Unabhängigkeitstag. Trotz Partystimmung tranken die Amerikaner aber weniger als im Vorjahr. Laut NielsenIQ erreichte der Umsatz mit alkoholischen Getränken in den vier Wochen bis zum 11. Juli rund 9,3 Mrd USD, ein Minus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Absatz fiel um 4,7 Prozent. Sowohl Bier als auch Wein mussten Umsatzrückgänge um 3,9 Prozent bzw. 3,2 Prozent hinnehmen.

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Zwei Biergläser auf einem Biergartentisch (Foto: Thorsten Frenzel auf Pixabay)

Auslandsgeschäft | Die deutschen Brauereien stehen unter Druck. Im Inland ist der Bierabsatz seit Jahren rückläufig, im letzten Jahr ging auch das Exportgeschäft deutlich zurück. Wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und veränderte Konsumgewohnheiten belasteten zahlreiche Auslandsmärkte. Doch es gab auch einzelne Brauereien und Exportländer, die sich dem Negativtrend entziehen konnten.

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Porträtfoto von Andreas Vogel

Getränkeabsatz | Die dem Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels e.V. (VDGE) angeschlossenen 22 operativ tätigen Mitglieder erzielten von April bis Juni 2026 trotz nochmals deutlich reduzierter Marktzahl (2381, VJ 2466), anhaltender Konsumzurückhaltung sowie des weiterhin rückläufigen Alkoholkonsums ein erfreuliches Umsatzplus von 0,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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Menschen an einem Tisch in der Gastronomie, im Hintergrund ein Rack mit Holzfässern (Foto: Elevate auf Unsplash)

Bier-Monitor | Alkoholfreies Bier erobert sich einen festen Platz in der deutschen Gastronomie. Deutschlandweit bestellten 2026 Gastronomen zu zwölf Prozent alkoholfreie Biervarianten für ihre Gäste – nahezu zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

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Eine Gruppe junger Erwachsener stößt mit Biergläsern und -flaschen an (Foto: Helena Lopes auf Unsplash)

Kontext zählt | Eine aktuelle repräsentative YouGov-Umfrage zeigt: Bier bleibt ein beliebtes Getränk in Deutschland, wobei sich die Konsumgewohnheiten deutlich ausdifferenzieren.

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Hände zapfen Bier (Foto: Marcelo Ikeda Tchelão auf Pixabay)

Sinkender Absatz | Das Bier vom Fass steht für Geselligkeit und Lebensqualität – und leider auch für die schwierige Lage in der Gastronomie. Im Jahr 2025 ging der Fassbierabsatz erneut zurück, wenn auch etwas weniger stark als der Gesamtmarkt. Die Flaute bei Konjunktur und Konsumstimmung belastet den Außerhaus-Markt und wirkt sich direkt auf den Absatz aus. Unsere Auswertung der Fassbiermengen der größten Brauereien zeigt, wie unterschiedlich sich die Regionen entwickelt haben – und bestätigt zugleich einen bundesweiten Trend.

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Biergläser auf einem Tisch (Foto: Bohdan Stocek auf Unsplash)

Halbjahresbilanz | Der Bierabsatz in Deutschland ist im 1. Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent oder 850.000 hl auf rund 38 Mio hl gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, konnte für den Sommermonat Juni jedoch eine positive Entwicklung verzeichnet werden – mit einem Absatzplus von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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