Die Nachricht (20. November), dass das Siebel Institute nach 153 Jahren Chicago verlassen wird, sorgte für Aufregung in der Branche. Das private Ausbildungsinstitut für Brauer, das vom deutschen Einwanderer und Chemiker Dr. John Ewald Siebel gegründet wurde, wird ab dem 1. Januar 2026 seinen Sitz in Montreal haben.
Asahi gab bekannt, dass man erst im Februar 2026 mit einer Normalisierung der Logistikabläufe in Japan rechne – nachdem ein Cyberangriff am 29. September dort zu weitreichenden Ausfällen und Störungen geführt hatte. Jedoch werden auch dann nicht alle Produkte verfügbar sein.
Wie Medien am 21. November berichteten, führt der japanische Brauer Kirin Exit-Verhandlungen mit Ankur Jain, dem Gründer des indischen Brauers B9 und der Marke Bira 91. Kirin will offenbar seine Beteiligung an dem Unternehmen veräußern.
Die US-Brauindustrie steht unter Schock: Rogue Ales & Spirits, einer der ältesten, bekanntesten und einst größten Craft Bier-Brauer Oregons, hat am 14. November seine Produktion in Newport, Oregon, überraschend eingestellt. Über Nacht wurden auch die Pubs und Restaurants dichtgemacht.
Die Keystone Brewing Group, die 2024 Furore machte, indem sie mehrere strauchelnde Craft Bier-Brauereien übernahm, die sich in der Insolvenz befanden oder kurz davorstanden, hat nun selbst Probleme: Laut einem Bericht der Fachzeitschrift The Grocer hat sie am 28. November eine Absichtserklärung zur Ernennung eines Insolvenzverwalters eingereicht.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Absatz von Biermischgetränken nach Bundesländern.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.
Die traditionsreiche Brauerei in Cork hat am 17. November angekündigt, die Produktion nach Weihnachten einzustellen. Von der Schließung sind 15 Mitarbeiter betroffen. Molson Coors gab an, dass wirtschaftliche Zwänge und ein schwächelnder Craft-Bier-Markt zu dieser Entscheidung geführt hätten.
Da Heineken bis 2030 ein jährliches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich anstrebt, musste CEO Dolf Van den Brink den Investoren (23. Oktober) offenlegen, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Den Analysten wurde mitgeteilt, dass der Brauer seine Investitionen auf 17 Schlüsselmärkte konzentrieren und gleichzeitig den Rückzug aus Märkten mit unterdurchschnittlicher Performance in Betracht ziehen werde.
Reisen Sie bald nach Thailand? Besucher sollten wissen, dass das Alkoholverbot am Nachmittag derzeit überdacht wird. Eigentlich sollte seit dem 8. November jeder, der zwischen 14 und 17 Uhr mit einem Bier erwischt würde, eine Geldstrafe von bis zu 267 EUR aufgebrummt bekommen.
Es sind die steigenden Lebenshaltungskosten: Heineken UK wird den Alkoholgehalt seines Foster‘s Lagers ab Februar 2026 von 3,7 Prozent auf 3,4 Prozent senken, um von den Steuerersparnissen für leichtere Biere zu profitieren. Den Kunden wurde am 11. November versichert, dass die „Aktualisierung“ keinen Einfluss auf den Geschmack haben werde.
Der Guinness-Hersteller Diageo will zusätzlich 257,5 Mio EUR investieren, um die Kapazität seiner 200 Mio EUR teuren, hochmodernen Brauerei in Littleconnell, Co Kildare, zu steigern. Der weltgrößte Drinkskonzern will noch diesen Monat eine 10-jährige Baugenehmigung für das Projekt beantragen. Die Gesamtinvestition würde damit geschätzt 457,5 Mio EUR betragen.
Schwächelt die russische Wirtschaft? Der Bierabsatz im LEH ist in den ersten neun Monaten 2025 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2024 um 16,9 Prozent eingebrochen. Der Rückgang ist in fast allen Alkoholsegmenten zu beobachten, einschließlich Wein und Wodka.
Das Gesetzespaket zur Wiederaufnahme der Regierungsgeschäfte am 10. November nach dem Shutdown schließt die Lücke im Agrar-Bundesgesetz („Farm Bill“). Die neuen Vorschriften treten in einem Jahr in Kraft und könnten das Ende der Hanf-THC-Getränkeindustrie bedeuten, deren Umsatz 2024 über 1,1 Mrd USD erreichte.
Konsumtrends | Der Biermarkt in Deutschland steht weiterhin unter Druck. Neue Zahlen aus dem YouGov Shopper Panel zeigen: Im ersten Halbjahr 2025 ist der Umsatz von Bier für den Heimkonsum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent zurückgegangen. Noch deutlicher fällt der Rückgang bei den Mengen aus – hier beträgt das Minus rund fünf Prozent.
Außerhaus-Markt | Deutschland im Dauerkrisenmodus? Kriege, politische Instabilität, Klimawandel, Migration und die Spätfolgen der Pandemie belasten die Gesellschaft, die Stimmung bleibt gedämpft. Viele jüngere Menschen fragen sich, wie die Zukunft aussehen wird. Preissteigerungen, Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit gehören zum Alltag. Das änderte sich auch im letzten Jahr nicht. Die Konsumfreude blieb gebremst, man reduzierte die Ausgaben oder verzichtete ganz. Das bekam vor allem die Gastronomie deutlich zu spüren.
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