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Markt

Nachdem schon die Brauer Ballast Point, Saint Archer, Modern Times, Green Flash, Alpine und Stone mit schweren Problemen zu kämpfen hatten und verkauft wurden, kündigte nun Mikkeller den Verkauf seiner Brauerei an. Schuld seien zwei schwere Covid-Jahre und hohe Kosten. 25 Mitarbeiter müssen gehen.

Der schottische Craft Bier-Brauer und Gastronom BrewDog hat die dauerhafte Schließung von sechs Pubs angekündigt. Begründung: zu hohe Kosten und mangelnde Unterstützung durch eine „ahnungslose Regierung“.


Am 24. Februar ist Russland in die Ukraine einmarschiert. Der Westen hat seitdem mit einer Reihe von Sanktionen und Boykotten reagiert. Sie zielen darauf, die elftgrößte Volkswirtschaft der Welt unter Druck zu setzen, Russlands Kriegsmaschinerie zu stoppen, russische Bürger zum Protest zu bewegen und andere Staaten wie China von offenen Aggressionen abzuhalten. Was sind die Ergebnisse?


Der Bierausstoß (bis Ende Juli) ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent auf 7,1 Mio hl zurückgegangen. Das berichtet der Industrieverband „Ukrpivo“. Die Bierproduktion erholte sich im zweiten Quartal, nach dem massiven Einbruch von 50 Prozent im ersten Quartal.


Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels | Geschätzte 500 Vertreter von Brauereien, Getränkeherstellern, Getränkefachgroßhändlern, Getränkefachhändlern und Verbandsvertretern kamen am 5. und 6. September 2022 nach einer zweijährigen Coronapause in Unterschleißheim zum 18. Kommunikationstreffen des Bundesverbands des Deutschen Getränkefachgroßhandels zusammen.


VDMA | Vom 12. bis 16. September 2022 traf sich die Getränkebranche wieder in München auf der drinktec – der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid Food Industrie. 50 000 Besucher aus 170 Ländern trafen auf 1000 Aussteller aus 55 Ländern. Ein internationaler Anteil von 65 Prozent bei den Ausstellern und mehr als 70 Prozent bei den Besuchern untermauerte den Anspruch der drinktec als Weltleitmesse.


Umsatzplus | Das vergangene Jahr war weder für die Brauereien noch für die Mineralbrunnen einfach – die Monate des Lockdowns und die mit der Pandemie einhergehenden Beschränkungen trafen die Getränkebranche hart. Doch wie erging es dem Getränkefach­großhandel mit eigenem Einzelhandel und den Verbundunter­nehmen im Jahr 2021?


Die Beliebtheit von alkoholfreiem Bier ist in Deutschland stark gewachsen. Nach einer aktuellen Meldung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2021 in Deutschland rund 4,11 Mio hl alkoholfreies Bier produziert. Wie Destatis anlässlich des Internationalen Tages des Bieres am 5. August weiter mitteilte, ist die Produktionsmenge von alkoholfreiem Bier damit in den vergangenen zehn Jahren um 74,1 Prozent gestiegen. 2011 hatte sie noch bei gut 2,36 Mio hl gelegen.


Getränkefachgroßhandel | Unsere Aussage aus dem ersten Corona-Jahr trifft für 2021 noch immer zu: Je größer der Umsatz im Außerhausmarkt, umso schwieriger war das vergangene Jahr. Wer hauptsächlich den Einzelhandel und die Getränkeabholmärkte belieferte, kam oft besser davon; vielfach entwickelten sich die Absätze positiv.


Die Weltbierproduktion lag 2021 nach dem aktuellen BarthHaas-Bericht der BarthHaas GmbH & Co. KG, Nürnberg, mit 1,86 Mrd hl um knapp 71 Mio hl  (+ 4 %) höher als 2020. Allerdings lagen die Werte für 2020 gegenüber dem Vorjahr nicht um fünf Prozent, sondern um 6,5 Prozent niedriger, und zwar bei 1,789 Mrd hl.


Gebeutelte Branche | Die Gäste sind zurück, der Absatz von Fassbier steigt. Das Wetter spielt mit, die Biergärten sind gut besucht und Restaurants und Kneipen reichlich frequentiert. Nicht nur auf Festen und Veranstaltungen holen die Menschen Versäumtes nach – so der Stand heute. Aber wie war es um das Fassbier im vergangenen Jahr bestellt?