Der Einfluss der Jugend auf die Entwicklung des Soft-Drink-Marktes ist nach einer neuen Studie von Data-Monitor, London, enorm. US-Teenager trinken zwei mal mehr Soft-Drinks als Milch. In den späten 70er Jahren war das Verhältnis noch genau umgekehrt. In den USA ist dieser Trend stärker ausgeprägt als in anderen Ländern. Er wird sich aber auch in den entwickelten Ländern immer stärker durchsetzen. Allein in Großbritannien liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Soft-Drinks der Kinder bei 200 l/Jahr. Aus diesen Zahlen lässt sich ableiten, dass die Soft-Drink-Hersteller ihre Marketinganstrengungen in Richtung jüngere Generation verstärken sollten.
Die Studie erfasste sieben europäische Staaten und die USA.
Wichtig ist, beide, Eltern und Kinder, mit den Marketingaussagen zu erreichen.B..
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im 1. Halbjahr 2001 nominal (in jeweiligen Preisen) 1,2% und real (in konstanten Preisen) 2,7% weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Beherbergungsgewerbe wurden nominal 1,6% mehr und real 0,3% weniger als im 1. Halbjahr 2000 umgesetzt, im Gaststättengewerbe (nominal -2,1%, real -3,4% und bei den Kantinen und Caterern (nominal -1,7%, real -3,4%) lagen die Umsätze unter denen des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.
Nach den Ergebnissen des Ifo-Konjunkturtestes ist die konjunkturelle Situation im 2. Quartal leicht abgeschwächt, ist jedoch insgesamt durchaus noch als befriedigend zu bezeichnen. Gegen Quartalsende sprach allerdings ein zunehmender Teil der Firmen (zuletzt 13%) von einer schlechten Geschäftslage. Der Ausstoß, der sich im April und Mai erhöht hatte, ging im Juni bei 2/3 der befragten Brauereien zurück, bedingt durch den zuletzt außerordentlich schwachen Auftragseingang. Daher gingen auch die Auftragsbestände häufig zurück; die wurden von 1/4 der Firmen als unzureichend bezeichnet. Die Verkaufspreise blieben unverändert, auch für das 3. Quartal wurden keine Preisveränderungen erwartet. Für die nächsten 6 Monate rechnet 1/4 der Brauereien mit einer Geschäftsbelebung. Im 2..
Beim Bierabsatz nach Sorten im LEH und in den Abholmärkten von Januar bis April 2001 kam Pils bundesweit lt. IRI/GfK/auf einen Anteil von 67,6% (Vj.: 67,9%) und auf ein Minus von 3,5%. Export/Edel/Spezial erreichte mit 9,3% (8,9%) ein Plus von 1,7%. Weizen wurde mit 5,4% (5,1%) und einem Plus von 1,4% ermittelt. Bei Hell ergab sich ein Minus von 5,7% auf einen Anteil von 3,3% (3,4%).
80% der deutschen Verkaufsstellen-Manager des Lebensmitteleinzelhandels erwarten, dass der Wegfall von Rabattgesetz und Zugabeverordnung sich nicht wesentlich auf ihr Geschäft auswirken wird. Lediglich 14% der Befragten befürchten Nachteile, 5% sehen darin eher einen Vorteil. Diesen sehen die Verkaufsstellen-Manager am ehesten hinsichtlich der Kundenbindung, aber auch durch Verkauf größerer Mengen und sinkende Preise. Nachteile sind aus ihrer Sicht, dass mehr Kunden feilschen und dadurch mehr Arbeit verursachen. Außerdem befürchten sie Spannenverluste durch höhere Rabatte, längere Wartezeiten an den Kassen sowie unzufriedene Kunden, die beim Feilschen abblitzen.
1974 wurde anlässlich der Aufhebung der Preisbindung eine ähnliche Gruppe im Lebensmitteleinzelhandel befragt.
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Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist der Bierabsatz in Deutschland im ersten Halbjahr 2001 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,3% auf 53,1 Mio hl gesunken. Darin ist der Absatz von alkoholfreiem Bier und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten. Der Absatz von Biermischgetränken belief sich im Berichtszeitraum auf 1,1 Mio hl, ein Anstieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2000 von 6,1%. 47,6 Mio hl der abgesetzten Menge waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Rückgang dieser Menge betrug 4,8%. Steuerfrei wurden 5,4 Mio hl oder 0,1% weniger abgesetzt. Davon gingen 4,0 Mio hl in EU-Länder (+4,5%) und 1,3 Mio hl in Drittländer (-11,7%). Von einem Einbruch könne keine Rede sein..
Die EDS Consulting GmbH hat vor kurzem eine nationale Studie zum Thema "Einsatz von Electronic Business in den Brauereien" durchgeführt. Die Studie hatte das Ziel festzustellen, in welchen Bereichen E-Business in den Brauereien eingesetzt wird und welchen Nutzen die Brauereien darin sehen.
Es wurden hierzu Brauereien unterschiedlicher Größe befragt. Die Fragen wurden meist von den Abteilungsleitern aus den Bereichen Controlling, EDV und Marketing beantwortet. Die rege Teilnahme an unserer Studie zeigt das Interesse der Unternehmen an E-Business.
Im Vordergrund der Studie standen Fragen zu Kenntnissen und Einsatz von E-Business sowie zukünftige Dienstleistungen via Internet und Prozessverbesserungen durch E-Business. Ausreichende Kapazitäten müssen gewährleistet sein.
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Das Deutsche Reinheitsgebot ist für die überwiegende Mehrzahl der Bundesbürger ein unverzichtbarer Garant für unbeschwerten Genuss. Dies ergab eine repräsentative Meinungsumfrage des Forschungsinstituts Emnid. In einer Zeit der Lebensmittelskandale sprachen sich 88,7% für die Beibehaltung dieses ältesten deutschen Verbraucherschutzes aus. Als wichtigsten Grund nannten die Befragten den Schutz vor chemischen Zusatzstoffen.
"Deutsches Bier besteht aus Hopfen, Gerste, Hefe und Wasser und sonst nichts" - diese Erfolgsformel für den heimischen Gestensaft kennen 57,8% der Bundesbürger. Bei den täglichen Biergenießern sind es sogar 82%. Das älteste deutsche Verbraucherschutzgesetz hat der bayerische Herzog Wilhelm IV..
"Tief im Westen", so sang schon Herbert Grönemeyer und spätestens seit diesem Zeitpunkt wusste ganz Deutschland, wo Bochum auf der Landkarte zu finden ist. Was viele bis heute nicht wissen: Von Bochum aus ist Bayern nur den vielzitierten "Katzensprung" entfernt. Die Adresse: Diesel Straße 12. Dort findet man bayrische Bierkultur vom Feinsten. Bei Dirk Lobitz, Inhaber des Spezialitäten-Fachgroßhandels Bayern-Dilo.
Bayrische Bierkultur in Bochum wird auch von Bayern aus mit Wohlwollen betrachtet. Dies zeigt eine Auszeichnung, auf die Lobitz zu Recht stolz ist: Die "Goldene Bier Idee 2000", verliehen vom Bayrischen Brauerbund.
Eine ganz einfache Idee
Wie viele große Dinge beginnen, begann auch die Erfolgsgeschichte von Bayern-Dilo mit einer ganz einfachen Idee..
Die Deutschen sind laut der aktuellen Trend Topics-Marktstudie des Axel Springer Verlages beim Bierkonsum in Europa Spitze. Pünktlich zum Start der Biergarten-Saison hat der Bereich Marketing in Berlin die Daten zum Thema Bier vorgelegt. Auf 16 Seiten wird der deutsche Biermarkt ausführlich analysiert.
So habe das Jahr 2001 für die Bierbrauer mäßig begonnen. Für das erste Quartal meldete das Statistische Bundesamt einen Absatzrückgang von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Bierverbrauch gehe in den vergangenen Jahren insgesamt immer weiter zurück. Wurden 1994 noch durchschnittlich knapp 138 Liter Bier pro Kopf getrunken, so waren es 2000 nur noch 125,5 Liter. Dennoch liege Deutschland in Westeuropa an der Spitze der Biertrinker, gefolgt von Österreich und Dänemark..
Nach einer Pressemitteilung der IRI/GfK Retail Services GmbH, Nürnberg, wurden im Jahre 2000 in Deutschland für alkoholische Getränke, ohne Bier, 14,2 Mrd DM
(+ 3%) ausgegeben. Das entspricht ziemlich genau einem Drittel der gesamten Getränkeausgaben für den Haushaltskonsum. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf die stetig wachsende Beliebtheit des Rotweins mit einem Absatzplus von mehr als 5 Prozent im Lebensmitteleinzelhandel. Während der Weinverkauf insgesamt im Jahr um 2 Prozent zulegte, büßten andere Getränkekategorien Anteile ein. Sekt und Champagner mussten im Nach-Milleniumsjahr 2000 sogar einen kleinen Einbruch hinnehmen.
Richtig profitieren vom Wein-Boom konnten die Discounter mit zweistelligen Zuwachsraten beim Rotwein..
Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) und der Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie (VdF) haben sich auf eine generelle Pfandregelung für ihre Mehrwegsysteme geeinigt: 15 Cent pro Flasche und 1,50 EUR für den Kasten. Die Rücknahmetermine für Leergut zum bisherigen Pfandsatz sind: für den Endverbraucher bis zum 19. Januar 2002, für den Lebensmitteleinzelhandel bis zum 25. Januar und für den Getränkefachgroßhandel bis zum 6. Februar.
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