Nach einer neuen Studie von Zenith International, wird der Absatz von Energie- und Sportgetränken in Deutschland im Jahre 2001 um 30% auf 870 Mio EUR ansteigen. Zenith zieht aus der neuen Studie folgende Schlüsse:
- Dieses rasch wachsende Segment steht für 9% des gesamten Wachstums der Softdrinks in Deutschland für das Jahr 2000 und für 17% im ersten Halbjahr 2001;
- Tankstellen erreichen 43% des Einzelhandelsvolumens in diesem Segment, forciert durch den Verkauf gekühlter Energie- und Sportgetränke;
- Weitere 25% aus diesem Segment werden über die verschiedenen Formen des LEH abgegeben;
- Getränkehändler kommen nicht in den Genuss dieses Wachstumsegmentes. Sie kommen nur auf einen Absatzanteil von 5% bei den Sport- und Energiegetränken..
Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels hielt vom 7. - 9. Oktober 2001 seine diesjährige Delegiertentagung in Ludwigsburg ab. Neben den Regularien und den aktuellen Branchenthemen, wie Marktentwicklungen, Kegidenfikation, DM/Euro, Rating, Lobbyarbeit und Gesetzesvorhaben (die Brauwelt wird darüber noch berichten) beherrschte ein Thema diese Delegiertenversammlung: "Anpassung der Strukturen des Gesamtverbandes".
Bei der Vorstellung des zusammen mit dem Beirat ausgearbeiteten neuen Konzeptes wies Günther Guder, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes, im Amt bestätigt bis Ende 2009, darauf hin, dass sich die Konzentration bei den Getränkeherstellern und im Handel auch im Getränkefachgroßhandel widerspiegelt.
Lt. Politische Themen wie z.B.
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Im ersten Halbjahr 2001 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland 62% des ausländischen Bieres in Dosen importiert (90,7 Mio l). Hauptlieferant war in diesem Zeitraum Dänemark mit 37,3 Mio l vor den Niederlanden mit 30,9 Mio l und Belgien mit 19,3 Mio l. Ausländisches Flaschenbier kam in erster Linie aus Tschechien (15,9 Mio l), Dänemark (7,9 Mio l) und Belgien (5,9 Mio l). Insgesamt wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 1,46 Mio hl Bier importiert und 4,58 Mio hl exportiert, davon 1,89 Mio hl in Flaschen. Die USA waren die Hauptabnehmer mit 62,2 Mio l vor Italien mit 46,5 Mio l und Großbritannien mit 32,4 Mio l. Nach Spanien wurden in diesem Zeitraum knapp 33 Mio l in Dosen exportiert, nach Frankreich 26 Mio l und nach Italien 11,6 Mio l.
Nach einer neuen Studie von Zenith International, wird der Absatz von Energie- und Sportgetränken in Deutschland im Jahre 2001 um 30% auf 870 Mio EUR ansteigen. Zenith zieht aus der neuen Studie folgende Schlüsse:
- Dieses rasch wachsende Segment steht für 9% des gesamten Wachstums der Softdrinks in Deutschland für das Jahr 2000 und für 17% im ersten Halbjahr 2001;
- Tankstellen erreichen 43% des Einzelhandelsvolumens in diesem Segment, forciert durch den Verkauf gekühlter Energie- und Sportgetränke;
- Weitere 25% aus diesem Segment werden über die verschiedenen Formen des LEH abgegeben;
- Getränkehändler kommen nicht in den Genuss dieses Wachstumsegmentes. Sie kommen nur auf einen Absatzanteil von 5% bei den Sport- und Energiegetränken..
Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels hielt vom 7. - 9. Oktober 2001 seine diesjährige Delegiertentagung in Ludwigsburg ab. Neben den Regularien und den aktuellen Branchenthemen, wie Marktentwicklungen, Kegidenfikation, DM/Euro, Rating, Lobbyarbeit und Gesetzesvorhaben (die Brauwelt wird darüber noch berichten) beherrschte ein Thema diese Delegiertenversammlung: "Anpassung der Strukturen des Gesamtverbandes".
Bei der Vorstellung des zusammen mit dem Beirat ausgearbeiteten neuen Konzeptes wies Günther Guder, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes, im Amt bestätigt bis Ende 2009, darauf hin, dass sich die Konzentration bei den Getränkeherstellern und im Handel auch im Getränkefachgroßhandel widerspiegelt.
Lt. Politische Themen wie z.B.
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Im letzten Jahrzehnt haben sich die großen deutschen Brauereien neben ihrem Lizenzbierherstellungsgeschäft im Ausland verstärkt um Beteiligungen oder Übernahmen von Brauereien im Ausland bemüht. So besitzen einige Brauereien namhafte Absätze nicht gerade für ihre Hauptmarken, sondern sie haben die im jeweiligen Ausland existierenden Brauereien mit ihren Eigenmarken übernommen und starke Absatzsteigerungen erreicht. Diese Aktivitäten werden sich in der Zukunft noch verstärken, zumal der deutsche Biermarkt kaum noch Ausweitungsmöglichkeiten bietet.
Durch eine Befragung aller namhaften Brauereigruppen und Privatbrauereien wird in der nachfolgenden Aufstellung einerseits eine Rangfolge für Beteiligungen bzw.
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Die meistbenutzten Schlagworte in der einschlägigen Wirtschaftsfachpresse dürften zurzeit mit Abstand die Begriffe
"Basel II" und "Rating" sein. Mit dem vorliegenden Kurzbeitrag soll aufgezeigt werden, dass die sich dahinter verbergende Diskussion auch für die deutsche Brauwirtschaft von grundsätzlicher Bedeutung ist. Dabei geht es um konkrete unternehmensbezogene Auswirkungen, nicht
um die eher wirtschaftspolitische Frage, ob "Basel II" mittelstandsfeindlich ist.
Was ist "Basel II"? Hinter "Basel II" verbirgt sich ein Konsultationspapier des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht, das am 16. Januar 2001 vorgestellt wurde und dessen Ergebnis über eine Richtlinie der Europäischen Kommission in (ausschließlich) für Banken bindendes nationales Recht umgesetzt werden soll...
Finanzthemen mit einer Industriemesse verbinden - angesichts der Tatsache, dass alle internationalen Braukonzerne börsennotiert sind, eine naheliegende Kombination. So wurde die Idee zum Banker’s Day auf der drinktec-interbrau geboren. Schade nur, dass die hochkarätigen Finanzexperten mehr unter sich diskutierten als mit den Betroffenen, den Brauern und Getränkeherstellern. Die glänzten auf dem Strategie-Forum durch Abwesenheit.
Dabei gebe es mehr als genug Themen, welche die Branchen zu diskutieren hätten, so der Diskussionsleiter und Chefredakteur der Zeitschrift Finance, Dr. André Hülsbömer. Mit anderen Worten: lauter bekannte Themen, die jedoch nichts an ihrer Gültigkeit und Aktualität verloren zu haben scheinen.
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Die Verbraucherakzeptanz von Bier in PET kann durch einfaches Probieren deutlich verbessert werden, so formulierte Jürgen Bluhm, Geschäftsführer ProFakt, anlässlich der NovaPack 2001 am 18. September in München ein wesentliches Ergebnis einer Studie. In dieser Verbraucherstudie untersuchten die Münchner Marktforscher die Einstellung gegenüber Bier in PET. Man fokussierte die Studien auf Deutschland, weil man hier das konservativste Verhalten von Konsumenten erwartet und es als den schwierigsten Markt für Bier in PET sieht.
Wie bekannt, hat PET in anderen Getränkesegmenten in den vergangenen Jahren erheblich zugelegt. Mehr als 2/3 aller Cola-Getränke werden in Plastik verkauft. 50% der Probanden bekamen Karlsberg, die anderen 50% bekamen Holsten vorgesetzt.
Marktkenner sind sich einig, dass der Markt der Premium-Biere auf Kosten der Standardbiere wächst. Nicht einig sind sie sich in der Beantwortung der Frage, was ein Premium-Bier ausmacht. Die Positionierung als Premium-Bier ergibt sich im Allgemeinen aus der Kombination von Preis, Verpackung und Herkunft. Die neue Canadean-Studie über den internationalen Markt von Premium-Bieren bezieht sich auf den relativen Preis als Kriterium. Setzt man den Preis, den der Marktführer erzielt, mit 100% an, dann liegen Discount-Biere bei <50% dieses Preises, Konsum-Biere bei 50 bis 89%, Standard-Biere bei 90 bis 110%, Premium-Biere bei 110 bis 200% und Super-Premium-Biere bei >200 %. Die Studie erfasst 25 Schlüsselmärkte weltweit. 7% des Gesamtkonsums aus.
Weitere Informationen unter: www.canadean.
Rückgang des Inlandsmarktes um ca. 10,6% - Große Veränderungen des Bierausstoßes nach Bundesländern, hervorgerufen durch starke Zugewinne der Marken Krombacher, Hasseröder, Oettinger, Radeberger und Bitburger.
Der steuerpflichtige Bierabsatz bzw. Bierausstoß (ohne den Absatz von Bier mit Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% und weniger, vor allem alkoholfreies Bier und Malzbier) ist in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2000 gegenüber dem Vorjahr um 1,7% zurückgegangen. Der Konkurrenzkampf wurde um so härter, zumal die zweite Sommerhälfte "fehlte" und außerdem noch eine Preiserhöhung erfolgte.
Der Vergleich des steuerpflichtigen Bierabsatzes von 1991 zum Jahr 2000 zeigt in Tabelle 1 einen Gesamtrückgang von 10,6% und große Veränderungen innerhalb der einzelnen Bundesländer.
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Die Steigerung im Weltbierausstoß lag im Jahre 2000 bei 2%. Ohne China und Russland, so der Barth-Bericht 2000/2001, der soeben erschienen ist, hätte die Steigerung nur 0,3% betragen. Die Europäische Gemeinschaft musste, wie der folgenden Tabelle zu entnehmen ist, ein Minus von 1,7% hinnehmen, während im restlichen Europa mit +8,3% eine hohe Dynamik zu verzeichnen war. Amerika kam insgesamt auf ein Plus von 0,3%, wobei Mittelamerika mit +3,4% vorn lag. Nach wie vor boomt der asiatische Markt mit +5,7%, auch wenn die Dynamik nachgelassen hat. Tabelle
GoIndustry, Full-Service-Anbieter für die Vermarktung von gebrauchten Investitionsgütern und Industrieanlagen, veranstaltet während der Messe die nach eigenen Angaben größte Online-Auktion, die bisher im Bereich der Abfülltechnik in Europa stattgefunden hat. Auf der Plattform von GoIndustry kommen gebrauchte Abfüllmaschinen und -anlagen mehrerer Anbieter aus der Getränkeindustrie mit einem Gesamtwert von 1 Million DM unter den Hammer. Bislang werden 60 Positionen in sehr gutem Zustand angeboten. Unter den versteigerten Maschinen befinden sich Abschrauber, Flaschenreinigungsmaschinen, Schraubverschließer, Beklebungsmaschinen, PET Maschinen, Abfüllanlagen und Brauereiausrüstung. An dieser Sammel-Online-Auktion können nicht nur Käufer, sondern auch Verkäufer teilnehmen.
Der Getränkefachgroßhandel sieht sich einem immer schärferen Wettbewerb, insbesondere des Lebensmittelhandels gegenüber. Dessen Bemühungen Getränkefachmärkte auszubauen und den Preiswettbewerb zu intensivieren, tangieren ureigenste Tätigkeitsfelder des Fachhandels.
Somit bleibt dem Getränkefachhandel, insbesondere den Abholmärkten, nur die Chance mit einem "Profilierungswettbewerb" die Oberhand zu behalten. Profilierung bedeutet, Spezialitätenprodukte mit Erlebnis im Markt, mit Service und qualifizierter Beratung zu kombinieren. Deshalb entschloss sich die GEFAKO dasselbe auf dem Gebiet des "Wassers" in Angriff zu nehmen.
Wasser wird immer mehr zu einer Spezialistenaufgabe und damit zu einer Profilierungschance für aktive und sensible Händler..
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