Transformation | Die Getränkebranche befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Digitalisierung, steigende Nachhaltigkeitsanforderungen und kürzere Innovationszyklen beeinflussen nicht nur Anlagen und Prozesse, sondern das Organisationsgefüge als Ganzes. Unternehmen stehen damit vor der Frage, wie sich technologische Entwicklungen wirksam in den Arbeitsalltag integrieren lassen – und wie Veränderung langfristig Bestand hat.
Personal & Recht | Nicht immer gelingt es vor allem klein- und mittelständischen Brauereien, den Überblick über geltende Gesetze und Regeln im Kontext des Personalmanagements zu bewahren. Da die Beschäftigung von Minijobkräften durchaus als herausfordernd und bürokratisch bezeichnet werden kann, bedarf es dabei aktueller Kenntnisse über den Umgang mit Beiträgen, Umlagen und Steuern. Aber auch das Formularwesen, die Arbeitgeberversicherung, das Arbeitsrecht, die Rentenversicherung und die Betriebsprüfung erfordern einschlägiges Know-how.
Prozessautomatisierung | In modernen Brauereien fallen täglich umfangreiche Datenmengen an, deren systematische Auswertung bislang häufig nur eingeschränkt erfolgt. Nun steht ein datenbasiertes Analysewerkzeug zur Verfügung, das auf einem digitalen Zwilling der Produktionsprozesse basiert. Ziel ist es, Optimierungspotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren. Dabei unterstützt ein ergänzender Beratungsservice die Brauereien, aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen.
Betriebsstillstand | Großflächige Stromausfälle können in der Brau- und Getränkebranche erhebliche finanzielle Verluste verursachen. Technische Defekte, Netzüberlastungen oder andere externe Einflüsse können Produktion, Kühlung und Logistik lahmlegen, weshalb Unternehmen ihre Resilienz gegenüber möglichen Blackouts gezielt stärken sollten.
Portfolioerweiterung | Der BRAUWELT-Autor Horst Dornbusch fordert in diesem Artikel, dass Craft Brauer in der ganzen Welt ihre Angebote diversifizieren sollten, und stellt Hintergrundinformationen über die rechtliche Lage zur Eröffnung einer handwerklichen Brennerei bereit.
1. Weihenstephaner Unternehmertag | Nach dem Wegfall der Brauwirtschaftlichen Tagung vor einigen Jahren hat in Weihenstephan eine Veranstaltung gefehlt, die sich vorrangig mit betriebswirtschaftlichen Aspekten beschäftigt. Diese Lücke haben Dr. Roman Werner, TUM Venture Labs FAB (Food, Agro, Beverages), und Norbert Zierer, VBW Weihenstephan, am 15. Oktober 2025 mit dem Weihenstephaner Unternehmertag auf dem TUM Campus Weihenstephan geschlossen.
Bier – und jetzt? | Die Braubranche in Deutschland und Europa befindet sich im Wandel. Steigende Kosten, veränderte Konsumgewohnheiten und der zunehmende Einfluss des Handels stellen traditionelle Geschäftsmodelle auf die Probe – eröffnen aber auch neue Chancen für Innovation und Wachstum.
Familienbetrieb | Die Mehrzahl der Brauereien sind mittelständische Unternehmen. Oftmals in der Rechtsform „Einzelunternehmen“, häufig befinden sie sich seit mehreren Generationen im Besitz einer Familie. Der Lebens- bzw. Ehepartner hat in die Brauerei „eingeheiratet“ und arbeitet mit, teilweise steigen die Kinder in den Betrieb ein, auch die ältere Generation unterstützt vor allem bei personellen Engpässen. Dann stellt sich die Frage, ob unentgeltlich mitgearbeitet oder eine formale Beschäftigung abgeschlossen wird.
Zusammenschluss | Der im oberbayerischen Schrobenhausen sitzende Anlagenbauer Esau & Hueber hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt und konnte sowohl in der Prozesstechnik als auch in der Fermentationstechnologie neue Märkte im Bereich Life-Science erschließen. Im August 2024 übernahm der Schweizer Technologiekonzern Bühler das Unternehmen. Christoph Sedlaczek, Managing Director bei Esau & Hueber, und Johannes Preiss, Head of Malting & Brewing bei Bühler, blicken im Interview auf die Unternehmensintegration zurück.
Der optimale Zeitpunkt | Wichtige Entscheidungen der Brauereileitung betreffen meistens Investitionen bzw. Desinvestitionen. Soll die neue Anlage von Hersteller A oder B gekauft werden? Welcher Anbieter soll langfristig spezielle Gebinde für die eigenen Brauerei abfüllen? Rechnet sich die Errichtung eines Brauereiausschanks in einer bestimmten Immobilie? Auch die Einstellung eines neuen Mitarbeiters kann als „Investition“ betrachtet werden.
Make export great again | Brauereien und Dosenhersteller nutzen zunehmend Künstliche Intelligenz, um die US-Zollpolitik zu kontern und ihre Einkaufs- und Vertriebsstrategien effizienter zu steuern. Die neuen Zölle auf Bier, Aluminium und Stahl zwingen die Branche zu intelligenten Lösungen.
Ransomware | Oettinger ist vor kurzem spektakulär gehackt worden. Dabei ging es den Cyberkriminellen nicht um Ruhm, nicht um Stiftung von Chaos, sondern um das geschäftsmäßige Erpressen von Geld. Eine Schattenbranche entwickelt sich, in der der Hack nicht von eigenen Fähigkeiten, sondern vom Zugang zur richtigen Software abhängig ist. Worum es im Fall Oettinger geht und was Brauereien tun können, um kostspielige Produktionsausfälle zu vermeiden, erklärt dieser Artikel.
Bewährte Anlagen | Die Digitalisierung der Industrie ist auch in der Getränkeherstellung ein aktuelles Thema. Industrie-4.0-Technologie macht Unternehmen profitabler, flexibler und nachhaltiger. Besonders in der Getränkebranche hilft sie außerdem dabei, schnell auf Kundenwünsche und entsprechend neue Produktanforderungen zu reagieren. Retrofit erlaubt es Getränkeherstellern, durch Modernisierung alter Maschinen nachhaltig und liquiditätsschonend von den Vorteilen dieser Technik zu profitieren.
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