Private Brauereien Bayern | Das Brauer- und Mälzer-Handwerk hat seinen neuen Bundessieger: Bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Handwerk setzte sich Simon Schnüll durch und sicherte sich den Titel „Bester Nachwuchsbrauer Deutschlands“.
Der europäische Biermarkt schrumpft weiter: Laut dem kürzlich veröffentlichten Bericht „European Beer Trends Report 2025“ der Brewers of Europe sind Produktion, Konsum und Export bereits das fünfte Jahr in Folge rückläufig.
Hopfenmarkt | In jedem Jahr findet zum Jahresende eine gemeinsame Pressekonferenz des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer und des Deutschen Hopfenwirtschaftsverbandes sowie des Verbandes Private Brauereien Bayern und des Bayerischen Brauerbundes statt, so auch am 9. Dezember 2025 im Brauerhaus in München. Dabei steht sowohl die Hopfenernte als auch der Hopfen- und Biermarkt im Fokus.
Abstimmung | Auf Einladung von Helmut Klein, ehemaliger Laborleiter der Brau Union Österreich AG, tagte die MEBAK am 28. November 2025 in Linz. Nach 47 Jahren verabschiedete sich Klein dieses Jahr in den Ruhestand. Als aktives Mitglied ist er seit 2010 bei der MEBAK tätig und wurde im Zuge der Tagung einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt, doch dazu später.
DBMB | Mit über 120 Teilnehmern bei der letzten Veranstaltung des Jahres, am 28. November 2025, in der Brauerei Aying durften die Organisatoren und der Vorstand der DBMB-Landesgruppe Südbayern sehr zufrieden sein. Hier der Blick in den historischen und festlich geschmückten Sixthof, gegenüber des Ayinger Bräustüberls.
Hopfenball | Am Samstag, den 25. Oktober 2025, versammelten sich rund 600 Gäste und Pflanzerfamilien in der Mehrzweckhalle in Obereisenbach, um die neuen Hopfen-Hoheiten aus dem Hopfenanbaugebiet Tettnang zu wählen. Der Tettnanger Hopfenball 2025 mit Wahl zur 15. Tettnanger Hopfenkönigin war somit erneut ein festliches Highlight.
Private Brauereien Bayern | Mitte Oktober 2025 fand das diesjährige Juniorenseminar der Privaten Brauereien in Eichstätt und Ingolstadt statt – ein intensives, abwechslungsreiches und inspirierendes Wochenende, zu dem engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland zusammenkamen.
Entwicklungen | Zum mittlerweile 26. Mal fand in diesem Jahr am 28.11.2025 der Bayerische Braugerstentag im festlich geschmückten Münchner Augustiner Keller statt. Robert Sprinzl, Braugersten-Gemeinschaft, konnte in Vertretung von Michael Gutmann, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Qualitätsgerstenanbaues in Bayern, knapp 100 Gäste aus Politik und Wissenschaft, aus der Land-, Malz- und Brauwirtschaft begrüßen und führte durch die Veranstaltung.
Nachfolge | Der Sprecher der Geschäftsführung der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu Werner Brombach GmbH, Dr. Stefan Kreisz, kandidiert für das Amt des Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes.
Statistik | Im Braujahr 2024/25 sank der Biermarkt Schweiz inklusive alkoholfreier Biere um 1,8 Prozent auf 4,72 Mio hl. Alkoholfreies Bier verzeichnete eine Zunahme von 13 Prozent und erreichte einen Marktanteil von 7,5 Prozent. Die Gastronomie als wichtiger Absatzkanal gerät unter Druck, der Einzelhandel hingegen gewinnt Anteile. Der gesamte Inlandausstoß aller Schweizer Brauereien nahm um 1,9 Prozent auf 3,69 Mio hl ab. Insgesamt sanken die Bierimporte um 1,6 Prozent auf 1,04 Mio hl (Vorjahr: 1,05 Mio hl).
Hobbybrauen | Eigentlich sollte bereits das 25-jährige Jubiläum bei den Haus- und Hobbybrauertagen 2020 in Kleve gefeiert werden. Doch auch hier wurde wie in vielen Fällen eine größere Veranstaltung durch die Pandemie vereitelt.
DBMB | Im September 2025 trafen sich knapp 40 Mitglieder der DBMB-Landesgruppe Nordbayern zum 4. Stammtisch 2025 im Entlas Keller in Erlangen. Die Hauptattraktion des Abends war der Gang unter Tage mit dem Gastgeber und Braumeister Vincenz Schiller, der die Gesellschaft auf eine Führung in die Geschichte der Bierkeller unter Erlangens Berg mitnahm.
Kulturverlust | Der Bierabsatz in Deutschland ist auf Talfahrt. Die bis dato aufgelaufenen Zahlen für 2025 sind erschreckend. Neben der seit Jahren absehbaren demografischen Entwicklung verstärken unter anderem auch Aussagen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der World Health Organisation (WHO) zur fehlenden Unbedenklichkeit selbst geringster Mengen Alkohol die Zurückhaltung beim Bierkonsum.
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