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BRAUWELT FIVE Nachrichten der Hochschulen und Universitäten

Bier aus der Kaiserzeit | Der Fund eines besonderen Gebindes, eines Zeitzeugen der deutschen Kaiserzeit, lässt aufhorchen. Wis­senschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben ein historisches Bier beprobt. Ihre umfassenden Untersuchungen verraten uns Einzelheiten über den Beginn der Industrialisierung im Brauwesen.

Im Zuge der Diplomarbeit beschäftigte sich Gu Qin mit den rheologischen Eigenschaften von Flüssigzuckern und Hopfenextrakten und evaluierte deren Eignung für die Laser Speckle Rheology, ein Messverfahren zur berührungslosen, nicht-invasiven Viskositätsbestimmung.

Gabriel Nenning befasste sich in seiner Diplomarbeit mit der Inbetriebnahme eines neuen Gärsystems im Kleinmaßstab. Es handelt sich dabei um eine Neuentwicklung des EBC-Gärrohres und ist besonders für Kleinstversuche und Hefescreenings geeignet.

Das Ziel dieser Diplomarbeit war die Entwicklung eines Messsystems zur automatischen, zeitaufgelösten Detektion mikrobiologischer Verschmutzungen in Schankanlagen für Bier. Perspektivisches Ziel ist neben der Online-Messung die zunehmende Digitalisierung von Schanksystemen.

Ludwig-Narziß-Preis | Die Preisverleihung an den Gewinner des Ludwig-Narziß-Preises 2022 am 30. Mai 2022 während des EBC-Kongresses in Madrid war nur ein Teil des großen Ganzen. Am 8. August 2022 fand in der Malzfabrik Weyermann in Bamberg Teil 2 der Preisverleihung statt – diesmal in Anwesenheit aller Autoren.

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde betrachtet, inwieweit die Inhaltsstoffe der Ackerbohne durch die Keimung verändert werden können. Dabei galt es, neben den positiven Auswirkungen auch die schwandbedingten Rohstoffverluste zu betrachten.

Der Maischprozess ist ein zentraler Verfahrensschritt der Bierherstellung. Die Lösungsvorgänge des Mälzens werden fortgeführt und Substanzen wie Zellwandbausteine, Proteine und vor allem Stärke abgebaut. Wie sich die Maischekonzentration auf Charakteristika der resultierenden Bierwürzen auswirkt, wurde in diesem Forschungspraktikum untersucht.

Dominik Reindl untersuchte in seiner Masterarbeit die Möglichkeiten zur Vorhersage der Schaumqualität des finalen Bieres aus den Prozessvorstufen im Kaltbereich der Brauerei. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in den Entwicklungsprozess eines neuartigen optischen Schaummesssystems ein.

Der Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie führt in gewohnter Weise auch im Jahr 2022 wieder Frühvermälzungen durch. Wie immer interessiert die Qualität des neuen Jahrgangs, das Mälzungsverhalten sowie die qualitative Beschaffenheit der Gersten und Malze.

Für die neue Leiterin des Forschungszentrums Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität Dr. Martina Gastl, die Anfang April 2022 die Position von Prof. Fritz Jacob übernommen hat, ist es gleich eine freudige Aufgabe: Das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität der TU München lädt am 13. und 14. Oktober 2022 zum 16. Weihenstephaner Praxisseminar nach Erding ein.

Inline-Analytik | Spektroskopische Methoden bieten die Option der Echtzeit-Analytik und damit zur Optimierung traditioneller Verfahren der Lebensmittelverarbeitung. Chemische Reaktionen im Zuge thermischer Behandlung lassen sich verfolgen und unter Kenntnis der Reaktionskinetik zur Quantifizierung des Hitzeein­trags nutzen. Dies bietet Potenzial für eine produktspezifischere Prozessführung, hier im Anwendungsfall der Apfelsaft-Pasteurisation.