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23.02.2026

Profitabler Wachstumskurs

Bilanz | Krones hat laut den Vorabzahlen für das Geschäftsjahr 2025 seinen stabilen und profitablen Wachstumskurs trotz der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten fortgesetzt. Die Märkte des Unternehmens sind grundsätzlich weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen und die Investitionsbereitschaft der Krones Kunden ist weiterhin robust.

Die stabile Verfassung der Kundenbranchen von Krones spiegelt sich im Auftragseingang des vierten Quartals 2025 wider, der mit 1460 Mio EUR um 8,6 Prozent höher war als im Vorjahreszeitraum. Auch im Gesamtjahr 2025 entwickelte sich der Auftragseingang positiv und übertraf mit 5564,7 Mio EUR unter strikter Einhaltung der Preisstrategie den bereits hohen Vorjahreswert (5460,7 Mio EUR) um 1,9 Prozent.

Ende Dezember hatte Krones Aufträge im Wert von 4190,4 Mio EUR in den Büchern (2024: 4289,5 Mio EUR). Der solide Auftragsbestand gewährleistet die Auslastung der Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft bis weit in das dritte Quartal 2026.

Der Umsatz legte im vierten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,7 Prozent auf 1556,4 Mio EUR zu. Im Gesamtjahr 2025 stiegen die Erlöse um 7,0 Prozent von 5293,6 Mio EUR auf 5663,8 Mio EUR. Damit hat Krones die Wachstumsprognose für 2025 von 7–9 Prozent trotz negativer Währungsumrechnungseffekte erreicht. Die Abschwächung des US-Dollar und anderer Währungen im Vergleich zum Euro im Berichtszeitraum wirkte sich umrechnungsbedingt mit 99 Mio EUR auf den Umsatz aus. Das Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz, lag im Gesamtjahr 2025 bei 0,98 und damit wie erwartet um den Wert 1.

Vorstand prognostiziert für 2026 profitables Wachstum

Krones ist gut in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Jedoch gibt es verschiedene unvorhersehbare Faktoren, die sich auf die Geschäftsprozesse und die Produktion des Unternehmens auswirken könnten. Dazu gehören geopolitische Risiken in Europa, im Nahen Osten und in anderen Teilen der Welt. Eine weitere Unwägbarkeit ist die globale Zollpolitik, die zu einem Rückgang des Welthandels führen könnte. Auch Materialengpässe und Probleme in den globalen Lieferketten bleiben Unsicherheitsfaktoren. Zudem beeinträchtigen erhebliche Wechselkursschwankungen die Umsatzprognose.

Auf Grundlage der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der aktuell erwarteten Entwicklung der für Krones relevanten Märkte rechnet das Unternehmen für 2026 im Konzern mit einem um Währungsumrechnungseffekte bereinigten Umsatzwachstum von 3–5 Prozent.

Auf Basis operativ steigender Umsätze, einer weiterhin disziplinierten Preisstrategie sowie der kontinuierlichen Umsetzung der Kostenoptimierungsmaßnahmen will Krones die Ertragskraft im laufenden Jahr gegenüber 2025 erneut verbessern. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen für den Konzern eine EBITDA-Marge von 10,7–11,1 Prozent. Für die dritte finanzielle Zielgröße, den ROCE, erwartet Krones im laufenden Jahr einen Wert von 19–20 Prozent.

 

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