In der neuen Youngcom!-Branchenstudie "Jugend & alkoholische Getränke 2003" werden Meinungen und Einstellungen der Jugendlichen und der jungen Erwachsenen in Deutschland zu alkoholischen Getränken allgemein sowie zu Bier, Wein und zu "Hochprozentigem" ausgewertet und publiziert. Realisiert wurde die Studie von der Unit Research, der Jugendkommunikations-Agentur Youngcom!, München.
Auf die Bedeutung des Getränkefachgroßhandels (GFGH) für die Brauereien wies Stephan Saalfrank, geschäftsführender Gesellschafter der Internationalen Betriebs Beratung GmbH, München/Wien, in seinem Referat auf dem Bayerischen Brauertag 2002 am 3. Dezember 2002 in München hin.
Nahe den Ergebnissen der GfK-Konsumklima-Studie im Oktober 2002 hat der Indikator zur Konjunkturerwartung (Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland durch die Verbraucher) knapp 10 Punkte eingebüßt. Mit einem Wert von plus 1,5 liegt die Konjunkturstimmung nur noch knapp über ihrem langjährigen Durchschnitt von null Punkten. Deshalb verläuft auch die längerfristige Trendentwicklung der Konjunkturstimmung erstmals wieder negativ.
Die Verbraucher rechnen offensichtlich nicht mit einer kurzfristigen konjunkturellen Besserung und auch nicht mit einer Erholung der Lage auf dem Arbeitsmarkt. Darüber hinaus sind sie durch die Vorschläge der Regierung zur Steuer- und Abgabenpolitik verunsichert..
"Trends und Highlights im AfG-Markt 2002" lautete das Thema des Einführungsreferates der Euroform-Konferenz "Der AfG-Markt der Zukunft", die am 25. und 26. November 2002 in Frankfurt stattfand. Die Zahlen präsentierte Stefan Fomm, Syncon GmbH, Bad Homburg, für den erkrankten Gerhard Boller, AC Nielsen Marketingforschung, Frankfurt/Main. Dabei wurde festgestellt, dass die Euro-Preise kein Grund für die allgemeine Kaufzurückhaltung sein können, da die Preise objektiv kaum über dem Vorjahresniveau lagen. Allerdings spricht man heute ja auch von der "gefühlten Teuerung", die über der objektiven eingestuft wird.
Keinesfalls kann das Wetter 2002 als Grund für schlechteren Getränkeabsatz herangezogen werden. Die Effizienz dieser Maßnahmen hat dagegen abgenommen.Z. die Pfandpflicht ab 1.B....
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im April 2001 in Deutschland rund 38,5 Mio Haushalte, darunter 14,1 Mio (37%) Einpersonenhaushalte. Be-sonders häufig sind Einpersonenhaushalte in den Großstädten anzutreffen.
Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus 2001, der europaweit größten jährlichen Haushaltsbefragung zu den Lebens- und Arbeitsverhältnissen in Deutschland.
Während der Anteil der Einpersonenhaushalte in Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern bei 26% lag, wurden in Gemeinden mit einer Größe von 2000 bis unter 50 000 Einwohnern bereits 31% aller Haushalte von einer Person geführt. Noch höher lagen die Anteile der Einpersonenhaushalte in Gemeinden mit 50 000 bis unter 200 000 bzw. 200 000 bis unter
500 000 Einwohnern. Sie machten 40% bzw..
Beim Bayerischen Brauertag 2002 hielt Diplom-Ökonom Rainer Petersen, Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg, am 3. Dezember 2002 in München einen sehr umfassenden Vortrag, in dem er auf den Biermarkt in Deutschland einging und insbesondere auf die Einstellungen und Bedürfnisse der Konsumenten sowie die demographischen Veränderungen, die sich auf die Bedürfnisse der Konsumenten und auf deren Kaufverhalten auswirken werden.
So rechnet Petersen z.B. damit, dass sich der Anteil der Senioren (über 65 Jahre) von 13,3% im Jahre 2000 auf 16,4% im Jahre 2010 und auf 20,3% im Jahre 2030 erhöht. Der Anteil an "jungen Alten" (50 - 65 Jahre) dürfte bis zum Jahre 2010 konstant bei 15,7% liegen, bis 2020 ein Maximum von 19,3% erreichen und dann wieder bis zum Jahre 2030 auf 16,4% zurückgehen..
Nach Angaben in der Studie ACNielsen Universen 2002 haben sich die Lebensmittel-Discounter im Jahre 2001 mit einem Umsatzplus von 9,5% deutlich von der Branche abgekoppelt. Insgesamt erzielte der Lebensmittelhandel, inklusive Aldi, ein Umsatzplus von 2,4% auf 117,2 Mrd EUR. Das größte Plus von über 10% erreichten die Drogeriemärkte. Die Zahl der kleineren Lebensmittelgeschäfte sank um 5,7% auf 26 537 Outlets. Die Entwicklung nach Key Accounts geht aus der folgenden Tabelle hervor. Die Studie ACNielsen Universen 2002 kann unter 069/7938-510 für eine Schutzgebühr von 4,00 EUR telefonisch bestellt werden. Darüber hinaus kann sie kostenlos abgerufen werden unter www.acnielsen.de im Download-Center im PDF-Format bzw. über das Internet unter www.acnielsen.de-News.
Der Konsum an Softdrinks steigt weltweit jährlich um 5%. Das ist dem neuesten Report von Zenith International "Global Soft Drinks 2002", zu entnehmen. Im Jahre 2001 sind weltweit 4,12 Mrd hl an Softdrinks abgesetzt worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag bei 67,5 l. Zusammengefasst ergaben die Recherchen folgende Ergebnisse:
- Nordamerika ist der größte Markt für Softdrinks mit einem Anteil von 27%;
- Kohlensäurehaltige Getränke führen mit einem Anteil von 45%;
- Abgefülltes Wasser zeigte die höchste Wachstumsdynamik mit einem Plus von 10% im Jahre 2001;
- Die fünf Länder mit der höchsten Dynamik zwischen 1996 und 2001 liegen in Asien, Osteuropa und im Mittleren Osten. Dabei könnte Pakistan die höchsten Wachstumsraten verzeichnen, Indien volumenmäßig große Zuwächse erzielen..
Wieso ist Kundenzufriedenheit wichtig? Die Absatzmärkte der deutschen Brauwirtschaft sind gekennzeichnet durch Konzentration und Stagnation. Die großen Unternehmen der Branche haben in der Regel eine bessere Chance diese Marktsituation zu überstehen (1). Der Handel wird sich seiner Machtposition immer bewusster und verlangt zunehmend nach mehr Service- und Zusatzleistungen der produzierenden Unternehmen (2). Service und Kundenzufriedenheit sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Brauwirtschaft. 56% der Kunden des Handels der deutschen Ernährungswirtschaft sind jedoch unzufrieden (3).
Die Gewinnung von Neukunden erfordert einen fünf- bis siebenmal so hohen Aufwand, als bestehende Kunden an das Unternehmen zu binden (4).
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Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes hat sich der Absatz von Bier im Lebensmitteleinzelhandel im ersten Halbjahr 2002 wie folgt entwickelt:
- 0,5-l-MW-Flaschen: 57,4% Marktanteil, 13,35 Mio hl, +3,3%.
- 0,33-l-MW-Flaschen: 12,9% Marktanteil, 3,00 Mio hl, +2,0%.
- 0,5-l-EW-Flaschen: 0,8% Marktanteil, 0,18 Mio hl, +24,0%.
- 0,33-l-EW-Flaschen: 2,4% Marktanteil, 0,57 Mio hl, -0,9%.
- 0,5-l-Dosen: 25,1% Marktanteil, 5,85 Mio hl, -0,6%.
- 0,33-l-Dosen: 0,6% Marktanteil, 0,14 Mio hl, -24,6%.
- 5-l-Partydosen: 0,5% Marktanteil, 0,12 Mio hl, +17,2%.
Nach den Daten der Firma iri/GfK, Nürnberg, lag der Marktanteil der 0,5-l-Dose zwischen 48,6% in Berlin und 14,6% in Baden-Württemberg. Nordrhein-Westfalen brachte es hier nur auf 2,2%..
Nach einer Mitteilung der Kölner Verbund Brauereien entfallen 80 - 90% des Bierkonsums in Köln auf das heimische Kölsch. Dabei kann der Bierliebhaber unter mehr als 12 dieser obergärigen hellen und hopfenbetonten Biere wählen. Auch im näheren Umland hat Kölsch noch eine feste Position. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen kommt es auf einen Marktanteil von rd. 10%, in Deutschland insgesamt auf etwa 3%.
Kölsch darf bekanntlich nur in Köln und von einigen namentlich genannten Brauereien in der Umgebung gebraut werden. Der Fassbieranteil ist bei Kölsch mit durchschnittlich 46% sehr hoch. Im Raum Köln/Leverkusen liegt der Kölsch-Anteil im Lebensmitteleinzelhandel bei 43%, Pils bei 36%. Im Jahre 1983 lag der Kölsch-Ausstoß bei 3,8 Mio hl.
Die Zeit der Monomarken ist vorbei..
m Jahr 2001 sind einige ausländische Brauereien auf dem Biermarkt der Bundesrepublik Deutschland recht aktiv geworden. So ist beispielsweise die Heineken-Brauerei-Gruppe eine Kooperation mit der bayerischen BrauHolding eingegangen, und gleichzeitig hat die Karlsberg-Brauerei eine Kooperation mit Heineken abgeschlossen, die aber erst ab 2003 wirksam wird.
Des Weiteren hat die Interbrew aus Belgien bekanntlich die Beck & Co. sowie die Diebels Brauerei zu 100% übernommen. Der Übernahmevertrag begann mit dem 1. Februar 2002. Für das Jahr 2001 ist deshalb in den Tabellen noch nichts zu erkennen. Diese Übernahme der Interbrew bedeutet für den deutschen Biermarkt einen Marktanteil von ca. 6,5 - 7,0% des deutschen Gesamtausstoßes. Von November 1991 bis Februar 1993 wurden ca. 10% liegen....
Biere.
Nach einer Aufhellung des Geschäftsklimas im zweiten Quartal hat sich das konjunkturelle Klima im dritten Quartal wieder eingetrübt. Zu dieser Aussage gelangt man anhand der Entwicklung des - saisonbedingten und geglätteten - ifo-Geschäftsklimaindex. Die befragten Brauereien beurteilten ihre Geschäftslage allerdings durchweg als befriedigend. Im September erfolgte - in erster Linie saisonbedingt - eine deutliche Einschränkung der Produktionstätigkeit. Auch für die nächsten 3 Monate rechnet nahezu die Hälfte der Brauereien mit weiteren Produktionskürzungen. Auftragseingang und Auftragsbestand waren zuletzt (September) bei rd. einem Viertel der befragten Bierbrauer rückläufig, ebenfalls rd. ein Viertel der Firmen sprach von einer zu kurzen Auftragsdecke.h..
Nach einer Studie von Datamonitor sprechen immer mehr Frauen in Deutschland, vor allem die jüngeren bis zu 30 Jahren, in gesellschaftlich höheren Positionen mit höherem verfügbaren Einkommen, alkoholischen Getränken zu. Langsam aber sicher holen die Frauen in Europa die Männer im Alkoholkonsum ein.
Laut Datamonitor rangieren die deutschen Frauen im Alkoholkonsum in Europa an erster Stelle vor den Französinnen, den Engländerinnen und den Spanierinnen. Sie konsumieren im Durchschnitt 13 Drinks pro Woche, wobei sie im Gegensatz zu den Männern die Abwechslung lieben, in erster Linie Mixgetränke. Allerdings werden typische "Damenprodukte" abgelehnt. Die Getränke können durchaus etwas süßer und alkoholärmer sein, sollen aber durchaus auch Männer ansprechen..
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