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Gegenüber dem 1. Quartal hat sich das Geschäftsklima im Geschäftsfeld Bier im 2. Quartal zumindest für die Monate April und Mai durchschnittlich eher noch etwas verschlechtert. Im Juni ist eine deutliche Aufhellung zu erkennen. Nur noch per saldo ein Drittel der Brauereien sprach von einer schlechten Geschäftslage gegenüber noch rd. sieben Zehnteln in den beiden Vormonaten. Drei Zehntel der Testfirmen konnten im Juni - nach Rückgängen im April und Mai - ihren Ausstoß wieder steigern. Für die nächsten drei Monate wird allerdings mit keinen weiteren Erhöhungen des Ausstoßes gerechnet. Die Fertigwarenlager waren im Mai und Juni bei einem Viertel der Testfirmen überhöht. ...

Drei Entwicklungen prägen den Biermarkt im ersten Tertial 2005:
-Wachstum von PET und Kleingebinden;
-Erfolg für Gold-Mildbiere;
-Aldi als Stütze des Marktes im Westen.
Bier tut sich, nach einem Bericht der IRI, Nürnberg, schwer bei den Innovationen. Allerdings ist bei der Verpackung einiges im Umbruch. Da sind zunächst die PET-Gebinde, die inzwischen einen Anteil von knapp fünf Prozent an Bier gesamt (im Segment LEH > 200 qm inkl. Aldi + GAM) haben, und die kräftig weiterwachsen. Für die großen Marken ist das PET-Nachfragevolumen aber noch zu begrenzt, um hier groß einzusteigen. So waren im ersten Tertial 2005 vor allem die Harddiscounter Aldi, Lidl und Norma Triebfedern dieser Entwicklung. Selbst hier sind die Konzepte der einzelnen Biersortimente recht unterschiedlich..

Nicht besiegen, sondern zufrieden stellen: Wie man im Reklamationsfall den Kunden für sich gewinnt und einen Nutzen für das Unternehmen daraus zieht, ist Thema dieses Beitrages.

Umsatzschwerpunkt eigener Einzelhandel. Für das Jahr 2004 wurde bei den 50 größten GFGH mit einem Gesamtumsatz über 35 Mio EUR eine schriftliche Befragung durchgeführt.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser hat sich im Jahr 2004 auf hohem Niveau bestätigt: 125,2 l tranken die Deutschen (2003: 129,1 l) und werden damit im europäischen Vergleich nur von den Italienern (160 l) und Belgiern (133,8 l) übertroffen. Insgesamt setzten die 226 Mineralbrunnen im vergangenen Jahr 94 Mio hl Mineral- und Heilwasser ab.

Im Jahre 2004 sanken die Umsätze im Einzelhandel um 1,6 Prozent auf 365 Mrd EUR. Der Bereich Lebensmittel nahm um 3,9 Prozent ab, Optik und Computer sogar um 12,1 Prozent. Kosmetika und Körperpflege kamen auf ein Plus von 3,9 Prozent.

Der Umsatzschwerpunkt Gastronomie stand im Mittelpunkt der Befragung der ca. 50 größten Getränkefachgroßhändler nach ihren Umsatz-Schwerpunkten. Für den Gastronomiebereich (mit über 4 Mio EUR Umsatz) in den Jahren 2004 und 2003 bieten die in diesem Beitrag dargestellten Zahlen eine notwendige Basis für effizientes Marketing der Brauereien. Falls GFGH-Unternehmen mit dem Schwerpunkt "Gastronomie" nicht genannt sind, bitte an den Autor Dr. Kai Kelch, Hecksbergstraße 14, 35619 Braunfels, Telefon 0?64?42/41?70, Fax 0?64?42/68?04, wenden. "Tabelle"

Um ein effizientes Marketing im GFGH-Bereich durchführen zu können, ist eine Transparenz der individuellen Absatzmärkte der einzelnen GFGH-Betriebe für Brauereien, Brunnen, Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkehersteller von größter Bedeutung. Um diesem Ziel näher zu kommen, wurden in den letzten Jahren die 50 größten GFGH nach Gesamtumsatz und speziellen Vertriebsschwerpunkten, z.B. eigene Einzelhandel, Kooperationspartner, Franchising-Geschäfte und auch Gastronomie schriftlich befragt. Dr. Kai Kelch gibt in einer losen Artikel-Folge einen Überblick.

Die Braugerstenanbaufläche 2005 ist in Deutshcland, wie R. Eisemann in seinem jüngsten Rundbrief schrieb, gegenüber 2004 um ca. 10 Prozent auf Grund der niedrigen Gebote für Vorverträge zurückgegangen. Hieraus errechnet sich ein Importbedarf an Braugerste von ca. 300000- 400?000 t.

Die Lohn-Nebenkosten machten 2004 in Deutschland 76,60 EUR pro 100 EUR Direktentgelt aus. Davon entfielen allein 28,10 EUR auf die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung sowie 17,30 EUR auf den Urlaub und das Urlaubsgeld.

Ein Trend der Konsumgewohnheiten bei Getränken geht in Richtung Kleingebinde. Das betrifft zunehmend auch Bier. Gekauft werden Kästen mit weniger Flaschen und Flaschen mit geringerem Inhalt. Auch die Plastikflasche wird immer beliebter. Die Marktentwicklungen im Gebindesektor für die Monate Januar/Februar 2005 illustriert der folgende Beitrag.

Die deutschen Brauereien hatten 2004 nach den vorläufigen Daten der Außenhandelsstatistik und dem steuerfreien Bierabsatz nach Bundesländern des Statistischen Bundesamtes mit ca. 13,4 Prozent einen starken Ausfuhranstieg zu verzeichnen. Die Gesamtausfuhr 2004 betrug nach der Biersteuerstatistik 13,718 Mio hl (ca. 12,094 Mio hl im Vorjahr), nach der Außenhandelsstatistik für 2004 jedoch 13,545 Mio hl (ca. 12,232 Mio hl im Vorjahr). Dr. Kai Kelch betrachtet die wichtigsten Brauereien mit einer Ausfuhr von über 20?000 hl sowie die Bedeutung von deren Absatzländern hier genauer (Stand: 4/2005).

Getränkedosen stehen bis zu ihrem Verkauf und Verbrauch meist offen in Lagern, Regalen und ähnlichen Bereichen. Verunreinigungen, wie zum Beispiel Staub, können sich so leicht auf dem Dosendeckel absetzen.

Anlässlich der diesjährigen Brauwirtschaftlichen Tagung stellte Ulrich Kallmeyer (61), Vorsitzender der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe GmbH und der RB Brauholding GmbH, der Dachgesellschaft für Brau und Brunnen AG, das Geschäftsmodell vor, mit dem seine Gruppe auf die Konsolidierung des deutschen Biermarktes reagiert. Kallmeyer ist weiterhin Generalbevollmächtigter der Dr. August Oetker KG und Mitglied der Oetker Gruppenleitung in Bielfeld. Er baute seinen Vortrag auf einer gründlichen Analyse der Entwicklung des Marktes in den letzten Jahren auf. Mit einem Gesamtbieraustoß von 16 Mio hl erreicht die Radeberger Gruppe in Deutschland einen Marktanteil von knapp 15 Prozent. Der Gesamtgetränkeabsatz der Gruppe liegt bei 21 Mio hl. Die Synergieeffekte wurden jedoch eher nicht genutzt..

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