Neonschild „Bud Light“ in Form eines Busses (Foto: Rythik auf Unsplash)

Nachdem die Transgender-Aktivistin Dylan Mulvaney am 1. April auf Instagram bei ihren 1,8 Mio Followern für Bud Light geworben hatte, riefen bekannte amerikanische Konservative zum Boykott der Marke auf.

Nahaufnahme von Wasserflaschen (Foto: Greg Rosenke auf Unsplash)

Aufwärtstrend | Steckten die Mineralbrunnen 2021 noch tief im Sumpf der Pandemie, konnte die Branche im vergangenen Jahr aufatmen, denn sie schloss mit einem dicken Plus bei Absatz und Umsatz ab. Doch die Freude ist nicht ungetrübt: Die weitreichenden Folgen des Krieges spüren Hersteller und Kunden seit Monaten. Inflation, Kaufzurückhaltung, explodierende Energiekosten, Knapp­heit an Rohstoffen und Materialien – eine kurzfristige Erholung der Wirtschaft und damit der Rahmenbedingungen ist nicht in Sicht.

Bier und Schaum im Glas (Foto: Rudy und Peter Skitterians auf Pixabay)

Getränkeverpackung für Bier | Der deutsche Biermarkt ist in Bewegung – das gilt nicht nur für die Inhalte, sondern auch für die Verpackungen. Die Kosten für Getränkeverpackungen sind im Zuge der Energiekrise rasant gestiegen. Teilweise gibt es auch Engpässe bei der Beschaffung von Getränkeverpackungen. Nicht zuletzt deshalb wirft dieser Artikel einen Blick auf die Verpackungsstruktur im deutschen Biermarkt.

Biergartenstühle (Foto: Finn Mund auf Unsplash)

Licht und Schatten | Es war ein weiteres schwieriges Jahr für die deutsche Brauwirtschaft. Die Pandemie hatte 2022 ihre Krallen eingezogen, das Sommerwetter war erfreulich und die Menschen genossen das öffentliche Leben. Die Absätze vieler Brauereien kletterten nach oben. Doch mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine neue Ära begonnen. Unsicherheit und Zweifel wurden zu ständigen Begleitern. Die enorme Inflation, explodierende Energie­kosten sowie die Knappheit an Rohstoffen und Gütern begleiten seitdem die Konsumenten und die Industrie.

Ein Glas Wasser mit Tablette (Foto: engin akyurt auf Unsplash)

Nur fünf Jahre nach ihrer Eröffnung und einer Investition von 90 Mio USD wird die Guinness Open Gate Brewery in Baltimore, Maryland, ihre 100-Barrel Brauerei schließen. Etwa 100 Jobs werden gestrichen. Der Taproom und das Restaurant in dem einstigen Whiskey- Lagerhaus bleiben geöffnet. Zudem will man vor Ort weiterhin „ausgewählte experimentelle Biere” auf einer 10-Barrel-Pilotanlage brauen.

Heineken (Foto: Luis Desiro auf Unsplash)

Die Analysten müssen verzweifelt nach einem großen Bier-Deal gesucht haben. Warum sonst sollte Bernstein, eine renommierte Investmentfirma, aus heiterem Himmel die potenziellen Vorteile einer Verbindung zwischen den Brauereien Heineken und Boston Beer diskutieren?

Pfeil nach oben (Foto: Jason Leung auf Unsplash)

Der weltweit größte Drinkskonzern Diageo hat seinen Chief Operating Officer, Debra Crew (52), zum neuen CEO ernannt. Sie ist damit die zehnte Frau an der Spitze eines der 100 größten börsennotierten Unternehmen Großbritanniens.

Hausfassade mit Carlsberg-Werbung (Foto: Beatriz Miller auf Unsplash)

Carlsberg hat den derzeitigen CEO des Dienstleisters ISS zum neuen Mann an der Spitze ernannt. Der Däne Jacob Aarup-Andersen (45) wird den Niederländer Cees ‘t Hart (65) ersetzen, der im März seinen Ruhestand für Ende September angekündigt hatte.

Kleiner Hafen (Foto: Julia Worthington auf Unsplash)

Der Hype um „Mediterranes Lager“ geht weiter. Obwohl es nur eine Marketingerfindung ist, verzeichnet die Kategorie, zu der Marken wie etwa Moretti und Peroni aus Italien sowie Damm, Madri und San Miguel aus Spanien zählen, weiter Zuwächse.

Craft Beer in Neonbuchstaben (Nextvoyage auf Pexels)

Der Craft Bier-Brauer New Belgium hat Ende März bekannt gegeben, dass er die 150 000-hl-Brauerei von Constellation in Virginia kaufen wird, um mit der steigenden Nachfrage nach ihrer Voodoo Ranger-IPA-Linie Schritt zu halten. Die anderen Brauereien von New Belgium in Fort Collins, Colorado, und Asheville, North Carolina, näherten sich der Kapazitätsgrenze, hieß es. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Die Ergebnisse des ifo-Konjunkturtests für das 1. Quartal 2023 liegen vor. Gegenüber dem Vorquartal hat sich das Geschäftsklima zwar etwas verbessert, ist aber immer noch leicht unterkühlt. Das sagt der saisonbereinigte und geglättete ifo-Geschäftsklimaindex, der sich von –21,4 auf aktuell –8,1 Punkte verringert hat. Die relative Besserung erfolgte dabei kontinuierlich von –12,9 (Januar) auf –3,2 Punkte.

Bierglas (Foto: Frantisek Krejci auf Pixabay)

Sattes Plus | Vor einigen Jahren noch Hoffnungsträger der Branche, ist das alkoholfreie Bier heute eine feste Größe mit Wachstumspotential im deutschen Markt – auch wenn es mittlerweile einige rückläufige Zahlen gibt. Im Einklang mit dem Zeitgeist und aktuellen Ernährungstrends steht es für sorgenfreien Genuss – gesellschaftstauglich und generationenübergreifend. Wie wirkt sich das Alkoholfreie auf den tatsächlichen Inlandsabsatz 2022 aus?

Die dem Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels angeschlossenen 26 operativ tätigen Mitgliedsunternehmen haben im dritten Jahr der Corona-Pandemie ihr sehr gutes 2021er Ergebnis noch einmal übertreffen können. Mit ihren über 2500 Getränkefachmärkten erzielten sie 2022 einen Gesamtumsatz von 2,807 Mrd EUR, was einem nominalen Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Bierglas auf einem Biergartentisch (Foto: Raphael Bernhart auf Unsplash)

Große Brauereien 2022 | Diese Konstellation gab es so noch nicht: Die Pandemie ist überwunden, die Menschen holen nach, geben Geld aus, genießen, essen und trinken auswärts. Der Fass­bierabsatz steigt eklatant, neue Produkte kommen gut an. Und ­dennoch – die Sorgenfalten werden nicht wirklich kleiner. Immer öfter hört man, dass dieses Jahr nicht weniger schwierig werde als die vorangegangenen.

Cees ‘t Hart, CEO von Carlsberg (Foto: mit freundlicher Genehmigung der Carlsberg Group)

Carlsbergs CEO Cees ‘t Hart (64) hat beschlossen, spätestens Ende September zurückzutreten. Das teilte das Unternehmen am 7. März mit. Der Niederländer führt Carlsberg seit acht Jahren.

Spielzeugelefanten (Foto: Balaji Malliswamy auf Unsplash)

Wird dies ihren öffentlichen Streit beenden? Laut Carlsberg hat die Khetan Group angekündigt, ihre gesamte Beteiligung (33 Prozent) für 744 Mio USD an Carlsberg zu verkaufen.

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