Ein Stück Papier mit der Aufschrift „Get ready for Brexit“ (Foto von Dolapo Ayoade auf Unsplash)

Die Old Dairy Brewery muss finanziell arg in der Klemme stecken, dass sie bereits einen Treuhänder hinzuziehen musste. Was auch immer die genauen Gründe sind – der Brexit gab ihr wohl den Rest.

Ansicht der Brand Brauerei in Wijlre (Jasper K; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brand_Bierbrouwerij_Wijlre.jpg#file, “Brand Bierbrouwerij Wijlre”, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode)

Heinekens Kostenkiller haben wieder zugeschlagen. Nach der belgischen Affligem Brauerei trifft der nächste Kahlschlag die Brand Brauerei in Wijlre (Provinz Limburg). Die Bierproduktion wird bis 2024 auf Heinekens Großbrauereien in Zoeterwoude und Den Bosch verlagert, 48 Arbeitsplätze gehen verloren. Dies wurde Ende September bekannt gegeben.

Grüne Flaschen von oben (Foto von Ameer Basheer auf Unsplash)

Heineken, die Nummer zwei im Biermarkt, wird die Constanta-Brauerei in der zweiten Jahreshälfte 2023 schließen. Die Anlage, die einst mehr als 700 000 hl Bier produzierte, arbeitet seit Jahren deutlich unter der Kapazität. Die Produktion wird auf die drei verbliebenen Brauereien der Gruppe verteilt.

Bierflasche und Glas auf einem Tisch (Foto: Gerrie van der Walt auf Unsplash)

Gastronomie und Struktur | Die Pandemie, Jahr zwei: Nach mehrmonatigem Lockdown füllten sich im frühen Sommer 2021 die Biergärten und Lokale, der Tourismus lief an, es wurde auswärts gegessen, getrunken und gefeiert – es schien, als ob die Menschen alles nachholen wollten. Doch die Stimmen zum vergangenen Jahr sind unterschiedlich.

Rotes Schild mit weißen Buchstaben mit der Aufschrift: SALE (Quelle: Justin Lim auf Unsplash)

Nachdem schon die Brauer Ballast Point, Saint Archer, Modern Times, Green Flash, Alpine und Stone mit schweren Problemen zu kämpfen hatten und verkauft wurden, kündigte nun Mikkeller den Verkauf seiner Brauerei an. Schuld seien zwei schwere Covid-Jahre und hohe Kosten. 25 Mitarbeiter müssen gehen.

BrewDogs Waterloo-Bar, die bisher größte (Foto: mit freundlicher Genehmigung von BrewDog)

Der schottische Craft Bier-Brauer und Gastronom BrewDog hat die dauerhafte Schließung von sechs Pubs angekündigt. Begründung: zu hohe Kosten und mangelnde Unterstützung durch eine „ahnungslose Regierung“.

Blick auf den Kreml in Moskau (Foto von Daniil Zameshaev auf Unsplash)

Am 24. Februar ist Russland in die Ukraine einmarschiert. Der Westen hat seitdem mit einer Reihe von Sanktionen und Boykotten reagiert. Sie zielen darauf, die elftgrößte Volkswirtschaft der Welt unter Druck zu setzen, Russlands Kriegsmaschinerie zu stoppen, russische Bürger zum Protest zu bewegen und andere Staaten wie China von offenen Aggressionen abzuhalten. Was sind die Ergebnisse?

Engelsstatue in Kiew, Ukraine (Foto von Gleb Albovsky auf Unsplash)

Der Bierausstoß (bis Ende Juli) ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent auf 7,1 Mio hl zurückgegangen. Das berichtet der Industrieverband „Ukrpivo“. Die Bierproduktion erholte sich im zweiten Quartal, nach dem massiven Einbruch von 50 Prozent im ersten Quartal.

Teilnehmer beim Kommunikationsabend von Getränke. Gross. Handeln. 2022

Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels | Geschätzte 500 Vertreter von Brauereien, Getränkeherstellern, Getränkefachgroßhändlern, Getränkefachhändlern und Verbandsvertretern kamen am 5. und 6. September 2022 nach einer zweijährigen Coronapause in Unterschleißheim zum 18. Kommunikationstreffen des Bundesverbands des Deutschen Getränkefachgroßhandels zusammen.

Menschen durchschneiden ein Band zur Eröffnung der drinktec 2022

VDMA | Vom 12. bis 16. September 2022 traf sich die Getränkebranche wieder in München auf der drinktec – der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid Food Industrie. 50 000 Besucher aus 170 Ländern trafen auf 1000 Aussteller aus 55 Ländern. Ein internationaler Anteil von 65 Prozent bei den Ausstellern und mehr als 70 Prozent bei den Besuchern untermauerte den Anspruch der drinktec als Weltleitmesse.

Getränkeregal im Supermarkt (Foto: Vlad Vasnetsov auf Pixabay)

Umsatzplus | Das vergangene Jahr war weder für die Brauereien noch für die Mineralbrunnen einfach – die Monate des Lockdowns und die mit der Pandemie einhergehenden Beschränkungen trafen die Getränkebranche hart. Doch wie erging es dem Getränkefach­großhandel mit eigenem Einzelhandel und den Verbundunter­nehmen im Jahr 2021?

Neon-Leuchtsignal 0.0 (Foto: Branimir Petakov auf Unsplash)

Die Beliebtheit von alkoholfreiem Bier ist in Deutschland stark gewachsen. Nach einer aktuellen Meldung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2021 in Deutschland rund 4,11 Mio hl alkoholfreies Bier produziert. Wie Destatis anlässlich des Internationalen Tages des Bieres am 5. August weiter mitteilte, ist die Produktionsmenge von alkoholfreiem Bier damit in den vergangenen zehn Jahren um 74,1 Prozent gestiegen. 2011 hatte sie noch bei gut 2,36 Mio hl gelegen.

Bierglas auf Biergartentisch (Foto: Raphael Bernhart auf Unsplash)

Getränkefachgroßhandel | Unsere Aussage aus dem ersten Corona-Jahr trifft für 2021 noch immer zu: Je größer der Umsatz im Außerhausmarkt, umso schwieriger war das vergangene Jahr. Wer hauptsächlich den Einzelhandel und die Getränkeabholmärkte belieferte, kam oft besser davon; vielfach entwickelten sich die Absätze positiv.

Bierglas (Foto: Luiz Felipe Silva Carmo auf Unsplash)

Die Weltbierproduktion lag 2021 nach dem aktuellen BarthHaas-Bericht der BarthHaas GmbH & Co. KG, Nürnberg, mit 1,86 Mrd hl um knapp 71 Mio hl  (+ 4 %) höher als 2020. Allerdings lagen die Werte für 2020 gegenüber dem Vorjahr nicht um fünf Prozent, sondern um 6,5 Prozent niedriger, und zwar bei 1,789 Mrd hl.

Bier wird aus einem Hahn gezapft (Foto: Marcelo Ikeda Tchelão auf Pixabay)

Gebeutelte Branche | Die Gäste sind zurück, der Absatz von Fassbier steigt. Das Wetter spielt mit, die Biergärten sind gut besucht und Restaurants und Kneipen reichlich frequentiert. Nicht nur auf Festen und Veranstaltungen holen die Menschen Versäumtes nach – so der Stand heute. Aber wie war es um das Fassbier im vergangenen Jahr bestellt?

Schild mit Bier an einer örtlichen Brauerei in Melbourne (Foto: Aditya Joshi auf Unsplash)

Ein zweifelhafter Rekord. Die Steuerbehörde hat die Biersteuer am 1. August um vier Prozent erhöht, so dass die Australier heute nach Norwegen, Japan und Finnland die vierthöchste Biersteuer der Welt haben. Schon jetzt zahlen Australier 30 Prozent mehr Steuern auf Bier als Konsumenten in Großbritannien.

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