Anton Dreher senior (Bild: Brau Union Österreich)

Der Wiener Bierkönig | Einige Brauerfamilien haben es geschafft, so lange und kontinuierlich über mehrere Generationen erfolgreich zu sein, dass man von einer Dynastie sprechen kann; so auch die Familie Dreher aus Wien bzw. Klein-Schwechat. Sie sorgte im 19. Jahrhundert für Furore und zählte zu den berühmtesten und reichsten Brauern Europas. Aber auch in dieser Familie ragte ein Mitglied so heraus, dass ihm diese Episode in der Reihe „Giganten der Biergeschichte“ gewidmet ist.

Teilnehmer einer der ersten MEBAK-Sitzungen vor dem Eingang von Doemens in Gräfelfing

Jubiläum | Zum 50-jährigen Jubiläum der Mitteleuropäischen Brautechnischen Analysenkommission (MEBAK) e.V. stellte sich Dr. Wilm Bartels für ein Interview zur Verfügung und spricht über die Entstehungsgeschichte, die ersten Stunden und seine persönlichen Erlebnisse in der MEBAK e.V.

Jacob Christian Jacobsen gemalt von August Jerndorff

Die großen Dänen | Erstmals in dieser Reihe werden zwei Personen gemeinsam gewürdigt, deren Leben und Werk so ineinander verwoben sind, dass man sie unmöglich getrennt voneinander betrachten kann. Es geht um den Brau-Unternehmer Jacob Christian Jacobsen, der zu einem der größten Wohltäter seiner Zeit wurde, und um einen seiner wichtigsten Mitarbeiter, Emil Christian Hansen. Der Naturwissenschaftler schenkte der Welt des Bieres eine bedeutsame Errungenschaft, die Reinzucht von Saccharomyces Carlsbergensis.

Lukasz Wiacek (li.) und Georg Fürst in ihrer neu errichteten Brauerei in Berlin-Spandau (Foto: Fuerst Wiacek)

Craft Bier intuitiv | In Deutschland waren die Gründer der Brauerei Fuerst Wiacek aus Berlin die Ersten. Der Ursprung liegt jedoch im amerikanischen Bundesstaat Vermont: New England IPA oder Juicy & Hazy ist der biergewordene Ausdruck eines neuen Zeitgeistes, wie das Beispiel der Berliner Neubrauer zeigt. Sylvia Kopp sprach mit den Gründern und besuchte ihre nagelneue Brauerei in Berlin.

T. Reiter, M. Wagner und C. von der Burg vor der Fahne des AWB

Gut ausgebildet und stark vernetzt | Mitte November 2021 feiert der Alt-Weihenstephaner Brauerbund in Freising sein 100. Stiftungsfest – sofern es Corona-bedingt möglich ist. Der AWB ist eine von mehreren in Freising ansässigen Studenten­verbindungen. Aber eine, die in manchen Punkten anders ist. Die BRAUWELT sprach mit dem Vorsitzenden Thomas Reiter, Augustiner-Bräu, München, dem stellvertretenden Vorsitzenden Christian von der Burg, GEA Brewery Systems, Büchen, und Markus Wagner, Senior der Aktivitas, Freising.

Figur von Joseph Groll mit Leuchtschrift „Joseph Groll“ in den Vilshofener BierUnterwelten (Foto: Stadt Vilshofen an der Donau)

Kreateur des Pilsner Bieres | Es gibt nur wenige Bierstile, deren Entstehung oder Erfindung man an einem exakten Datum festmachen kann – und an einer einzigen Person. Dass dies gerade beim weltweit meistgetrunkenen Bier der Fall ist, macht die Leis­tung dieses niederbayerischen Braumeisters umso bedeutsamer. Vorhang auf für Joseph Groll.

Historisches Gebäude in Williamsburg, Virginia, USA (Foto: William Cruz auf Pixabay)

Bier der Kolonialzeit | Im Colonial Williamsburg, einem 1,22 km2 großen „Historic District and Living-History Museum“ [1] im Herzen der kleinen Stadt Williamsburg im US-Bundesstaat Virginia, wird Geschichte lebendig. Bei einem Spaziergang inmitten sorgfältig rekonstruierter Wohnhäuser, Werkstätten, Gasthäuser und Tavernen aus dem späten 18. Jahrhundert können Besucher Schauspieler in historischen Kostümen bewundern, die das Alltags­leben aus der Zeit der Amerikanischen Revolution (1775 – 1783) authentisch nachempfinden und darstellen.

Schwarz-weiß-Aufnahme der Hopfenpflückmaschine am Barthhof

Von manuell zu maschinell | Zur Hopfenernte 1956 wurde auf dem Barthhof in der Hallertau die erste in Deutschland gebaute Hopfenpflückmaschine nach englischer Lizenz aufgestellt – und beschleunigte damit einen Strukturwandel. Die Handpflücke gehörte bald danach der Vergangenheit an.

Alte Rechner vor schwarzem Hintergrund (Foto: Sergei Tokmakov auf Pixabay)

Getränkelogistik | Die Geschichte der Getränkelogistik ist eine Geschichte der Innovationen, der Evolution und Revolution. Heute, im Zeitalter der Digitalisierung und Automatisierung, des Internet of Things und des digitalen Zwillings lohnt sich ein Blick zurück auf die 1960er-, 70er- und 80er-Jahre. Diese drei Jahrzehnte bildeten die Grundsteine für die Technologie und Prozesskette von heute.

Arthur Guinness (Quelle: User Morrison1917 on en.wikipedia, Public domain, Wikimedia Commons)

Der größte Optimist der Welt | Es gab immer Menschen, die aus dem Nichts heraus Großartiges schafften. Ein Beispiel: eine heruntergekommene Brauerei zu kaufen und damit nicht nur Bier zu brauen, sondern ein derart einzigartiges Bier zu entwickeln, dass der Name der Brauerei heute als Synonym für einen kompletten Bierstil steht. Wer an Stout denkt, denkt an Guinness – und umgekehrt. Lesen Sie hier die Geschichte des Arthur Guinness.

alter Mörser und Stößl (Foto: Monirul Islam Shakil, Unsplash)

Erster Unternehmensberater der Neuzeit | Jahrtausende lang war das Bierbrauen von Geheimnissen umgeben. Unerklärbare Vorgänge wie die Verzuckerung oder die Vergärung wurden intuitiv gehandhabt, Brauschritte von Generation zu Generation weitergegeben. Erst in der Neuzeit kam der rasante Fortschritt in den Naturwissenschaften. Sigismund Friedrich Hermbstädt gehörte vor etwas mehr als 200 Jahren zu den ersten Menschen, die tatkräftig halfen, auch dem Bierbrauen endlich ein wissenschaftliches Fundament zu geben.

Getränkelogistik | Heute sprechen wir in der Logistik-Community der Lebensmittelbranche von einem Kernprozess in der Wertschöpfungskette, einer strategischen Logistikkonzeption, dem Führungsmodell des Supply-Chain-Managements und einer querschnittlichen End-to-End-Prozesskette. Wie konnte es in der Logistikgeschichte dazu kommen, dass die Bewegung des Getränkeprodukts genauso viel Aufmerksamkeit und Wertschöpfung hat wie das Produkt selbst? Unser Rückblick auf die vergangenen 75 Jahre wird in Epochen und Meilensteinen einen spannenden Entwicklungspfad skizzieren.

Urs Wellhoener am Maischebottich bei Samuel Adams

Familiengeschichte | Es soll häufiger vorkommen, dass es zu einem besonderen Geburtstag eines Brauers das selbstgebraute Bier gibt. Dass dieses Bier aber mit der vom Großvater entdeckten Bierhefe vergoren wurde, ist die absolute Ausnahme. Dr. Urs Wellhoener hatte dieses Glück: Zum 50. Geburtstag hat er sich diesen besonderen Sud gegönnt. Und wir haben nachgefragt…

Der amtierende Vorstand und Geschäftsführer der GGB e.V. (von links nach rechts) Dr. Holger Starke, Ulrich Schneider, Alexander Hofmann, Dr. Josef Fontaine, Dr. Klaus-Peter Gilbertz, Andreas Urbanek, Michael Weidner

Digitale Transition | Im ersten Teil des Beitrags zur Geschichte und Entstehung der Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens (GGB) in BRAUWELT Nr. 23, 2021, S. 575–577, ging es um die bewegten Gründungsjahre und den Wiederanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Der vorliegende zweite Teil beschäftigt sich mit der digitalen Erfassung der Bestände der Schultze-Berndt-Bibliothek und der digitalen Transition der GGB. Im anschließenden Interview spricht Geschäftsführer Alexander Hofmann über die Zukunft und die anstehenden Projekte des Vereins.

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