Gewürze wie Kardamom oder Kümmel sind ebenfalls häufig Bestandteile der Grut (Foto: Shantanu Pal on Pexels)

Neuinterpretation | Nachdem in Teil 1 und 2 dieser Artikelserie die Historie (BRAUWELT Nr. 6, 2020) und die Zutaten (BRAUWELT Nr. 7, 2020) von Grutbier im Mittelpunkt standen, geht es in Teil 3 um die Renaissance dieses Bierstils im Craft Bier-Zeitalter. Zahlreiche Heim- und Hobbybrauer, aber auch Gasthaus-, Craft und traditionelle Brauereien interpretieren Grutbier neu.

Laserpitium siler (Siler montanum) oder Bergkümmel (Quelle: Patrice78500, Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Graines_Laserpitium_Siler_au_Bec_de_la_Scia.JPG?uselang=de)

Was steckt drin? | Der erste Teil dieser Artikelserie führte zum Begriff Grutbier selbst, der Verbreitung dieser Biere, der Technik des Grutbierbrauens und dem Grutrecht (BRAUWELT Nr. 6, 2020, S. 142 - 144). Der vorliegende zweite Teil behandelt die verwendeten Kräuter und erläutert das Ende des historischen Grutbier­zeit­alters. Teil drei handelt schließlich vom modernen Grutbierzeitalter, das im Zuge des Craft Biere-Booms begann.

Das heutige Gruthuusmuseum in Brügge

Begriffsdefinition und Grutrecht | Bevor Biere mit Hopfen gewürzt wurden, übernahmen diese Aufgabe Kräuter, Gewürze oder andere pflanzliche Zusätze: die Grut. BRAUWELT-Autor Dr. Markus Fohr begibt sich in einer dreiteiligen Artikelserie auf eine Reise zum Mittelpunkt des Grutbieres. Dabei verfolgt er die Spur der Grut von ihren Anfängen bis ins moderne Craft Bier-Zeitalter und zeigt, dass sie im Ursprung keine reine Würzmischung aus Kräutern war, sondern weitere Aufgaben erfüllte.

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