Archiv
Wenn es darum geht, was ein gutes Bier – nach dem Reinheitsgebot gebraut – von anderen unterscheidet, sind die Basiskenntnisse unter den Verbrauchern gut. Auf die Frage, woraus Malz entsteht, antworteten 79% der Befragten richtig. Braumalz wird auf natürlichem Wege aus speziell angebautem Braugetreide – Braugerste und Brauweizen – gewonnen. Beim Hopfen wußten gar 93% der Befragten, daß er unverzichtbar in ein Bier gehört. Brauwasser, an das höhere Qualitätsansprüche als an herkömmliches Trinkwasser gestellt wird, nannten 83% der Verbraucher. Spezielle Bierhefe, die zur Gärung beim Bierbrauen verwendet wird, gaben 70% der Biertrinker an.
So gaben nur 37% der Befragten an, daß das Malz unter anderem für die Farbe des Bieres verantwortlich ist..
Archiv
Die Marktforscher der Bild-Zeitung haben auf der Grundlage der Verbraucher-Analyse 1997 und 1998 Pilstrinker in fünf Milieugruppen eingeordnet und gingen der Frage nach: Haben die Erlebnis-Milieus unterschiedlich starken Pils-Konsum? Ausgezählt wurden alle Pils-Trinker mit täglichem und wöchentlichem Konsum. Man kam in fünf Milieu-Gruppen auf insgesamt 21,4 Mio Pilstrinker:
q 2,48 Mio Niveau-Gruppe,
q 3,32 Mio Selbstverwirklichungs-Gruppe,
q 6,71 Mio Harmonie-Gruppe,
q 2,82 Mio Integrations-Gruppe,
q 6,08 Mio Unterhaltungs-Gruppe.
In den einzelnen Milieu-Gruppen werden tendenziell unterschiedliche Pils-Marken präferiert. Die einzelnen Erlebnis-
Milieus haben für den Pils-Konsum eine stark unterschiedliche Relevanz..
Recht
Mit größter Wahrscheinlichkeit bleibt im Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 die Möglichkeit der Teilwertabschreibung auf Forderungen erhalten. Dies teilten die Brauerverbände mit. Im „Steuerentlastungsgesetz“ soll der § 6 EStG völlig neu formuliert werden. U.a. ist in § 6a) bb) die Formulierung vorgesehen: „Ist der Teilwert ... niedriger, so kann dieser angesetzt werden.“ Im Entwurf wird dies wie folgt begründet: „Die Regelung dient dazu, die Teilwertabschreibung grundsätzlich beizubehalten. Hierzu werden insbesondere ein striktes Wertaufholungsgebot eingeführt und ein Übermaß an Teilwertabschreibungen im Bereich des Vorratsvermögens eingeschränkt.“
Markt
AC Nielsen hat eine neue Studie „International Non-alcoholic Beverages – Development of Take-home Markets 1995 – 1997” herausgebracht.
Diese Analyse bringt Licht in einen Markt, der nicht nur in Deutschland, sondern auch international einen Aufwärtstrend erlebt.
Aufgezeigt wird im Drei-Jahres-Vergleich die Entwicklung der alkoholfreien Getränke in den weltweit am höchsten entwickelten Märkten für diese Produkte: Westeuropa, USA und Mexiko.
Insgesamt wurden 17 Länder aus Europa und Amerika untersucht sowie die wichtigsten Hersteller im AfG-Markt. In diesen Ländern sind die Umsätze für alkoholfreie Getränke in den drei Jahren um fast 11% gestiegen, der Absatz um 6,5%.
Beim Pro-Kopf-Verbauch lagen die USA mit ca. 165 l an der Spitze. So konnten z.B..
Markt
Die Brau-Ring Kooperations GmbH & Co. KG hat eine bundesweite Öffentlichkeitsaktion des Mittelstandes erarbeitet. Unter dem Motto „ProBier-Tag“ veranstalten alle mittelständischen Privatbrauereien am 3. Oktober 1999, dem Tag der Deutschen Einheit, eine „ProBier-Stunde“. Ziel dieser Veranstaltung ist es, das Thema „Biervielfalt ud mittelständische Brauwirtschaft“ gegenüber dem Verbraucher offensiv und positiv darzustellen. Der Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien unterstützt diese Aktion. Unterlagen können beim Verband abgerufen werden.
Markt
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier ist lt. Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes im Jahre 1998 um 3,6 l (2,7%) auf 127,4 l zurückgegangen. Den Gesamtbierverbrauch hat der Verband auf 104,5 Mio hl errechnet.
Markt
Im Jahre 1998 hat sich nach Erhebungen des Deutschen Brauer-Bundes der Absatz von alkoholfreiem Bier und Malztrunk um 2,1% auf 4,06 Mio hl verringert. Davon entfielen auf alkoholfreies Bier 2,4 Mio hl und auf den Malztrunk 1,66 Mio hl.
Diverses
Die Arbeitsgruppe Hopfenanalyse (AHA) führt zusammen mit Laboratorien der Mitteleuropäischen Brautechnischen Analysenkommisssion (MEBAK) schon seit vielen Jahren gemeinsame Ringanalysen in der Hopfenanatytik durch. Normalerweise geht es um die Bestimmung des Konduktometerwertes sowie der Alpha- und Betasäuren in Hopfenprodukten. Bei diesen Ringversuchen geht es einerseits um das Erkennen von systematischen Abweichungen oder sehr hohen Wiederholfehlern in der Analytik, was den betreffenden Labors die Einführung von Verbesserungsmaßnahmen ermöglicht.
Anderseits erfordern heute die in vielen Betrieben bereits
eingeführten Qualitätsmanagement-Systeme regelmäßige Qualifikationsnachweise, d.h. P. Anderegg)..
AfG
Die 450 Fruchtsafthersteller hatten nach Angaben des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V., Bonn, im vergangenen Jahr schwierige Situationen zu meistern.
In der Menge konnte nach vorläufigen Zahlen 1998 ein Plus von 2% erzielt werden, das erwartungsgemäß durch niedrigere Preise erkauft wurde. Der Umsatz stagnierte darum auf Vorjahreshöhe.
Der Pro-Kopf-Konsum von 41,4 l dürfte gehalten worden sein. Apfelsaft (12,8 l) führte vor Orangensaft (10,4 l). Eine nahezu Verdoppelung der Konzentratpreise für Orangensaft zu Jahresanfang hatte Konsequenzen. „Die Unternehmen befinden sich – insbesondere was die Margen anbelangt – in keiner beneidenswerten Position“, teilt der Verband mit. Der Verdrängungswettbewerb nehme zu. Für 1999 rechnet die Branche mit einer Steigerung..