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Rohstoffe
Blick in einen Hopfengarten (Foto: Verband Deutscher Hopfenpflanzer e.V.)

Immaterielles Kulturerbe | Mit einem Weltmarktanteil von etwa 35 Prozent ist Deutschland der größte Hopfenproduzent der Welt. In den Anbaugebieten Elbe-Saale, Hallertau, Spalt, Tettnang und Bitburg war die Freude groß, als die Nachricht vom Bayerischen Staatsminister für Heimat, Albert Füracker, eintraf: Der bayerische Ministerrat hat in seiner Sitzung am 24. März 2026 entschieden, die kulturelle Ausdrucksform „Hopfenanbau in Deutschland“ in das Bayerische Landesverzeichnis einzutragen.

Energie/Umwelt
Außenansicht des Holland Malt Produktionsstandorts in Eemshaven

Herausforderungen und Chancen | Vor zwei Jahren eröffnete Holland Malt die weltweit erste zu 100 Prozent emissionsfreie Mälzerei, d. h. unter vollständigem Verzicht auf fossile Brennstoffe. Heute blickt das Unternehmen auf die gewonnenen Erkenntnisse, die bewältigten Herausforderungen und die sich bietenden Chancen zurück. Dieses wegweisende Projekt zeigt, wie Innovation, Zusammenarbeit und adaptive Prozesse die Brau- und Mälzereiindustrie in eine nachhaltigere Zukunft führen können.

Gärung/Lagerung
Bunt angestrahlter CO2-Puffertank

Wertstoff | In der aktuellen Landschaft der Brau- und Getränkeindustrie hat sich die Wahrnehmung von Kohlenstoffdioxid grundlegend gewandelt. War das Gas lange Zeit ein vermeintlich unbegrenztes und kostengünstiges Nebenprodukt, so haben die Versorgungsengpässe der jüngeren Vergangenheit dessen strategische Bedeutung für die Standortsicherung verdeutlicht.

Rohstoffe
Farbige Molekülstruktur (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay)

Stärke im Brauprozess | Die Stärkeeigenschaften von Braumalzen prägen maßgeblich die Verzuckerung während des Maischens. Um kritische Malzchargen, die zu stärkebedingten Verarbeitungsschwierigkeiten führen könnten, frühzeitig zu erkennen und Prozesse gezielt anzupassen, wurde die herkömmliche RVA-Methode zur Bestimmung der Verkleisterungstemperatur erweitert, sodass der gesamte Verkleisterungsprozess erfasst wird.

Gärung/Lagerung
Ein Zweig eines Apfelbaums mit vielen grünen Äpfeln (Foto: Eugenia Pan Kiv auf Unsplash)

Hefejagd | Biologische Herstellungsverfahren mit maltose-negativen Hefen stellen für viele Brauereien einen niedrigschwelligen Einstieg in die Produktion von alkoholfreiem Bier dar. Streuobstwiesen versprechen eine Quelle vieler geeigneter Spezies zu sein.

Markt
Person trinkt aus einem Bierkrug (Foto: engin akyurt auf Unsplash)

Brauereigruppen 2025 | Mit dem Reinheitsgebot, der enormen Vielfalt an Biersorten, der großen Zahl an Brauereien und der bemerkenswerten Kneipen- und Biergartenkultur war Deutschland lange das Bier-Vorzeigeland schlechthin. Dennoch ging der Pro-Kopf-Bierkonsum seit Jahren kontinuierlich zurück. Aus diesem Trend ist nun eine alarmierende Entwicklung mit großen wirtschaftlichen Belastungen für viele Betriebe geworden.

Gastronomie
Frau an einer Schankanlage in einer Bar hält ein Bierglas (Foto: Karl Joshua Bernal auf Unsplash)

Betreiber und Schanktechniker | Nur exzellent geschultes Personal sollte auf eine Getränkeschankanlage losgelassen werden. Denn viele Handgriffe zur Sicherheit sowie bei Pflege und Reinigung kann man sich gleich sparen, wenn man sie nicht fachgerecht durchführt, das fängt bereits beim Wechsel des Zapfkopfs oder der Gasflasche an.

Rohstoffe
Holztafel mit Aufschrift zu 100 Jahre GfH

Hopfenforschung | Zur mittlerweile 100. Mitgliederversammlung hatte die Gesellschaft für Hopfenforschung e.V. (GfH) ihre Mitglieder ins Deutsche Hopfenmuseum nach Wolnzach eingeladen.

Markt
Drei Zapfhähne von Sharp in einer Schankstube (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Molson Coors; Ausschnitt)

Vereinigtes Königreich | Molson Coors hatte 2025 miserable Zahlen zu verzeichnen, mit einem Rückgang bei Umsatz und Gewinn. Um Kosten zu senken, will das Unternehmen seine Sharp's-Brauerei in Cornwall bis Ende 2026 schließen, wodurch rund 50 Arbeitsplätze wegfallen werden.

Markt
Innenansicht der leeren Brauerei mit Bar und Tischen im BrewDog DogTap in Berlin-Mariendorf (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von BrewDog)

Deutschland | Während der Verkauf an Tilray die Marke BrewDog – zumindest vorerst – rettet, sucht der vorläufige Insolvenzverwalter einen Käufer für die Bar in Berlin-Mitte und die Brauerei in Berlin-Mariendorf sowie die Kneipe an der Reeperbahn in Hamburg. Drei weitere Bars in Wiesbaden, Frankfurt/Main und Berlin-Friedrichshain, die von einem Franchisenehmer betrieben wurden, sind längst geschlossen. 

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