Heineken wird am 11. Februar sein Jahresergebnis 2025 veröffentlichen. Da Heinekens CEO Dolf van den Brink nur wenige Wochen zuvor am 12. Januar nach fast sechs Jahren an der Spitze seinen Rücktritt erklärt hat, dürften die Zahlen nicht allzu gut ausfallen.
Die Maßnahme war unschön. Selbst viele der sonst so krawalligen konservativen Medien lehnten sie ab. Doch der wochenlange Druck von Verbänden auf die Regierung, der darin gipfelte, dass mehr als 1000 Pub-Besitzer Labour-Abgeordneten Hausverbot erteilten, scheint gewirkt zu haben.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Absatz von Biermischgetränken nach Bundesländern.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.
Grandiose Inhaltsstoffe | Hopfen ist nicht nur ein unverzichtbarer Rohstoff fürs Bierbrauen, sondern auch eine Arzneipflanze mit großem Potenzial. Die steigende Zahl der medizinischen Forschungsprojekte sowie Innovationen im Bereich der Hopfenprodukte eröffnen ein neues Feld für die Entwicklung von hopfenbasierten Getränken mit funktionalem Zusatznutzen und Nahrungsergänzungsmitteln.
Hopfenanalytik | Die neue, hybride Aromahopfensorte Huell Classic wurde speziell als Ersatz für klassische, klimabedrohte Edelhopfensorten aus Mitteleuropa wie beispielsweise Hallertauer Mittelfrüh oder Hersbrucker entwickelt. Teil 1 dieser Serie (s. BRAUWELT Nr. 1, 2026, S. 11–13) behandelte die veränderten Umweltbedingungen und die damit verbundenen Züchtungsbemühungen des Hopfenforschungszentrums Hüll. Teil 2 beschäftigt sich mit der Analytik der nun freigegebenen, neuen Sorte sowie deren Anwendung im Sudhaus.
CIP-Optimierung | Prozessintelligenz für Flüssigkeiten in Echtzeit verändert die Lebensmittel- und Getränkeproduktion. So ist es einem führenden europäischen Getränkehersteller gelungen, die CIP-Zeit um 23 Prozent durch den Einsatz von Prozessintelligenz, die auf Radiofrequenzanalyse basiert, zu verkürzen und somit mehr als 1,5 Mio Liter Wasser jährlich einzusparen [1]. Da die Milchwirtschaft und der Getränkesektor vorausschauende Prozessintelligenz eingeführt haben, bietet sich dem Brauereisektor nun dieselbe Chance.
Transformation | Die Getränkebranche befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Digitalisierung, steigende Nachhaltigkeitsanforderungen und kürzere Innovationszyklen beeinflussen nicht nur Anlagen und Prozesse, sondern das Organisationsgefüge als Ganzes. Unternehmen stehen damit vor der Frage, wie sich technologische Entwicklungen wirksam in den Arbeitsalltag integrieren lassen – und wie Veränderung langfristig Bestand hat.
Firmenschließung | Sei es, weil die wirtschaftliche Lage unbefriedigend ist oder sich kein Nachfolger findet, ob junge Gasthofbrauerei oder alteingesessene Lokalbrauerei – Brauereischließungen gehören zur wirtschaftlichen Realität. Dabei gibt es verschiedene steuerliche Aspekte zu beachten, die sich in der Steuerlast widerspiegeln. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick, worauf zu achten ist.
ifo-Institut | Das Jahr 2025 endete im 4. Quartal für die am ifo-Konjunkturtest teilnehmenden Brauereien ebenso enttäuschend wie die Quartale zuvor. Das zeigt der Geschäftsklimaindex, den das ifo-Institut monatlich ermittelt.
Unabhängigkeit | Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind in der Braubranche unerlässlich geworden. Die CO2-Rückgewinnung hat dabei besonderes Interesse geweckt. CO2 ist ein wichtiger Bestandteil von Bier, und angesichts der jüngsten CO2-Knappheit und steigenden Kosten suchen Brauereien nach intelligenteren, kostengünstigeren und umweltfreundlicheren Lösungen, um ihre Versorgung zu sichern. Dieser Artikel stellt anhand eines Fallbeispiels und realen Daten einer französischen Brauerei die wirtschaftliche Machbarkeit der CO2-Rückgewinnung für kleine und mittelständische Brauereien vor.
Klimaherausforderungen | Das Deutsche Hopfenforschungszentrum im bayerischen Hüll hat einen neuen Aromahopfen, Huell Classic, auf den Markt gebracht. Beim gemeinschaftlichen Sortenamt der Europäischen Union CPVO (Community Plant Variety Office) ist er unter der Nummer H17107 angemeldet. Die neue Sorte gilt als klimaresistenter Ersatz für klassische und klimabedrohte, mitteleuropäische Landsorten wie Hallertauer Mittelfrüh oder Hersbrucker und wurde mittels gezielter, Marker-gestützter Züchtung sowie einer Reihe herkömmlicher Selektionen in Gewächshäusern und auf Versuchsflächen in verschiedenen Bodenklimaräumen entwickelt.
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