
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.

Online-Marketing | „Wir sind jetzt bei Instagram“, bekommt man öfter zu hören. Doch nur „dort“ zu sein und wenig durchdacht bzw. begrenzt planvoll diese und andere Plattformen zu nutzen, springt in Hinblick auf den zu erwartenden Erfolg zu kurz. Brauereien benötigen eine strategische und von Systematik geprägte Herangehensweise, um die Potenziale der Kundengewinnung mittels Social Media ausschöpfen zu können.

Erfolgreich durch stürmische zeiten | Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Getränkeindustrie und elf Jahren in der Pharmabranche habe ich hautnah miterlebt, wie sich zwei völlig unterschiedliche, aber in vielen Aspekten doch vergleichbare Branchen über die Zeit hinweg verändert haben – getrieben durch Globalisierung, Digitalisierung, Fachkräftemangel, regulatorische Anforderungen und einen zunehmend anspruchsvolleren Markt.

Konsumverhalten | Der Bierkonsum geht weiter zurück. Monatliche Zwischenhochs verschaffen Absatz-Volumina fixierten Brauereien eine kurze Atempause, ändern aber nichts am insgesamt rückläufigen Trend, dass Bier, Wein und Spirituosen für immer mehr Menschen an Alltäglichkeit verlieren. Doch was wünschen sich Verbraucher von Getränken? Was von Bier? Und welche Rolle kann Bier bei jüngeren Verbrauchergenerationen noch spielen?

Die häufigsten Bierverderber | Die Auswertung der Befunde am Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität der Technischen Universität München (TUM FZW BLQ) bezüglich bierschädlicher Mikroorganismen liefert eine gute Aussage über die Situation, Verteilung, Saisonalität und Häufigkeit von Bierverderbern.

Hopfenaroma | Es gibt eine Vielzahl an Hopfenaromastoffen. Diese haben Einfluss auf den Gesamtaromaeindruck des Bieres. Die Aromastoffe mit den niedrigsten Geruchsschwellenwerten sind freie Thiole. Der fruchtige und citrusartige Aromaeindruck verleiht kaltgehopften Bieren eine besondere Note.

Klimatechnik | Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan investiert nach und nach in die Modernisierung ihrer Braustätte auf dem Weihenstephaner Berg in Freising. Zuletzt wurde nach nur 1,5 Jahren Bauzeit ein neuer Braukeller eingeweiht. Die dazugehörige Lüftungstechnik musste speziellen Anforderungen genügen.

Synergien und Chancen | Die digitale Transformation verändert die Braubranche rasant. Wie können Brauereien ihre Produktion effizienter, nachhaltiger und zukunftssicher gestalten? Die BRAUWELT sprach nach dem Zusammenschluss mit Schneider Electric mit Jürgen Wölfl, Vice President Proleit Software Services, und Frederic Vanhove, Global Head of Sales bei Proleit, über Innovationen, Modularität und die Synergien aus der Zusammenarbeit.

Paletten | Schoeller Allibert, Spezialist für nachhaltige Mehrwegverpackungen, und die niederländische Brauerei Royal Grolsch, Enschede, gehen mit einem gemeinsamen Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft: nachhaltige Paletten aus Recycling-Kunststoff.

GfH | Es ist wie ein offizieller Start in die Hopfensaison: Während draußen der Frühling Einzug hält, lädt die Gesellschaft für Hopfenforschung (GfH) zur Mitgliederversammlung ins Hopfenmuseum nach Woln-zach. So auch in diesem Jahr am 3. April.

Kombucha-Forschung | Innerhalb von 30 Jahren wandelte sich Kombucha von einem hausgebrauten Getränk zu einem fermentierten Massengetränk, das voll im Trend liegt und dem Wohlbefinden und Gesundheit zugeschrieben werden [1, 2]. In den letzten fünf Jahren ist der globale Kombucha-Markt von zwei Milliarden US-Dollar im Jahre 2019 auf fast drei Milliarden US-Dollar im letzten Jahr gewachsen [3]. Die wissenschaftliche Seite der Kombucha-Herstellung entwickelte sich ebenfalls rasant, obwohl sie sich auf die Entdeckung möglicher gesundheitlicher Auswirkungen konzentrierte. Dies steht im Gegensatz zu den Erwartungen der Kombucha-Hersteller, die die Qualität verbessern wollen, um die Marktdurchdringung zu steigern [4, 5].

Praxistaugliche Methoden | Dieser Artikel gibt einen Überblick über verschiedene praxisübliche Methoden zur frühzeitigen Erkennung von Filtrationsschwierigkeiten bzw. zur Vorhersage der Filtrierbarkeit des Bieres. Ziel ist es, Brauereien ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie Filtrationsprobleme frühzeitig erkennen können – beispielsweise bei rohstoffbedingten Jahrgangs- oder Sortenwechseln, bei Modifikationen im Filterkeller oder bei Problemen im Hefemanagement – und darauf technologisch fundiert zu reagieren.