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Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.

Eine Hand hält einige Hopfendolden (Foto: BarthHaas)

Grandiose Inhaltsstoffe | Hopfen ist nicht nur ein unverzichtbarer Rohstoff fürs Bierbrauen, sondern auch eine Arzneipflanze mit großem Potenzial. Die steigende Zahl der medizinischen Forschungsprojekte sowie Innovationen im Bereich der Hopfenprodukte eröffnen ein neues Feld für die Entwicklung von hopfenbasierten Getränken mit funktionalem Zusatznutzen und Nahrungsergänzungsmitteln.

Eine Hüll Classic Versuchsparzelle in der Hallertau (Foto: Hopfenforschungszentrum)

Hopfenanalytik | Die neue, hybride Aromahopfensorte Huell Classic wurde speziell als Ersatz für klassische, klimabedrohte Edelhopfensorten aus Mitteleuropa wie beispielsweise Hallertauer Mittelfrüh oder Hersbrucker entwickelt. Teil 1 dieser Serie (s. BRAUWELT Nr. 1, 2026, S. 11–13) behandelte die veränderten Umweltbedingungen und die damit verbundenen Züchtungsbemühungen des Hopfenforschungszentrums Hüll. Teil 2 beschäftigt sich mit der Analytik der nun freigegebenen, neuen Sorte sowie deren Anwendung im Sudhaus.

Ein in einer Produktionslinie eingebaute Radiofrequenz-(RF)-Sensor

CIP-Optimierung | Prozessintelligenz für Flüssigkeiten in Echtzeit verändert die Lebensmittel- und Getränkeproduktion. So ist es einem führenden europäischen Getränkehersteller gelungen, die CIP-Zeit um 23 Prozent durch den Einsatz von Prozessintelligenz, die auf Radiofrequenzanalyse basiert, zu verkürzen und somit mehr als 1,5 Mio Liter Wasser jährlich einzusparen [1]. Da die Milchwirtschaft und der Getränkesektor vorausschauende Prozessintelligenz eingeführt haben, bietet sich dem Brauereisektor nun dieselbe Chance.

Drei Hände halten Post-It mit den Worten "To-Do" und ähnlich in die Kamera (Foto: Eden Constantino auf Unsplash)

Transformation | Die Getränkebranche befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Digitalisierung, steigende Nachhaltigkeitsanforderungen und kürzere Innovationszyklen beeinflussen nicht nur Anlagen und Prozesse, sondern das Organisationsgefüge als Ganzes. Unternehmen stehen damit vor der Frage, wie sich technologische Entwicklungen wirksam in den Arbeitsalltag integrieren lassen – und wie Veränderung langfristig Bestand hat.

Closed-Schild an einer Glastür (Foto: Tim Mossholder auf Unsplash)

Firmenschließung | Sei es, weil die wirtschaftliche Lage unbefriedigend ist oder sich kein Nachfolger findet, ob junge Gasthofbrauerei oder alteingesessene Lokalbrauerei – Brauereischließungen gehören zur wirtschaftlichen Realität. Dabei gibt es verschiedene steuerliche Aspekte zu beachten, die sich in der Steuerlast widerspiegeln. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick, worauf zu achten ist.

ifo-Institut | Das Jahr 2025 endete im 4. Quartal für die am ifo-Konjunkturtest teilnehmenden Brauereien ebenso enttäuschend wie die Quartale zuvor. Das zeigt der Geschäftsklimaindex, den das ifo-Institut monatlich ermittelt.

Schild mit der Aufschrift C-O2 (Foto: Bruno Henrique auf Unsplash)

Unabhängigkeit | Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind in der Braubranche unerlässlich geworden. Die CO2-Rückgewinnung hat dabei besonderes Interesse geweckt. CO2 ist ein wichtiger Bestandteil von Bier, und angesichts der jüngsten CO2-Knappheit und steigenden Kosten suchen Brauereien nach intelligenteren, kostengünstigeren und umweltfreundlicheren Lösungen, um ihre Versorgung zu sichern. Dieser Artikel stellt anhand eines Fallbeispiels und realen Daten einer französischen Brauerei die wirtschaftliche Machbarkeit der CO2-Rückgewinnung für kleine und mittelständische Brauereien vor.

Nahaufnahme einer Hopfenpflanze

Klimaherausforderungen | Das Deutsche Hopfenforschungs­zentrum im bayerischen Hüll hat einen neuen Aromahopfen, Huell Classic, auf den Markt gebracht. Beim gemeinschaftlichen Sortenamt der Europäischen Union CPVO (Community Plant Variety Office) ist er unter der Nummer H17107 angemeldet. Die neue Sorte gilt als klimaresistenter Ersatz für klassische und klimabedrohte, mitteleuropäische Landsorten wie Hallertauer Mittelfrüh oder Hersbrucker und wurde mittels gezielter, Marker-gestützter Züchtung sowie einer Reihe herkömmlicher Selektionen in Gewächshäusern und auf Versuchsflächen in verschiedenen Bodenklimaräumen entwickelt.

Ein Kunstoffbecher mit glanzfein filtriertem Bier

Natürlich stabil | Glanzfeines Bier ist ein zentrales Qualitätsmerkmal filtrierter Biere. Um diese und deren Stabilität über den Zeitraum des Mindesthaltbarkeitsdatums sicherzustellen, rücken neben klassischen Stabilisierungsmitteln wie Kieselgel zunehmend Alternativen in den Fokus – eine davon könnte enzymatisch vernetztes Lignin als biobasiertes Stabilisierungsmittel sein.

Ansicht eines Outdoor-Fermentationstanks aus Beton

Wärme- und Kältedämmung | Auf Oberflächen, die kälter als die Umgebungsluft sind – Rohrleitungen, Tanks, Armaturen – entsteht Kondensat. In Gär- und Lagerkellern ist dies Alltag: Prozesstemperaturen zwischen 0 °C und 15 °C treffen auf Raumluft von 15 – 20 °C. Brauereien nehmen dies bislang als naturgegeben hin.

Als Produkt der Fachverlag Hans Carl GmbH aus Nürnberg kann GradPlato auf das Wissen und die Verbindungen zurückgreifen, die über viele Jahre mit dem Fachmagazin BRAUWELT gesammelt wurden. Auch international. Außerdem stammt das angesehene Wissenschaftsmagazin BrewingScience ebenfalls aus unserem Haus. Und nicht zuletzt bieten wir in unserem Buch-Shop unter www.carllibri.com eines der umfangreichsten Angebote an Literatur rund ums Bier, das ihr finden könnt. GradPlato ist Bierwissen mit Stammbaum! 

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