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Abstraktes Bild in orange und schwarz (Foto: Susan Wilkinson auf unsplash)

Kronkorken vs Bügelverschluss | Dieser Artikel ist Teil zwei von drei über die Mikroflora in Tunnelpasteuren der Brau- und Getränke­industrie. Nachdem das Thema der Hygiene und der Prozessführung in diesen Anlagen in den achtziger Jahren in wenigen Publikationen thematisiert wurde [1, 2] und dort vage Empfehlungen und Referenzwerte für den Betrieb gegeben wurden, gab es in den frühen Zweitausendern an den damaligen Lehrstühlen für Technologie der Brauerei I und Verpackungs­technik in Weihenstephan eine weitere Untersuchung: Aus der Industrie kam die Fragestellung, warum befundfreie, unbehandelte Gebinde nach der Pasteurisation mikrobiologische Befunde aufwiesen. Es stellte sich hier die Frage, ob und wie das bekannterweise mikrobiologisch belastete Prozesswasser aus dem Pasteur in die Flasche gelangt sein könnte.

Energieerzeugung mit Windkraftanlagen vor Getreidefeld und Abendhimmel (Foto: Pexels auf Pixabay)

Empfehlungen für Energieeinsparungen | „Wir wissen, dass wir unsere Effizienz erhöhen und unsere Verbräuche reduzieren müssen. Wir wissen allerdings nicht so recht, wo wir anfangen sollen. Wir wollen nicht am falschen Ende investieren.“ So oder so ähnlich mag es vielen, vor allem kleinen und mittelständischen Brauereien gehen, bei denen die technische Leitung nicht selten auch die Produktionsleitung und weitere Aufgaben übernimmt.

Person zapft Bier in ein Glas (Foto: Amie Johnson auf Unsplash)

Besser als Gesamtmarkt | Der Biermarkt ist weiterhin rückläufig. Die Brauereien ächzen noch immer unter der Last der hohen Kosten für Material und Produktion. Die Kunden sind vielfach verunsichert angesichts der allgemeinen Lage und zurückhaltend beim Einkauf und Restaurantbesuch. Die Fußball-Europameisterschaft 2024 war keine große Hilfe und das Wetter nur bedingt auf der Seite der Brauereien. Doch wie ist es dem Fassbier dabei ergangen?

Luftansicht der Brauerei Zum Kuchlbauer mit Hundertwasser-Turm (Foto: broesele)

Dampf-Pasteur | Alkoholfreies Bier boomt, nicht nur in Bayern. So auch bei der traditionsreichen Brauerei „zum Kuchlbauer“ in Abensberg, mitten in der Hallertau, südwestlich von Regensburg gelegen. Seit Mitte 2024 hat man die alkoholfreie „Alte Liebe“ im Sortiment, ein dunkles Weißbier. Um die hundertprozentige Qualität zu gewährleisten, setzt die Brauerei auf einen Kammer-Palettenpasteur mit Dampf des Maschinenbauers Füllmeister.

Zum ersten Mal sind Baltika und United Breweries Holding (OPH) in die BarthHaas-Rangliste der 40 größten Brauereien der Welt (2024) aufgenommen worden – und zwar vor den deutschen Konkurrenten, wie russische Medien am 3. Juli unter großem Jubel verkündeten. 

Martin Dickie, 42, der vor fast 20 Jahren zusammen mit James Watt BrewDog gründete und heute noch etwa 20 Prozent der Anteile hält, hofft, Marktführer bei medizinischem Cannabis zu werden. Er will in den nächsten fünf Jahren 20 Mio GBP (23 Mio EUR) in sein Unternehmen Waterside Pharmaceuticals investieren und damit 100 neue Jobs schaffen. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist wieder in den Schlagzeilen. Sie will, dass weltweit die Preise für zuckerhaltige Getränke, Alkohol und Tabak in den nächsten zehn Jahren durch Steuern um 50 Prozent erhöht werden – zum Schutz der öffentlichen Gesundheit. Die Initiative „3 by 35“ („3 bis 35“) wurde am 4. Juli auf der UN Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Sevilla, Spanien, vorgestellt.

Der Bundesstaat Missouri hat ein Gesetz verabschiedet, das die Steuern auf Bier auf das landesweit niedrigste Niveau senken wird. Der republikanische Gouverneur von Missouri, Mike Kehoe, unterzeichnete am 10. Juli den „American Beer Act“ zur Förderung der lokalen Malzindustrie, des verarbeitenden Gewerbes und von Arbeitsplätzen. Die Zeremonie fand vor der St. Louis Brauerei von AB-InBev statt. 

Cannabis-Firmen und -Verbände drängen den US-Kongress, ein Schlupfloch zu schließen, das die Herstellung und den Verkauf von berauschenden Substanzen, etwa THC, aus legalem Hanf erlaubt. Dagegen wehrt sich die Hanf-Industrie. Das derzeitige Landwirtschaftsgesetz läuft Ende 2025 aus. Daher muss der Kongress die bestehende Gesetzgebung neu autorisieren oder revidieren. 

Blick in eine Lagerhalle mit Getränkekisten (Foto: DGL GmbH & Co. KG)

DGL | Die Deutsche Getränke Logistik (DGL) verdichtet ihr bestehendes Logistik-Netzwerk und stärkt ihre Kapazitäten bei der Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels. Mit der Akquisition zweier Logistikdrehscheiben in Geesthacht (Schleswig-Holstein/Metropolregion Hamburg) und Querfurt (Sachsen-Anhalt) folgt die DGL-Unternehmensgruppe dem Prinzip kurzer und schneller Wege zum Kunden.

Hand hält eine Hopfendolde im Hopfengarten

Hopfenanbau | Aufgrund sinkender Hopfengaben im Bier und des stagnierenden weltweiten Bierausstoßes geht der Bedarf an Hopfen zurück. Insbesondere das Craft Bier-Segment, welches für besonders hohe Hopfengaben bekannt ist, musste in letzter Zeit große Einbußen beim Bierausstoß verzeichnenwie der Verband deutscher Hopfenpflanzer jetzt mitteilte.

Blick in einen Konferenzraum, Menschen hören einer Person vor einem Bildschirm zu

Dänisch-deutsche Wirtschaftsförderung | Prozesse neu gestalten, nachhaltig wirtschaften und dabei die enge Partnerschaft zwischen Deutschland und Dänemark nutzen – das war und ist das erklärte Ziel des „Innovationsforums: Lösungen für die nachhaltige Lebensmittel- und Getränkeindustrie“, das am 25. Juni 2025 im Königlich Dänischen Generalkonsulat in München stattfand. 

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