Zwischen 1992 und 1995 waren die Quellen unter der Brauerei Sarajevska Pivara die einzige Wasserversorgung der belagerten Stadt Sarajewo. Die Brauerei war einstmals die größte Brauerei im k.-u.-k.-Reich. Während des jugoslawischen Bürgerkrieges fiel der Ausstoß auf nur 3% des Vorkriegsniveaus. Im Krieg wurden die Mälzerei, die LKW-Flotte und fast sämtliches Verpackungsmaterial zerstört. Seit Kriegsende hat Sarajevska Pivara einen Kredit der European Bank for Reconstruction and Development erhalten und eine Coca-Cola-Lizenz. Es wird erwartet, daß sich der Bierausstoß 1998 auf rund 400 000 hl erhöhen wird (ungefähr 50% des Ausstoßes von 1991). Man plant, US$ 13,8 Mio in die Modernisierung der Anlagen zur Verbesserung der Produktqualität zu investieren..
Niemals um Innovationen verlegen, hat Carlton & United, der Marktführer auf dem australischen Biermarkt, zu Beginn des australischen Sommers (sprich Ende Oktober 1998) eine beschichtete unkaputtmachbare PET-Bierflasche auf den Markt gebracht. Die Beschichtung besteht aus einem dünnen Plastikfilm, der auf eine einschichtige PET-Flasche aufgesprüht wird. Dieser Film wird beim Recyclen während des Waschprozesses entfernt. CUB geht davon aus, daß sich durch den Überzug der Flasche das Produkt länger frisch hält. Die neue 400 ml unkaputtmachbare Flasche ersetzt die 500-ml-PET-Flasche, die CUB bereits im November 1996 für seine Marke „Carlton Cold Filtered“ eingeführt hatte. Trotzdem soll sie ein längeres Verfallsdatum haben als ihre 500-ml-Vorgängerin..
Erstmals ist es möglich, mit einer Art Endoskopie-Verfahren den Gärprozeß in geschlossenen Gärtanks zu beobachten und zu kontrollieren.
IIm Laufe des Jahres 1998 befaßten sich die Entwicklungsabteilungen der Firmen Steinecker und Brau-Control, Freising, mit der Beobachtung der Abläufe in geschlossenen ZKGs.
Das Ziel war, Möglichkeiten zu finden, die Abläufe der Gärung zu überwachen und auch den Reinigungsablauf zu steuern. Mit dem Ergebnis, daß unter der Bezeichnung „TopScan“ dem Brauer nun ein neuartiges Instrument zur Verfügung steht, das einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der Qualität leistet und mit dem die Reinigung bedarfsabhängig gestaltet werden kann.
Damit lassen sich erhebliche Einsparungen an Reinigungsmitteln, Reinigungszeit und Wasser erzielen....
Nach § 3 Bierverordnung darf Bier mit einem Stammwürzegehalt von weniger als 7% nur unter der Bezeichnung „Bier mit niedrigem Stammwürzegehalt“ in den Verkehr gebracht werden. Bier mit einem Stammwürzegehalt von 7% oder mehr, aber weniger als 11% darf nur unter der Bezeichnung „Schankbier“ in den Verkehr gebracht werden.
Bei dieser Ausgangslage hat sich das Oberlandesgericht Frankfurt/Main im Urteil vom 5. 6. 1997 – 6 U 178/96 – mit der Frage befaßt, ob bei Verwendung der betreffenden Bezeichnung „Schankbier“ der Zusatz „Pilsner Brauart“ verwendet werden darf. Jedoch trifft die Bierverordnung keine Regelung, welche Art von Bier als „Pils“ bezeichnet werden darf. Darüber besagen auch andere gesetzliche Bestimmungen nichts. Dr. O..
Auch in Hessen werden die überregionalen Marken aus anderen Bundesländern mit ständig steigendem Anteil verkauft. Der Beitrag zeigt, wie stark diese überregionale Konkurrenz in diesem Bundesland in den letzten 10 Jahren geworden ist und wo die Stärken der regionalen Brauereien liegen.
Vergleicht man den vom Brauerbund Hessen gemeldeten Gesamtausstoß Bier für die Zollbezirke in Hessen im Braujahr 1996/1997 (7 200 Mio hl) mit dem Gesamtausstoß von vor 10 Jahren (7 111 Mio hl im Braujahr 1986/1987), so ist in Hessen ein Anstieg um 90 000 hl festzustellen. Betrachtet man dann die Entwicklung in den jeweiligen Zollbezirken, so ist ein Rückgang in Kassel um ca. 125 000 hl zu verzeichnen. 110 000 hl im Frankfurter und Darmstädter Zollbezirk festzustellen ist. 1,25 Mio hl enthalten sind..
Kieselgurrahmenfilter gehören als Tiefenfilter zu den klassischen Filtrationssystemen und erfreuen sich wegen ihrer Zuverlässigkeit und niedrigen Betriebskosten zunehmender Beliebtheit. Die Peripherie des Filters, wie die druckstoßfreie Filtration durch den Einsatz von vor und nach den Filterlinien geschalteten Puffertank-Einheiten, die richtig dimensionierte und plazierte Karbonisierungseinheit mit integriertem Druckhalteventil, die Einführung der tangentialen Strömungstechnik im Rahmenfilter, die sauerstofffreie Arbeitsweise, sowie die Vermeidung von Hefestößen durch
Dr. med. Karl-Heinz Ricken, Heike van Braak, Falken Verlag, Niedernhausen, unverbindl. Preisangabe DM 14,90
Das Neueste an diesem Buch ist die Tatsache, daß es gemäß der Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung verfaßt wurde. Ansonsten – nichts Neues im Bierland Deutschland. Nur 35 von rund 104 befassen sich mit dem Thema Bier und Gesundheit. Der Rest dreht sich um das Altbekannte, das in jedem Ratgeber steht: Biergeschichte, das Brauen an sich und Rezepte zum Kochen mit Bier.
Das Buch erscheint in der Reihe „Gesund mit ...”. Bisher erschienen ist der Band „Gesund mit Rotwein”. Mal abwarten, welche Produkte folgen werden. Ist gut für das Gehirn, denn wie die Autoren versichern, steigert Bier das Lebensgefühl, erhöht die Schaffenskraft und befreit von Sorgen..
Dr. Heinz-Joachim Kopp, Expert Verlag, 1998, 104 Seiten, Checklisten, Kontakt & Studium, Band 578, unverbindl. Preisangabe DM 34, öS 248, sfr 31, ISBN 3-8169-1611-2
Das Buch gibt einen Überblick über die praktische Umsetzung der aktuellen gesetzlichen Forderungen gemäß Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) im Zusammenhang mit Normforderungen der ISO 9.000-Reihe.
Ab 8. August 1998 sind sämtliche Lebensmittelbetriebe nach LMHV verpflichtet, neben der Einhaltung von Hygienestandards auch ein eigenbetriebliches Kontrollsystem (HACCP) nebst Schulungen nachzuweisen.
Inhalt:
Marktzwang für ISO-9..
Die Polen entdecken Fruchtsäfte aus heimischer Produktion. Die ausgezeichnete Qualität der in Polen angebauten Früchte, bessere Lebensbedingungen und ein aufkommendes Gesundheitsbewußtsein ließen die Produktion von Fruchtsäften in den vergangenen Jahren regelrecht in die Höhe schießen. Waren bis Anfang der neunziger Jahre hauptsächlich Erfrischungsgetränke gefragt, erfreuen sich jetzt Fruchtsäfte, vor allem pulpehaltige, wachsender Beliebtheit.
Der Ausstoß der Fruchtsaftbetriebe stieg von 80 Mio l im Jahr 1992 auf 550 Mio l 1997. Für 1998 wird mit einer weiteren Steigerung der Produktion um 25 – 35% gerechnet. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fruchtsäften und Nektaren ist von 1,3 l 1990 auf 14 l 1997 signifikant gestiegen..
Enzyme haben auch für den Brauer eine entscheidende Bedeutung, da sie für die im Brauprozeß vorkommenden Stoffumwandlungen, wie bei der Malzherstellung, beim Maischen und bei der Gärung unentbehrlich sind. So ist auch der gesamte technologische Brauprozeß auf die Reaktionsoptima der einzelnen Enzyme ausgelegt.
Enzyme sind natürliche Eiweißstoffe, die für alle Biochemischen Prozesse des Lebens notwendig sind. Sie wirken als Biokatalysatoren, das heißt, daß die Enzyme Reaktionen erst ermöglichen bzw. beschleunigen. Enzyme wirken schon bei kleinen Konzentrationen, nehmen aber selber an der Reaktion nicht teil, sondern stehen nach jeder Stoffumwandlung für die nächste Reaktion innerhalb ihres Wirkungsspektrums wieder zur Verfügung.
....B..
Die Energieversorgung Baden-Württemberg (EnBW), Stuttgart, ist der viertgrößte Stromproduzent in Deutschland. Ein spezielles Branchenteam Brauerei und Getränke stellte sich dazu auf der Brau vor. Es bot Brauereien, Mälzereien und der Getränkeindustrie die Möglichkeit, vom seit Frühjahr dieses Jahres liberalisierten Strommarkt zu profitieren. Ein wichtiges Ziel für die Getränkebranche ist es, für jeden einzelnen Betrieb den exakten Stromverbrauch und damit die Kosten je Hektoliter zu bestimmen, da dies bereits auch für andere Bereiche (Gesamtkosten, Werbeaufwendungen) üblich ist und so eine gute und verständliche Kennzahl für jeden Getränkehersteller und -abfüller darstellt..
In den USA ist alles größer und anders. Dieses hochgeschätzte Klischee enthält leider ein Körnchen Wahrheit. Während die amerikanischen Braukonzerne noch dabei sind, ihren Jahresausstoß 1998 Hektoliter für Hektoliter zu addieren, werden, kaum daß das Echo der Sektkorken verklungen ist, die ersten Hochrechnungen und Schätzungen der Marktbeobachter veröffentlicht. Ob die Zahlen nun in Barrels oder Hektoliter angegeben werden, es ändert nichts an der Tatsache, daß von den Brauern in den USA Biervolumina bewegt werden, die einer ganzen Nation in anderen Teilen dieser Welt zu großer Ehre gereichen würden. Fast automatisch richtet sich jedes Jahr aufs Neue der Blick auf den Hektoliterausstoß des Marktführers Anheuser-Busch aus St. Louis (Tabelle 1): Aha, wieder ist der Ausstoß gestiegen..
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