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Auf der Konferenz der Arbeitsgruppe Folie der Initiative Label-Forum am 18. Mai 2010 in Trebbin/Brandenburg konnte die „Blaupause“, der Musterblattentwurf der Folienspezifikation, nach intensiven Klärungen fertiggestellt werden. In diesen Entwurf werden jetzt die sortenbezogenen, zum Teil noch vorläufigen Einzelwerte eingetragen und in Folge durch Langzeitmessungen und Etikettierpraxis validiert.

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Trotz Betriebsstilllegungen, Nachfragerückgang und drastischem Preisverfall lag die stoffliche  Verwertungsquote von Getränkekartons im vergangenen Jahr mit rund 63 Prozent nur geringfügig unter dem  Vorjahresergebnis. Die  Vorgaben der Verpackungsverordnung wurden damit deutlich übertroffen. Insgesamt sind von der DSD GmbH und der ReCarton GmbH rund 125 000 Tonnen Getränkekartons in Papierfabriken zu neuen Produkten verarbeitet worden.

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Es besteht dringender Handlungsbedarf der Politik zur Förderung von umweltfreundlichen Getränkeverpackungen. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Meinungsumfrage von forsa zum Umweltbewusstsein der Deutschen. Sie wurde bei 2000 Bundesbürgern im Auftrag der Getränkekartonindustrie durchgeführt. Eine Umweltabgabe für Einwegflaschen würden 80 Prozent der Deutschen befürworten. Drei von vier Deutschen können sich vorstellen, dass Hersteller von umweltbelastenden Getränkeverpackungen eine zusätzliche Abgabe zahlen. Eine Erhöhung des Pfandes findet hingegen deutlich weniger Zustimmung.

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Der Anteil des wiederverwerteten Altglases in Europa erreichte 2008 64 Prozent. 2008 führten die deutschen Verbraucher rund 2,5 Mio t Altglas dem Recycling zu (rund 22% der Gesamtmenge in der EU). Die Recycling-Rate entspricht 82 Prozent. Dies zeigt das Umweltbewusstsein der  Verbraucher und die Bemühungen der Glasindustrie und der europäischen Regierungen, die Sammel- und Recyclingsysteme zu verbessern.

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Ein neues Musterbuch mit dem kompletten Sortiment von Etikettenpapieren für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie stellt StoraEnso Speciality Papers vor. Zu jeder Papiersorte werden die Eigenschaften sachlich dargestellt. Ein Musteretikett zeigt jeweils die typischen Veredelungsmöglichkeiten. Gezeigt wird auch die Eignung der Papiere als Haft- oder metallisierten Etiketten.

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Die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) begrüßt die lang erwartete Mitteilung 37 (M 37) der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA), die Mitte Februar veröffentlicht wurde. „Das Dokument bedeutet eine wichtige Handlungsanleitung sowohl für die durch die Verpackungsverordnung verpflichteten Unternehmen als auch für die dualen Systeme“, erklärt Stefan Schreiter, Vorsitzender der DSD-Geschäftsführung. „Damit hat die LAGA für alle Marktteilnehmer klargestellt, wie sie Verpackungsmengen rechtssicher den verschiedenen Segmenten Duales System, Branchenlösung, Transportverpackung etc. zuweisen.“

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Die Hersteller von Getränken in Einwegverpackungen scheuen keine Tricks, um die gesetzlichen Regelungen zum Mehrwegschutz zu unterlaufen. Zum Beispiel im Falle der Limonadenhersteller, die ein „Molkenmischerzeugnis“ herstellen und es pfandfrei in Dosen vertreiben, da sie für Molkegetränke laut Verordnung kein Pfand nehmen müssen. Das Getränk enthält allerdings keine Spur Molke, wie ein Labor im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe [EV] (DUH) herausgefunden hat.

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Die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) hat erhebliche Zweifel an der Seriosität einer im Auftrag von Tetra Pak erstellten Studie geäußert. Diese wurde vom EHI Retail Institute erstellt und analysierte die Kosten, die im Einzelhandel durch verschiedene Getränkeverpackungen entstehen (sog. Prozesskosten). In der Zeitschrift rt retail technology 5/2008 wurde über die Ergebnisse der bis heute nicht zugänglichen Studie berichtet. Hierbei wurden die gängigen Verpackungsgrößen 1 Liter und 1,5 Liter für Getränkekartons und die entsprechenden Alternativen aus PET-Einweg sowie Mehrweg verglichen. Laut dieser Untersuchung seien Einweg-Getränkekartonverpackungen im Handel die preisgünstigste Verpackung. Im Gegensatz dazu zeigte ein Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen Einweg- und Mehrweg-Getränkeverpackungen des Fraunhofer Instituts Materialfluss und Logistik insbesondere beim Verkauf von Mehrweg als Kastenware deutlich positivere Ergebnisse, was für die SIM Anlass der Zweifel an der Tetra Pak-Untersuchung war. Mehrfache Anfragen der Stiftung Initiative Mehrweg wurden von Tetra Pak mit der fadenscheinigen Begründung, es handle sich um Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse abschlägig beschieden.

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Laut einer neuen Statistik des Europäischen Verbandes der Getränkedosenhersteller (Beverage Can Makers Europe) wurden in Europa 2009 insgesamt 51,5 Milliarden Dosen verkauft (–2,4% gegenüber 2008). Der leichte Rückgang ist vor allem auf den geringeren Absatz an Dosen in den GUS-Staaten zurückzuführen. Dort sank die Nachfrage nach Getränkedosen aufgrund niedrigerer Einkommen um eine Milliarde (–17,5%). In Westeuropa blieb der Markt bei einem Rückgang von 0,3 Prozent im Jahr 2009 stabil, während in Osteuropa ein Rückgang von 9,3 Prozent bzw. 2,2 Prozent (ohne GUS) zu verzeichnen war. Großbritannien blieb der größte Markt für Getränkedosen, dicht gefolgt von der Iberischen Halbinsel, den Benelux-Staaten und der GUS. Allein in Großbritannien und auf der Iberischen Halbinsel wurden im Vorjahr 30 Prozent der Getränkedosen verkauft. Die vier größten Märkte zusammen bilden die Hälfte des europäischen Getränkedosenmarkts.

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