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Thomas Netzer (43) übernahm im Januar 2009 die Vertriebsleiterposition bei Logipack, Bremen. Er verantwortet bei dem Systemdienstleister für Prozess-,  Verpackungs- und Logistiklösungen im Mehrwegbereich den deutschlandweiten Vertrieb.

Ende der 70er-Jahre wog sie noch etwa 24 Gramm. Heute ist sie mit rund 13 Gramm fast halb so schwer – und ihr Gewicht fällt weiter. Eine Nachricht, die bei Stars und Prominenz direkt den Weg auf die Titelblätter finden würde, ringt den meisten bei der Halbliter-Aluminiumdose nur ein müdes Lächeln ab. Dabei haben fünf Prozent Gewichtsverlust bei der Getränkedose größere Auswirkungen auf die Umwelt als die Diät-Strategien aller Prominenten der Welt zusammen.

Falsch etikettierte Lebensmittel sind unter allen Umständen zu verhindern. Trotz funktionierender Abläufe, Kontrollmechanismen und moderner Technik können derartige Fehler wohl nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden. Eine Falsch-Etikettierung ist mit Ärger, Kosten und im Extremfall sogar mit Image-Schäden verbunden. Das Restrisiko einer Falschetikettierung lässt sich mit einem kamerabasierten Erkennungs- und Kontrollsystem weiter einschränken.

PET-Gebinde befinden sich aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile besonders in der alkoholfreien Branche weiter auf dem Vormarsch, sowohl in Deutschland als auch international. Beim Bier scheiden sich die Geister in den einzelnen Ländern. Welche Getränke in welchem Maße von den Verbrauchern in PET akzeptiert werden, und welche Trends sich für die Zukunft abzeichnen, zeigt dieser Beitrag.

Gold und Bronze für Weißblech: Die Huber Packaging Group überzeugte die Fachjury beim diesjährigen „Cans of the Year Award“ gleich zweifach. Während sich der Huber Decora­tive Bereich über einen Bronze Award freut, kann der Unternehmensbereich Beverage mit seinem Huber easyKEG IPS (Integrated Pressure System) sogar einen Gold-Award feiern.

Mit einer 90,9-prozentigen Recycling-Rate ist 2007 die Rekordquote des Jahres 2006 für Verpackungsstahl erneut übertroffen worden.

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, SIRL Interaktive Logistik GmbH und Schubert Verpackungsservice GmbH stellen mit dem Verpackungszentrum München-Unterschleißheim bayerischen Brauereien eine neuartige Verpackungsdienstleistung für den Export vor. Seit jeher steht die Staatsbrauerei Weihenstephan für eine einzigartige Verbindung von Innovation und Tradition, bewährtem Wissen und moderner Wissenschaft. Diesem Leitgedanken bleibt sie natürlich auch mit ihrer neuen Idee treu: Ein Verpackungszentrum, das allen interessierten mittelständischen bayerischen Brauereien eine große Vielfalt an Verpackungsdienstleistungen für den Export anbietet.

Mit heftiger Kritik reagierte die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) auf die vom Bundesumweltministerium veröffentlichte Dosenpfandbilanz. „Wenn das BMU den Erfolg des Dosenpfandes anhand der Mehrwegquote bei Bier festmachen will, so entspricht dies nur einer Seite der Medaille. Parallel zu der positiven Mehrwegentwicklung bei Bieren sind die offiziellen Mehrwegquoten, die erst bis zum Jahre 2006 vorliegen, in allen anderen untersuchten Segmenten rückläufig gewesen. Sowohl bei Mineralwässern von 68,3 Prozent (2002) auf 52,6 Prozent (2006), bei Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure von 54,0 Prozent (2002) auf 47,5 Prozent (2006) und bei Getränken ohne Kohlensäure von 29,2 Prozent (2002) auf 14,0 Prozent (2006) ist die Mehrwegquote signifikant gesunken“, so Tim Beerens von der wafg. Auch die Gesamtmehrwegquote habe sich keinesfalls stabilisiert. Sie sei von 56,2 Prozent (2002) auf 50,5 Prozent (2006) gefallen.

Die Warsteiner Gruppe spricht sich klar für das Mehrwegsystem aus und untermauert diese umweltbewusste und nachhaltige Strategie mit gezielten Maßnahmen. Dazu trägt auch die Modernisierung der Produktausstattung für die Marke Warsteiner bei, die sich an das Dachmarkenkonzept anlehnt. Die neu ausgestattete Ware wird ab Januar 2009 im Markt sichtbar sein.

Seit langem ist bekannt: Mehrweg stellt eine der besten langfristigen Strategien zum Abfallmanagement dar und hilft, Ressourcen zu sparen. Paradoxerweise wird Mehrweg als veraltet abgetan und in Frage gestellt.

Die Spannung war deutlich zu spüren am Nachmittag des 12. November. Zum ersten Mal fand die Verleihung des Deutschen Verpackungspreises, 1963 ins Leben gerufen und zum mittlerweile 31. Mal verliehen, im Rahmen der BRAU Beviale in Nürnberg statt. Das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) zeichnete 22 neue Entwicklungen von 18 Unternehmen und drei Studentinnen in sieben Kategorien aus. Die Preisträger stammen aus allen Branchen und Bereichen rund um das Thema Verpackung: Food-/Kosmetik-/Pharma-Industrie, Packstoff- und Packmittelhersteller, Markenartikler, Designer und Agenturen.

Nach fast dreißig Jahren packt die Carlsberg Deutschland Gruppe die Traditionsmarke Holsten Edel in der Steinie-Flasche (0,33 l) in einen neuen Kasten. Der Gerstensaft ist im modernen, tragefreundlichen 27er-Kasten (bisher 30er-Kasten) verfügbar.

Im Streit um die fortschreitende Verbrauchertäuschung bezüglich des Verkaufs von Einwegflaschen im Mehrweg-Look beim Discounter Lidl hat sich Neues ergeben. Der Discounter Lidl wird Markenbiere und die Limonade Bioness nicht mehr in Einweg-Glasflaschen verkaufen, die Mehrwegflaschen zum Verwechseln ähnlich sehen. Im Rechtsstreit mit der Deutschen Umwelthilfe [EV] (DUH), deren Vorwürfe sich neben Lidl auch an die beteiligten Brauereien richteten, hat der Discounter eingelenkt und sich verpflichtet, den Verkauf der genannten Einweggetränke im Mehrweg-Look bundesweit einzustellen, „um Irritationen und Verwechslungen bei Kunden und im mehrwegorientierten Getränkehandel zu vermeiden“.

Zum Lidl-Vorwurf: „Die deutschen Brauereien kommen ihrer gesetzlichen Kennzeichnungsverpflichtung von Einwegbehältnissen aus der Verpackungsverordnung ohne Einschränkung nach“, erklärt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes e. V. Er ergänzt: „Ein Betrug kann Brauereien nicht vorgeworfen werden, da Glaseinwegflaschen eindeutig und zweifelsfrei als solche gekennzeichnet sind, was bei der Rückgabe auch erkennbar ist.“ Damit widerspricht Hahn den Anfang November in einer Pressekonferenz formulierten Vorwürfen der Deutschen Umwelthilfe, Brauereien würden eine Irreführung der Verbraucher beim Kauf von Einwegflaschen vorsätzlich herbeiführen wollen. Er stellt weiterhin richtig, dass die Brauereien keine erhöhten Pfandeinnahmen verbuchen würden, wenn, wie von der Deutschen Umwelthilfe unterstellt, lediglich das Mehrwegpfand von acht Cent bei der Rückgabe einer mit 25 Cent bepfandeten Einwegflasche ausgezahlt werden sollte.

Die Interessensvertretung der Etikettenhersteller Initiative Label-Forum [EV] ist ab sofort im Internet unter www.label-forum.de online. Damit bietet sie eine frei zugängliche Informations- und Kontaktstelle rund um die Etikettenherstellung mit dem Schwerpunkt DPG-Sicherheitskennzeichen.

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