Ball Packaging Europe bringt eine Neuentwicklung auf den Markt, die das Zeug zum Klassiker hat: die wiederverschließbare Getränkedose. Dank eines neuartigen Deckels aus Kunststoff und Aluminium – den „Ball Resealable End“ – lassen sich Dosen aus Stahl wie Aluminium jetzt nach Erstgebrauch wieder verschließen. Ein entscheidender Vorteil für diese Gebindeformen. Erster Abnehmer der wiederverschließbaren Dosen ist Coca-Cola, Frankreich. Der „Ball Resealable End“ ist ein Aluminiumdeckel, in den ein flacher Öffnungsmechanismus aus Kunststoff integriert ist, der durch eine einfache Drehbewegung die Trinköffnung freigibt. Die neue Getränkedose behält daher die klassische Form und die herkömmliche Stapelbarkeit einschließlich der entsprechenden logistischen Vorteile für den Transport und den Verkauf. Dank des geringen Kunststoffgesamtanteils im Deckel wird die Recyclingfähigkeit der Verpackung nicht beeinträchtigt. Die einfache und vollständige Recycelbarkeit ist eines der wesentlichen Pluspunkte der Dose in punkto Umwelt. Auch der Originalitätsverschluss wird beibehalten, daher kann der Verbraucher sicher sein, dass die Dose vor dem Verzehr nicht unsachgemäß geöffnet wurde.

Die Biermischgetränke Paderborner Radler und das Paderborner + Cola schlüpfen ab sofort in ein neues, frisches Gewand. Bunt und deutlich ansprechender kommen die neuen Etiketten daher, die trotz Umgestaltung Elemente der klassischen Paderborner Pilsener Etiketten bewahren.

Zum insgesamt bereits 11. Mal, erstmals aber direkt vor der Messe Interpack, fand in Düsseldorf am 22. und 23. April 2008 die Strategie- und Technologie-Konferenz für die PET-Verpackungsindustrie statt. 280 Teilnehmer aus 30 Ländern konnten sich an den beiden Konferenztagen durch Vorträge oder aber in verschiedenen Workshops über die aktuellen Trends und neuste Entwicklungen in der PET-Branche informieren.

Sie haben die Getränkeregale längst erobert: Getränkeflaschen aus Polyethylenterephthalat (PET). PET-Flaschen sind eine leichte und unzerbrechliche Alternative zur herkömmlichen Glasflasche. Mineralwasser, Säfte und Cola in PET-Flaschen haben bei Verbrauchern eine große Akzeptanz erreicht. Selbst Bier ist bei vielen Discountern bereits in Kunststoffflaschen erhältlich.

Der Industrieverband European Bioplastics begrüßt die in der 5. Novelle der Verpackungsverordnung verankerte Regelung zu Getränkeflaschen aus Biokunststoffen. Bis zum 31. Dezember 2012 sind solche Flaschen von der Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen befreit, wenn sie „... zu mindestens 75 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sind, ...“. Die Hersteller müssen sich mit den Flaschen allerdings an einem dualen System beteiligen. „Durch diese Regelung fördert die Bundesregierung den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen im Bereich der Getränkeverpackungen und damit eine wesentliche Innovation der Kunststoffindustrie“, so Dr. Harald Käb, Vorstandssprecher von European Bioplastics. „Der Markteinstieg für Biokunststoffe wird so stark unterstützt.“

Auf Einladung des Verbandes Private Brauereien Deutschland [EV] und der Deutschen Umwelthilfe [EV] hat sich die niederländische Europaabgeordnete Dorette Corbey in der Privatbrauerei Bischoff in Winnweiler über das deutsche Mehrwegsystem unterrichtet. Dorette Corbey ist Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit im Europäischen Parlament und intensiv mit der Fortentwicklung der europäischen Verpackungsrichtlinie beschäftigt, die wiederum Grundlage für die deutsche Verpackungsordnung ist.

Für die immer mehr an Bedeutung gewinnende Selbstklebe­etikettierung ist die Serie Labetta-SK der Gernep GmbH bestens gerüstet. Servomotoren am Selbstklebe-Spender übergeben die Etiketten präzise und laufruhig an den Behälter, selbst in Behältervertiefungen oder -erhöhungen. Exklusive Etiketten-Designs sind ebenso machbar wie die Verarbeitung von No-Label-Look- oder wasserfesten Kunststoffetiketten. Vorteile des Nassbeleimungsaggregates der Labetta-Reihe sind das Verstellgetriebe zur einfachen Einstellung des exakten Etikettensitzes und die einzeln einstellbaren Leimsegmente.

Der europäische Getränkedosenmarkt verzeichnete im Jahr 2007 das bisher beste Absatzwachstum seiner Geschichte: Das Gesamtvolumen erreichte 50,2 Milliarden Dosen, das entspricht einer Steigerung von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr – so eine aktuelle Statistik von Beverage Can Makers Europe (BCME), dem europäischen Verband der Getränkedosenhersteller. In absoluten Zahlen wuchs der Absatz um 4,7 Milliarden Getränkedosen. Damit konnte erstmals die historische Marke von 50 Milliarden Dosen überschritten werden. Die beiden wichtigsten Absatzsegmente, Bier und Softdrinks, trugen zu diesem Wachstum bei, und zwar mit einem Anstieg um 13 Prozent bei Bierdosen (auf 26,4 Milliarden) und einem Anstieg um sieben Prozent bei Erfrischungsgetränkedosen (auf 23,8 Milliarden).

Bis zum Jahr 2001 war die Welt für den Grüne Punkt-Müllkonzern Duales System Deutschland (DSD) noch in Ordnung. Auf dem Orientierungstag der Lobbyorganisation Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU) verteidigten Konsumgüterindustrie und Handel die Monopolstellung des DSD als Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft für Aufgaben, „bei denen ein sinnvoller Wettbewerb nicht möglich ist. Dies ist insbesondere die Finanzierung und Durchführung der Erfassung von Verpackungen bei den privaten Haushalten“. Mit einem Gutachten des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Paul Kirchhof wollte man belegen, dass die herkömmliche Anwendung der Wettbewerbsregeln den Grünen Punkt bei der Erfüllung seiner Aufgaben behindere. Der komplette Bericht ist unter www.ne-na..

Bis zu 60 Prozent aller Konsumenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wären bereit, zugunsten der Umwelt auf Verpackungen zu verzichten, die lediglich der eigenen Bequemlichkeit dienen.

Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) und die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) haben Ende Februar 2008 zum zweiten Mal Kurzfilme zum Thema Glas-Mehrweg-Getränkesysteme mit dem Mehrweg-Filmpreis ausgezeichnet.

Grolsch plant die weltweite Einführung einer zeitgemäßen grünen Version ihrer Bügelverschlussflasche. Dieser Flaschentyp, der im Laufe seines 111-jährigen Bestehens zu einem Symbol geworden ist, wird eine zeitgemäße Verwandlung erfahren, deren Erfolg Ende April auf dem niederländischen Heimatmarkt erstmals getestet werden wird. Die grüne Version wird die braune Flasche ablösen. Andere Märkte sollen folgen.

Das auf der BRAU Beviale 2007 erstmals präsentierte Bierglas „Fresh“ erhielt Ende letzten Jahres den begehrten Designpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Der renommierte Wettbewerb findet alle zwei ­Jahre statt.

Auf dem 14. Flaschenkellerseminar des Lehrstuhls für Lebensmittelverpackungstechnik der TU München-Weihenstephan, das Anfang Dezember in Freising stattfand, lag der Schwerpunkt auf der Sortierung des rückgeführten Lehrgutes und auf Reinigung der Mehrwegflaschen aus Glas. International geht der Trend immer stärker zur Abfüllung von Bier in Kunststoffflaschen.

Bereits zum achten Mal trafen sich am 5. und 6. November Vertreter namhafter deutscher Brauereien, um ihre Erfahrungen und Kenntnisse zu neuen Entwicklungen rund um den

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