In den Jahren 2009 bis 2010 stieg der Bedarf an Getränkeverschlüssen trotz wirtschaftlicher Rezession weiter, bedingt durch den Trend hin zum Konsum fertig verpackter Getränke. Betrachtet man den Markt für Getränkeverschlüsse in den Bereichen Softdrinks, Molkereiprodukte und Bier, so wurden 2010 circa 1055 Mrd Verschlüsse abgesetzt. Der Anteil Asiens am Gesamtabsatz betrug 36 Prozent, was einem Volumen von 375 Mrd Verschlüssen entspricht. Nord- und Südamerika erreichten einen gemeinsamen Bedarf von knapp unter 400 Mrd, während die europäischen Staaten gut 250 Mrd Getränkeverschlüsse benötigten. Der Rest der Welt begnügte sich mit etwa einem Zehntel des europäischen Bedarfs.

Der DecoBloc der Krones AG ermöglicht eine Blockung einer Modul-Etikettiermaschine mit einem Sleevematic-Karussell, einem Shrinkmat-Schrumpftunnel sowie einem Linadry Trockner zur Vortrocknung der Behälter. Der Anwender kann somit über eine Etikettiermaschine alle gängigen Etikettierverfahren durchführen. Die Andockstationen verfügen über eine motorgetriebene Höhenjustierung, sodass unabhängig vom Bodenniveau die Etikettierstationen per Knopfdruck auf einen Produktwechsel vorbereitet werden können. Unterschiedliche Maschinengrößen bieten Leistungen bis zu 72 000 Behältern pro Stunde. Der Antrieb erfolgt über Servomotoren. Eine Ausrichtung der Behälter auf Embossing oder Behälterkontur mittels einer Kamera ist möglich.

Bierflaschen aus Glas tragen ein Produktrisiko in sich, welches sowohl seitens der Glashütte als auch seitens der Brauerei technisch nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Immer wieder kommt es zu Schadenfällen mit spontan explodierenden Bierflaschen, wobei häufig körperliche Schäden und Verletzungen bei Verbrauchern zu beklagen sind. Um dieses unvermeidliche Produktrisiko zu minimieren, müssen an die eingesetzten Glasflaschen qualitative Mindestanforderungen gestellt werden, die zwischen Glashütte und Brauerei vertraglich zu vereinbaren sind. Beim Design der Glasflaschen ist darauf zu achten, dass es nicht durch erhabene Glasprägungen oder durch eine ungünstige Formgebung zu einer Verringerung der Festigkeitseigenschaften kommt. Der Beitrag fasst die wesentlichen Anforderungen zusammen und gibt so Hilfestellung zur Einhaltung der Sorgfaltspflicht. Er ist die Zusammenfassung eines auf dem 2. Brauwissenschaftlichen Seminar in Wuhan (7. bis 10. März 2011) gehaltenen Vortrages.

Das Mehrwegkeg wurde im Zuge der Wirtschaftskrise als Verpackung des Öfteren in Frage gestellt. Brauereien scheuten relativ hohe, langfristige Investitionen. Auch die Angst vor steigenden Kegpreisen aufgrund von Fluktuationen auf dem Edelstahlmarkt sowie gestiegene Transportkosten ließen den Wunsch nach günstigen Einweglösungen wachsen. Der Instandhaltungsstau bei Kegs verstärkte diese Suche nach Alternativen. Ein Blick auf den Rückgang des Fassbieranteils in einigen Märkten ließ schließlich manchen das Mehrwegkeg als vom Aussterben bedroht erscheinen. Heute stellt sich die Situation wieder anders dar. Der Artikel soll Hintergründe und Maßnahmen zeigen, die helfen, die Funktionalität der Mehrwegkegs auf hohem Niveau zu erhalten.

Laut Rik Olthof, Claessens Cartils, Amsterdam/Niederlande, einem Beratungsunternehmen für Marken- und Verpackungsdesign, ist es die Erfahrung mit einem bestimmten Produkt, die den Verbraucher anspricht. „Früher ging es bei Marken um Informationen, doch heute geht es auch um den Erkennungswert. Es sind nicht die auffälligen Effekte, die ein Markenimage erzeugen, sondern die Fähigkeit einer Marke, den Verbraucher zu überraschen und zu inspirieren, seine Identität hervorzuheben und eine emotionale Atmosphäre zu schaffen, die man gern mit anderen teilt.“ Innovative Verpackungs- und Etikettierungskonzepte sind ein wesentlicher Bestandteil dieses neuen Markenansatzes. Dasselbe Bier mit einer anderen Flaschendekoration kann für den Kunden eine andere Erfahrung darstellen.

Wenn die Jecken dieses Jahr Karneval feiern, müssen sie in der Kölner Altstadt auf Getränke aus Glasflaschen und Gläsern verzichten. Als zu groß empfindet die Stadt Köln die Verletzungsgefahr durch Glasscherben. Abhilfe schafft ein Dosen-Mobil, ein als Kühlschrank umfunktionierter Anhänger: Es bietet ausschließlich Getränke in Dosen an. Den Jecken ist’s recht.

Das hohe Niveau bei der Recyclinquote in Deutschland konnte weiter gesteigert werden. Dies belegen die neuesten Zahlen aus der 17. Ausgabe der Recycling-Bilanz, die von der Mainzer Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) erstellt wurde. Mit 85,7 Prozent wurden 2009 1,6 Prozent mehr Verpackungen verwertet als im Vorjahr. Diese Entwicklung ist vor allem auf die haushaltsnah anfallenden Verkaufsverpackungen zurückzuführen, deren Verwertungsquote trotz eines um 2,7 Prozent gesunkenen Verpackungsverbrauchs weiter anstieg.

Sie ist wieder da. Auf Fan-Festen zur Fußball-Weltmeisterschaft tauchte sie auf oder bei Gartenpartys. Schien die Getränkedose nach der Einführung des Einwegpfands 2003 fast völlig aus dem deutschen Handel verschwunden, erlebte sie jetzt ein Comeback. Dabei setzen nicht nur Großkonzerne auf die praktische Metallverpackung, sondern auch regionale Traditionsbrauereien. So füllt das Braunschweiger Hofbrauhaus Wolters sein Pils wieder in Dosen von Ball Packaging Europe ab. Und mit der Idee, eine spezielle Dose für die Fans des ansässigen Fußballclubs Eintracht Braunschweig aufzulegen, feiert das Unternehmen Erfolg.

Wie die Beverage Can Makers Europe (BCME) mitteilten, ergab eine erst kürzlich veröffentlichte Nielsen-Studie, dass 21 Prozent der Konsumenten häufiger ein Getränk in der Dose kaufen würden, wenn sie überall angeboten würde. 16 Prozent sagten, dass Getränkedosen in mehr Geschäften angeboten werden sollten. Weitere zwölf Prozent wünschen sich häufiger gekühlte Dosen, und elf Prozent wollen auch andere Getränke aus der Dose genießen, wie zum Beispiel  Wasser oder Saft.

Anfang Dezember 2010 fand die Jubiläumsveranstaltung dieser Verpackungstagung statt, die 1991 von der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung (WGFV) aus der Taufe gehoben wurde. Seit einigen Jahren ist das Deutsche Verpackungsinstitut [EV], Berlin, Mitveranstalter dieser technisch orientierten Tagung, während der alljährliche Deutsche Verpackungskongress im Frühjahr in Berlin sich mit Studien und Erfahrungsberichten zu Trends, Marktentwicklungen und Einflüssen auf die Verpackungswirtschaft beschäftigt.

Die Bionade GmbH setzt zukünftig Recycling-Etiketten ein. Diese wurden gemeinsam mit dem Papier- und Verpackungshersteller Stora Enso entwickelt und verursachen zehn Prozent weniger CO2-Emissionen als herkömmliche Etiketten. Bis 2013 will Bionade in allen Unternehmensteilen CO2-neutral werden.

Das Produktportfolio der Hauser Weinimport GmbH umfasst Wermutweine, Liköre, Getränke auf Weinbasis, Säfte und aromatisierte Tees, die bisher in Glas und Karton abgefüllt wurden. 2009 entschloss sich das Familienunternehmen, PET als Material zur Abfüllung seiner verschiedenen aromatisierten Tees (auch Eistee) zu verwenden. Um diese Tees im 0,5- und 1,5-Liter-Format ohne Konservierungsstoffe abfüllen und bei Raumtemperatur mit ungefähr einem Jahr Haltbarkeit verkaufen zu können, suchte das Unternehmen eine aseptische Lösung. Diese garantiert Produktsterilität ohne Veränderung der organoleptischen und mikrobiologischen Eigenschaften des Produktes. Sidel erhielt den Auftrag für eine PET-Aseptikanlage mit Combi Predis..

Ball Packaging Europe hat einen Vertrag mit dem australischen Unternehmen Barokes Wines unterzeichnet, um Getränkedosen für Wein nach einem vom Barokes patentierten Verfahren herzustellen. Der Markt für Wein in Getränkedosen ist klein – habe jedoch großes Potenzial, so das Unternehmen. Der Absatz in Europa wächst zweistellig. Insbesondere für Winzer, die jüngere Konsumenten ansprechen, gewinne die Getränkedose an Attraktivität. Die Barokes verwendete Technologie eigne sich für alle Weine, besonders aber für die Abfüllung ausgezeichneter Premiumweine in Getränkedosen, denn das Verfahren stelle lange Haltbarkeit bei gleichbleibend hoher Qualität sicher.

Die Regierungen auf der ganzen Welt sind sich darüber einig, dass die globale Erwärmung (über vorindustrielles Niveau) bis 2100 auf 2 °C beschränkt werden muss, um die negativen Effekte des Klimawandels auf ein hinnehmbares Maß zu reduzieren. Dazu gehört eine weltweite Senkung des CO2-Ausstoßes um 50 Prozent (verglichen mit dem Niveau von 1990) bis 2050, wobei die Industrienationen ihre Emissionen um etwa 80 Prozent reduzieren müssten. Nach Schätzungen des World Economic Forum and Accenture [1] macht der Bereich Logistik rund 5,5 Prozent des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen (THG) aus. Das scheint auf den ersten Blick nicht viel zu sein. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bereichen aber ist hier die Tendenz nach wie vor steigend. Dieser Artikel untersucht die verschiedenen Maßnahmen, die den Brauereien zur Reduzierung des THG-Ausstoßes in ihrer Logistik zur Verfügung stehen.

Im November 2010 brachte Volvic erstmalig eine Flasche mit einem Anteil von derzeit 20 Prozent PET aus nachwachsenden Rohstoffen auf den deutschen Markt. Weitere 25 Prozent der Flasche sind aus recyceltem PET, so genanntem rPET hergestellt.

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