Seit Anfang Juli streiten sich die Radeberger Gruppe und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) öffentlich um die Frage, ob die Brauerei-Gruppe Einwegflaschen der Marke Corona Extra rechtswidrig als umweltfreundliche Mehrwegflaschen verkauft oder die Flaschen tatsächlich nach Mexiko zurückgeschickt und wiederbefüllt werden.
Die Sachsen kennen es aus dem Supermarkt: in sortenreinen, brauereieigenen Vollgutkästen stehen die frischen Produkte der sächsischen Brauer. Nach dem Biergenuss soll möglichst jede leere Flasche schnell in die Brauerei zurück, um dort gereinigt und wieder befüllt zu werden. Allerdings – das Durcheinander unterschiedlicher Flaschenformen im Leergut bereitet besonders den kleinen und mittelgroßen Brauereien seit Jahren zunehmende Sorgen und leider auch zusätzliche Kosten.
Transponder bestehen im Wesentlichen aus einem CIP und einer Antenne. Sie werden seit vielen Jahren erfolgreich in verschiedenen Bereichen eingesetzt – neben der Getränkeindustrie beispielsweise in der Automobilindustrie, der Abfallentsorgung oder als schlüsselloses Zugangssystem. Waren es 1993 noch die ersten PU-Kegs eines großen Erfrischungsgetränkeherstellers, bei denen die Technologie der Radiofrequenzidentifikation (RFID) eingesetzt wurde, so entschließen sich inzwischen immer mehr Brauereien dazu, den eigenen Fasspool mit Transpondern auszustatten, um die Transparenz im Keg-Bier-Geschäft zu erhöhen. Die BRAUWELT besuchte die AEG Identifikationssysteme GmbH (AEG ID) in Ulm und sprach mit deren Geschäftsführer Reiner Wagner über die Potenziale dieser Technologie.
Der UV-beständige, halogenfreie und ohne Weichmacher zu verarbeitende Synthesekautschuk Levamelt von Lanxess bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. So bietet das Bremer Unternehmen Nopar International GmbH ablösbaren Etiketten aus Jet-Folio Tacklite an. Auf Bierkästen aufgebracht, können die Haftfolien Brauereien helfen, ihre Premium-Produkte für ihre jeweilige Zielgruppe noch attraktiver zu machen und zugleich Logistikkosten bei der Rückführung im Pfandsystem zu sparen. Die neue Vielfalt der Marken und Sorten bringt logistische Probleme mit sich, denn sie erfordert Gebinde, die auf die Zielgruppe abgestimmt sind.
Der wieder steigenden Nachfrage nach Getränkedosen wird die Panther-Gruppe mit individuellen Präsentationslösungen gerecht.
Für das zügige Recyceln von PET-Gebinden hat die HSM GmbH die Crusher-Pressen-Kombination HSM PET CP 4988 entwickelt. Durch den Einsatz der Maschine wird in einem Arbeitsgang das Volumen von leeren PET-Flaschen um bis zu 90 Prozent reduziert, wobei gleichzeitig kompakte Rohstoffballen geformt werden. Der Einzug erfolgt mithilfe einer Dosierwelle, die über mehrere Paddel verfügt. Die Durchsatzleistung kann bis zu 4000 1-Liter-Flaschen pro Stunde betragen. Die Befüllung kann sowohl manuell als auch automatisch erfolgen. Das Drainage-System führt anfallende Restflüssigkeiten vor dem Pressen gezielt ab. Ein Abstreifersystem entfernt die verdichteten Kunststoff-Flaschen zuverlässig aus den Crusher-Walzen. Diese sind aus speziell gehärtetem und geschliffenem Stahl hergestellt..
Jährlich muss der deutsche Einzelhandel Verluste durch Warenschwund in Milliardenhöhe hinnehmen – verursacht durch interne bzw. organisatorische Fehler, aber auch durch Diebstahl von unehrlichen Kunden oder Mitarbeitern. Aus diesem Grund investiert der Einzelhandel intensiv in Anti-Diebstahl-Maßnahmen. So geben deutsche Einzelhändler jedes Jahr für derartige Maßnahmen über eine Milliarde Euro aus. Dabei setzen die Unternehmen hauptsächlich auf Sicherheitskräfte, gefolgt von Investitionen in Überwachungs- und Warensicherungssysteme. Letztere sollen unter anderem Manipulationsarten wie das Auspacken, das Umpacken, das Zupacken sowie das Umetikettieren von Waren verhindern. Um diesen Manipulationsarten entgegenzuwirken, verlangt der Einzelhandel bei Artikeln, die besonders durch Diebstahl gefährdet sind, nach manipulationssicheren Verpackungskonzepten.
Durch den Zukauf zweier neuer Standorte und den Ausbau des bestehenden Geschäfts hat die Heidenheimer Edelmann Gruppe im Geschäftsjahr 2011 ein Wachstum von 22 Prozent erzielt. Der Hersteller hochwertiger Verpackungs- und Systemlösungen aus Karton und Papier erwirtschaftete einen Umsatz von 230 Millionen EUR (2010: 188 Millionen EUR). Dabei konnte das Familienunternehmen wesentlich im Ausland und mit der neuen Produktlinie Packungsbeilagen Zugewinne verzeichnen.
Der Messeveranstalter easyFairs bringt die Veranstaltungsreihe Packaging Innovations nach Deutschland. Frankfurt am Main ist nach Amsterdam, Barcelona, Birmingham, London und Warschau der sechste Standort dieses Messekonzeptes, das sich an Designer, Verpackungsingenieure, Produkt- und Markenmanager sowie Marketingverantwortliche wendet. Am 23. und 24. Mai 2012 dreht sich in Halle 5.1 der Messe Frankfurt alles um innovative Verpackungslösungen, Verpackungsdesign und Markenbildung. In einem Vortragsprogramm referieren Robert Monaghan, Air Innovation Consultants, UK, Drew Smith, Lumen – Branding Innovation, Italien, und Kevin Vyse, KBV Consultants und stellvertretener Vorsitzender der Packaging Society, UK, über internationale Trends und Entwicklungen.
Die Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. (IVLV) hat eine Norm zur „Prüfung von Kunststoffen – Bestimmung der Sauerstoffdurchlässigkeit – optisches Verfahren zur Messung an Packstoffen (Folien und Formteile)“ herausgegeben.
Wieder einmal hieß es „Herzlich Willkommen“ zum Deutschen Verpackungskongress 2012 im Herzen Berlins. Das Deutsche Verpackungsinstitut dvi hatte zum siebten Mal Unternehmen, Institutionen und Partner aus Handel und Wirtschaft ins Tagungshotel Steigenberger zum jährlichen Austausch von Informationen und Gedanken eingeladen. Unter dem Motto „Gut verpackt. Gut vernetzt. Gut informiert“ trafen sich über 140 Teilnehmer zu interessanten Vorträgen und Diskussionen. Der thematische Fokus lag diesmal auf Trends, Markterfolg und Nachhaltigkeit sowie Motivation der Mitarbeiter und Unternehmenskultur.
In den letzten Jahren vollzogen sich auf dem weltweiten Biermarkt deutliche Veränderungen. Brauereien versuchten und versuchen, ihre Absatzgebiete zu erweitern und neue Märkte zu erschließen. Dies führt zu längeren Transportwegen und erheblich geringeren Umlaufhäufigkeiten des Leergutes. Dieser Effekt wirkt sich besonders deutlich auf dem Fassbiersektor aus. Welche Rolle Einweg-Bierfässer hier spielen, lesen Sie in diesem Beitrag.
Die Antwort auf diese Frage versuchte ein Expertengespräch anlässlich der VLB-Frühjahrstagung 2012 in Siegen zu geben.
Die KHS GmbH hat am Standort Dortmund ein hausinternes Etikettenlabor angesiedelt. Dieses verfügt über modernste Messgeräte zur Überprüfung unterschiedlichster Etiketten-eigenschaften. Die Ausstattung eignet sich sowohl für die Untersuchung von Papier-etiketten für die traditionelle Kaltbeleimung als auch für Haftetiketten und Folienetiketten zur Rollfed-Etikettierung. Für vergleichbare Rahmenbedingungen sorgen eine Umgebungstemperatur von 23 °C (+/–1 °C Toleranz) sowie eine Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent (+/–2 % Abweichung).
Brigl & Bergmeister hat ein hochglanzgestrichenes Etikettenpapier mit einem Flächengewicht von 70 g/m² entwickelt. Das unter dem Namen Niklarett Premium vertriebene Produkt soll mit 35 Prozent mehr Glanz (gemessen nach Lehmann) im Vergleich zu herkömmlichen Hochnass- und laugenfesten Papieren für mehr Aufmerksamkeit beim Kunden sorgen. Eine neue Faserverbundzusammenstellung in Abstimmung mit einer veränderten Strichkonzeption gewährleistet Papiersteifigkeit und damit Bogenstabilität, die höchste Laufeigenschaften im Offsetdruck- wie auch im Tiefdruckverfahren zulässt. Laut Hersteller können die Druckfarben auf diesem Papier noch lebendigere und metallischere Effekte in Gold und Silber entwickeln..