Unter dem Namen Party-Keg produziert Schäfer Container Systems, Neunkirchen, ab sofort einen neuen Fasstyp in den Größen 10, 15 und 20 Liter mit allen gängigen Muffen und Fittingtypen.

Anbieter und Konsumenten verlangen zunehmend nach Bisphenol A (BPA)-freien PET-Behältern. Petainer hat deshalb eine Bisphenol A-freie „Watercooler Bottle“ aus PET auf den Markt gebracht. Der 18,9 l fassende Trinkwasservorratsbehälter für Wasserspender wird ohne Phthalate oder andere Weichmacher hergestellt und ist aus unbedenklichem PET-Rohstoff als ideale Mehrwegverpackung für viele Jahre zur Wiederbefüllung und -verwendung geeignet. Der PetainerCooler™ ist als fertiger Behälter und als Preform erhältlich. Obwohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), Parma/IT, dem BPA nur ein geringes Gesundheitsrisiko für Verbraucher bescheinigt, hat sich Frankreich beispielsweise bereits dafür entschieden, ab 2015 kein BPA mehr in Lebensmittel- und Getränkeverpackungen zu verwenden.

Der Freistaat Sachsen setzte sich bei der Umweltministerkonferenz Anfang Mai in Konstanz für die Lösung des Problems beim so genannten „Individualleergut“ ein. „Meine Länderkollegen und ich haben bereits vor zwei Jahren beschlossen, dass der Bund die ökologischen Auswirkungen von herkömmlichen Mehrwegflaschen mit denen individuell gestalteter Bierflaschen vergleichen soll. Wir brauchen die Ergebnisse dieser Studie so schnell wie möglich. Unsere mittelständischen Brauereien kämpfen täglich mit den Widrigkeiten des Individualleerguts und warten auf eine politische Klärung“, sagte der sächsische Umweltminister Frank Kupfer. Der Minister fordert den Bund auf, sich für den Erhalt des Mehrwegsystems stark zu machen und dafür gegebenenfalls auch notwendige rechtliche Regelungen vorzuschlagen.

Die Verwendung nachwachsender Rohstoffe in industriellen Anwendungen vermindert die Abhängigkeit von Erdöl und wirkt sich gleichzeitig positiv auf den ökologischen Fußabdruck hinsichtlich Herstellung und Verwendung von Gebrauchsgegenständen aus. Diese Aspekte sind besonders wichtig für Verpackungsmaterialien. Fast 40 Prozent aller Kunststoffe enden in der Verpackungs­indus­trie, die daher unter starken Druck gerät, biobasierte Rohstoffe für Verpackungsprodukte einzusetzen [1].

Eine Getränkeverpackung sollte sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll sein. Vor allem Nachhaltigkeit, geschmackliche Stabilität und gleichbleibende Produktqualität sind entscheidende Faktoren, die in Zeiten zunehmend härteren Wettbewerbs zum Erfolg führen. Das gilt für die gesamte Prozesskette im Brauwesen – auch und insbesondere auf „dem letzten Kilometer“ bis zum Kunden.

Domino erweitert das Etikettendruckspender-Sortiment M-Serie um den M220 Paletten­etikettierer. Das serienmäßig produzierte System kann so konfiguriert werden, dass es unterschiedliche Anforderungsprofile erfüllt und die tertiären Etikettierungsvorschriften innerhalb verschiedenster Verpackungslinien abdeckt.

Strukturen optimieren | Anhaltender Absatzrückgang und starker Wettbewerb, aber auch steigende Exportaussichten und anspruchsvollere Kunden zwingen vor allem mittelständische und kleinere Brauereien in Deutschland dazu, ihre Strukturen zu optimieren. Eine wichtige Rolle werden dabei auch in Zukunft Barcode und Etikettendrucker spielen. Auf welche Trends sich der Markt einstellen muss und welches Drucksystem bei der Fass- und Flaschen-Kennzeichnung geeignet ist, wird im folgenden Beitrag zusammengestellt.

Produktspezifische Informationen | Der Verpackung kommt in der heutigen Zeit eine große Bedeutung in der Konsum­güterindustrie zu. Wichtigster Zweck ist natürlich der Produktschutz. Aber auch zur Präsentation der Ware und als Informationsträger ist die Verpackung heute nicht mehr wegzudenken. Eine Vielzahl von Vorschriften regeln, wie eine Verpackung zu gestalten ist und welche Informationen sie tragen muss. In der deutschen Getränkebranche spielen Mehrwegverpackungen eine besonders wichtige Rolle. Allerdings tragen Mehrwegverpackungen in der Regel keine produktspezifischen Informationen. RFID-Transponder (engl. für radio-frequency identification) bieten die Möglichkeit, auch Mehrwegverpackungen mit variablen Produktinforma­tionen auszustatten.

Durchgerüttelt | In Deutschland werden jährlich ca. 40 Milliarden Liter Getränke konsumiert, die vom Hersteller zum Getränkefachgroßhandel (GFGH) oder den Verbrauchermärkten transportiert werden. Während der TUL-Prozesse (Transportieren, Umschlagen, Lagern) werden die Getränkepaletten erheblichen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Hält eine Palette diesen Belastungen nicht stand, führt dies meist dazu, dass sie nicht mehr verarbeitet werden kann und zum Hersteller zurückgesendet wird. In dem hier vorgestellten Forschungsvorhaben der VLB Berlin sollen die TUL-Belastungen untersucht und ein mobiler Versuchsstand zur Beurteilung der Stabilität von palettierten Getränken entwickelt werden.

Mit 540 Mio EUR Umsatz ist die WIV Wein International AG das nach eigenen Angaben weltweit führende Unternehmen für den Vertrieb von Wein und Schaumweinen direkt an den Endverbraucher, Groß- und Einzelhandel sowie die Gastronomie. Der größte Abfüllbetrieb ist die WIV Zentralkellerei in Langenlonsheim (südöstlich von Mainz in Rheinland-Pfalz), in der 2012 rund 20 Mio Flaschen gefüllt wurden. Fast 40 Prozent der Paletten erhalten eine Vollwicklung aus Polypropylen (PP). Die restlichen werden mit ein oder zwei PP-Sicherungsbanderolen fixiert. Diese Sicherungen erledigt der Stretchfolienwickler C5 der Eurapack GmbH, Achern.

Ende Oktober hat die Videojet Technologies GmbH, Limburg an der Lahn, drei neue Tinten für ihre Ultra High Speed Kleinschrift-Tintenstrahldrucker angekündigt. Die schwarze, sterilisierfeste Tinte V516-D wurde für eine längere Haltbarkeit der Kennzeichnung entwickelt und toleriert bei hohen Temperaturen ablaufende Wasserdampf-/Wasserbad-Prozesse. Sie soll auf Dosen aus Aluminium und Metalllegierungen besonders gut haften. Die MEK-freie, schwarze Mehrzwecktinte V530-D wurde speziell zum Druck auf schwer zu beschriftenden Kunststoffen entwickelt und toleriert kalte Temperaturen.

Die Aqua Monaco GmbH, München, hat ihre neue 250-ml-Longneck-Mehrwegflasche im Markt eingeführt. Im Zuge der erweiterten Distribution und Etablierung im Markt wurde nach einer eleganten Flasche gesucht, welche problemlos in die Abfüllung der existierenden Linie integriert werden kann. Das Branding der Barmixgetränke sollte ebenfalls 1:1 übernommen werden.

150 internationale Besucher, unter anderem aus Indien, Japan, Südafrika und Australien, besuchten die 16. PETnology Europe in Regensburg. In insgesamt 34 Vorträgen in neun Sessions fanden alle Themen entlang der PET-Wertschöpfungskette von der Materialherstellung über die Preform- und Flaschenproduktion bis hin zu Abfüllung, Palettierung und Recycling Beachtung. Kernthemen, die die PETnologen in allen Segmenten beschäftigen, fasste Prof. Dr.-Ing. Otto Appel, Geschäftsführer der veranstaltenden PETnology/tec PET GmbH aus Regensburg, in seinem Begrüßungsvortrag: Kosten, Qualität und Nachhaltigkeit zusammen.

Für innovative Verpackungen, Werbemittel und Präsentverpackungen aus Karton, Wellpappe und Papier ist die Karl Knauer KG, Biberach/Baden, mit ihren zwei Standorten in Deutschland und Polen ein starker Partner –

Der Fassbieranteil der deutschen Brauereien im Inland wird in diesem Jahr auf unter 14 Prozent sinken, das sind über zwölf Prozent weniger als noch vor 20 Jahren. Gründe dafür gibt es viele – doch ist das kein gesamtdeutsches Bild. Denn bei den vielen kleinen Brauereien unter 60 000 hl Jahresausstoß, die von der Menge her insgesamt etwa zwei Mio hl der deutschen 93 Mio hl brauen, liegt der Anteil des Fassbiers teilweise bei bis zu 50 bzw. 60 Prozent. Folglich gibt es über ganz Deutschland verteilt viele Braustätten, deren Biere im Keg sehr gut laufen und sogar Zuwachs haben – und diese benötigen natürlich auch modernste Technik. Diese bietet z. B. die Federspiel GmbH aus Gablingen mit ihrem Keg-Roboter, welcher in zahlreichen Brauereien (Ganter Freiburg, Gaffel Köln, Brauerei Distelhausen) installiert wurde oder wird.

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