Mit spannenden Themen und einem erweiterten Konzept präsentiert sich die Dresdner Verpackungstagung am 4. und 5. Dezember 2014 unter dem Motto „Neue Technologien pushen die Märkte“. Thematisiert werden u. a. neue Wege der Automatisierung im Rahmen von Industrie 4.0, additive Fertigung und 3D-Druck, wirtschaftliche Spritzgießtechnologie, modulare Linienstrukturen, Flexibilität durch Co-Packing und Optimierungsmöglichkeiten bei der Verarbeitung. Die Veranstaltung versteht sich als Netzwerk und Treffpunkt für Techniker, Verpackungsentwickler und Produktionsleiter von abpackenden Unternehmen sowie Maschinenbauer. Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter: www.verpackungstagung.de.
Am 2. und 3. Dezember 2014 veranstaltet der Lehrstuhl für Verpackungsmitteltechnik der TU München bereits zum 21. Mal das Weihenstephaner Fortbildungsseminar für Getränkeabfülltechnik.
Die Getränkedosenindustrie ist zufrieden: Die Werke sind ausgelastet und dieses Jahr könnte die Zwei-Milliardenmarke an pfandpflichtigen DPG-Dosen geknackt werden. Der Zugang zur Dose bleibt jedoch meist größeren Brauereien vorbehalten, einerseits ein Mengenproblem zwecks sinnvoller Einstiegsgrößen, und andererseits fehlt es an einem effizienten und hochwertigen Lohnabfüllangebot im Markt. Dass die Dose im Trend liegt und wichtig für bestimmte Produktkonzepte und Vertriebskanäle ist, steht für den Mittelstand außer Frage. Auch die Möglichkeit, die eigenen Spezialitäten außerhalb der Region zu vermarkten, erfordert ein leistungsfähiges Einwegkonzept.
Metsä Board Zanders relauncht Zanlabel, sein neues zweifach maschinengestrichenes Etikettenpapier-Sortiment und präsentiert es im November der Öffentlichkeit. Das für Getränke, Lebensmittel und Konsumgüter entwickelte Papier eignet sich sowohl als Nassleimetikett für Einweg-, Mehrweg- und PET-Flaschen als auch als Etikett für Food- und Non-Food-Behälter, Banderolen sowie als Kaschiermaterial.
Die Beumer Group, Komplettanbieter für Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik, hat nun auch ein Warehouse-Management-Systeme (WMS) im Programm. Das WMS ist eine Webserver-Anwendung, mit der sich der gesamte Verpackungsprozess, die Einlagerung und Versandaufbereitung von Produkten optimal steuern und koordinieren lassen.
Das niederländische Unternehmen Avantium hat mithilfe des Großabfüllers Swire Pacific, The Coca-Cola Company, Danone und dem Kunststoffverpackungsspezialisten Alpla eine Investitionssumme von 36 Millionen EUR für die weitere Entwicklung und industrielle Fertigung von Biokunststoff (PEF = Polyethylen-Furan) zusammengetragen. Ziel ist es, eine PEF-Flasche, die zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, zur Marktreife zu bringen.
Mikro-Brauereien werden oft von Studenten, Bierbegeisterten und Genussmenschen gegründet, um mit ihrem Bier ein besonderes Erlebnis zu schaffen. Dabei überzeugt Craft Bier seine Käufer nicht nur durch seinen Geschmack, sondern auch durch das Etiketten- und Verpackungs-Design.
Smart Skin Technologies gab am 7. Juli 2014 bekannt, dass Dr. Franz Mader ab sofort für das Unternehmen im Bereich Service, Kundenberatung und Anlagenoptimierung tätig sein wird.
Unter dem Namen Party-Keg produziert Schäfer Container Systems, Neunkirchen, ab sofort einen neuen Fasstyp in den Größen 10, 15 und 20 Liter mit allen gängigen Muffen und Fittingtypen.
Anbieter und Konsumenten verlangen zunehmend nach Bisphenol A (BPA)-freien PET-Behältern. Petainer hat deshalb eine Bisphenol A-freie „Watercooler Bottle“ aus PET auf den Markt gebracht. Der 18,9 l fassende Trinkwasservorratsbehälter für Wasserspender wird ohne Phthalate oder andere Weichmacher hergestellt und ist aus unbedenklichem PET-Rohstoff als ideale Mehrwegverpackung für viele Jahre zur Wiederbefüllung und -verwendung geeignet. Der PetainerCooler™ ist als fertiger Behälter und als Preform erhältlich. Obwohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), Parma/IT, dem BPA nur ein geringes Gesundheitsrisiko für Verbraucher bescheinigt, hat sich Frankreich beispielsweise bereits dafür entschieden, ab 2015 kein BPA mehr in Lebensmittel- und Getränkeverpackungen zu verwenden.
Der Freistaat Sachsen setzte sich bei der Umweltministerkonferenz Anfang Mai in Konstanz für die Lösung des Problems beim so genannten „Individualleergut“ ein. „Meine Länderkollegen und ich haben bereits vor zwei Jahren beschlossen, dass der Bund die ökologischen Auswirkungen von herkömmlichen Mehrwegflaschen mit denen individuell gestalteter Bierflaschen vergleichen soll. Wir brauchen die Ergebnisse dieser Studie so schnell wie möglich. Unsere mittelständischen Brauereien kämpfen täglich mit den Widrigkeiten des Individualleerguts und warten auf eine politische Klärung“, sagte der sächsische Umweltminister Frank Kupfer. Der Minister fordert den Bund auf, sich für den Erhalt des Mehrwegsystems stark zu machen und dafür gegebenenfalls auch notwendige rechtliche Regelungen vorzuschlagen.
Die Verwendung nachwachsender Rohstoffe in industriellen Anwendungen vermindert die Abhängigkeit von Erdöl und wirkt sich gleichzeitig positiv auf den ökologischen Fußabdruck hinsichtlich Herstellung und Verwendung von Gebrauchsgegenständen aus. Diese Aspekte sind besonders wichtig für Verpackungsmaterialien. Fast 40 Prozent aller Kunststoffe enden in der Verpackungsindustrie, die daher unter starken Druck gerät, biobasierte Rohstoffe für Verpackungsprodukte einzusetzen [1].
Eine Getränkeverpackung sollte sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll sein. Vor allem Nachhaltigkeit, geschmackliche Stabilität und gleichbleibende Produktqualität sind entscheidende Faktoren, die in Zeiten zunehmend härteren Wettbewerbs zum Erfolg führen. Das gilt für die gesamte Prozesskette im Brauwesen – auch und insbesondere auf „dem letzten Kilometer“ bis zum Kunden.
Domino erweitert das Etikettendruckspender-Sortiment M-Serie um den M220 Palettenetikettierer. Das serienmäßig produzierte System kann so konfiguriert werden, dass es unterschiedliche Anforderungsprofile erfüllt und die tertiären Etikettierungsvorschriften innerhalb verschiedenster Verpackungslinien abdeckt.
Strukturen optimieren | Anhaltender Absatzrückgang und starker Wettbewerb, aber auch steigende Exportaussichten und anspruchsvollere Kunden zwingen vor allem mittelständische und kleinere Brauereien in Deutschland dazu, ihre Strukturen zu optimieren. Eine wichtige Rolle werden dabei auch in Zukunft Barcode und Etikettendrucker spielen. Auf welche Trends sich der Markt einstellen muss und welches Drucksystem bei der Fass- und Flaschen-Kennzeichnung geeignet ist, wird im folgenden Beitrag zusammengestellt.