Initiative Mehrweg gegründet -- Ende August hat sich in Düsseldorf die Initiative Mehrweg gegründet. Die Stiftung, die kurz vor der Anerkennung als gemeinnützig steht, hat ihren Sitz in Bonn und will innerhalb der kontroversen Diskussion in Europa über die richtige Strategie zur Vermeidung von Verpackungsabfällen den Mehrweg-Gedanken fördern und stärker im Bewußtsein von Wirtschaft und Endverbrauchern verankern. Folgende Aktivitäten sind geplant: - finanzielle Unterstützung von Forschungsprojekten; - Unterstützung von Pilot- und Anwendungsprojekten. Die geförderten Projekte sollen sich mit neuen, ökonomisch und ökologisch sinnvollen Mehrweg- Logistik-Systemen beschäftigen. Zusätzlich ist die Vergabe einer Plakette für den mehrwegfreundlichen Einzel- und Großhandel vorgesehen. Dr..
Der Konsum bestimmt den Preis - Broker's Inn in Mannheim - - In der Mannheimer Kneipe Broker's Inn bestimmen Angebot und Nachfrage die Getränkepreise. Im vergangenen Jahr hatte der Gastwirt Hermann Reutter (31) den Gedanken, den Gast mit seinen Bestellungen den Kurs seines Bieres selbst bestimmen zu lassen, und sein Bruder Gustav (27), gelernter Systemanalytiker, arbeitete nach monatelanger Tüftelei das Börsenprogramm aus. Das komplizierte System mit einem Großrechner und acht Monitoren (Investition 350 000 DM) wird seit Februar 1992 aus der Schaltzentrale im Hinterzimmer der Gastwirtschaft gesteuert. Der Computer registriert jede Bestellung und errechnet in Minutenabständen den aktuellen Kurs. Das Getränk mit der höchsten Nachfrage steigt im Kurs. Wird z.B.
Umwelt und Betrieb. -- Hrsg. v. Raeschke-Kessler, Schendel und Schuster, ergänzbare Ausgabe, einschl. 2. Lieferung, Erich Schmidt Verlag, Bielefeld, Postfach 7330, ISBN 3503031332, 618 Seiten, Schutzgebühr 89,80 DM. Das Umweltrecht gewinnt für die betriebliche Praxis immer mehr an Bedeutung. Leider wird die Beachtung dieses Rechtsgebietes durch eine fast schon unübersehbare Vielfalt der Vorschriften mehr denn je erschwert. Um so wichtiger ist es, daß der Praktiker eine Anleitung erhält, die ihm verständlich und präzise die rechtssichere Anwendung der Vorschriften ermöglicht. Das gilt sowohl für die Frage von Genehmigungsverfahren von Anlagen und Produkten als auch für die Entsorgung von Abfällen. Die einzelnen Vorschriften werden nach einem einheitlichen Schema in Kurzform erläutert..
World Drink Trends. 28. Ausgabe 1991. -- Englische Ausgabe der NTC Publications Ltd. auf Basis der holländischen Ausgabe Hoeveel alcoholhoudende dranken worden er in de wereld gedronken?, veröffentlicht von der Produktschap voor Gedistilleerde Dranken, Schiedam/NL. NTC Publications Ltd., Henley-on-Thames/GB 1991, Format 15,8 x 11,4 cm, 128 Seiten, Paperback, incl. Versand. World Drink Trends bringt auf 128 Seiten im Taschenbuchformat eine Zusammenstellung der wichtigsten Daten aus der internationalen Getränkeindustrie. In mehr als 100 Charts und 65 detaillierten statistischen Aufstellungen werden 48 Länder nach Bier-, Wein- und Spirituosenproduktion sowie nach Verbrauch aufgeschlüsselt..
Gute Braugerstenqualität in Niedersachsen -- Bereits vor der Ernte 1992 wurde in Anbetracht der anhaltenden sommerlichen Trockenheit in Norddeutschland eine Erntekatastrophe prognostiziert. In der Brauwelt Nr. 37, 1992, S. 1730 wurde auch über die Ernteergebnisse in Norddeutschland berichtet. Die dort getroffenen negativen Darstellungen mögen, soweit es die nordöstlichen Anbaugebiete angeht, zutreffend sein. Für Niedersachsen gelten diese Aussagen nur unter erheblichen Einschränkungen, weil sie nicht genügend differenziert sind und dem Leser einen irreführenden, ungünstigen Eindruck vermitteln können. Die Qualitätsaussage ist ebenfalls zu sehr pauschaliert und bedarf einer objektiveren Würdigung. So wurde bei einem Braugerstenaufkommen von ca..
Schlechte Hopfenernte beunruhigt Pflanzer und Handel -- Die lang anhaltende Trockenheit sowie die große Hitze im Sommer 1992 bereiten den Hopfenpflanzern große Probleme. Mit nur 605 620 Ztr. liegt die Hopfenernteschätzung 17% unter den 729 077 produzierten Zentnern des Vorjahres und steht somit dem schlechten Ergebnis von 1990 in nichts nach, stellte Josef Schrag, Präsident des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer, auf der Pressekonferenz zur Hopfenernte und zum Hopfenmarkt 1992 klar. So fürchten die Pflanzer, daß der Gewinn hinter den Gestehungskosten zurückbleibe. Ein Bruttoertrag von 16 000 DM je Hektar ist unbedingt notwendig, so Schrag, um effektiv wirtschaften und neu investieren zu können. Raiser, 1. Vorsitzender des Verbands der Hopfenkaufleute und Hopfenveredler, aus. 1992).
Gerstensorten und Brauqualität -- Die Brauqualität einer Gerstensorte wird, wie Dipl.-Ing. M. Krottenthaler, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I, Weihenstephan, anläßlich der diesjährigen Brauwirtschaftlichen Tagung in Weihenstephan erläuterte, durch die technologische Verarbeitbarkeit in Sudhaus, Gärkeller und Filterkeller bestimmt. Ebenso wichtig, aber bisher noch nicht analytisch meßbar, ist die Qualität des Biergeschmackes. Brauqualität: - Beurteilung von neuen Sorten der Wintergerste; - Beurteilung einer Methode zur Früherkennung des Biergeschmackes. In Kleinsuden (10 l) und Großversuchen (2000 hl) wurden die Wintergersten Pamir bzw. Astrid verarbeitet. Überraschenderweise konnte eine bessere Filtrierbarkeit der Wintergersten festgestellt werden. 350) diejenigen Substanzen (ca..
Zur Malzanalyse. Zum Wunsch der EBC- Analysenkommission nach Einführung einer Lösungszahl -- Der folgende Beitrag setzt sich mit einem Vorschlag der EBC- Analysenkommission nach Einführung einer Lösungszahl kritisch auseinander. Dem Verfasser erscheint die Forderung nach dieser neuen Kennzahl überflüssig, die auf Kommentaren basiert, die seitens der Mitglieder des EBC- Analysenkomitees abgegeben wurden (1). Mit dieser Kritik will er auch eine Diskussion über die Lösungszahl anregen und in die richtigen Bahnen lenken.
Die Königsbacher Brauerei AG, Koblenz, und die Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg, werden ihre vor zwei Jahren geschlossene Allianz durch gegenseitige Beteiligungen vertiefen. -- Beide Unternehmungen sollen selbständig bleiben. Oberstes beschließendes Organ für die Koordination der gemeinsamen Unternehmenspolitik ist ein Verwaltungsrat, dem Vertreter beider Familienunternehmen angehören. Bei der Königsbacher Brauerei soll Vorstandsvorsitzender H. J. Karrich Aufsichtsratsvorsitzender und Verwaltungsratsmitglied bei der Karlsberg Brauerei werden.
Die Getränke-Ring Zentrale Genossenschaft des deutschen Getränkefachgroßhandels für Einkauf und Marketing eG, Rosbach-Rodheim, will mit den beiden Fachgroßhandels- Kooperationen Kronring GmbH und GVG Interbier, Essen, zusammengehen. -- Die dazu nötige Satzungsänderung wurde von der Jahreshauptversammlung des Getränke-Rings am 18. 9. 1992 in Nürnberg beschlossen. Die Gesellschafterversammlungen der beiden anderen Kooperationen müssen der Fusion erst noch zustimmen, die zum 1. 1. 1993 unter dem Namen GVG Getränke-Ring eG die Arbeit aufnehmen soll.
Zum deutschen Braugerstenmarkt -- Nachdem in den frühen Ernteergebnissen im In- und Ausland eine meist gute Braugerste mit guten Erträgen eingebracht werden konnte, hat sich das Bild in den späteren Regionen vielfach verschlechtert. Auch davon gibt es allerdings Ausnahmen, wie z.B. in den Höhenlagen von Rheinland-Pfalz. Die Sommergerstenproduktion lag im gesamten Bundesgebiet gut 25% unter dem Rekord des Vorjahres. Bei starken regionalen Unterschieden war das Braugerstenaufkommen in den Späterntegebieten durch höhere Eiweißgehalte und niedrigere Vollgerstenanteile beeinträchtigt. Der Markt hat daraus die Konsequenzen gezogen. Während zu Beginn der Ernte das Preisniveau noch etwa auf dem der Vorvertragsware lag, trat im August eine spürbare Befestigung ein..
USA Im Bierkrieg zwischen den USA und Kanada forderten die USA jetzt vom Gatt die Ermächtigung, Vergeltungsmaßnahmen gegen Kanada wegen Diskriminierung der US-Bierimporte ergreifen zu können. -- Den US- Brauereien sollen jährlich Schäden in Höhe von 80 Mio US- entstehen, für die sie Entschädigung verlangen. In der Provinz Ontario werden Gebühren auf Importbiere erhoben sowie höhere Steuern für nicht nachfüllbare Behälter für alkoholische Getränke.