Das Umweltschutz- Handbuch als Leitfaden. Erfahrungen bei der Brauerei Felsenkeller in Herford -- Wenn über Umweltschutz in der Industrie gesprochen wird, stehen technische Themen im Vordergrund. Dabei wird übersehen, daß sich die Erfordernisse im Umweltschutz überwiegend im Handeln der Mitarbeiter, aber auch der Führungskräfte spiegeln müssen. Umweltschutz muß zur Tat-Sache werden. Es ist beispielsweise nicht viel gewonnen, wenn Auffangwannen für die Lagerung wassergefährdender Reinigungsmittelkonzentrate installiert werden, die Container selbst dagegen, und sei es auch nur vorübergehend, auf dem Hof neben den Regenwassereinläufen abgestellt werden. Denn auch diese kommen eines Tages in die Brauerei zurück und müssen entsorgt werden..
Umweltorientierung aus der Sicht der Technischen Betriebsleitung -- Gegenstand des Vortrages ist die Schnittstelle Brauerei und Umwelt, und zwar nicht aus abgehobenen philosophischen Sphären betrachtet, sondern aus einer Sicht, wie Braumeister und Technische Leiter täglich mit dieser Schnittstelle konfrontiert werden. Der Autor geht der Frage nach, was die Brauer für die Umwelt getan haben, womit sie sich täglich beschäftigen und auch in Zukunft weiter beschäftigen werden.
Abwasser- und Frachtbewertung von Teilströmen in der Brauerei -- Die Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft, eine Tochtergesellschaft des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), hat eine Untersuchung der Abwassersituation in Brauereien in Auftrag gegeben. Wie Hans- jörg Bosch, Geschäftsführer des DBB, anläßlich eines Fachpressegesprächs am 15. 12. 1992 erläuterte, war die Studie mit dem Ziel in Auftrag gegeben worden, die Bilanzierung von Mengen- und Stofffrachten aus Brauereiabwasserteilströmen in Abhängigkeit verschiedener Produktionsgrößen durchzuführen, die Ermittlung und Bilanzierung von Pr oblemstoffen aus Brauereien (abs. Die Auswahl innerbetrieblicher Maßnahmen und deren Auswirkungen auf Abwassermenge bzw. Die ausführenden Stellen unter der Leitung von Prof. 3. und 1. 4..
Emissionserklärungsverordnung -- In der Brauwelt Nr. 49, 1992, S. 2536, erschien der Beitrag über Die novellierte Emissionserklärungsverordnung und ihre Anwendung auf Brauereien und Mälzereien. Dabei wurde u.a. festgestellt, daß die zuständige Behörde für Bayern, das Bayerische Landesamt für Umweltschutz (LfU), Rosenkavalierplatz 3, 8000 München 81, ist. Alle Emissionserklärungen für das Jahr 1992 sind bis 30. April 1993 entweder an diese Adresse oder an die zuständige Genehmigungsbehörde, in der Regel das Landratsamt, zu senden. Der Bayerische Brauerbund und der Verband mittelständischer Privatbrauereien in Bayern wollen ihren Mitgliedern rechtzeitig die auszufüllenden Formulare mit einer Anleitung zuschicken..
Klimatisierung im Abfüllbereich -- In der Mahou-Brauerei, Madrid/E, werden täglich etwa 12 500 hl Bier erzeugt. Im Abfüllbereich wurden früher bis zu einem Drittel des Gesamtstrombedarfes der Brauerei verbraucht und rd. die Hälfte der zum Bierbrauen benötigten Wärmeenergie. Zur besseren Klimatisierung der Flaschenkellerräume wurde von der Sulzer Sistemas e Instalaciones, S.A., Madrid, ein neues System installiert, bei dem die Kostenreduzierung im Vordergrund stand. Um die Investitionskosten für eine Kältemaschine zu verringern, wurden zur Luftbehandlung adiabatische Luftwäscher eingesetzt, die die mechanische Kühlung ersetzen. Diese nutzen die Verdunstungskälte des Wassers. Die Anlage arbeitet nach Angaben des Herstellers seit einem Jahr zur Zufriedenheit..
Neue Anlagen im Blickfeld: Brauerei Bischofshof, Regensburg: 40000er Flaschenabfüllanlage mit niedrigen Energie- und Wasserverbräuchen -- Eine echte Überlebenschance im anstehenden EG-Binnenmarkt hat man nur durch Innovationskraft, Produkt- und Betriebsoptimierung. Vor allem die beiden letzten Aspekte sowie Kapazitätsengpässe und ein veralteter Maschinenpark führten dazu, daß sich die Geschäftsleitung der Brauerei Bischofshof für den Bau einer neuen Flaschenfüllerei entschied, die im folgenden Beitrag beschrieben wird. Die Anlage wurde nach einer Planungs- und Bauzeit von 15 Monaten am 28. 10. 1992 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt (Abb. 1).
Heißwasser- oder Dampfversorgung? -- Mit diesem oft diskutierten Thema setzte sich Prof. Dr. S. Pensel, Lehrstuhl für Energie- und Umwelttechnik der Lebensmittelindustrie, Weihenstephan, anläßlich der Brauwirtschaftlichen Tagung 1992 in Weihenstephan auseinander. Sowohl der Dampf als auch das Hochdruckheißwasser haben bei der Wärmeversorgung eines Betriebes Vor- und Nachteile. Es ist wichtig, diese alle zu kennen. Nachteile in der Technologie, hohe Temperatur: 160 Grad C Vorlauftemperatur, Dampf: 140 -145 Grad C, BW: 107 - 108 Grad C, HW: 125 Grad C; - geringfügig schlechterer k-Wert; - je nach Druckhaltesystem u.U. problematischer an arbeitsfreien Tagen und sehr hoch liegenden Rohrleitungssträngen; - Hochdruckheißwasser in den Heizflächen heizt auch bei Schnellschluß länger nach (z.B..
Als Gerolsteiner Lemon fresh bringt die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. ein neues Getränk auf den Markt, bestehend aus natürlichem Zitronenaroma und Gerolsteiner Sprudel. -- Dieses Marktsegment der aromatisierten Mineralwässer hat im Ausland schon Anteile von 5 - 10%. In Deutschland wurden davon 1992 insgesamt 30 Mio Liter abgesetzt, mit steigender Tendenz.
Energiepreispolitik und Solarenergie -- Die Industrie hat für den von ihr verbrauchten Strom im vergangenen Jahr erneut weniger als im Vorjahr bezahlt. Für die privaten Haushalte in der Bundesrepublik stiegen hingegen die Stromkosten. Wie Norbert Worm, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW) auf der Hannover-Messe erklärte, betrug der Preisrückgang für industrielle Stromverbraucher im Schnitt nur noch 0,4 (Vorjahr: 3,2) Prozent. Für die privaten Haushalte stiegen die Strompreise nach einem Rückgang um 0,8 Prozent im Vorjahr 1991 um 1,8 Prozent.
Trotz der wirschaftlich schlechten Lage und des ungünstigen Wetters hat der Konsum von Sportlergetränken im Jahre 1992 in Europa um weitere 27% auf 2,3 Mio hl zugenommen, eine Steigerung um den Faktor 5 gegenüber 1988. Der Markt hat mittlerweile einen Wert von knapp 1 Mrd DM. Nach einer Studie der Zenith International, Bath/UK, ist dies u.a. auch auf die immensen Werbeanstrengungen zurückzuführen. So wurden allein 1992 rd. 100 Mio DM an Werbung ausgegeben. Hervorragende Spannen haben immer mehr Supermärkte dazu veranlaßt, diesen Getränken entsprechende Regalflächen einzuräumen. Nach dieser Studie, die 79 Marken in 16 Ländern erfaßt sowie einen Umfang von 162 Seiten hat und knappe 3000 DM kostet, wurde Isostar von Sandoz durch Gatorade von Quaker Oats überholt..
Bayerische Gerstenernte 1992 -- Im folgenden wird ein Überblick über die diesjährige Gerstenernte sowohl von Sommer- als auch von Wintergerste gegeben. Es werden der Vegetationsverlauf, die Flächenentwicklung und die Erntemenge sowie die Qualiät der Gerste und ihr Rohproteingehalt untersucht.
Braugerstensorten in Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung der neuen Bundesländer -- Mit der Wiedervereinigung Deutschlands hat sich auch eine wesentliche Veränderung in der Sommergerstenproduktion ergeben (1). Die Sommergersten- Anbaufläche ist um > 50% größer geworden (Abb. 1). Da der Bierausstoß nicht in gleicher Weise angestiegen ist, wurde die Braugersten-Versorgung, die in Deutschland ausschließlich auf der Basis zweizeiliger Sommergerste beruht, insgesamt gesehen günstiger. Im Vergleich zu 1990 erfuhren die neuen Bundesländer eine Flächenerweiterung; in den alten dagegen ging der Anbau 1992 etwas zurück.
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