Der Maischefilter 2001 auf dem Prüfstand -- Bei Untersuchungen über den Maischefilter 2001 wurden bisher die Parameter Sudhausausbeute, Klarheit der resultierenden Würzen, Fettsäurekonzentration der Würze und Sauerstoffaufnahme der Würze im praktischen Betrieb verfolgt. Der folgende Beitrag enthält die Versuchsergebnisse mit diesem Maischefilter der neuen Generation aus drei Brauereien mit Suden für ein Vollbier Pilsener Brauart mit 10% Reis, für ein obergäriges, naturtrübes Weizenvollbier mit einer Schüttung von 45% unvermälztem Weizen und für ein dunkles, malzaromatisches Vollbier, bei dem 15% Maisgrits eingesetzt werden. Untersucht wurden vor allem die Parameter Druck, Temperatur, Durchfluß, Trübung, Extraktverlauf und Sauerstoffgehalt.
Neue Anlagen im Blickpunkt: Privatbrauerei F. Hoepfner, Karlsruhe: Automatisierungstechnik mittels Industrie-PC und InTouch -- Bei der Privatbrauerei F. Hoepfner, Karlsruhe, werden in dem im Stil der Jahrhundertwende erbauten Brauerei-Gebäude heute in der sechsten Generation (seit Gründung im Jahre 1798) in natürlicher Brauweise acht Bierspezialitäten gebraut (Abb. 1). Im Laufe der fast 200jährigen Geschichte der Privatbrauerei entstand im Innern dieser Brauburg der Braukunst eine Brauanlage moderner Prägung. Ein Schritt zur Modernisierung war die Installation des im folgenden Beitrag beschriebenen Systems.
Die Marktchancen für einheimische Getränke haben sich in Ostdeutschland erheblich verbessert. -- Lt. Angaben im IFO- Schnelldienst 24/92 hat die Bierproduktion im ersten Quartal 1992 in den neuen Bundesländern um 52,9% auf 3,128 Mio hl zugenommen, die Mineralwasserherstellung um 373% auf 41 000 hl, die Erfrischungsgetränkeerzeugung um 177% auf 71 000 hl und die Produktion von Fruchtsäften und Fruchtnektaren um 536% auf 29 000 hl.
Erhöhung der Biersteuer ab 1. 1. 1993 - Bierpreise werden steigen -- Rund 300 Millionen DM Biersteuer werden die deutschen Brauereien 1993 zusätzlich zahlen müssen. Darauf weist der Deutsche Brauerbund nach der Verabschiedung des Verbrauchs-Binnenmarkt-Gesetzes durch das Bundeskabinett am 1. Oktober 1992 hin. Die EG-Richtlinien erzwingen wesentliche Änderungen des derzeitigen Deutschen Biersteuersystems. Bedeutsam für Brauereien wie für Biertrinker ist, daß in Zukunft für etwa 90% des deutschen Bierausstoßes eine höhere Biersteuer gezahlt werden muß. Sie wird sich ab 1. Januar 1993 um 20 - 25% erhöhen. Lediglich für alkoholfreies Bier, dessen Marktanteil bei ca. 3% liegt, und für kleinere Brauereien mit einem Ausstoß von etwa 25 000 hl ergeben sich Steuervorteile..
Die Kaspar Wahler zum Wahler Bräu GmbH & Co., Bad Kissingen, wird zum Jahresende von der Würzburger Hofbräu übernommen und stillgelegt. -- Diese Brauerei hatte im letzten Jahr einen Ausstoß von 20 000 hl. Die Marke soll nicht weitergeführt werden.
Datenschutz, Datensicherung, Datenklau, Computerviren -- EDV-treibende Betriebe müssen die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes beachten, darüber hinaus sind Überlegungen zur Datensicherheit überlebenswichtig. Datenklau und Computerviren sind oftmals unterschätzte Risikofaktoren.
Biergenuß aus der Flasche -- Mit den sich ändernden Konsumgewohnheiten haben sich auch die Trinkgewohnheiten vieler Biertrinker geändert. Vor allem bei den jüngeren steht der unkonventionelle Genuß im Vordergrund, das kommunikative Erlebnis wird wichtig, die konsumierte Menge spielt eine untergeordnete Rolle. Das Trinken aus der Flasche, so die Bayreuther Bierbrauerei AG in ihrer jüngsten Pressemitteilung, komme diesem Wunsch entgegen. Allerdings muß die Flasche außergewöhnlich und formschön sein, emotionale Ausstrahlung haben und eine nicht zu große Menge an Bier enthalten. Die Flasche muß gesellschaftsfähig sein, Life-Style demonstrieren, alles Gründe, die wohl mit zum Erfolg des mexikanischen Bieres Corona mit beigetragen haben.B. kalorienarm, alkoholarm, und einen gewissen Pfiff haben.
Bestimmung und Verhalten von Atrazin im Brauprozeß. Teil 2: Analytik -- Für die Bierbereitung ist das Wasser mengenmäßig der bedeutendste Rohstoff, so daß eine Untersuchung über das Verhalten von Atrazin im Brauprozeß sehr wichtig ist, da diese Substanz immer öfter bei Trinkwasseruntersuchungen Anlaß zu Beanstandungen gibt. Im ersten Teil dieser Artikelreihe (Brauwelt, Nr. 32, 1992, S. 1483) gaben die Autoren eine Literaturübersicht zur Atrazin-Thematik. Im vorliegenden 2. Teil geht es um die Analytik, wobei die größte Problematik in der eindeutigen Identifizierung der gesuchten Substanz liegt.
Die Zahl der Hersteller von Erfrischungsgetränken und Mineral-, Quell- und Tafelwasser hat von 1988 bis 1990 kontinuierlich abgenommen. Nach der Statistik 1992 des Bundesverbandes der Deutschen Getränke-Industrie e.V., Bonn, gab es 1988 noch 697 Betriebe, 1989 nur noch 673. Im Jahre 1990 ging die Zahl auf 640 zurück.
Schenzer, D.: Korrosion wärmegedämmter metallischer Werkstoff -- Seit ca. 20 Jahren werden zunehmend nichtrostende, austenitische Edelstähle in der Brauerei verwendet. Zugleich werden die altbewährten Kork- und Gipsbandagen-Isolierungen durch PUR-Schäume ersetzt. Parallel hierzu nimmt auch die Zahl kostspieliger Korrosionsschäden an Apparaten, Rohrleitungen und Tanks zu. Die Ursachen hierfür sind vielfältiger Natur. Häufig wurde bei der Anlagenplanung Randbedingungen falsch eingeschätzt, Mängel von vornherein hineinkonstruiert oder bei der handwerklichen Ausführung nachlässig gearbeitet. In seltenen Fällen wurde durch fehlerhafte Betriebsbedingungen der Werkstoff zerstört..
Casein für Etikettenleime erneut teurer -- Nach einer kurzen Phase der Entspannung ist der Casein-Markt seit dem Frühjahr 1992 erneut unter Druck geraten. Ausschlaggebend hierfür sind vor allem die stark eingeschränkte Lieferfähigkeit der osteuropäischen Hauptanbieterländer und die Milchquotenkontingentierung, sowie die Subventionskürzung in der Europäischen Gemeinschaft. Casein, als Rohcasein Basis für Etikettierleime, ist der wichtigste Eiweißbestandteil der Milch. Um 33 kg Casein herzustellen, werden 1000 kg Magermilch benötigt. Casein- Etikettierklebstoffe enthalten einschließlich Alkalien einen Festkörperanteil zwischen 30 und 40%. In den bisherigen osteuropäischen Lieferländern hat die schlechte Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln zu einschneidenden Maßnahmen geführt.
Bestimmung und Verhalten von Atrazin im Brauprozeß. Teil 2: Analytik -- Für die Bierbereitung ist das Wasser mengenmäßig der bedeutendste Rohstoff, so daß eine Untersuchung über das Verhalten von Atrazin im Brauprozeß sehr wichtig ist, da diese Substanz immer öfter bei Trinkwasseruntersuchungen Anlaß zu Beanstandungen gibt. Im ersten Teil dieser Artikelreihe (Brauwelt, Nr. 32, 1992, S. 1483) gaben die Autoren eine Literaturübersicht zur Atrazin-Thematik. Im vorliegenden 2. Teil geht es um die Analytik, wobei die größte Problematik in der eindeutigen Identifizierung der gesuchten Substanz liegt.