Japan Marktchancen für Bierimporteure. -- Während in Europa der Biermarkt auf relativ hohem Niveau stagniert, kann man in Japan noch mit erheblichen Steigerungen rechnen. In den letzten 10 Jahren ist der Bier-Pro-Kopf-Verbrauch in Japan um 31% auf 50 l angestiegen. Marktkenner prognostizieren ein weiteres Wachstum von 6% pro Jahr. Bier macht 73% des Konsums an alkoholischen Getränken in Japan aus. Wie die Veranstalter der Beers & Spirits Japan'93, einer Internationalen Getränke-Ausstellung, die vom 26. bis 29. 5. 1993 in Tokio stattfindet, melden, geht auch in Japan der Trend zu den Bieren mit einem geringeren Alkoholgehalt. Die neuen Bedingungen haben auch Veränderungen im Distributionsnetzwerk gebracht. Diese reine Fachmesse läuft parallel zu Wine Japan, die jährlich von rd..
Griechenland Biermarkt mit steigender Tendenz. -- Nachdem im Jahre 1991 der Bierkonsum in Griechenland von 4,0 Mio hl auf 3,8 Mio hl zurückgegangen ist, erwartet man für das laufende Jahr eine Steigerung auf rd. 4 Mio hl. Der Anteil der Importbiere macht lediglich 6% aus. Marktführer in Griechenland ist nach wie vor die Athenian Brewery S.A. mit einem Marktanteil von rd. 70% im Jahre 1990 und nunmehr von 75 - 77%. Das zur Heineken-Gruppe gehörende Unternehmen dürfte 1992 auf 3,0 - 3,1 Mio hl kommen. Zwei Drittel davon entfallen auf die Marke Amstel, ein Drittel auf Heineken mit zunehmender Tendenz. Größter Verlierer ist die vor zweieinhalb Jahren von der französischen BSN übernommene Henninger Hellas S.A., deren Marktanteil von 19% (1990) auf 12% bzw. 0,45 Mio hl zurückgegangen ist. Rd..
Frankreich Der Bierkonsum in Frankreich ging 1991 um 1,6% auf 22,9 Mio hl zurück. -- Damit liegen die Franzosen mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 40,8 l in Europa vor Italien mit 32,l l an vorletzter Stelle. Der Konsum an alkoholfreien Bieren ist von 141 000 hl im Jahre 1982 auf 851 000 hl gestiegen. Der Anteil am Gesamtbierabsatz liegt jetzt, einschließlich der alkoholfreien Biermischgetränke, bei 7,6%. In den letzten 10 Jahren ist der Bierexport um 64% auf 1,1 Mio hl angestiegen.
CSFR Hohe Investitionskosten für die Herstellung von Qualitätsbieren erforderlich. -- In der CSFR produzierten vor der Wende nur 11 Brauereien für den Export in die östlichen RGW-Länder und waren entsprechend ausgestattet. Etwa 70 Brauereien brauten für den Inlandsmarkt Biere mit einer Stabilität von sieben Tagen. Im Export nach Westeuropr müssen heute, wie Stanislav Prochazka, Direktor der Prager Brauereigesellschaft in einem Interview mit Rude pravo erklärte, mindestens drei Monate Haltbarkeit garantiert werden. Die dazu nötigen Investitionen könnten aber nur die Brauereien aufbringen, die einen Ausstoß von 1 Mio hl Bier pro Jahr aufweisen. Kleinere Brauereien könnten diese kostspieligen Anschaffungen nicht riskieren. Die derzeit geltenden Bierpreise ließen das nicht zu..
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Erfrischungsgetränken ist in Westdeutschland 1991 von 85 l auf 87 l gestiegen. -- Nach der Statistik 1992 des Bundesverbandes der Deutschen Getränke-Industrie e.V., Bonn, lag er in den neuen Bundesländern in beiden Jahren bei 85 l. Im Gegensatz hierzu blieb 1991 das Konsumniveau der Wässer mit 31,5 l und der Fruchtsäfte mit 18,1 l deutlich hinter den Verbrauchswerten in den alten Bundesländern mit 88,8 l bzw. 42,0 l zurück.
Der Mehrweganteil bei alkoholfreien Erfrischungsgetränken ist 1991 auf 76,2% gestiegen. -- Wie Dr. G. Eisenblätter, Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung, Wiesbaden, auf dem Rewe-Forum am 23. 9. 1992 in Köln mitteilte, lag dieser Wert 1985 bei 75% und war bis 1990 auf 73,3% gesunken. Nach Angaben der Entsorgungswirtschaft gibt es schon jetzt für 95% aller im Dualen System eingesammelten Verpackungswertstoffe gut funktionierende Recyclingsysteme.
Aktiver Umweltschutz mit FCKW-freiem PUR- Ortschaum. Leistungsfähige Wärmedämmung kaltgehender Brauerei-Großtanks -- Zur Vermeidung einer weitergehenden Schädigung der Ozonschicht dürfen die als Mitverursacher des Treibhauseffektes sowie als Ozonkiller bekannten vollhalogenierten Kohlenwasserstoffe wie die als Treibmittel bei der Kunststoffschaumherstel llung eingesetzten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) ab 1995 in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr produziert werden (1)..
Unbedenkliche Mengen an Methanol im Bier -- Nach einer Kurzmitteilung von S. Hahn, H. Taschan, S. Georgii, I. Bitsch und H. Brunn vom Staatlichen Medizinal-, Lebensmittel- und Veterinäruntersuchungsamt Mittelhessen sowie vom Institut für Ernährungswissenschaft in Gießen über Methanol in verschiedenen Biersorten wird beim Genuß alkoholischer Getränke neben Ethanol auch Methanol aufgenommen. Es stammt aus den Pektinstoffen der Pflanzenzelle. Nicht nur Methanol sondern auch sein Abbauprodukt Formaldehyd sind weitaus toxischer als Ethanol und Acetaldehyd. Um zu ermitteln, inwieweit der Genuß von Bier den Verbraucher mit Methanol belastet, wurde ein gaschromatographisches Verfahren zur Methanolbestimmung in Bier entwickelt. Es wurden eine Reihe von gaschromatographischen Bestimmungen getestet..
Biotechnologie im Technikmuseum Delft -- Obwohl das Technikmuseum in Delft erst 1993 offiziell eröffnet wird, wurde in diesem Sommer aus Anlaß des 150jährigen Bestehens der TU Delft bereits eine Austellung Biotechnologie gezeigt. Dieser Begriff klingt modern, doch haben die Menschen mit Biotechnologie zu tun, seit Bier gebraut und Käse erzeugt wird. Die Ausstellung bot einen Überblick über heutige und künftige Anwendungsgebiete dieser Technik. Die Technik vermag zwar unglaublich viel, doch stellen die Naturgesetze die Wissenschaft häufig noch vor erhebliche Probleme. Dies gilt etwa für das Umweltproblem. Wie löst die Technik dies Problem heute und in der Zukunft? Folgerichtig war die anschließende Ausstellung dem Thema Umwelt gewidmet.
Abwaage von Vertragshopfen weitgehend abgeschlossen -- Wie der Verband deutscher Hopfenpflanzer mitteilte, wird in der 41. Kalenderwoche in der Hallertau nur noch an zwei Tagen abgewogen. Damit dürfte die Abwaage der Vertragshopfen im wesentlichen abgeschlossen sein. Ähnlich ist die Situation in den übrigen deutschen Anbaugebieten, mit Ausnahme des Anbaugebietes Hersbruck. Für Freihopfen wurden in der Hallertau und im Anbaugebiet Hersbruck vom Hopfenhandel Preise zwischen 1100 DM/Ztr für Perle und 1000 DM/Ztr für Hallertauer Magnum auf der einen Seite und 600 DM/Ztr für Hallertauer Gold und Hersbrucker sowie je 700 DM/Ztr für Hüller, Brewers Gold, Orion und Record auf der anderen Seite geboten. Bis zum 1. 10. Die Gesamtabwaage im Bundesgebiet betrug bis zu diesem Stichtag 434 773 Ztr..
Bayerischer Mälzerbund: Zu wenig Braugerste 1992, befriedigende Qualität -- Wir sind mit der Menge der diesjährigen Braugerste natürlich überhaupt nicht zufrieden, die extremen Temperaturen des Sommers waren dafür ausschlaggebend. Aber die Versorgung der Brauereien mit Braugerste eines hohen Qualitätsstandards, wenn auch nicht vom Niveau des Vorjahres, sehe ich nicht in Frage stehen, sagte Hans Albert Ruckdeschel, Vorsitzender des Bayerischen Mälzerbundes, bei der 47. Mitgliederversammlung seines Verbandes in München. Oberstes Kriterium für uns ist und bleibt es, die Malzqualität zu erzeugen, die von unseren Abnehmern gewünscht wird. So schnell wie möglich müssen Preissignale für den Markt gesetzt werden, bevor die Wintergerste ab 10. Oktober ausgesät wird.
Die Erzeugergemeinschaften für Braugerste in Rheinhessen, Pfalz und Hessen haben jetzt ihren Mitgliedern für Braugerste der Ernte 1993 einen Erzeugerpreis von 32 - 32,50 DM/dt, valuta 1. 10 1993, empfohlen. -- Dies dürfte zu franko-Mälzerei-Preisen von rd. 37 DM/dt oder etwas darüber führen, sofern bei der Landwirtschaft Interesse an Anbau- und Lieferverträgen zu diesen Preisen geweckt werden kann. Zu Vertragsabschlüssen ist es bisher noch nicht gekommen. In den übrigen Anbauregionen stehen die Empfehlungen der Erzeugergemeinschaften noch aus.