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In einer Rede vor dem Wirtschaftsrat der CDU forderte Rainer Pott, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien, am 24. Juni 1999 erneut, daß die in der Verpackungsverordnung festgelegte Bepfandungs- und Rücknahmeverpflichtung für Einweg-
Getränkeverpackungen konsequent vollzogen werden müsse. Pott unterstrich die Haltung seines Verbandes zur Verabschiedung einer Lenkungssteuer oder -abgabe auf ökologisch nachteilige Getränke-Einwegverpackungen, deren Höhe bei mindestens 0,50 DM pro 0,5-l-Verpackunsgeinheit liegen sollte. Nur so könne man Mehrwegverpackungen auch in Zukunft fördern. Mehrwegverpackungen haben ökologische Vorteile, wie das Gutachten des Fraunhofer Institutes für das Getränk Bier ergab und zwar bis zu einer Transportentfernung von 1000 km.B..

Das Boston-Seidel mit 0,3 l Fassungsvermögen der Sahm GmbH & Co. KG, Höhr-Grenzhausen, gewann den „Roten Punkt für hohe Designqualität“ beim Wettbewerb 45. Design Innovationen in Essen. 711 Firmen und 454 Designer aus 26 Ländern hatten der internationalen Jury mit ihren auf einem hohen Qualitätsstandard stehenden eingesandten Produkten die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Die Copa GmbH, das Software- und Beratungsunternehmen für die Getränkewirtschaft aus Wesel, präsentierteauf der letzten CeBIT in Hannover eine Vielfalt an Produktinnovationen. Auf einer deutlich vergrößerten Standfläche auf zwei Ebenen zeigte die Copa das neue R/3-Getränke-Modul „Vertragsverwaltung“ (kurz: VV), die Weiterentwicklung der Getränkekassenlösung Copa/Kasse, das neue Release 5.0 der integrierten Getränke-Standardsoftware Dogas/400 V2 für die IBM AS/400 und den neuesten Entwicklungsstand bei Dogas/PC, der Branchensoftwarelösung für PC-basierende EDV Systeme.
Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde Wit/400, das neue Tool zur Auswertung und Analyse statistischer Daten auf Basis moderner Olap-Technologie, das als Zusatzmodul zu Dogas/400 V2 konzipiert wurde.a.a.

Mit Hilfe der aufblasbaren Staupolster der Firma Sander GmbH, Wuppertal, lassen sich Lücken schnell und einfach befüllen. Die aus sehr stabilem, mehrlagigem Papier gefertigten Säcke werden im flachen Zustand einfach in die Lücken gebracht und dann per Druckluft aufgeblasen.
Bereits nach wenigen Sekunden ist der Zwischenraum ausgefüllt und nichts kann mehr verrutschen. Am Ziel angekommen, läßt man die Luft einfach heraus, und die Ladung kann sofort abgeladen werden. Es gibt sowohl Einweg- als auch Mehrweg-Staupolster. Letztere lassen sich übrigens mehrfach wiederverwenden.
Die Firma Sander liefert in Abhängigkeit der Belastung drei verschiedene Qualitäten an Staupolstern, und zwar „Light Medium und Heavy“. Sie sind in verschiedenen Größen lieferbar. 10 Tonnen..

Der neu entwickelte Siphonflaschenfüller der Fa. Bauer Maschinenbau, Schmerldorf, ermöglicht durch seine Vielseitigkeit und Präzision bei der Abfüllung ein Höchstmaß an Leistung. Ein elektronisch gesteuerter Füllkopf und die dazugehörige Elektronik bieten eine Vielzahl an Einstellmöglichkeiten im Füllablauf; z.B. Vorspülzeit, Vorspannzeit, Füllstandsregulierung, Füllgeschwindigkeit usw. Die Füllmöglichkeiten bewegen sich von 0,33-l-Flaschen bis hin zu 5-l-Siphonflaschen oder Partyfaßdosen und Partyfässern. Die Reinigung des Füllsystems wird automatisch gesteuert. Die Fa. Bauer fertigt den Siphonflaschenfüller einstellig und mehrstellig, als Thekeneinbau oder freistehend. Individuelle Maße können hierbei berücksichtigt werden.

Christian Link, verantwortlicher Manager für zentrale Entwicklungsprojekte der Holding und Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen der Steinbeis PPL GmbH, berichtete anläßlich der Interpack ’99, Düsseldorf, von der Etikettenneuheit. „Bisher ist die Brauereiindustrie bei der Ausstattung von Mehrwegflaschen auf Papieretiketten in Verbindung mit wasserlöslichem Naßleim beschränkt. Selbstklebende Haftetiketten auf Folienbasis können nicht verwendet werden, da sie bis zum heutigen Tag durch Waschlauge in brauereiüblichen Flaschenwaschern nicht rückstandsfrei abzulösen waren.
Wir haben nun ein Folienhaftetikett entwickelt, welches sich in industrieüblichen Flaschenwäschern rückstandsfrei von der Mehrwegflasche lösen läßt..

In verschiedenen Fachzeitschriften kann man immer wieder Artikel lesen über die sinkenden Verkaufszahlen beim Faßbier. Schlechtes Wetter, Promillegrenze, Ausländeranteil in der Gastronomie sind die häufigst genannten Ursachen für dieses negative Phänomen.
Viele Brauereien machen sich vielleicht das Leben etwas zu einfach, indem sie die oben angeführten Ursachen einfach akzeptieren, nichts dagegen unternehmen und vor allen Dingen nicht weiter suchen, ob nicht vielleicht noch ganz andere Gründe vorhanden sind, die einen weitaus negativeren Einfluß haben, wie das Wetter oder die Promillegrenze. Erhebliche Werbemittel müssen aufgewendet werden, um diesen Kampf, meistens mit einigen blauen Flecken, von Jahr zu Jahr zu überleben.
Das Beispiel Cannes ist nur eins von vielen.

Glas- und Polyesterflaschen stellen unterschiedliche Anforderungen an den Maschinenpark und die Transportanlagen im Abfüllbetrieb. Eine Reihe von Herstellern alkoholfreier Getränke steht vor der Frage, wie sich beide Mehrweg-Behältertypen auf einer Linie verarbeiten lassen. Kombi-Abfüllanlagen, auf denen im Wechsel Glas- und PET-Flaschen abgefüllt werden, stellen immer einen Kompromiß dar. Auf einer ursprünglich nur für Glas geplanten Anlage läßt sich PET ohne Umbauten nur mit geringer Effizienz verarbeiten. Wie die Praxis zeigt, sind die auftretenden Probleme jedoch durch modifizierte Transporttechnik beherrschbar, und das bietet Chancen für den erfolgreichen Einsatz von PET-Behältern. Der Verbraucher gibt die Richtung vor; er steht dem Leichtgewicht PET zunehmend freundlicher gegenüber.

Ich will Ihnen heute eine Geschichte erzählen, die noch nicht geschehen ist. Eine Geschichte, die Ihnen vielleicht undenkbar erscheinen mag: Die Geschichte einer Brauerei, die es vielleicht gar nicht geben darf.
Eigentlich war das Haller Raben Bräu ja aus der Wirtschaft „Zum Weißen Raben“ hervorgegangen, und schon dieser Name kündet Unheil (und zwar ein extravagantes!). Der Großvater des jetzigen Besitzers hatte eine aufgelassene Kohlengrube hier in Schwäbisch Hall übernommen und quasi aus einem Anflug schwarzen Humors heraus die dort zu errichtende Brauerei „Zum Raben“ nennen wollen. Weil aber das Hauptgebäude gerade schön weiß gekalkt worden war, hieß sie im Volksmund bald der weiße Rabe, und dabei blieb es bis heute..

Um einen Blick in das mögliche Getränkesortiment von morgen werfen zu können, macht es Sinn, sich die gesellschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart vor Augen zu führen. Denn die allgemeinen Gesellschaftstrends haben Auswirkungen auf den Konsum – den von PC-, TV- und Hifi-Geräten ebenso wie den von Getränken. Erkennung und Analyse sozialer Parameter und die Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse sind die Basis für erfolgreiche Getränkekonzepte. Einerseits nehmen Singlehaushalte zu. Der Anteil der Singlehaushalte liegt in Großstädten z.T. bei über 50 Prozent. Viele jüngere Singles haben einen gänzlich anderen Lebensrhythmus als traditionelle Familien, der Tagesablauf ist unregelmäßig – das gilt auch für die Nahrungsaufnahme und das Trinkverhalten.

Extremes down-pricing auf der einen und sensibilisiertes Begehren von Luxus auf der anderen Seite verändern das Bild der Kaufgewohnheiten. Und der Trend wird stärker. Am Donnerstag gucken die Leute, wo sie die Butter um drei Pfennig billiger kriegen, und am Freitag zahlen sie spontan mehr als 1000 DM für einen Pullover von Iceberg. Das schreibt Karl Heinz W. Smola, Inhaber Smola TrendsKommunikation, Oberasbach, in seiner Studie „Deutschland 2003“.
Das traditionelle Citywarenhaus verliert seiner Meinung nach weiter Kundschaft, die Fachhandelstreue läßt gegenüber früher leicht nach. Karstadt und auch Kaufhof mit dem Galeria-Konzepthalten dagegen: Waren-Welten im Fachgeschäftscharakter. Auf der Gewinnerstraße sind Convenience, Komfort- und Erlebniseinkauf, Heimshopping per H.O......

Die Brauerei Kneitinger in Regensburg bewies mit dem neuen Werbeauftritt viel Mut und Weitsicht. Die für die Branche unkonventionelle Kampagne wurde von der Werbeagentur SchweckeMueller, München, ausgearbeitet . Die Fakten werden nachstehend beschrieben.
Ausgangssituation und Problem

Die Brauerei Kneitinger ist in Regensburg mehr als nur ein Bierhersteller. Sie ist eine Regensburger Institution. In den Braureigaststätten treffen und verstehen sich die unterschiedlichsten Menschen.
Um den „Kneitinger“ (so nennt man das Stammhaus in Regensburg) herum existierten die witzigsten Geschichten. Doch die wurden mit ihren Erzählern und ihren Zuhörern immer älter. Bis dahin hatte die Brauerei nur unzusammenhängend Einzelaktionen durchgeführt.B. die Fußball-WM.
So wurde z.B.

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