Vom 27. Juli bis 12. September 1999 zeigt der Bezirk Unterfranken als Träger des Museums Schloß Aschach bei Bad Kissingen eine Sonderausstellung zum Thema „Hopfen & Malz – Braukultur in Unterfranken nach 1945”. Viele Exponate rund um das Bier, Schautafeln und Texte informieren anschaulich und kurzweilig über die Entwicklung der Braubranche in den letzten 50 Jahren in Unterfranken.
Der Weinmarkt hat sich auch im ersten Quartal 1999 positiv entwickelt. Die im Rahmen des GfK-Haushaltspanels erfaßte Weinmenge weist einen Zuwachs von 2% aus. Die Zuwächse gehen zugunsten der Marktsegmente Rotwein und Importe.
Polen gehört zu den zukunftsträchtigen Biermärkten – belief sich der Bierabsatz 1997 noch auf 18,8 Mio hl, so lag er 1998 bereits bei 20,3 Mio hl (+8%). Seit 1995 ist der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 40 auf 53 l gestiegen; nach einer Prognose des European Beer Report soll er im Jahre 2000 bei 64 l liegen.
Die russischen Brauereien konnten im vergangenen Jahr 32,4 Mio hl Bier erzeugen, 27% mehr als 1997. Zurückgeführt wird diese Entwicklung in erster Linie darauf, daß die Importbiere im August 1998 aufgrund der wirtschaftlichen Situation schlagartig zurückgingen, die Konsumenten auf einheimische Biere zurückgreifen mußten. Ende 1998 gab es in Rußland 324 große und mittlere Brauereien sowie über 80 Klein- und Mini-Brauereien, die eine Gesamtkapazität von rd. 40 Mio hl aufweisen. Die Auslastung der Branche ist von 70% im Jahre 1997 auf 80% gestiegen.
Nur 88 Brauereien besitzen eine eigene Mälzerei, 22 davon produzieren auch für andere Betriebe. Die Gesamtkapazität der russichen Mälzereien wird für 1997 mit 470 000 t/Jahr angegeben.
Insgesamt dürften rd. Petersburg und Moskau auf.
Brauereien
In den ersten fünf Monaten von 1999 war der Bierabsatz mit –3,6% deutlich rückläufig; nach den Meldungen zum Ifo-Konjunkturtest hat er jedoch im Juni wieder merklich zugenommen. Dies war in erster Linie auf eine vorwiegend saisonal bedingte Belebung der Inlandsnachfrage zurückzuführen, während der Absatz im Ausland schwach blieb. Insgesamt betrachtet, hat sich die Geschäftslage der Brauereien im Verlauf des 2. Quartals erheblich verbessert. Bei den Verkaufspreisen war jedoch keine Bewegung festzustellen, was nach Einschätzung der Firmen auch für die nächsten Monate gelten wird. Beim Ausstoß und bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit sind die Erwartungen allerdings positiv. Im Juni traten sogar gelegentlich Engpässe bei der Belieferung der Abnehmer auf..
Warum ist der Preis, trotz ausgefeilter Strategien, vielfach der einzig ausschlaggebende Erfolgsfaktor auf dem Markt? Warum können Produkte, trotz guter Markteinführungskonzepte, nur mit Brachialgewalt in den Markt gedrückt werden? Arbeiten Analysten und Stäbe unsauber? Trifft die Managementebene die falschen Entscheidungen? Oder werden die Schwierigkeiten, die eine Strategieumsetzung mit sich bringt, einfach nicht erkannt und gelöst?
Diesen Fragen ging die Mercuri International, Deutschland GmbH, Meerbusch, nach und befragte dazu 692 Topmanager aus 14 europäischen Ländern. Die Wichtigkeit einer konsequenten Strategieumsetzung betonten alle Befragten. Über zwei Drittel gaben zu, daß die meisten Strategien nicht oder nur unzureichend umgesetzt werden. B..
Die Bamberger Brauereimaschinenfabrik Kaspar Schulz liefert im Moment den größten Auftrag ihrer 322jährigen Firmengeschichte aus: Eine komplette mittelständische Brauerei für 50 000 hl Jahresproduktion: Malzsilos, Schroterei, Sudhaus mit 100 hl Ausschlagmenge, Wasserversorgung, Gär-/Lagerkeller mit 20 zylindrokonischen Tanks je 240 hl Inhalt, Hefekeller, Reinigungsanlagen, Kegabfüllung und eine komplette Flaschenabfüllinie (Das produzierte Bier ergibt 15 Mio Flaschen Bier pro Jahr).
Die Vereinten Mineral- und Heilquellen GmbH & Co. KG, Rosbach, – bekannt als Rosbacher – setzt auf ein neues kleineres Gebinde. Die leichte 0,5-l-PET-Flasche bietet mit ihrem Schraubverschluß den Vorteil der Wiederverschließbarkeit. Es werden sechs verschiedene Erfrischungsgetränke im neuen Gebinde angeboten.
Das Bundeskartellamt hat der Übernahme der schwäbischen Firmen Schenk Filterbau GmbH und Schenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH, Waldstetten, durch die USF Filtration & Separations GmbH, Eschborn/Taunus, einer Tochtergesellschaft der seit kurzem zur französischen VIVENDI-Gruppe gehörenden U.S. Filter Corp. Ltd., Palm Desert/Ca./USA, zugestimmt (s.a. Brauwelt, Nr. 18/1999, S. 784).
Die Keggy-Innenreinigungs- und Füllmaschine, Typ Keggy Boy C2 Keggy ist eine halbautomatisch arbeitende Maschine mit einer Nennleistung von 40 Keggy/h, nur der Keggy-Transport und das Starten des Reinigungs- bzw. Füllprozesses muß manuell durch den Bediener durchgeführt werden. Nachfolgend werden die Prozeßschritte der Keggy-Abfüllanlage beschrieben.
Ein Arbeitnehmer fehlte in einem Kalenderjahr an insgesamt 44 Arbeitstagen. 25 dieser Fehltage beruhten auf einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit infolge eines Arbeitsunfalls. Sämtliche Fehltage berücksichtigte der Arbeitgeber zu Lasten der Weihnachtsgratifikation. Unter Ausklammerung der auf dem Arbeitsunfall beruhenden 25 Fehltage hätte sich die Gratifikation um 1233 DM erhöht. Diesen Betrag forderte der Arbeitnehmer mit seiner Klage beim Arbeitsgericht. Nach seiner Meinung hätten die auf den Arbeitsunfall beruhenden Fehlzeiten nicht zu seinen Lasten berücksichtigt werden dürfen, weil die Ursache des Arbeitsunfalls allein im Risikobereich des Arbeitgebers gelegen habe. Klage und Berufung des Arbeitnehmers blieben ohne Erfolg. 3..
Ein Qualitätsprodukt mit Tradition, das ist seit mehr als 50 Jahren Braugerste aus Rheinland-Pfalz. Eindeutig dokumentiert über einen mit 90% deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegenden Anteil braufähiger Ware an der Sommergerste und über die zur 50. Braugerstenausstellung präsentierten Muster, die mit 10,1% Eiweiss und 81,2% Vollgerste über 2,8 mm Sortierung einen hochwertigen Rohstoff für die heimische Malzindustrie und Brauwirtschaft darstellen. Unterstrichen aber auch durch bisher 12 Siegergersten an Bundesbraugerstenwettbewerben seit 1948, in die sich Fritz Trump aus Göllheim mit seiner Scarlett 1998 einreihen konnte.
Heute besteht die Gefahr, daß das allseits geschätzte Qualitätsprodukt Braugerste aus Rheinland-Pfalz seinen gebührenden Preis nicht findet.
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