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Wie die Tageszeitungen in der letzten Woche meldeten, konnte der deutsche Einzelhandel trotz eines anhaltenden heftigen Preiskampfes in der ersten Jahreshälfte 1999 insgesamt ein leichtes Umsatzplus von nominal 0,6% und von real 0,9% erzielen. Allerdings entwickelten sich die einzelnen Bereiche sehr unterschiedlich. Vor allem legte der Handel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Waren sowie der Apothekenbereich zu. Dagegen mußten die Bereiche Gebrauchs- und Verbrauchsgüter ebenso ein Minus hinnehmen wie der Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren. 48,7 Mio hl (–2,5%) wurden versteuert, d.h. sie dienten dem Inlandsverbrauch, 4,6 Mio hl (+5,1%) wurden in EU-Länder oder in Drittländer (1,2 Mio hl bzw. –20,2%) ausgeführt bzw. –7,1%) abgegeben.C. S..

Zum Jahrhundert-Ereignis braute die Calwer-Eck Brauerei, Stuttgart, ein Sonnenfinsternis-Bier. Das Brauverfahren wurde vom Sudhaus bis zum Anstich nach exakten astronomischen Daten umgesetzt. Eingemaischt wurde in der Neumondnacht des 13. Juli im Zenit des Mondes um 4.24 Uhr. Der erste Ausschank erfolgte am 11. August im Moment der totalen Sonnenfinsternis.

Das hat man davon, wenn man mit Innovationen vorneweg prescht. So bekam Miller vom Los Angeles City Council eins auf die Finger, weil Miller im Stadtgebiet eine PET-Flasche testet, deren Recycling-Eigenschaften angeblich nicht den Ansprüchen der Stadtverwaltung genügen. In einer 11:0 Abstimmung kritisierte der Stadtrat einhellig, daß die Farbe, der Alu-Verschluß, die Barriere-Schicht und das Metallic-Label für das Kunststoff-Recyclingprogramm der Stadt ungeeignet seien und man daher dem Brauer die Rechnung für zusätzlich entstehende Kosten präsentieren werde.
Da das Kunststoff-Recycling längst nicht so entwickelt ist wie das für Glas und Aluminium, würden die Plastikflaschen im allgemeinen Hausmüll landen und damit bei den Müllannahmestellen für Probleme sorgen..

Mit Investitionen von 35 Mio Dollar will die weltweit tätige Firma „The Stroh Brewerey Co“ den Biermarkt des russischen Oblast Kaliningrad erobern. Dazu baut sie über die vor Ort tätige „The Detroit Brewing Company“ die Brauerei „Ostmark“ in Kaliningrad, Königsberg, deren Braumeister der deutschstämmige Hans Reiter ist, der über 35 Jahre Berufserfahrung verfügt. Bis zum März dieses Jahres soll die bisherige Kapazität von jährlich 120 000 hl auf das Doppelte gesteigert werden. Bis zum Jahre 2000 soll die Produktion auf 500 000 hl hochgefahren werden, ein weiteres Jahr später auf 100 Mio l. Das Programm umfaßt fünf Biersorten mit den fantasievollen Namen „Drei Bären“, „Doktor Diesel“, „Der Goldene Ochse“, „Altmeister“ und „Ostmark“..

Auch Kanada hat seine Ostfriesen, denn schließlich muß man sich ja über jemanden lustig machen können. Eines der beliebtesten Vorurteile betrifft die kanadischen Provinzen am Atlantik, das sind New Brunswick, Nova Scotia, Newfoundland und Prince-Edward-Island. Wie der kandische Politiker Tommy Douglas einmal sagte, sei Kanada mit einer alten Kuh vergleichbar: der Westen füttere sie, Ontario und Quebec melke sie und man könne sich ohne viel Phantasie vorstellen, was sie in den atlantischen Provinzen tut. Kurz und gut, der Witz ist nicht zum Weitererzählen da, aber läßt sich auf einem ganz anderen Niveau von der Aussage her auch auf die Szene der kanadischen Microbrauer übertragen. Allerdings, bei einer Bevölkerungszahl von etwas mehr als zwei Millionen Menschen ist das auch kein Wunder..

Asahi hat zwar mit Kirin die Plätze im Ranking getauscht und ist nach mehr als vierzig Jahren wieder zum führenden Brauer Japans aufgestiegen. Jedoch fragen sich viele, wie Asahi seine Führungsposition verteidigen wird. Mit einem Anteil von 39,5% am Biermarkt liegt Asahi vor Kirin mit 38,4%. Rechnet man allerdings die Biere mit niedrigem Malzgehalt hinzu, so ergibt sich ein anderes Bild: Asahi 34,2% Marktanteil, Kirin hingegen 40,3%. Im vergangenen Jahr stellten Biere mit niedrigem Malzgehalt bereits mehr als 13% aller verkauften Biere. Diese Biere haben einen niedrigeren Endverkaufspreis, da sie im Unterschied zu regulären Bieren nicht so hoch besteuert werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage Japans entscheiden sich mehr und mehr Verbraucher für die billigere Biervariante..

Aufgrund der Veränderungen des traditionellen Lebensstils in Indien wird auch Bier immer beliebter. Der Genuß alkoholischer Getränke wird sozial auch bei Frauen zunehmend akzeptiert. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist regional sehr unterschiedlich – 46% des Gesamtkonsums entfallen auf den Süden Indiens. Nach Abschaffung der Prohibition ist das Biertrinken in den Bundesstaaten Andhra Pradesh und Haryana wieder offiziell gestattet; es wird erwartet, daß andere Bundesstaaten die Prohibition ebenfalls aufheben.
Das Jahresvolumen des indischen Biermarktes wird auf 515 Mio USD geschätzt. Es werden drei Segmente unterschieden – „diet beer“ (5 – 8 Vol.-%), „larger beer“ (8 – 13 Vol.-%) und „strong beer“ (13 – 14 Vol.-%). Die Abfüllung erfolgt vorwiegend in Flaschen..

Ja, wo ist er denn hin, der sprichwörtliche englische Sinn für Humor? Da haben sich doch parteiübergreifend im englischen Unterhaus einige Abgeordnete zusammengeschlossen und einen Gesetzesentwurf formuliert, der, sollte er das Parlament passieren, es unter Strafe stellt, den Namen eines Pubs zu ändern, ohne vorher die örtlichen Planungsbehörden um Erlaubnis gefragt zu haben. Schon seit Jahren liefern sich Traditionalisten und Modernisten einen Kulturkampf um die Namensgebung von Pubs.
Die Traditionalisten beklagen, daß zahllose historische Namen und Bezeichnungen verloren gegangen und durch launige wie „Slugs and Lettuce“ (Nacktschnecken und Salat), „Pig in Hiding“ (Schwein im Versteck), und „Rat and Carrot“ (Ratte und Karotte) ersetzt worden wären..

Der größte lateinamerikanische Braukonzern Cia. Cervejaria Brahma (41,3 Mio hl Bier) stellte 100 Mitarbeiter aus, um die Kosten in den Griff zu bekommen, die im rezessionsgebeutelten Markt den Konzerngewinn immer stärker unter Druck geraten lassen. Die entlassenen Mitarbeiter waren zuvor in der Brauerei in Jacarei, nahe Sao Paulo, beschäftigt, wo Brahma seine Biermarke wie auch Skol und Carlsberg braut.

Die führende Biermarke in Sao Paulo, Kaiser, möchte auch im zweitgrößten Biermarkt Brasiliens, in Rio de Janeiro, Marktführer werden. Die Brauerei beabsichtigt, ihren Marktanteil auf acht Prozent bis Ende des Jahres zu steigern. 1997 hatte Kaiser einen Marktanteil von 4,2 Prozent in Rio, aber im vergangenen Jahr sank dieser auf nur 1,6 Prozent. Daher will Kaiser sein größtes Hindernis in Rio massiv angehen: den Vertrieb. Zu diesem Zweck ist Kaiser eine neue Vertriebskooperation mit RJR, ein Kaiser- und Coca-Cola-Distributeur in Rio, eingegangen.

Mit „Bundaberg Premium“ kam Ende vorigen Jahres das erste Biermischgetränk mit Rum auf den australischen Markt. Das Produkt hat 5 Vol.-% (4,5% stammen vom Bier und 0,5% vom Rum) und wird aus Gerstenmalz und Weizenmehl hergestellt. Abgefüllt wird es von J. Boag and Son Brewing für die Bundaberg Distilling Company, Bundaberg, in Queensland. Obwohl es aussieht wie ein Bier, hat das Getränk eine geringe Karbonisierung und schmeckt etwas nichtssagend, da die Hopfenbittere fehlt und der Rum nur ganz dezent vorschmeckt. Verpackt wird Bundaberg Premium in einer 375 ml weißen Glasflasche. Bundaberg Rum (oder „Bunny“) ist die meistgekaufte Rummarke in Australien und gehört zum Portfolio des Konzerns United Distillers.

Der vorliegende Bericht beschreibt das Problem der Festlegung des Mietzinses. Besonders untersucht wird dabei die Eignung der EOP-Methode. Im Gewerberaummietbereich gilt bei der Höhe des Mietzinses der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Die Parteien können also die Höhe des Mietzinses grundsätzlich frei bestimmen.

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