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Nach der erfolgreichen Markteinführung des 5-l-Partyfasses mit integriertem Zapfhahn gemeinsam mit der Warsteiner Brauerei im vergangenem Jahr ging Mitte März die zweite Generation, die nun allen Brauereien zur Verfügung steht, in Produktion. Der Bedienungskomfort wurde entscheidend verbessert – der Zapfhahn wird herausgezogen und nach links gedreht. Außerdem wurde ein Belüftungsventil entwickelt, das gleichzeitig als Verschluß dient. Durch dieses Ventil wird beim Zapfen der Druck abgebaut und belüftet. Weiterhin wurde erreicht, daß das Faß auch bei 4 bar noch formstabil ist und so als erstes Partyfaß auch für Weizenbier geeignet ist.

Polen gehört zu den zukunftsträchtigen Biermärkten – belief sich der Bierabsatz 1997 noch auf 18,8 Mio hl, so lag er 1998 bereits bei 20,3 Mio hl (+8%). Seit 1995 ist der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 40 auf 53 l gestiegen; nach einer Prognose des European Beer Report soll er im Jahre 2000 bei 64 l liegen.

Ausreichende Niederschläge und inzwischen auch wärmere Temperaturen haben fast überall in Europa günstige Bedingungen geschaffen und lassen eine normale bis gute Ernte erwarten. Nur im Süden Spaniens war es zu trocken, und deshalb wird dort die Ernte erheblich geringer ausfallen.
Verzögerungen im Wachstum wegen verspäteter Aussaat sind meist aufgeholt, allerdings wird in einigen Gebieten bereits wieder über mangelnde Regenfälle geklagt. Die Bodenverhältnisse sind unterschiedlich, von trocken über gut durchfeuchtet bis verschlämmt und verdichtet, eine Folge der starken Regenfälle vom letzten Herbst bis zum Frühjahr dieses Jahres.
Die Entwicklung der Pflanzen ist normal und die Bestandesdichte ist in vielen Gebieten hoch.
Die Preise spiegeln diese Erwartung wider.

Nach einer etwas verspäteten Aussaat, die in der zweiten Aprilhälfte überall beendet war, hat die günstige Witterung mit ausreichend Niederschlägen und wärmeren Temperaturen inzwischen zu einem recht guten Saatenstand geführt. Die Entwicklung der Sommergerste wird heute allgemein als normal bis gut bezeichnet.
Im Süden haben starke Regenfälle teilweise eine Verschlämmung der Böden verursacht. Wegen der hohen Feuchtigkeit bildet die Gerste meist nur flache Wurzeln, was in Trockenperioden schneller zu Problemen führen kann. Die Planze ist dann nicht in der Lage, die Nährstoffe aus tieferen Regionen zu holen.
Je nach Höhenlage und Aussaatzeitpunkt liegt das Entwicklungsstadium der Gerste zwischen EC 30 und 60 (Schoßbeginn bis Ende des Ährenschiebens). Juni 1999 (alle Zahlen ca.

Labatt hat bekanntgegeben, daß das Exportvolumen seiner Marke „Labatt Blue“ in die USA einen neuen Höchststand erreicht habe. In den USA liegt „Labatt Blue“ bei den Importbieren hinter „Corona“ und „Heineken“ auf Platz 3, gefolgt von „Beck’s“ und „Foster’s“.

Erwartet hat man es schon seit längerem, nur wußte man nicht, wer der erste sein wird von den amerikanischen Großbrauern, der sich als Lohnbrauer ein Zubrot verdienen wird. Seit diesem Sommer ist es heraus: Miller gab bekannt, daß man sich ab Herbst als Lohnbrauer für die Pabst-Marken betätigen werde. Zu diesem Zweck unterzeichneten Miller und S&P Co., zu dessen Konzern Pabst gehört, einen Fünfjahresvertrag, der Miller eine Ausstoßmenge von jährlich zusätzlich 3,27 Millionen hl zusichert. Damit ist Miller der erste Brauer, der das Bier eines wichtigen Konkurrenten als Lohnbrauer herstellt.
Gemäß dieses Vertrages wird die Marke „Pabst Blue Ribbon“ wieder in Milwaukee gebraut, aber nicht von Pabst-Leuten und auch nicht in einer Pabst-Brauerei..

Nach einigen recht hitzigen Scharmützeln, die von einigen Beobachtern bereits zum „Afrikanischen Bierkrieg“ hochstilisiert wurden, tragen Kenya Breweries, kontrolliert von Guinness und Castle Brewing Kenya, kontrolliert von South African Breweries ihren Kampf um Marktanteile auf dem kenianischen Biermarkt nun auch vor Gericht aus. Lustigerweise dreht sich alles um ein Produkt, das Puristen gar nicht als Bier bezeichnen würden, da es kein Malz enthält. Kenya Breweries war die erste, die mit einem Gerstenbier „Citizen“ (gebraut aus Gerste und einem Enzym-Cocktail) auf den Markt kam, weil Bier aus Gerste geringer besteuert wird und somit zu einem niedrigeren Endverkaufspreis vertrieben werden kann. In Zeiten knapper Kassen greifen auch die Ostafrikaner lieber zu einem preisgünstigeren Bier.

Es wird erwartet, daß die Regierung der kanadischen Provinz Ontario noch im Frühjahr eine Vereinbarung mit den größten Brauereien des Landes, Molson und Labatt, trifft, wonach sich beide Brauereien verpflichten, in den kommenden zehn Jahren mehr als CAD 30 Millionen für ein Face Lifting der etwas „abgewohnten” Bier-Verkaufsstellen auszugeben. Im Gegenzug hoffen die Brauereien, für sie vorteilhafte Revisionen diverser gesetzlicher Vorschriften auszuhandeln. Was diese beinhalten, ist bislang nicht bekannt.

beabsichtigt, ein Abfallverwertungssystem zu implementieren, das zum Ziel hat, alle Abfälle, die in seinen drei Brauereien anfallen, dem Recycling zuzuführen. Bis spätestens Ende 2000 soll das System in allen 19 Getränkebetrieben realisiert sein, die Whiskey, Wein und Erfrischungsgetränke herstellen. Der Brauer plant ferner, alle Betriebe nach ISO14001 zertifizieren zu lassen. Suntorys Brauereien hatten bereits 1997 eine Recycling Quote von 98,7 erreicht, aber diese Quote beinhaltete nicht das Recycling von Kunststoffabfällen. Indem man die Abfälle nach 30 unterschiedlichen Materialien trennt, die dann als Brennmaterial verwendet werden, hofft man, die Quote auf 100 Prozent zu steigern.

Die Tsingtao Brauerei hat Klage eingereicht gegen ihren früheren Vertriebspartner in Hong Kong, die China Beer (Hong Kong). Damit unterstreicht die Tsingtao Brauerei ihr Vorrecht auf das berühmte Tsingtao Trademark, welches China Beer ebenfalls für sich beansprucht. Die Tsingtao Brauerei ist eine exklusive Vertriebspartnerschaft mit Tsingtao Beverages eingegangen, nachdem der Vertrag mit China Beer ausgelaufen war. Trotzdem pocht der frühere Distributeur auf sein Recht, das Trademark zu benutzen.

Hohe Produktionskosten und ein leichter Rückgang des Bierabsatzes wurden von Carlsberg als Gründe ins Feld geführt, daß Ende April die Tai Po Brauerei in Hong Kong geschlossen wurde, was zum Verlust von 73 Arbeitsplätzen führte. Carlsberg beschäftigt 1273 Mitarbeiter in China. In Hong Kong bleiben weiterhin 250 Mitarbeiter in den Abteilungen Marketing und Vertrieb auf der Gehaltsliste. Carlsberg beabsichtigt, den Biermarkt Hong Kongs künftig von seinen Brauereien in Shanghai und Huizhou zu beliefern.

Anheuser-Busch International plant, noch in diesem Jahr USD 70 Mio in Brasilien zu investieren, um seinen Marktanteil in den kommenden zwei Jahren auf 1,5% zu vergrößern. Mit der Investition soll der Anteil von Anheuser-Busch International an Antarctica Empreendimentos e Participações erhöht werden.

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