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Hoher Besuch in der Hallertau. Dr. J. Pichlmaier, Präsident des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer, konnte zur traditionellen Hopfen-Rundfahrt 2010 zahlreiche Vertreter der Politik, von Verbänden, Brauer-Schulen und Hochschulen, aus Brauereien und der Pflanzenschutzindustrie begrüßen, allen voran Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Zum Distributions-Symposium 2010 hatte die Daimler AG nach Germersheim geladen. Am Standort Germersheim, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, befindet sich das Global Logistics Center (GLC), quasi das Herzstück der Teileversorgung von Mercedes-Benz. Vor 20 Jahren, am 16. Juli 1990, wurde das Zentrallager in Betrieb genommen. Seither versorgt das GLC weltweit 1400 Kunden mit Teilen und Zubehör für Nutzfahrzeuge und Pkw von Mercedes-Benz. Kein logistischer Marktbereich hat sich in den letzten Jahrzehnten so rasch entwickelt wie der Verteilerverkehr. Das Heranwachsen von Mega-Cities und damit einhergehend die große Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen erfordern neue Transportkonzepte.

Das Internet bietet Mittelstand und Handwerk die Chance, sich Kunden passgenau in ihren Regionen zu präsentieren und neue Kunden zu gewinnen. Dafür hat das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) das Informationsangebot „Regionales Internet-Marketing“ gestartet: Unternehmen können kostenlos mithilfe eines Online-Ratgebers und eines weiterführenden Leitfadens in das   Thema einsteigen. Das  Angebot ist unter http://rim.ecc-ratgeber.de abrufbar.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) nehmen zur Studie „Getränkedose mit neuer Ökobilanz“, die beim IFEU-Institut vom europäischen Verband der Getränkedosenhersteller BCME (Beverage Can Makers Europe) in Auftrag gegeben wurde, wie folgt Stellung:

Die Erzeugergemeinschaft der Hopfenpflanzer HVG Hopfenverwertungsgenossenschaft e. G. hat in der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat am 1. Juli 2010 beschlossen, Investitionen ihrer Mitglieder zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Hopfentrocknung finanziell zu fördern. Ziel dieses Programmes ist es, die neuen Erkenntnisse aus der Forschung und die mittlerweile darauf aufbauenden neuen Mess- und Steuergeräte zur Hopfentrocknung möglichst schnell in die Praxis zu bekommen. Die deutschen Hopfenpflanzer sollen rasch das Optimierungspotenzial in ihrer Hopfentrocknung feststellen und mögliche Verbesserungen zügig umsetzen.

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) wird im Januar 2011 erstmals eine internationale Qualitätsprüfung für Erfrischungsgetränke durchführen. Zu den Tests zugelassen sind Wellness- und Sportgetränke, aromatisierte Wässer, Bitter-Getränke, Brausen, aber auch Klassiker aus dem Erfrischungsgetränke-Segment wie Limonaden und Cola. Die Produkte werden in einer Expertenprüfung auf ihre sensorische Qualität nach dem DLG-5-Punkte-Schema bewertet. Chemisch-physikalische und mikrobiologische Analysen ergänzen die Tests. Produkte, die die Prüfung bestehen, erhalten eine DLG-Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze. Anmeldeschluss ist

Nach Abschluss der bayerischen Getreideernte wird deutlich, dass die Mengen an Braugerste und insbesondere an qualitativ hochwertigem Brauweizen gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen sind. Dies führt an den Rohstoffmärkten zu erheblichen Preiserhöhungen, innerhalb weniger Monate haben sich die Preise für Braugerste um 60 Prozent, die Brauweizenpreise bis dato sogar um 140 Prozent gesteigert. Experten erwarten, dass sich dieses Preisniveau in den nächsten Monaten stabilisiert oder sogar noch erhöht, wenn die Restmengen der Ernte 2009 in den Betrieben verbraucht sind.

Der Gesamtmarkt Lebensmitteleinzelhandel (LEH ab 100 m2 inkl. Aldi, Lidl, Norma plus Drogeriemärkte) konnte 2009 die Umsätze nur marginal um 0,3 Prozent zum Vorjahr steigern und lag somit deutlich unter dem Ergebnis aus 2008 (+3,4%) – so das Fazit der neu erschienenen Nielsen-Universen 2010. Die moderate Entwicklung ist zum größten Teil über die Preisrückgänge nach den rohstoffbedingten Preissteigerungen 2008 erklärbar. Dies sorgte speziell bei einigen Warenklassen, wie etwa der weißen Linie, für Umsatzrückgänge.

Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI), Bonn, veröffentlicht die „Daten aus der Alkoholwirtschaft 2010“. Die neueste Ausgabe enthält aktuelle Übersichten über die Struktur der Alkoholwirtschaft, den Absatz von Spirituosen, die Distributionswege, den Verbrauch alkoholhaltiger Getränke und die Besteuerung von Bier, Schaumwein, Spirituosen, Wein und Zwischenerzeugnissen in Deutschland.

Zur Durchführung eines effizienten Marketings im GFGH mit Schwerpunkt „Außerhaus-Markt“ (früher Gastronomie-Bereich genannt) ist für alle Beteiligten eine größere Transparenz und Entwicklung der jeweiligen Absatzsegmente sehr aufschlussreich. Hinzu kommt die Tatsache, dass offenbar viele kleinere regionale Verleger auch die Gastronomie bedienen. Deshalb werden in Zukunft die GFGH-Absätze an Verleger separat ausgewiesen werden, um die Absatzmengen an den „Außerhaus-Markt“ mit zu erfassen.

Neben Flaschen sind vor allem (Mehrweg-)Fässer (Kegs) das Haupttransportmedium für Brauereien. Das RFID-Labor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig hat gemeinsam mit der Einsiedler Brauhaus GmbH und der Dresden Informatik GmbH ein Forschungsprojekt zum intelligenten Management von Getränke-Mehrwegfässern zur lückenlosen Verfolgung von Kegs durchgeführt. Ziel war es, aufbauend auf den Erkenntnissen der Versuchs- und Lehranstalt für Brauereien in Berlin (VLB) die automatische Verfolgung von Fassbier vom Erzeuger bis zum Getränkegroßhändler bzw. zur Gastronomie zu realisieren und zu optimieren. Damit wird eine Brücke von der innerbetrieblichen Logistik hin zur gesamten Wertschöpfungskette geschlagen und die Transparenz insgesamt deutlich erhöht. Im weiteren Verlauf ist nach erfolgreichem Abschluss des Projekts die Einbeziehung des Getränkefachgroßhandels (GFGH) geplant. Damit kann die Wertschöpfungskette und so das Management vollständig mittels RFID unterstützt werden.

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