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Etikettenschwindel bei Umweltschutz -- In einer Pressemitteilung vom 30. März 1994 appelliert das Umweltministerium an die Verbraucher, bei ihrer Kaufentscheidung einen bestimmten Bierkasten, den Einheitskasten, zu berücksichtigen. Dieser soll umweltfreundlich sein. Die Privatbrauerei Hoepfner, Karlsruhe, weist in einer Pressemitteilung, darauf hin, daß dieser Kasten nur von einer einzigen Brauerei in Baden- Württemberg eingeführt werden soll (s.a. Brauwelt Nr. 15, 1994, S. 608). Der Deutsche Brauer-Bund hat sich eindeutig gegen die Einführung eines derartigen Kastens ausgesprochen. Der Empfehlung des Umweltministeriums liegt eine Modellrechnung zugrunde, wonach in Deutschland das Bier durchschnittlich 500 km transportiert werden muß. Da spart man sicher Transportwege.B.a. Brauwelt Nr..

Neue Anlagen im Blickpunkt: Würzburger Hofbräu, Würzburg: 31-Mio-DM-Modernisierungsprogramm abgeschlossen -- Die Würzburger Hofbräu hat sich in den letzten Jahren mit einer Gesamtinvestition von 31 Mio DM die Grundlage für eine zukünftig, erfolgreiche Positionierung im nationalen Biermarkt geschaffen, wie Vorstand Reinhard Meier in einem Gespräch mit der Brauwelt betonte. Die im folgenden Bericht beschriebenen Modernisierungsmaßnahmen brachten auch eine Kapazitätserhöhung von rund 30% auf etwa 450 000 hl.

Boon Rawd - Brautradition in Thailand (Teil 2) -- Im ersten Teil der Serie über die Boon Rawd Brauerei (Brauwelt Nr. 12, 1994, S. 491) in Thailand wurde die Malzanlage, das Sudhaus und das Steuerungssystem von der Malzannahme bis zu den Drucktanks nach der Filteranlage beschrieben. In dieser Ausgabe wird näher auf den sogenannten Kaltblock eingegangen. Die gesamte Hefereinzuchtanlage, Hefeaufbewahrung, Hefedosierung, Althefeanlage inklusive Trocknung sowie die Restbieranlage wurden von der Firma Huppmann geplant und ausgeführt. Die Gär- und Lagertanks wurden von der Firma Schmidding gefertigt. Die gesamte Filteranlage stammt von der Firma Schenk wobei die Bestückung mit Ventilen und die gesamte Verrohrung von der Firma Südmo vorgenommen wurde.

Verminderung des Sauerstoffs im Bier. Erfolge in den ostdeutschen Brauereien -- Der Autor beschreibt in seinem Artikel rückblickend die Probleme ostdeutscher Brauereien nach der Wende, zum Beispiel die Verminderung des Luftsauerstoffs im Bier, und wie diese gelöst wurden.

Taxonomierung getränkespezifischer Mikroorganismen -- Im Laufe mehrerer Jahre wurden in der Kulturensammlung des Lehrstuhls für Technologie der Brauerei I ca. 550 Laktobazillenstämme (LAB) hinterlegt. Alle diese Stämme sind Praxisisolate aus dem Brauerei- und AfG-Bereich. Aufgrund ihrer Herkunft und phenotypischen Eigenschaften können sie drei großen Gruppen zugeordnet werden: Gruppe 1: Laktobazillen zur biologischen Maische- und Würzesäuerung (thermophile Stämme); Gruppe 2: bierschädliche Laktobazillen; Gruppe 3: limonadenschädliche Laktobazillen mit Vertretern auch im Biersektor. Dabei kristallisierten sich in jeder Gruppe spezielle Stämme heraus, die im Rahmen der Doktorarbeit von Dipl.-Ing. Ingrid Bohak taxonomiert und zum Teil neu beschrieben werden.h. Dr. amylovorus handelt, bzw. b.

Vor- und Nachlaufhandling in der Filtration -- Die geregelte Verwertung des Vor- und Nachlaufes ist eine kostensparende Lösung zur Reduzierung von Abwasser-, Rohstoff- und Energiekosten sowie eine preisgünstige Kapazitätserweiterung durch seine Wiederverwendung. Gleichzeitig wird das Bier auf den gewünschten Stammwürzewert exakt eingestellt. Die Firma Centec liefert hierfür eine angepaßte Komplettlösung aus einer Hand. Dazu wird im Filterkeller on-line die Stammwürze an zwei Punkten, vor und nach dem Filter, mit Schallgeschwindigkeitssensoren gemessen. Ein Sensor vor dem Filter dient zur Regelung der Zu-Dosage des Vor- und Nachlaufes an dieser Stelle. Über ein speziell für den jeweiligen Fall ausgelegtes Stellventil wird die zu dosierende Menge eingestellt. geschaltet. Die Integration bzw.

Australien Hervorragende Gerstenernte. -- In Australien wird eine hervorragende Gerstenernte von insgesamt 6,4 Mio t erwartet. Nach Angaben in den Australian Malt News, herausgegeben von Joe White Maltings Ltd., Collingwood/Victoria, haben die guten Ernten die Preise gegenüber dem Vorjahr um rd. 30% gedrückt. In West- Australien wurden rund 1 Mio t Gerste produziert, davon 50% Braugerste mit einem Eiweißgehalt von 10 - 11%. In New South Wales liegt der Eiweißgehalt im Durchschnitt bei 9 bis 9,5%. Hier hat es Probleme mit einer verregneten Ernte gegeben. In Victoria wurden 800 000 t Braugerste geerntet mit einem Durchschnittseiweißgehalt von 10 - 10,5%. Ähnliche Werte weisen auch die Braugersten aus Süd- Australien auf, wo 500 000 t Braugerste geerntet wurden..

Australien Mälzereien engagieren sich in China. -- Die australischen Mälzereien Joe White Maltings Ltd. and Barrett Burston Pty Ltd. bildeten ein Joint-venture, die Australia China Malt Ltd. (ACM). Ziel dieses Unternehmens ist es, neue Mälzereien in China zu bauen oder dort bestehende aufzukaufen. Darüber hinaus will man aber auch australisches Malz in China verkaufen und den noch aktiven Bstralisches Malz in China verkaufen und den noch aktiven Brauereimälzereien technische Beratung anbieten. on Joe White Maltings Ltd., Collingwood/Victoria, sind australische Brauereikonzerne bereits in China aktiv. Die Fosters China Ltd. hat zwei Großobjekte angekündigt. Lion Nathan soll demnächst seine Pläne für diese Region bekanntgegeben.B. eigene Brauereien..

Australien Neue Braugerstensorte. -- In den Australian Malt News, herausgegeben von Joe White Maltings Ltd., Collingwood/Victoria, vom März 1994 wurde eine neue Braugerstensorte, Arapiles, benannt nach einer Region in West-Victoria, vorgestellt. Diese neue Sorte, gezüchtet vom Victoria Department of Agriculture am Institute of Dryland Agriculture, Horsham (VIDA), wird für den Gerstenanbau in Gegenden mit mäßigem Regen empfohlen. Als maximales Produktionspotential werden 100 000 bis 150 000 t angegeben bzw. 7 - 10% der gesamten Produktion in Victoria. Gegenüber der Sorte Schooner hat Arapiles Vorteile (Kleinmälzung und Praxis) im Ertrag, im Extrakt, in der Diastatischen Kraft und im Endvergärungsgrad..

Belgien Monopol für belgischen Hopfen? -- Es hat den Anschein, als Ziele das belgische Ministerium für Landbau auf ein Monopol für den einheimischen Hopfen ab, und zwar in den Händen der Febelhop, einer Vereinigung (federation) von Hopfenpflanzergruppen, die unter derselben Anschrift und mit beinahe denselben Vorstandsmitgliedern von einer Genossenschaft kontrolliert wird. Die Pflanzer müssen einer Gruppe angehören, um in den Genuß der EWG-Föderung zu kommen; wollen sie aber an den freien Handel verkaufen, geht ihnen ein mit den Jahren steigender Teil ihrer EWG- Förderung verloren. Der belgische Hopfenhandel soll einen finanziellen Beitrag zu den Absatzfonds leisten, wovon die Genossenschaft ausgenommen ist. Dies alles soll der Förderung des Absatzes des belgischen Hopfens dienen..

Belgien Interbrew mit neuen Sorten. -- Auch der belgische Marktführer Interbrew hat mit seinen Tochterunternehmen den Spezialitätenmarkt entdeckt. Unter der Marke Hertog Jan wurde ein in der niederländischen Arcener Bierbrouwerij gebrauter Meibock zusammen mit einem passenden neuen Glas herausgebracht. Auf dem Flaschenetikett ist die Angabe der Ingredienzen vorgesehen. Das bisherige Hertog Jan Primator Speciaal heißt jetzt nur noch Hertog Jan Primator. Auf das von der Interbrew-Tochter Belle-Vue gebraute Kriek Primeur nach der Art von Beaujolais Primeur war an dieser Stelle schon hingewiesen worden. Es wird aus den ersten Kirschen eines jeden Jahres hergestellt und nur in einem begrenzten Zeitraum ausgeliefert; im vergangenen Jahr waren dies die Wochen vom 22. März bis 14. Mai 1993..

Belgien Nach Primeur nun Cuve. -- Es erscheint bemerkenswert, daß immer mehr Ausdrücke aus der Weinsprache in Bezeichnungen für Bier übernommen werden - nach dem Jahrgangsersten (Primeur) nun der Verschnitt (Cuve 9 - und vom Eiswein zum Eisbier ist es ja auch nur ein Schritt. In der Europastadt Antwerpen hat die mit dieser alten Bierstadt und ihrer Traditiin eng verbundene Brauerei De Konick unter dem Namen Cuve Antwerpen '93 ein ausgeprägtes Bier auf den Markt gebracht. Es hat einen Stammwürzegehalt von 18xP, einen Alkoholgehalt von 7,7 Vol.- % und einen Bitterstoffgehalt von 23 EBU, seine Märzenfarbe von 25 EBC verdankt es dem Karamelmalzanteil in der Schüttung..

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