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Verfütterung von Biertreber -- Die Treber nehmen an Wichtigkeit in der Brauerei keinen der vorderen Plätze ein. Allerdings sollte man das Thema nicht ganz aus den Augen verlieren: Den Sudbetrieb einstellen zu müssen, weil die Trebersilos überlaufen oder der Treberabsatz stockt, zeugt von mangelhafter Planung. Treber zu vernichten oder unter ihrem Wert zu verwenden, ist bedenklich, und auf einen angemessenen Erlös zu verzichten, sollte man nicht mit Nächstenliebe begründen.

Neue Hopfensorten in Deutschland -- Nach dem Hopfenbericht 1994 von der Hopunion Raiser, Scharrer KG, Nürnberg, wurden 1993 von der neuen Sorte Hallertauer Tradition auf einer Fläche von 551 ha 731 t mit einem Alpha-Säuregehalt von 5,2% geerntet. Der Spalter Select brachte es auf eine Anbaufläche von 958 ha, eine Gesamtproduktion von 1530 t und einen Alpha-Säurengehalt von 5,1%. Die Sorte Magnum wurde 1993 auf einer Fläche von 916 ha angebaut. Geerntet wurden 750 t. Der Alpha-Säurengehalt lag bei 11,7%. In der Hallertau steht die Sorte Hersbrucker unter starkem Druck und wird weiter abnehmen. Perle und die neuen Aromasorten dürften sich zunehmend durchsetzen. In Tettnang bevorzugen die Pflanzer wegen der höheren Erträge die Sorte Hallertauer..

Wichtige Punkte bei der Malzbereitung -- Eine umfassende Vorlesung hielt Professor Dr. Ludwig Narziß anläßlich des 1. Ukrainisch-Bayerischen Brauereisymposiums in Kiew über das Thema Malzbereitung. Dabei ging er zunächst auf die Erfolge ein, die im Bereich der Braugerstenzüchtung in den letzten Jahren erzielt worden sind, vor allem in den Bereichen Auflösung und Proteolyse. Künftige Züchtungsziele sind: Rückbesinnung auf leichter lenkbare Sorten, Krankheitsresistenz, Anbautechnik und verringerter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Die wichtigste Eigenschaft der Braugerste ist lt. Professor Narziß die Keimfähigkeit. Zur Gesunderhaltung der Gerste ist eine Trocknung meist unerläßlich. Die dazu benötigte Energie kann aus Abwärmequellen, Wärmepumpen oder aus Solaranlagen gewonnen werden. a..

Mikrobiologisache Qualitätssicherung in der Brauerei. Keimidentifizierung - Probennahme -- Differenzierung und Identifizierung von Hefen: Makroskopisch wird zunächst Form, Farbe und Konsistenz der Kolonie beurteilt. Kulturhefen zum Beispiel bilden cremefarbene halbkugelige Kolonien mit glattem Rand, während Kahmhefen stets matte und oft gekräuselte Kolonien aufweisen. Mikroskopisch beurteilt man die Zellform und Größe, die Art der Sprossung, etwaige Ausbildung von Sproßverbänden sowie mögliche Zelleinschlüsse wie zum Beispiel Fettröpfchen. Regt man die Hefe zur Sporenbildung an, kann auch die Form der Ascosporen herangezogen werden. Zur Identifizierung einer Hefe muß außerdem ihr Zuckerspektrum aufgenommen werden. Sie ersparen die Zubereitung verschiedener steriler Zuckerlösungen. 1). 2).

On-line Karbonisierung von Getränken -- Das CDS-System der Fa. Centec, Bruchköbel, zur automatischen Karbonisierung ist mit Komponenten neuester Bauart und Technik bestückt. Genaue Verarbeitung und platzsparendes Design verleihen dem System ein kompaktes Aussehen. Voraussetzung für eine genau geregelte Karbonisierung ist eine exakte, wartungsarme und störunanfällige CO2-Messung mit möglichst kurzer Ansprechzeit auf CO2-Schwankungen. Dies ist mit einem CO2- Sensor neuester Technik nach der Wärmeleitfähigkeitsmethode erreichbar. Die Ansprechzeit liegt nur noch bei 15 sek. mit einer Genauigkeit von +- 0,05 g/l. Die Kalibrierung erfolgt in-line durch Abgleich mit Laborwerten. Die Zudosage des CO2 erfolgt über eine Venturidüse, die genau nach Betriebsbedingungen ausgelegt wird..

Die kleine Aktiengesellschaft: Auch von Interesse für die Brauwirtschaft -- Zurückblickend auf eine lange wissenschaftliche und rechtspolitische Diskussion um eine Reform des Aktienrechts haben die Koalitionsfraktionen am 1. Februar mit einem gewissen Überraschungseffekt für die Fachwelt einen Initiativentwurf für kleine Aktiengesellschaften und zur Deregulierung des Aktienrechts beschlossen. Nachdem die erste Lesung des Gesetzentwurfs bereits am 4. Februar 1994 stattgefunden hat, ist dessen Verabschiedung noch in der laufenden Legislaturperiode, d.h. bis zur Sommerpause des Parlaments, geplant..

Zertifizierung der Steirerbrau nach DIN/ISO 9001. Erfahrungen aus der Praxis -- Der Autor berichtet sehr anschaulich über die Zertifizierung des technischen Bereichs der Steirerbrau in Graz von der Vorbereitungsphase bis hin zur Durchführung. Darüber hinaus gibt er Einsicht in die Kosten, die für das Unternehmen entstanden sind.

Zertifizierung der Steirerbrau nach DIN/ISO 9001. Erfahrungen aus der Praxis -- Der Autor berichtet sehr anschaulich über die Zertifizierung des technischen Bereichs der Steirerbrau in Graz von der Vorbereitungsphase bis hin zur Durchführung. Darüber hinaus gibt er Einsicht in die Kosten, die für das Unternehmen entstanden sind.

Bierkrugmuseum in Bad Schussenried -- Am 29. April 1994 wurde das 1. Bierkrugmuseum Deutschlands von ands von der Schussenrieder Traditionsbrauerei Ott eröffnet. Der Initiator der Ausstellung, Brauereibesitzer und Bierkrug- Sammler Jürgen Ott (50), hatte den Münchner Dekorateur Herbert Kraft engagiert, der mit viel Sorgfalt und Einfallsreichtum diese Ausstellung mit über 1000 historischen Bierkrügen unter dem Motto Trinkkultur aus fünf Jahrhunderten zusammenstellte. Herbert Kraft ist nicht nur die Ausstattung der Vitrinen gut gelungen, in denen Infotafeln dem Besucher das jeweilige Thema näher bringen und Namensschilder die wichtigsten Krüge kennzeichnen. Auch bei der Dekoration folgte Kraft der Liebe zum Detail. Im Sommer lockt ein Biergarten.a.00 bis 16.30 Uhr geöffnet..

Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im April 1994 -- Tabelle

NRW-Sortenstatistik 1993 -- Nach der neuesten Sorten- und Gebindestatistik des Verbandes Rheinisch-Westfälischer Brauereien, Düsseldorf, nahm der Ausstoß seiner Mitgliedsbrauereien 1993 um 4,8% auf 30 Mio hl ab. Davon entfielen 71,4% (Vorjahr: 70,4%) auf Pils, 12,8% (13,0%) auf Alt, 10,2% (10,7%) auf Kölsch, 3,6% (3,8%) auf Export,1,7% (1,6%) auf Malz, 0,03% auf Bock und Doppelbock, 0,11% auf Diätbier und 0,31% (0,28%) auf andere Biere unter 11% Stammwürze. Alkoholfreies Pils nahm um 4,3% auf 295 156 hl ab, alkoholarmes sogar um 49,4% auf 130 162 hl. Alkoholfreies Alt ging um 17,3% auf 66 087 hl zurück, alkoholarmes Alt um 16,4% auf 21 367 hl. Beim alkoholfreien Kölsch betrug der Rückgang 10,2% auf 15 711 hl und beim alkoholarmen Kölsch 27,3% auf 44 883 hl.

Getränke-Konjunkturtest April 1994 -- Biere: Die Geschäftslage wurde von den befragten Brauereien im großen und ganzen als befriedigend angegeben. In den beiden Vormonaten hatte es einige gut-Stimmen gegeben. Jede zweite Testfirma nahm im Berichtsmonat die Produktion zurück, weitgehend parallel zum Rückgang der Auftragseingänge. Jede fünfte Firma hielt ihr Auftragspolster für zu klein. Die Verkaufspreise zeigten im Berichtsmonat verstärkt steigende Tendenz. Bezüglich der weiteren Geschäftsaussichten herrscht vorsichtiger Optimismus. Impulse erwartet man vor allem aus dem Exportgeschäft. Erfrischungsgetränke: Im großen und ganzen wurde von einer befriedigenden, vereinzelt und zunehmend aber auch von einer schlechten Geschäftslage gesprochen..

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