Die Automatisierungstechnik ist heute das Haupteinsatzgebiet der Fuzzy-Logik. Industrielle Prozesse in Zement- oder Hochöfen werden genauso unscharf geregelt, wie Antiblockiersysteme in der Fahrzeugtechnik oder auch Waschmaschinen (1). Durch die Neuentwicklung eines großen deutschen Brauereianlagenherstellers kommt diese Methode jetzt im Sudhaus bei der Abläuterung mit dem Läuterbottich zum Einsatz.
In der modernen Sudhaustechnik wird angestrebt, sowohl die Geräte als auch die Verfahrensschritte der Würzebereitung im Hinblick auf quantitative und qualitative Gesichtspunkte immer mehr zu verbessern. Daneben ist es ein wichtiges Ziel, die Wirtschaftlichkeit der Herstellung zu steigern und die Gleichmäßigkeit des Produktes zu gewährleisten..
Zur Durchführung eines „effizienten Marketing” im Getränkefachgroßhandelsbereich ist eine „Transparenz des Absatzmarktes” unerläßlich. Es muß also letztendlich die Marktgröße und Entwicklung in den einzelnen Markt-segmenten, z.B. Bier, Brunnen, Cola- und Süßgetränke genau vorliegen. Um diesem Ziel langsam etwas näher zu kommen, wurden die nach Brancheninformation ca. 25 größten überregionalen Fachgroßhändler für Getränke im April dieses Jahres nach ihren Umsätzen für 1998 direkt schriftlich bzw. mündlich befragt.
Nach fast einem Jahrzehnt nominaler und realer Umsatzeinbußen befindet sich die deutsche Hotellerie endlich in einer Phase konjunktureller Erholung. Überkapazitäten und ein im internationalen Vergleich unbefriedigendes Preisniveau geben jedoch nicht generell Anlaß zur Entwarnung, so die Hotelmarktanalyse 1999 des DEHOGA.
Die Auslastung der angebotenen Betten stagnierte 1998 nahezu auf einem Niveau von 32,3%. Die Zahl der Übernachtungen ist leicht auf nun 177,0 Mio (1997: 173,1 Mio) gestiegen. Der Verdrängungswettbewerb zu Lasten der mittelständisch geprägten Unternehmensgrößen wird sich weiter fortsetzen.
Besonders untersucht werden im 1999er Bericht die Tagungshotellerie und die Budget-Hotellerie.
International genießt die deutsche Tagungshotellerie ein hohes Ansehen..
Der Alkoholkonsum in Europa variierte 1997 nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie (BSI) zwischen 11,3 l pro Kopf und Jahr in Portugal und 3,4 l in Island. Luxem-burg mit 11,2 l lag auf Platz 2 vor Frankreich mit 10,9 l und Deutschland mit 10,8 l. Das Ende der Skala bilden Polen mit 6,3 l, Schweden mit 5,1 l und Norwegen mit 4,3 l, sicher auf Grund der hohen Besteuerung alkoholischer Getränke und ohne die private Ein-fuhr bzw. Produk-tion alkoholischer Getränke.
Von 1991 bis 1998 stieg die Anzahl der großen Lebens-mittel-Läden nach Angaben des Euro-Handelsinstituts um 510 auf 2225, ihr Umsatz von 47 Mrd DM auf 54,5 Mrd DM. Die Zahl der Supermärkte blieb mit knapp 9500 stabil. Verloren haben die SB-Geschäfte und die „Tante-Emma-Läden“. Die Discounter scheinen an ihre Grenze gestoßen zu sein. Die Zahl der Geschäfte ist um 67% gestiegen, der Umsatz nur um 41%.
Seit dem 1. Juli 1998 ist innerhalb der Europäischen Union (EU) das Kabotage-Kontingent aufgehoben.
Als Folge dieser Änderung der europäischen Frachtmarktordnung erhielt die deutsche Gesetzgebung im Fracht- und Speditionsbereich eine völlig neue Fassung. Der Güterkraftverkehr wird seither definiert als geschäftsmäßige oder entgeltliche Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen, die einschließlich Anhänger ein höheres zulässiges Gesamtgewicht als 3,5 t haben. Unterschieden wird nur noch zwischen Werkverkehr und gewerblichem Güterkraftverkehr.
Betreibt ein Unternehmen Werkverkehr, befördert also Güter zu eigenen Zwecken, ist es verpflichtet, sich beim Bundesamt für Güterkraftverkehr anzumelden. Eine zusätzliche Versicherungspflicht für die Ladung besteht nicht..
Dargestellt sind die 14 größten Dunkel- und Schwarzbierhersteller im Verhältnis 1998 zu 1997. Diese Liste ergab sich durch die jährliche Abfrage bei den Brauereien.
Die Liste ist aber nicht ganz vollständig, da manche Brauereien nicht der Abfrage gemäß geantwortet haben und somit bei Spezial-Auswertungen nicht enthalten sind. Es ist zu hof-
fen, daß in den nächsten Jahren die Angaben vollständiger werden.
Größter Schwarzbierhersteller ist nach wie vor die Köstritzer Brauerei mit fast 400 000 hl. Sie erzielte im Jahr 1998 noch einen Anteilsanstieg um ca. 7,6%.
In der Tabelle zeigt sich, daß die überregionalen größeren Marken im Jahre 1998 stärkere Zuwächse erzielen konnten als die kleineren Marken, die offenbar in ihrer jeweiligen Region stärker unter Druck gekommen sind..
Das Thema Stromtarife beschäftigt zur Zeit die Brauereien und ihre Verbände sehr stark, lassen sich doch hier relativ große Einsparungen für die Brauereien erzielen. Die einzelne Brauerei kann dabei schnell den Durchblick verlieren. Besser ist es, sich mit den Brauereiverbänden kurz zu schließen, die sich in diesem Bereich eingearbeitet und entsprechende Verträge geschlossen haben. So hat P. Zacharias vom Bayerischen Brauerbund in drei Publikationen in der „Brauwelt“ (Nr. 19, S. 871, Nr. 21/22, S. 1014 sowie Nr. 36, S. 1619, 1999) detailliert auf die Möglichkeiten hingewiesen, die sich aus der Liberalisierung des Strommarktes für die Brauereien ergeben können. Die Bedingungen sind in der „Brauwelt“ Nr. 36, 1999, S. 1619 aufgelistet. 200 000 000 kWh repräsentieren. „Brauwelt“ Nr..
Nach einer Meldung des Deutschen Brauer-Bundes wuchs nach Erhebungen der IRI/GfK Retail Services der Marktanteil der 0,5-l-Bierdose im LEH und in den Abholmärkten im ersten Halbjahr 1999 von 19,8% auf 21,1% bzw. auf 4,822 Mio hl (+3,4%) an. Die 0,33-l-Dose sank im Marktanteil von 1,1% auf 1,0% bzw. um 11,2% auf 223 000 hl. Die 5-l-Partydose machte einen Sprung um 25,7% auf 112 000 hl. Ihr Marktanteil liegt jetzt bei 0,5% (0,4%).
Auf 17 000 hl (+30,5%) stieg die 0,5-l-Einwegflasche mit einem Marktanteil von 0,1%.
Die 0,33-l-Einwegflasche nahm um 15,3% auf 506 000 hl ab, ihr Marktanteil von 2,5% auf 2,2%.
Die 0,5-l-Mehrwegflasche büßte 4,1% auf 14,112 Mio hl ein. Ihr Marktanteil liegt jetzt bei 61,7% (62,5%). Ebenfalls um 4,1% nahm die 0,33-l-Mehrwegflasche auf 3,032 Mio hl ab..
Nach Aussagen von Zenith International, Bath/UK, wird sich der Konsum an natürlichem Fruchtsaft bis zum Jahre 2003 verdreifachen. Begründet wird diese optimistische Aussage mit dem Hinweis darauf, daß natürliche Lebensmittel und Getränke voll im Trend liegen. So ist z.B. die Zahl der Biobauern in Europa von 1996 bis 1998 um 68% auf 122 000 angestiegen. Das biologisch bewirtschaftete Anbaugebiet erhöhte sich in dieser Zeit um 69% auf 2,9 Mio ha, die Absätze an ökolgischen Nahrungsmitteln und Getränken um 43% auf 6,7 Mrd USD.
Seit 1996 hat der Konsum an Öko-Fruchtsaft um 66% zugenommen. Allerdings macht Öko-Fruchtsaft erst 1% des gesamten Fruchtsaftbereichs aus. Allerdings zeigen die Märkte in den Niederlanden und in Skandinavien die höchste Dynamik..
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