Mit 44,6 kg haben die Brandenburger im ersten Halbjahr 1999 bundesweit am meisten Altglas pro Kopf gesammelt. Das zeigt eine aktuelle Statistik der GGA Gesellschaft für Glasrecycling und Abfallvermeidung, die im gesamten Bundesgebiet für die Verwertung von Altglas verantwortlich ist. Brandenburg hat damit im Vergleich zu den Vorjahren einen neuen Sammelrekord aufgestellt. Der letztjährige Erstplazierte Mecklenburg-Vorpommern ist mit knapp 42 kg pro Kopf auf den zweiten Platz zurückgefallen. Schleswig-Holstein belegt mit 39,8 kg wie im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres den dritten Platz. Weniger sammelfreudig zeigten sich wieder einmal das Saarland (28,3 kg) und Hamburg (26,8 kg), die erneut das Schlußlicht in der Statistik bilden..
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien e.V. berichtete Dr. Gerhard Heim, WIGOL W. Stache GmbH, Worms, über Anforderungen an Reinigung und Desinfektion, die durch die neue Lebensmittelhygiene-Verordnung entstehen.
Generelle Anforderungen an Reinigungs- und Desinfektionsmittel
Wenn noch vor einigen Jahren ausschließlich die direkten Parameter, wie Chemie, Mechanik, Temperatur, Zeit bei der Auswahl von Reinigungsmitteln maßgebend waren, müssen heute zunehmend weitere Faktoren bei der Anwendung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln berücksichtigt werden, siehe Abb. 1.
Eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen beeinflussen heute die richtige Auswahl der Reinigungsmittel.
Im folgenden Bericht kommentiert der Autor die „Wirtshausregeln und Gesetze über das Brauen von Bier“ der Landgrafenstadt Weißensee in Thüringen 1434.
Die „Statuta thaberna”, die diesem Text zugrunde liegen, sind in dem „Verzeichniß etlicher alten Statuten zue Weißensee, Nebst einer Nachricht, wie das Geleit vor Alters hier angegeben worden de anno MCCCCXXXIV. Seqq. (1434)” enthalten.
Das Weißenseer Stadtbuch (Historisches Archiv Weißensee, Rep. B., Tit. II Nr. 3) wurde in den 1420er Jahren angelegt.
Benutzt wurden Blätter mit zwei verschiedenen Wasserzeichen, die so gebunden und beschrieben sind, daß von einer gleichzeitigen Verwendung ausgegangen werden kann. Zwei der in dem Stadtbuch aufgeführten Zins- bzw. Steuerregister sind auf 1426 (Bl. 53 ff) und 1430 (Bl. 77 r / v).
Harald Schieder, Ralph Forster, „Oberpfälzer Bierführer – Alle Brauereien alle Biere“, 200 Seiten, kartoniert, 29,80 DM
Der Oberpfälzer Bierführer bietet eine Reise durch sämtliche aktiven Brauereien der Oberpfalz und ihre Brauereigaststätten. Die Autoren haben jede Brauerei in der Oberpfalz besucht, die Biere getestet und beschrieben. Über 500 Biere wurden nach Farbe, „Nase“ und Geschmack charakterisiert. Der nach Ortschaften aufgebaute Bierführer beschreibt außerdem die den Brauereien zugehörigen Gaststätten und Biergärten sowie lokale Spezialitäten und Sehenswürdigkeiten. So dient der Bierführer zur Planung von Ausflügen – mit anschließender Rast bei einem kühlen Bier..
Das Ziel vieler Arbeiten auf dem Gebiet der Brauereitechnologie ist es, schon in einem frühen Stadium, zum Beispiel beim Mälzen, gezielt Einfluß auf die spätere Bierqualität zu nehmen. Dabei spielen die chemisch-physikalische Stabilität und der Bierschaum eine bedeutende Rolle. Dem Anliegen, die Haltbarkeit vorauszusagen und zu verlängern, wird ebenfalls Rechnung getragen. Neben Arbeiten zum theoretischen Verständnis verschiedener Vorgänge, zum Beispiel der Bildung des Lichtgeschmacks, werden auch praktikable Methoden zur Qualitätssicherung vorgestellt.
Seit Frühjahr 1999 läuft bei der Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG eine spiegelbildlich aufgestellte Anlage für insgesamt 70 000 Flaschen Flens pro Stunde. Die beiden Linien für die attraktiven Bügelverschlußflaschen mit dem „Plop“ erfüllen die außerordentlich hohen Qualitäts- und Umweltansprüche der Brauerei, die ausschließlich nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 braut.
Die beiden Linien für jeweils 35 000 Fl/h ersetzen eine frühere Anlage für 80 000 Fl/h. Lediglich Palettierung und Kastenvorsortierung mit Anbindung an den Palettensenkrechtförderer stammen aus der früheren Anlage und wurden für die neuen Anforderungen modifiziert. Auch rund 50 Vorschläge von engagierten Mitarbeitern flossen in die Konzeption der Anlage ein..
Im Jahr 1873 führte Carl von Linde vor dem Internationalen Brauerkongreß während der Weltausstellung in Wien mit Erfolg den Nachweis durch, daß eine direkte Kühlung von Luft oder einer Flüssigkeit mit einer Kältemaschine, die einen hohen Wirkungsgrad aufweist, kostengünstiger ist als die bis dahin verwendeten Kältemaschinen kleiner Leistung zur Herstellung von Eis. Kurze Zeit später wurde die erste NH3-Kälteanlage in der Spatenbräu in München errichtet und betrieben. Es folgte eine Anlage für die Brauerei Dreher in Triest im Jahr 1877.
Die Kältebereitstellung in Brauereien erfolgt heute bis auf wenige Ausnahmen mit Kompressions-Kälteanlagen (KKA), die elektromotorisch angetrieben werden.
Der Absorptions-Kreisprozeß ist der älteste Kälteprozeß und seit dem Jahr 1777 bekannt (1).Y..
Das in Deutschland geflügelte Wort „Hopfen und Malz Gott erhalt’s” löst z.Zt. bei allen, die mit der Produktion dieser für das Bier so wesentlichen Rohstoffe befaßt sind, vorwiegend Skepsis aus. Dies gilt auch für die Mälzereien, deren Ertragslage seit Jahren besorgniserregend ist. Die Ursache wird von den meisten Marktbeobachtern in den Degressionstendenzen der letzten Jahre im Biermarkt gesehen. Diese Analyse ist allerdings zu vordergründig und so empfiehlt es sich, die Entwicklung der deutschen Malzindustrie und deren heutige Struktur genauer zu untersuchen.
Die meisten Mälzereien wurden vor dem 2. Weltkrieg gegründet. Die Standorte richteten sich nach der erreichbaren Brauereikapazität, vor allem aber war die Nähe des Rohstoffes Braugerste entscheidend..
Seit der Mensch begonnen hat, die Ressource Wasser gerade wegen seiner Zusammensetzung und Reinheit aus den unterirdischen Vorkommen zu fördern, hat der Pro-Kopf-Verbrauch stetig zugenommen. Die Entnahmeleistungen stiegen derart an, daß bereits eine Verknappung unserer wichtigsten Lebensgrundlage erkennbar ist. Dieser Beitrag beschreibt das Konzept und die Umsetzung einer Filtrationsanlage.
Immer kürzer werdende Sickerzeiten, erhöhte Pumpleistungen und nicht zuletzt z.T. fehlende Absicherung von Brunnenkopf und Wasserreserven verbunden mit veralteten und korrodierten kommunalen Versorgungsleitungen stellen immer höhere Anforderungen an die Qualitätssicherung unserer Lebensader..
Auf Basis der Arbeiten der Arbeitsgemeinschaft Gewerbliches Geschirrspülen und in Zusammenarbeit mit den Vertretern der verschiedenen Interessengruppen im DIN wurde im September 1998 die DIN-Norm 10 511 „Gewerbliches Gläserspülen mit Gläserspülmaschinen - Hygienische Anforderungen, Typprüfung“ verabschiedet.
Ab dem Jahrtausendwechsel muß die am nationalen Markt eingeführte Solitärmarke „Wallersteiner Classic” auf „Fürst Wallersteiner Classic” umbenannt werden, um in Zukunft eine Verwechslung mit „Warsteiner” zu vermeiden. Dies ist das Ergebnis 3jähriger Verhandlungen. Die Umstellungskosten beziffert die Fürst Wallerstein Brauhaus AG auf eine sechsstellige Summe.
Der Baden-Württembergische Brauerbund e.V. und der Verband mittelständischer Privatbrauereien in Baden-Württemberg e.V. haben im August 1999 mit den Neckarwerken Stuttgart AG einen Rahmenvertrag über den Bezug von elektrischer Energie abgeschlossen.
Die Laufzeit begann mit Unterzeichnung im August 1999 und endet am 31. 12. 2002.
Die Zusammenarbeit zwischen beiden Brauereiverbänden war sinnvoll, um durch Erreichen einer größeren Gesamtabnahmemenge die Verhandlungsposition gegenüber den Energieversorgungsunternehmen (EVU) zu stärken. Insgesamt wurde mit etwa 10 EVU’s verhandelt.
Eine hessische oder schleswig-holsteinische Brauerei kann von den günstigen Stromkonditionen also genauso profitieren wie beispielsweise eine baden-württembergische Fruchtsaftkelterei.a.a.a.a.h.
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