Das Menetekel der Globalisierung. Geographische Integration, Spezialisierung oder „hübsch machen zum Verkauf“ als Antwort der Brauer auf das fortschreitende Zusammenwachsen der Märkte.
Nein und nochmals nein. Wir wollten nicht schon wieder über das Zwischenmenschliche berichten. Das Schlittern auf dem rutschigen gesellschaftlichen Parkett überlassen wir gerne den Kollegen des Ressorts „in flagranti“. Dieser Report will schließlich den globalen Markt und die Strategien der Brauer beleuchten, wie sie sich mittels der verschiedenen Formen der internationalen Verflechtung eine gute Ausgangsposition verschaffen, um in der nächsten Runde der Konsolidierung mitzuspielen. Doch ehe wir uns der Auswertung der Marktdaten zuwenden konnten, fiel uns ein Bericht der englischen Kollegen in die Hände.
Die Karlsberg Brauerei KG, Weber, Homburg/Saarpfalz, stellte Ende September aus Anlaß der Bilanz-Pressekonferenz das erste deutsche Bier in PET-Multilayerflasche vor. Es soll zur Anuga am 9. September dem Handel vorgestellt und offiziell eingeführt werden.
„Auf dem deutschen und auf dem internationalen Markt werden Gebinde-Innovationen immer wichtiger”, sagte der Geschäftsführende Gesellschafter der Karlsberg Brauerei, Dr. Richard Weber, bei der Vorstellung. Die Flasche besteht aus zwei Lagen PET und einer mittleren Barriereschicht aus Nylon.
Die Vorteile der 30 Gramm schweren Flasche: sie berstet nicht und ist nahezu unzerbrechlich, sie hält die Kohlensäure besser als in herkömmlichen PET-Flaschen und sie hält das Bier länger kühl. Die Gewichtserspanis beträgt 27 Prozent. Dr.
Der deutsche Getränkemarkt insgesamt konnte in den ersten sechs Monaten 1999 sein Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahr nicht halten und verlor im Haushaltskonsum ca. 2%. Dies stellte Horst Zocher, GfK Panel Services Consumer Research und IRI/GfK Retail Services, Nürnberg, bei den Bamberger Marketingtagen für Bier, Getränke und Gastronomie fest, die am 29. und 30. September 1999 von Schulters & Friends, Bamberg, und dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, mit den Fachzeitschriften „Brauwelt“ und „Getränkemarkt“ abgehalten wurden.
Der Umsatz ging lt. Zocher mit einem Minus von 3% etwas stärker zurück. Dazu hat nicht zuletzt der drastische Preisverfall im Kaffeemarkt beigetragen. Durch den aktuellen Preiskampf im Handel geraten die Erlöse zusätzlich unter Druck.B.
Der Einführungstest für das PET-Gebinde der Biermarke „33”-Export in Frankreich ist erfolgreich verlaufen. Die 0,5-l-Kunststoffflasche aus fünf Schichten mit Schraubverschluß wird seit Mai als Viererpack mit Kartonumverpackung oder auch einzeln landesweit im gesamten französischen Großflächenhandel vertrieben. Umfangreiche Promotion- und Werbeaktionen haben die Einführung begleitet. Interessanterweise wird in der Plakatwerbung nicht das niedrigere Gewicht der Flasche und auch nicht die Wiederverschließbarkeit herausgestellt, sondern die Bruchsicherheit (Nouveau Bouteille: Antichoc). Das Wort „Kunststoff” taucht in der Werbung nicht auf. Für die PET-Version liegt das MHD nur bei sechs Monaten. Für das erste Jahr rechnet Heineken mit einem Absatz von rd. 40 000 hl..
Bier in Plastik wird auf jeden Fall kommen. Das ist die klare Aussage eines Brauerpanels anläßlich der Novapack 99 in Düsseldorf. Wie lange dieser Umstellungsprozeß dauern wird, wagt derzeit jedoch keiner vorherzusagen.
Auf der zweitägigen Verpackungskonferenz, die am 23. und 24. September in Neuss stattfand, trafen sich über 400 Teilnehmer, vor allem aus der Petrochemie, von Blas- und Verpackungsmaschinenherstellern und von PET-Recyclern. Natürlich interessierten sich auch einige wenige innovative Brauer für die Plastikverpackung für Bier. Denn der Hauptteil der insgesamt 23 Vorträge hatte diese Anwendung im Visier. Wieder einmal wurde klar, daß es das gewaltige Potential ist, das die Zulieferer daran interessiert und derzeit zahlreiche Neuentwicklungen antreibt..
Wie in den Vorjahren befragte unser Autor die Brauereien mit einem versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl nach Ausstoß- und Exportzahlen. Die Ergebnisse sind auf dem Stand von Juni 1999. Um eine vollständige Absatzentwicklung aller Brauereigruppen und Einzelbrauereien zu haben, werden wie üblich 4 Tabellen veröffentlicht (s. PDF).
Die hier beschriebene neue Glasmündung MCA 7,5 RF ist, wie namhafte Verschlußhersteller und Abfüller in Europa bestätigten, mit der vorhandenen Maschinenausrüstung und den vorhandenen Verschlußarten kompatibel. Ihre Leistungsdaten übertreffen die der momentan verwendeten Glas-mündungen. Sie ist die einzige Glasmündung, die mit Kunststoff- oder mit Aluminiumverschlüssen eingesetzt werden kann.
Der erste geschichtliche Nachweis von der Verwendung von Glasgefäßen für Speisen und Getränke findet sich im alten Ägypten. Auch die Probleme des Einsatzes von Glasbehältern scheinen sich seit dieser Zeit nicht verändert zu haben..
Der Marktanteil der PET-Flaschen bei Bier dürfte nach Einschätzungen Volker Kronseders weltweit nicht über 5% steigen, unabhängig von der Technik, die sich bezüglich der Migration durchsetzen wird. Trotzdem zeigte sich das Haus Krones in Düsseldorf bei der Interpack ‘99 gut gerüstet in Sachen PET-Flaschen für kohlensäurehaltige Getränke und Bier.
Herzlich Willkommen zur Inter-Pet“, mit diesem gewollten Versprecher begrüßte Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender der Krones AG in Neutraubling, zur Pressekonferenz während der Interpack 99 in Düsseldorf. Er gab damit den Trend der Messe vor: Kunststoffgebinde für die Getränkeindustrie. Diese werden sich, so Kronseder, deutlich in allen Bereichen durchsetzen, allerdings hält er dies für unwahrscheinlich beim Bier..
Dublin ist als Hauptstadt der Republik Irland auch der Mittelpunkt für die Kultur, die Industrie und den Handel des Landes. Die vielseitige Industrie erzeugt besonders Verbrauchsgüter, Nahrungs- und Genußmittel. Einen Mosaikstein dazu trägt auch die Pub Brewery The Porter House bei. Sie befindet sich am Rande von Temple Bar, dem am südlichen Ufer des Flusses Liffey gelegenen Vergnügungsviertel von Dublin. Die Gebäude in der Parliament Street sind heute vorwiegend Neubauten; noch vor ein paar Jahren galt die Umgebung von Porter House als eher heruntergekommen. Frank Einns, einer der Mitinhaber von Porter House, ist gleichzeitig auch der Architekt des Gebäudes.
Im Rahmen dieser Reihe werden Gasthausbrauereien aus aller Welt kurz vorgestellt, im vorliegenden Falle die Gordon Biersch Brewing Company in Honolulu, HI, Vereinigte Staaten von Amerika und The Porter House Brewing Company in Dublin, Republik Irland. Aloha! Herzlich willkommen auf Hawaii. Honolulu, die Hauptstadt des Bundesstaates Hawaii mit ca. 400 000 Einwohnern liegt an der Südküste von Oahu, der drittgrößten Inselgruppe. Die Bevölkerung Honolulus („geschützte Bucht“) ist vorwiegend philippinischer, japanischer und chinesischer Abstammung. Die größten Wirtschaftszweige sind der Fremdenverkehr und das Militär. Von wegen „es gibt kein Bier auf Hawai“ Dan Gordon und Dean Biersch eröffneten hier ihre fünfte von mittlerweile insgesamt 12 Gordon-Biersch Gasthausbrauereien.
In dieser Serie werden Maßnahmen angedacht, wie der Gesamtenergiebedarf, bevorzugt bei den Hauptenergieverbrauchern, reduziert werden kann.
Möglichkeiten der Energieeinsparung in Mälzereien
Mälzereien sind heute, bedingt durch billige Importe, einem besonderen Preisdruck ausgesetzt. Aus diesem Grunde ist darauf zu achten, daß die laufenden Kosten, besonders die für die Energie, auf einem absoluten Minimum gehalten werden. In der Folge sind Möglichkeiten aufgeführt, wie eine Mälzerei sinnvoll den Primärenergieeinsatz senken, die Betriebskosten reduzieren kann. Es hat keinen Sinn, “Billig-Lieferanten” einzusetzen, denn bereits bei der Grundkonzeption können entscheidende Fehler gemacht werden, die später nicht mehr korrigierbar sind..
Dr. D. Wagner berichtete anläßlich des 32. Technologischen Seminars in Weihenstephan über Untersuchungen zur Optimierung der automatischen Reinigung. Konventionelle Reinigungsabläufe mit Vorspülung, alkalischer Reinigung, saurer Reinigung und Desinfektion und den darin enthaltenen Wasserspülungen lassen sich in vielen Fällen noch optimieren.
In einer Großbrauerei wurden zur Überprüfung des Ausspüleffektes von Tanks und Rohrleitungen in Minutenabständen Proben entnommen und diese auf Rückstände untersucht. Bei der Vorspülung erfolgte die Bestimmung des CSB-Wertes, der Trübung und der Hefezellzahl (Unfiltrat). Bei der Zwischenspülung wurde der pH-Wert und, soweit Tenside eingesetzt wurden, die Oberflächenspannung gemessen. Somit werden pro Monat 2843 m3 bzw. 46% an Reinigungswasser..
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