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Die Ansprüche an die Fahrzeuge im Getränkedienst lauten hohe Nutzlasten und kleine Wendekreise. Die Lastkraftwagen im Verteilerverkehr oder für den innerbetrieblichen Transport gehören zwar eher zu den Kleineren ihrer Zunft, sind aber in Wirklichkeit ganz groß. Und speziell in der Getränkebranche sind flexible und robuste Transporter, Lkws, Stapler oder Flurförderzeuge unentbehrlich, müssen bei den verschiedensten Einsätzen Qualitäts- und Maßarbeit leisten. Für die Fahrzeugauswahl bedeutet das, durch exakte Aufgabendefinition die beste Lösung zu verwirklichen. Denn beim Kunden vor der Haustür zählt jeder Zentimeter in Breite und Höhe, aber auch bei der Zuladfähigkeit. Da heißt das Stichwort "Ladeoptimierung". Ausführliche Infos unter www.brauwelt.de/brauwelt/aktuelle_ausgabe.

Die nachfolgende Liste für die 17 größten Dunkel- und Schwarzbierhersteller im Jahresvergleich 2000 zu 1999 zeigt, dass sich in der Rangfolge nicht sehr viel verändert hat. Es hat sich auf Grund der Bitte, dass sich Brauereien noch melden sollten, nur ein zusätzlicher Hersteller gemeldet, und zwar die Brauerei Kuchelbauer GmbH in Abensberg.
Aus der Liste ist ferner zu ersehen, dass die führende Position mit weitem Abstand auf die nachfolgenden Positionen die Köstritzer Schwarzbierbrauerei hat. Sie hat im Jahr 2000 erstmals einen geringfügigen Absatzrückgang hinnehmen müssen. Im Vorjahr konnte sie noch 20 000 hl hinzugewinnen. Die zweitgrößte Marke Paulaner konnte ihren Absatz noch um 11 000 hl ausweiten. Die Oettinger Brauerei konnte im Jahr 2000 noch 10 000 hl hinzugewinnen..

Das Bundesumweltministerium hat einen Plan von Handel und Industrie zurückgewiesen, mit dem die Wirtschaft das Zwangspfand auf Einweg-Getränkeverpackungen in Deutschland noch verhindern will. Dem Vorschlag von Handel und Industrie zufolge sollen jährlich 23 Mrd Liter Getränke in "ökologisch vorteilhaften" Verpackungen auf den deutschen Markt kommen. Die Wirtschaft will aus erhöhten Lizenzgebühren für den "Grünen Punkt" jährlich 250 Mio DM in die "Sauberhaltung der Landschaft" und die "Förderung des ökologischen Fortschritts bei Getränkeverpackungen" stecken.

Die schweizerische SIG AG übernahm am 4. April von CIR, der Muttergesellschaft von Sasib, alle Wet-Area-Aktivitäten. Die Übernahme beinhaltet die Geschäftsbereiche für Verarbeitung und Verpackung von flüssigen Nahrungsmitteln (s.a. Brauwelt 2000, S. 1286), die Standorte in USA, Mexico, Brasilien, China und Niederlassungen in Europa, dem Mittleren Osten und dem Fernen Osten.
Die Übernahme, der die nationalen und internationalen Wettbewerbsbehörden noch zustimmen müssen, wurde ausgelöst, so die Pressemeldung, durch die zunehmende Globalisierung und Konzentration im Geschäftsbereich. Die Übernahme macht SIG nun zu einem der größten Anbieter von Verpackungsmaschinen für flüssige Nahrungsmittel.
Dach des SIG Konzerns ist die SIG Schweizerische Industrie-Gesellschaft Holding AG..

Wie Hans Zocher, GfK Panel Services Consumer Research und IRI/GfK Retail Services, Nürnberg, im Getränkemarkt Nr. 4, 2001, S. 238, schreibt, hat sich der Mineralwasserabsatz in Deutschland bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 100 l eingependelt. Der Markt bleibt aber trotzdem spannend, da es innerhalb des Marktes gravierende Entwicklungen und Verschiebungen gibt.
Die stagnierenden bzw. leicht rückgängigen Wasserabsätze führt Zocher neben dem Wetter in erster Linie auf folgende Faktoren zurück:
- Zunehmender Einsatz von Sprudler-Geräten;
- Positive Entwicklung der Fruchtschorlen von 57 Mio l im Jahre 1996 auf 264 Mio l (+30% im letzten Jahr) im Jahre 2000.
Der Verbraucher ist offensichtlich auf der Suche nach gesundem Geschmack mit möglichst wenig Kalorien.B.B.B..

Die zur BBH gehörende russische Brauerei Chelyabinskpivo wird im nächsten Jahr ein neues Sudhaus für 11 Sude/Tag für 800 hl Ausschlagwürze/Sud und eine zweite automatisierte Filterlinie mit einer Leistung von 500 hl/h installieren. Die Fa. Steinecker, Freising, wird diesen Auftrag ausführen. Sie hatte bereits das bestehende Sudhaus (12 Sude/Tag, 350 hl/Sud) modernisert. Die Vollautomatik des neuen Sudhauses (Botec-PC/N) liefert ebenfalls die Steinecker-Tochterfirma BC Automation.

Der Flaschenhersteller Rexam Petainer bringt zusammen mit Norsk Returbrett für den norwegischen Markt eine 1,25-l-PEN-Mehrwegflasche für Bier auf den Markt. Die neue Flasche ist von allen norwegischen Brauereien, die durch Norsk Returbrett dem norwegischen Mehrwegsystem angeschlossen sind, verwendbar. Nach Schätzungen der Experten könnte die neue Flasche auf einen Marktanteil von 15 - 20% kommen. Die Mindesthaltbarkeit wird mit fünf Monaten angegeben.

Der neue Web-Auftritt von www.usahops.org bietet eine weltweit nahezu einmalige Sammlung von Informationen zum Thema Hopfen. Der Besucher findet eine umfangreiche Linkliste zu den Themen "Hopfen und Bier", Statistiken, Informationen zu Hopfenkrankheiten und vieles mehr. Die Überarbeitung der Seite erfolgte unter dem Aspekt, eine umfassende Selbstdarstellung der Hopfenindustrie zu präsentieren und allen Interessierten Informationen aus einer Hand bieten zu können.

Das polnische Innenministerium hat nun den Kauf der Warschauer Brauerei Krolewskie durch die polnische Tochter der börsennotierten österreichischen Brau-Beteiligungs AG (BBAG) genehmigt. Damit ist die Brau Union Polska auf dem stark wachsenden polnischen Biermarkt mittlerweile bereits die Nummer 3. Neben Krolewskie verfügt die polnische BBAG-Tochter über je eine Brauerei in Van Pur (Südpolen) und in Kujawiak, im Nordwesten des Landes. In diesem Jahr sind für alle drei polnischen Brauereien Investitionen in Höhe von 12,9 Mio EUR vorgesehen. Des weiteren sollen die Vertriebsnetze der drei Brauereien aufeinander abgestimmt werden.

Anheuser-Busch gab bekannt, dass der Absatz seiner Biere auf dem US Markt im Jahr 2000 um 2,7% auf 115 Millionen hl geklettert ist. Patrick Stokes, der CEO von Anheuser-Busch, kommentierte die Absatzentwicklung mit den Worten, dass der Erfolg der "Bud Familie" zuzuschreiben sei. Einmal wieder hätte die Marke Bud Light ein beeindruckendes Ergebnis vorgelegt: ein zweistelliges Wachstum und das im neunten Jahr in Folge.

Die Türkei bietet mittelfristig gute Absatzperspektiven für Bier. Das Gesetz zur Beendigung des türkischen Alkoholmonopols von Januar 2000 eröffnet ausländischen Brauereien die Möglichkeit, an lokale Großhändler zu liefern oder ein eigenes Vertriebsnetz aufzubauen. Bislang liefen alle Auslandskäufe über den staatlichen Monopolbetrieb Tekel. Tekel verkaufte Importbier angeblich auf Grund von Lagerungsproblemen ausschließlich an große Hotels und Tourismusanlagen. Diese mussten jeweils wenigstens 1 000 Kartons einer Marke abnehmen und den Rechnungsbetrag einschließlich Steuern und Abgaben im voraus an Tekel überweisen. Im türkischen Einzelhandel sind - bis auf Schmuggelware - ausschließlich türkische Biere erhältlich. Genaue Angaben sind bislang aber noch nicht erhältlich. 3,00 Mio hl. 75 %..

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