Der Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der 22 größten Getränkehersteller im Vergleich der Jahre 2001, 2000 und 1999
(Brauereien, Brunnen-betriebe und Fruchtsaft-Hersteller mit einem Ausstoß über 3 Mio hl).
Schaut man sich die Tabelle der 22 größten Getränkehersteller (Bier, Mineralbrunnen und Fruchtsaft-Getränke) in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2001 im Vergleich zu den Jahren 2000 und 1999 an, so ist festzustellen, dass es sich überwiegend um Brauereibetriebe mit Brunnen und Fruchtsaft-Herstellern handelt.
Die Tabelle gibt einen Überblick über die Diversifikation im Bereich der Brauwirtschaft. Heute scheint man sich schon langsam wieder davon zu trennen (siehe Holsten: Verkauf der Firma Emig an Gerber). Position mit ca. An 2.
Es folgt an 4.
Laut einer Veröffentlichung des Institute for Brewing Studies setzte die Brewpub-Kette Rock Bottom in 2001 mehr Bier ab als alle anderen Brewpubs. Rock Bottom Restaurants, Inc. - zu der auch die Restaurants Brew Moons, Walnut Brewery und 3 ChopHouse and Breweries gehören - verkaufte 39 342 Barrel Bier (46 000 hl), was einer Steigerung von 13% gegenüber 2000 entspricht. Rock Bottom steigerte die Zahl seiner Brewpubs landesweit auf 31, nachdem man 4 Brew-Moon-Restaurants im Nordosten des Landes, ein Hops! Bistro and Brewery in Scottsdale, Arizona, und ein Cougan’s Brewery & Grill in Glendale, Arizona, übernommen hatte. Unter den größeren Ketten haben die Rock-Bottom-Brewpubs auch den höchsten Bierabsatz je Outlet. Durchschnittlich verkaufte jedes Brewpub 1269 Barrel Bier (1484 hl) in 2001.
Amerikaner sind übergewichtig, tragen karierte Hosen, ernähren sich von Softdrinks und Hamburgern, glauben, dass Berlin in Asien liegt und finden nichts dabei, als Gast bei anderen Leuten die Füße auf den Tisch zu legen. Alles nur Vorurteile? Keineswegs. Amerikaner sind so. Allen voran ihre Präsidenten.
Will man die Eigenheiten der Amerikaner verstehen, braucht man sich nur die öffentlichen Auftritte von Bill Clinton und George W. Bush in Erinnerung zu rufen.
Weit sind sie gekommen, die beiden Baby Boomer des Jahrgangs 1946. Seit 1993 stehen sie an der Spitze der USA. Mit Clinton und Bush präsidieren seit bald 10 Jahren zwei Vertreter der 68er Generation über dem "Volk der Freien und Tapferen", wie es in ihrer Nationalhymne heißt.
Ist der Ruf erst ruiniert......
Mit einem Absatzplus im ersten Halbjahr 2002 von 7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte sich der Absatz an alkoholfreien Getränken auch in diesem Jahr wieder steigern. Dies teilte die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg), Berlin, mit. Nach aktuellen Daten der GfK in Nürnberg konnten mit Ausnahme der Fruchtnektare alle Segmente deutlich zulegen. Die Erfrischungsgetränke steigerten in der ersten Jahreshälfte 2002 ihren Absatz um 10%, die Wässer legten 6% zu und die Fruchtsäfte und -nektare erzielten zusammen ein leichtes Absatzplus von 2%.
Bei den Verpackungen waren PET-Flaschen, insbesondere PET-Einweg, weiter im Aufwind. Der Absatz an Glasgebinden ging dagegen zurück. Andreas Stücke, Hauptgeschäftsführer der wafg..
Der russische Biermarkt ist im laufenden Kalenderjahr bereits um 25% gewachsen. Im Vorjahr legte der Markt um 20% zu. Experten äußerten die Einschätzung, dass der Biermarkt in Russland noch in den kommenden 2½ bis 3 Jahren expandieren wird. Der Umsatz 2001 dürfte bei 4,4 Mrd USD gelegen haben. Für 2002 wird mit 5,67 Mrd USD gerechnet, für 2003 mit ca. 5,2 Mrd USD und für 2005 mit ca. 5,3 Mrd USD.
Im Jahre 2001 betrug die Biersteuer 829 Mio EUR von insgesamt 446,2 Mrd EUR Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden. Die Branntweinsteuer machte 2,143 Mrd EUR aus, die Kaffeesteuer 1,039 Mrd EUR, die Schaumweinsteuer 457 Mio EUR. Die Getränkesteuer brachte es auf 2 Mio EUR.
Ungarns Bierverbrauch fiel im vergangenen Jahr auf 71 l pro Kopf (oder 7,2 Mio hl insgesamt) von 73 l pro Kopf (oder 7,3 Mio hl Gesamtausstoß) im Jahr davor. Als Grund für den Rückgang nannte der Verband Ungarischer Brauereien das milde Wetter und eine Änderung der Trinkgewohnheiten.
Nach einem Bericht von Canadean Ltd. hat der indische Biermarkt auch 2001 seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und ist um 5% gewachsen. Gleichzeitig hat sich die Konsolidierung der Braubranche beschleunigt. Die Marktführer United Breweries, Shaw Wallace, Monhan Meakin und Mysore Brewery investierten verstärkt in den Erwerb von Marken und in Lohnbrauaufträge. Diese Strategie wurde erforderlich, weil es für neue Kapazitäten keine Lizenzen mehr gibt.
Die drei in Venezuela aktiven Brauereien bauen ihre vorhandenen Produktionskapazitäten erneut aus. So will z.B. die Brauerei "Regional" 2002 etwa 205 Mio USD investieren, um ihr bisheriges Umsatzwachstum weiter fortzusetzen. In diesem Rahmen sollen für die Erweiterung der Kapazitäten in Cagua und Maracaibo ungefähr 150 Mio USD ausgegeben werden. Beabsichtigt ist, die Kapazität von jetzt 3,50 Mio hl auf 8,00 Mio hl pro Jahr zu erhöhen. Zusätzliche 15 Mio USD sind für den Ausbau des Vertriebsnetzes bestimmt. Die restlichen Beträge entfallen auf Werbung und Verkaufsförderung.
Die Investitionen sind schon allein deshalb erforderlich, weil der Marktführer "Polar" mit einem beträchtlichen Aufwand verloren gegangene Marktanteile zurück erobern will..
Argentiniens Getränkebranche ist seit der zweiten Jahreshälfte 2001 tief in die Krise gerutscht. Der Inlandsmarkt ist eingebrochen, die Exporte haben bisher einen geringen Anteil am Gesamtabsatz. Zudem macht die Verteuerung importierter Vorprodukte und der Verpackungen der Branche zu schaffen. Dennoch positionieren sich einige Investoren für die mittelfristig zu erwartende Erholung. Argentinische Unternehmen sind nach der drastischen Abwertung des argentinischen Peso billig zu erwerben. Vor allem die Weinkellereien haben gute Wachstumschancen. Im Zeitraum Januar bis Mai 2002 ist Argentiniens Produktion von Getränken nach Angaben des Nationalen Statistikinstituts Indec um 17,4% im Vorjahresvergleich abgesackt. Zudem fehlt es den Exporteuren an Finanzierungsmöglichkeiten..
Deutschland hat 2001 insgesamt 308 Mio l Dosenbier im Wert von 153 Mio EUR exportiert. Das entspricht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, einer Abnahme um ca. 51 Mio l bzw. 14,2% gegenüber 2000. Der Exporterlös nahm um 10 Mio EUR (6,1%) ab. Eingeführt wurden 217 Mio l Dosenbier im Wert von 106 Mio EUR und damit nur geringfügig mehr (0,6%) als 2000 (215 Mio l für 101 Mio EUR). Hauptabnehmer war im Jahr 2001 Spanien (69,4 Mio l), gefolgt von Frankreich (42,8 Mio l), Großbritannien (32,7 Mio l), Italien (28,0 Mio l) und den Niederlanden (20,6 Mio l). Größter Lieferant war Dänemark (104,2 Mio l), gefolgt von den Niederlanden (64,7 Mio l) und Belgien (39,7 Mio l). Insgesamt ging 2001 der Bierexport um 8,1% und der Import um 8,3% gegenüber dem Vorjahr zurück.
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