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Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes hat die Stiftung Warentest 32 deutsche Weizenbiere aus dem gesamten Bundesgebiet getestet. Bis auf eine Probe waren alle Biere völlig einwandfrei. Dies sei, so die Warentester, auf das Reinheitsgebot und die sorgfältige Arbeit der Braumeister zurückzuführen. Auch das Magazin "Ökotest" hatte bei einem Test von Pils-Bieren im Schnitt die Note "sehr gut" vergeben und deren konsum empfohlen.

Die nachfolgende Liste für die 9 größten Schwarzbierhersteller im Jahresvergleich 2001 zu 2000 zeigt, dass die aufgeführten Marken insgesamt eine Absatzsteigerung von 1,3% bei rückläufigem Gesamtbiermarkt erreichen konnten. Offenbar sind auch noch neue Marken auf den Markt gekommen, die aber noch unter der hier veröffentlichten Grenze von 10 000 hl liegen. Aus der Liste ist ferner zu ersehen, dass die führende Position nach wie vor die Köstritzer Schwarzbierbrauerei inne hat. Sie hat im Jahr 2001 eine Absatzsteigerung von ca. 17 000 hl erreicht. Die zweitgrößte Marke, König Ludwig von der Brauerei Schloss Kaltenberg, konnte ihren Absatz mit 110 000 hl stabilisieren. Diese Marke wird jetzt auch von der Warsteiner Brauerei angeboten. ...

Die Museumsleitung des Freilandmuseums Neusath-Perschen, der Bayerische Brauerbund, der Verband mittelständischer Privatbrauereien und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband haben gemeinsam ein Forum für oberpfälzer Brauereien organisiert, das dem Wunsch der Verbraucher nach Regionalität (siehe auch Getränkemarkt 6/2002, S. 258) auf interessante und unterhaltsame Weise entgegenkam. 16 Brauereien stellten sich am 22. und 23. Juni 2002 mit ihren Bier-Spezialitäten im Freilandmuseum vor, ihrer Herkunft nach auch der regionalen Gliederung des Museums folgend. Ausgeschenkt wurde im extra hergestellten Museumskrug. Ein Quiz mit von den Brauereien und Verbänden gestifteten Preisen am Ausgang motivierte die Besucher. Jahrhundert..

Wie Michael Horn in der jüngsten Scan Line, Information Resources GfK GmbH, Nürnberg, schreibt, macht die Warengruppe Biermischgetränke am Rande des Biermarktes Furore. Sie kommt mittlerweile auf einen Anteil am Biermarkt von 2,8%. Bei Fortschreibung der Dynamik des Marktes könnte dieser Wert bis zum Jahre 2006 auf 6% ansteigen. Lt. Horn liegt der Kannibalisierungseffekt mit Bier bei 30%. Hier ergeben sich also durchaus positive Perspektiven. Insgesamt sind im LEH und in den AM national im letzten Jahr 1,289 Mio hl (+17,4%) Biermischgetränke abgesetzt worden. Davon entfielen 33,3% (26,1%) auf Bier+Cola und 61,1% (68,1%) auf Radler. Vor allem die neuen Mischungen, in erster Linie Bier+Cola, und die neuen Markenauftritte brachten Musik in diesen Markt.

Deutlicher als erwartet stieg die deutsche Produktion von Verpackungsmaschinen im vergangenen Jahr um 8,9% auf 3,72 Mrd EUR. Mit einem Zuwachs von 16,5% hatten die Getränkeverpackungsmaschinen hieran einen wesentlichen Anteil. Bei einem Volumen von 1,05 Mrd EUR konnte in diesem Bereich erstmals wieder der Produktionswert aus dem Jahr 1995 übertroffen werden. Im Segment der Verpackungsmaschinen ohne solche für Getränke hat sich mit einem Plus von 6,2% das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahre fortgesetzt. Für das laufende Jahr rechnet der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen mit einem weiteren Produktionsanstieg.

In Großbritannien ist die Mehrweg-Kultur längst nicht so ausgeprägt wie in anderen europäischen Ländern. Das Land hat auch keine entsprechende Gesetzgebung. Eine neue Studie von Canadean zeigt, dass im Jahre 2001 in Großbritannien die Einweg-Kunststoffverpackungen, in erster Linie PET, über 50% der Füllungen ausgemacht haben. Die Mehrweggebinde aus Glas dagegen sind auf weniger als 2,5% gekommen. Der PET-Anteil ist im letzten Jahr auf Kosten von Glas um 10% gestiegen. Zur Zeit wird PET in Textilien recycelt. Allerdings kostet recyceltes PET ca. 15 Cent mehr pro Tonne als frisches Material.
Der einzige Bereich, in dem sich Glas behaupten konnte, ist der Biersektor. Dort wird PET immer noch nicht akzeptiert. Glas wird immer noch mit höherer Qualität und besserem Geschmack assoziiert..

Das Geschäftsklima der Brauereien hat sich im 2. Quartal 2002 weiter aufgehellt und kann als weitgehend befriedigend angesehen werden.

Biere
Die aktuelle Geschäftslage wurde im Mai und Juni zwar noch teilweise als schlecht beurteilt, die Geschäftsaussichten für die nächsten 6 Monate werden jedoch teilweise positiv beurteilt, d.h. die Firmen rechnen mit einer Verbesserung der Geschäftslage. Die Produktion nahm leicht zu, im Juni blieb sie weitgehend unverändert. Für die kommenden 3 Monate sind allerdings teilweise wieder Produktionsausweitungen geplant. Bei Auftragseingang und -bestand zeigten sich keine nennenswerten Veränderungen, die Auftragspolster wurden zuletzt - anders als im April und Mai - weitgehend als normal angesehen. Das 2. Für das 3..

The Coca-Cola Co, Atlanta, und die Danone SA, Paris, haben bestätigt, dass sie im Bereich Mineralwasser in den USA zusammenarbeiten wollen. Das US-Unternehmen werde für 51% an dem Joint Venture eine Zahlung in nicht genannter Höhe leisten. Zusätzlich trage Coca-Cola mit Marketing-, Vertriebs- und Managementleistungen zu der Partnerschaft bei. Danone bringe die Vermögenswerte des Mineralwasserbereichs in den USA ein. Dies schließe fünf Werke, die Verwendung der Marken Dannon und Sparkletts sowie die Eigentumsrechte an einigen anderen Marken ein. Die angekündigte Zusammenarbeit der Unternehmen ist nach den Worten des Danone-Vorstandsvorsitzenden (CEO) kein Auftakt zum Verkauf der Mineralwassersparte an Coca-Cola..

Herausgeber: Jeremy Browne and Eric Candy, Binsted Group, Alton/UK 2001, zahlreiche, durchweg vierfarbige Abbildungen, Preis 95 GBP plus Versand. Zu beziehen durch Binsted Publications Limited, Attwood House, Mansfield Park, Four Marks, Alton, Hampshire GU34 5PZ, Tel. +44 1420/56 89 00, Fax +44 1420/56 59 94, Internet www.binstedgroup.com.

"Die letzte Stufe im Herstellungsprozess ist entscheidend, ob der Wert eines Produktes erhalten, gesteigert oder zerstört wird. Die Verpackung als einer der wesentlichen Unterscheidungsmerkmale im Markt erfordert immer mehr Aufmerksamkeit und zwingt den Verpackungstechniker, um Wettbewerbsvorteile zu erreichen, immer mit neuesten Technologien zu arbeiten", so Alleen Peeter, Managing Director Global Supply UDV-Diageo, in seinem Vorwort zum Buch..

Die Sommergersten-Anbaufläche 2002 in Deutschland ist weiter leicht rückläufig und die Schätzungen gehen von einer Unterversorgung inländischer Sommerbraugerste zwischen 500 000 - 700 000 t aus, so Rudolf Eisemann in seinem Marktbericht. Importe aus Dänemark und Frankreich werden auch dieses Jahr wieder die Unterversorgung an Braugerste abdecken müssen. EU-weit wird mit einem Überschuss an Braugerste von fast 500 000 t gerechnet. Dies resultiert daraus, dass der Anbau von sechszeiliger Wintergerste mit Braueigenschaften ausgedehnt wurde und teilweise Sommergerstenmalz durch Wintergerstenmalz substituiert wird. Die Frage nach vergleichbarer Qualität bleibt allerdings offen.

Sidel will sich auf seine Kernkompetenz konzentrieren und eine integrierte Organisation schaffen. Mit dieser grundlegenden Umgestaltung soll der Kunde ein Komplettangebot im Bereich der Verpackung von flüssigen Nahrungsmitteln erhalten.
Gerard Stricher, seit November 2001 CEO von Sidel, gab der Gruppe den nötigen Impuls, indem er die strategische Entscheidung traf, "alle unsere Energien auf unsere Kernkompetenz zu konzentrieren", so die Pressemeldung des Unternehmens zur interpack. Diese Hauptaktivität bestehe in Lösungen für die Verpackung von flüssigen Lebensmitteln und sei ausgehend vom Blasen der Flaschen nach und nach durch die Aktivitäten Abfüllen und Gebindeförderung ergänzt worden, um so ein Komplettangebot aufzubauen.
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