In der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Akzente" der Berufsgenossenschaft Nahrung und Gaststätten (http://www.bgn.de/Fachartikel/Akzente03_02/Zur_Klaerung/Klaerung.htm) geht Alfons Rossmann auf die Entwicklungstendenzen durch die Gesundheitsgefährdung durch Kieselgur ein. Wie den Lesern bekannt sein dürfte, steht eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch das Einatmen des kristallinen Feinstaubs bei der Filtration erneut in der Diskussion. In absehbarer Zeit, so Rossmann in seinem Artikel, sei eine verschärfte Einstufung durch den von staatlicher Seite eingesetzten Ausschuss für Gefahrstoffe vorgesehen. Außerdem sollten ab 2004 die nassen Filtrations-Rückstände als Sondermüll gelten. Rossmann beschreibt Alternativen zur Vermeidung des Einsatzes von Kieselgur..
Die Weinerzeugung in der EU war 2001 von einem starken Rückgang sowohl der Produktionsvolumen (-5,7%) als auch der realen Erzeugerpreise (-3,7%) betroffen, so das statistische Amt der EU, Eurostat.
Nach der erfolgreichen Etablierung in Dänemark und Norwegen entwickelt Rexam Petainer nun seine dritte PEN-Mehrwegflasche für Bier für die brasilianische Brauerei Cervejaria Paraense S.A. Die 0,41-l-Flasche soll Champagnerflaschenform haben.
Der russische Biermarkt ist im laufenden Kalenderjahr bereits um 25% gewachsen. Im Vorjahr legte der Markt um 20% zu. Experten äußerten die Einschätzung, dass der Biermarkt in Russland noch in den kommenden zweieinhalb bis drei Jahren expandieren wird. Der Umsatz 2001 dürfte bei 4,4 Mrd USD gelegen haben. In diesem Jahr soll Bier für 5,67 Mrd USD hergestellt werden. 2003 könnte diese Zahl knapp 5,2 Mrd USD und 2005 etwa 5,3 Mrd USD betragen.
Die Philip-Morris-Tochter Miller Brewing Co. wird sich mit der South African Breweries PLC (SAB), London, zu der nach Aussage des Philip-Morris-CEO zweitgrößten Brauereigesellschaft zusammenschließen.
Damit würde das neue unter dem Namen SAB Miller PLC firmierende Unternehmen mit einem Marktanteil von rund 8% direkt hinter Anheuser-Busch Cos Inc aus den USA rangieren. Der US-Nahrungsmittel- und Tabakkonzern Philip Morris Cos Inc, New York, bezifferte den Wert der Transaktion am Donnerstag auf rund 5,6 Mrd USD. Darin enthalten sind auch Schulden von Miller Brewing von 2 Mrd USD. Den Restbetrag begleicht die südafrikanische Brauerei in Aktien, so dass Philip Morris einen Anteil von 36,03% im Wert von rund 3,6 Mrd USD an SAB Miller halten wird.
Lt..
Mit fast 17,9 Mio hl lag die Erzeugung von Bier in der Tschechischen Republik 2001 nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Beinahe 1,86 Mio hl Bier konnten im Ausland abgesetzt werden (+17%). Die Branche ist durch 50 Industrie- und 21 Restaurantbrauereien vertreten. Für den Export produzierten im vergangenen Jahr 40 tschechische Brauereien. Dennoch entfielen etwa drei Viertel sämtlicher Ausfuhren auf die Unternehmen Plzensky Prazdroj, Budejovicky Budvar und Staropramen.
Die Cascade Brewery brachte kürzlich Australiens frischestes Bier auf den Markt: "Cascade First Harvest Ale 2002", eingebraut mit grünen Hopfendolden vom ersten Erntetag sowie mit Malz aus der neuen Gerstenernte. Eine ähnliche Idee war vor einigen Jahren in Deutschland schon von Gerd Borgers, Marktoberdorf, mit großem werblichen Aufwand realisiert, aber nie wiederholt worden.
Zu diesem Beitrag, erschienen in der Brauwelt Nr. 17, Seite 592, 2002, erhielt die Brauwelt-Redaktion folgenden Leserbrief
"Sehr geehrter Herr Dr. Heyse,
ihrem Leitartikel in der Brauwelt vom 25. April 2002 geben Sie die Überschrift 'Gemeinsam schlagkräftiger werden‘. Sie beschreiben und kommentieren ein Gespräch, das der Verband mittelständischer Privatbrauereien in Bayern und der bayerische Brauerbund mit dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Erwin Huber, gemeinsam geführt haben. Gemeinsame Gespräche sind immer dann gut, wenn sie für die Klientel, deren Verantwortung man trägt, gute Lösungen hervorbringen.
Leider eignet sich aber das Thema Verpackungsverordnung, das u.a. Jannick Inselkammer mit der Tucher Brauerei gegen das Dosenpfand klagt....
Fritz Gutmann, Chef der gleichnamigen Brauerei in Titting, sandte seinen, in dieser Ausgabe der Brauwelt auf Seite 948 veröffentlichten Leserbrief, vorab an diverse Brauereien und bat diese um Rückantwort per Fax, ob sie seine Auffassung, "die Verbandsspitzen zu weiteren Verhandlungen" auffordern zu müssen, teilen. Hierauf antwortete das Präsidium des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Bayern e.V. mit nachfolgend abgedrucktem offenen Brief vom 20. Juni 2002:
"Sehr geehrter Herr Gutmann,
wir wurden über Ihren Aufruf an unsere Mitglieder, sich zu der von Ihnen vertretenen Auffassung 'die Verbandsspitzen zu weiteren Verhandlungen aufzufordern' zu äußern, informiert.
Wir halten Ihre o.g. zu. Unter den klagenden Brauereien befindet sich auch Dr....
Die Interbrew SA, Leuwen, hat mit der türkischen Brauereigruppe Efes ein Produktions- und Vertriebsabkommen für die Marke Beck’s in der Türkei und Zypern geschlossen. Wie Interbrew mitteilte, ist dies der erste Lizenzvertrag der Interbrew-Gruppe für den türkischen Markt. Interbrew dehnt damit seine langjährige Beziehung zur Efes-Gruppe über das bestehende rumänische Joint Venture nun auf die Republik Türkei und Nordzypern aus. Allerdings müsse die türkische Wettbewerbsbehörde noch zustimmen, hieß es weiter.
Man wundert sich schon, dass die meisten thailändischen Bierliebhaber den Mund voller weißer Perlen haben, wo doch die Bittere der Marke Singha ausreichen müsste, dass ihnen die Backenzähne wie Sektkorken aus der Flasche fahren. Wie dem auch sei, das Bier ist eine echte Spezialität und damit ein ideales Objekt der Begierde für Interbrew. Im März begannen die Verhandlungen zwischen Interbrew und dem thailändischen Brauer Boonrawd mit dem Ziel der Gründung eines Joint Ventures. Interbrew ist bereits auf dem Markt präsent via Beck’s und deren Engagement bei der Marke Kloster. Boonrawd braut die Marken Singha und Leo.
Trotz der Asienkrise 1997/98, wuchs der Markt seit 1995 um durchschnittlich 13%. Schätzungen für 2002 gehen von einer Steigerung auf 50 Mrd Baht aus oder 1,14 Mrd USD..
Auf dem Oktoberfest - wo sonst - stieß man im vergangenen Jahr wiederholt auf Besucher, die trugen ein T-Shirt mit der Aufschrift: "If you want to make love to me, don’t talk. Just smile." Eine Mass Bier später war es wahrscheinlich egal, wer zuerst lächelte und ob irgendwas gesprochen wurde. Wenn man nur auf ein Techtelmechtel aus ist, sollte man es sich ersparen, die Reihenfolge der Ereignisse nachzuvollziehen. Da könnten die Einschätzungen weit auseinander liegen. Manchmal drängt sich einem der Eindruck auf, dass das Business das Leben imitiert. Siehe die unbestätigten Spekulationen über die Fusion zwischen South African Breweries (SAB) und Miller Brewing Co. 14% auf rund 10% verringern. So der Analyst Stuart Price von der WestLB Panmure, London. Warten wir’s ab. Und lächeln!.
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