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Den Werkstoff PEN für Mehrwegkunststoffflaschen beschrieb Dr. Robert Rupprecht, BP, Sunbury/UK, anlässlich des zweiten PETnology Forum in Hamburg. PEN wird von Rexam in mehreren Anwendungen (s.u.) für Bier eingesetzt. Temperaturbeständigkeit, gute Barriereeigenschaften und UV-Schutz sind die wesentlichen Vorteile gegenüber PET. PEN eignet sich auf Grund seines deutlich höheren Materialpreises jedoch nur im Mehrweg-Einsatz. Nach Rupprechts Berechnungen werden weltweit etwa 500 Mio hl in Mehrweg-Gebinde abgefüllt, sodass sich für den Einsatz von PEN ein interessantes Marktvolumen darstellt. Weltweit gibt es nur eine kommerzielle Produktionsstätte (von BP) mit 30 000 t/Jahr Produktionskapazität. In einer weiteren Rechnung verglich er PEN mit einer Multilayer-Einweg-PET für Bier.
Dr.a. J.

Die Bundesregierung sieht den Weg frei für das Pflichtpfand auf Dosen und Einwegflaschen für Bier und Mineralwasser. Getränkehändler scheiterten am 27. Juni 2002 mit dem Versuch, das Dosenpfand durch das Bundesverfassungsgericht (BVG) stoppen zu lassen. Mit der Nicht-Annahme der Klage durch die Karlsruher Richter (1 BvR 575/02) stehe der Einführung des Pfands am 1. Januar 2003 nichts mehr im Wege, sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Der Handel kritisierte das Pfand erneut als ökologisch sinnlos und als Belastung für die Geschäfte. Die Richter in Karlsruhe nahmen die Klage von zehn Getränkeunternehmen und Einzelhandelsgesellschaften nicht zur Entscheidung an, da die Beschwerdeführer nicht den gängigen Rechtsweg beschritten hätten..

Die Bundesliga ist gelaufen, die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Was viele deutsche Fans dabei besonders freut: Dank der Leistung der Teams Irland und Portugal ist Holland, unser ewiger Rivale, nicht dabei. Darauf sollen jetzt alle mit dem Dr. Max Oranjesaft, dem Trendbier von Nordbräu, anstoßen. Zu erkennen ist der Dr. Max Oranjesaft im Getränkehandel an der typischen Dr.-Max-Gold-Flasche und der orangefarbigen Halskrause und dem Schriftzug "Ihr seid nicht dabei". In der Flasche steckt Dr. Max Gold: Es wird sanfter als ein Pils und prägnanter als ein Helles beschrieben.

Die Mitglieder der Deutschen Brau-Kooperation entwickeln gerade eine neue EDV-Lösung zur gemeinsamen Nutzung. Dazu haben acht Brauereien die Brau-NEK (Neue EDV-Konzepte) gegründet. Ziel ist es, gemeinsam mit den EDV-Partnern basierend auf Standard-Software zu einer branchenspezifischen Lösung zu kommen. Weiter ist angedacht, entweder ein eigenes Rechenzentrum zu betreiben oder aber gemeinsam mit den EDV-Partnern ein ASP-Modell (Application Service Providing) zu realisieren. Es wurde bereits zusammen mit der Unternehmensberatung Alexander Ellberg (AEUB) ein über 300 Seiten starkes Pflichtenheft erstellt. Mit fünf potenziellen Lösungsanbietern werden zur Zeit konkrete Verhandlungen geführt..

Früher als im Vorjahr konnte die Sommergerste meist unter günstigen Voraussetzungen rechtzeitig ausgesät werden. In einigen Gebieten wurde schon im Januar/Februar bei frühlingshaften Temperaturen begonnen. Die Arbeiten wurden dann allerdings durch starke Niederschläge und kalte Temperaturen wieder unterbrochen. Die Hauptaussaatzeit in den wichtigsten Braugerstenanbaugebieten Europas war dann Mitte März - Anfang April. Nur Finnland 0%, Schweden 60% und Schottland 75% sind wie immer etwas später dran, während sonst überall die Aussaat per 8. April nahezu beendet ist.
Die Bodenbeschaffenheit wird wegen der guten Wasserversorgung günstig beurteilt, allerdings wird wegen fehlender Niederschläge seit Ende März in einigen Regionen bereits wieder über Trockenheit geklagt..

In der Privat-Brauerei Hohenfelde, Langenberg, wurde ein neues Kesselhaus errichtet und das bestehende Sudhaus teilerneuert und voll automatisiert. Die Brauerei setzt damit weiter auf ein kontinuierliches Investitionsprogramm zur schrittweisen Modernisierung der technischen Einrichtungen.

Gegenwärtig stehen die Brauereien weltweit am Beginn der Markteinführung der Kunststoffflaschen für Bier, so Dipl.-Ing. Axel Theine, KHS Maschinen- und Anlagenbau AG, Dortmund, zu Beginn seines Vortrages auf der VLB-Frühjahrstagung 2002 in Dortmund. Für die aktuelle Auswahl des Abfüllsystems bei Neuinvestitionen fällt den Verantwortlichen die Entscheidung, ob noch Glas oder schon Kunststoff deshalb nicht leicht.
Das bei Bier am häufigsten angewandte Füllverfahren mit mehrfachem Vorevakuieren und CO2-Spülung ist bei Kunststoffflaschen nicht anwendbar. Bei einem Unterdruck von 200 bis 300 mbar knicken diese Flaschen ein oder implodieren gänzlich. Es ist schon jetzt absehbar, dass bei weiteren Materialeinsparungen insbesondere bei Einwegflaschen die Vakuumfestigkeit noch weiter abnimmt...

Geringere Glasgewichte bedeuten einen geringeren Verbrauch an Rohstoffen und Energie sowie eine erhebliche Reduzierung von Kosten für Abfüller, Handel und Verbraucher. Die Reduzierung des Gewichts ist daher ein zentrales Element bei der Entwicklung und Produktion von Glasbehältern und gehört zu den wichtigsten Zielen der Behälterglasindustrie. Dank dem technischen Fortschritt ist es gelungen, Glasbehälter immer leichter zu machen: Betrug das Durchschnittsgewicht von Getränkeflaschen im Jahr 1955 noch 531 g, so bringen sie heute gerade einmal 297 g auf die Waage - das bedeutet eine Reduzierung um ganze 44%. "Tabelle"

Die Broschüre "Wirtschaftliche Maßnahmen und Technologien zur Wassereinsparung in der Lebensmittelindustrie: Getränkeherstellung, Milch- und Fleischverarbeitung" bietet eine Technikübersicht über die Verfahren zur Aufbereitung und Behandlung von Prozesswasser. Nachfolgend wird dieser Teil auszugsweise widergegeben. Die Maßnahmen und Vorgehensweise für die Abwasseraufbereitung sind immer auf den Einzelfall abgestimmt. Sie hängen ab von - Zusammensetzung und Höhe der Fracht; - Gleichmäßigkeit von Fracht und Volumenstrom - dem gewünschten Aufbereitungsziel - Indirekteinleitung - Direkteinleitung - Wiederverwendung als Betriebswasser (vorzugsweise mit Trinkwasserqualität) auszuwählen und aufeinander abzustimmen sind. ...

Der 9. Dresdner Brauertag am 19. 4. 2002 hatte die Flaschenreinigung zu einem Schwerpunkt der Tagung gewählt und mehrere Referenten behandelten aus ihrer Sicht dieses Thema. Dr.-Ing. Hartmut Evers, Leiter des Maschinentechnischen Abteilung der VLB, betrachtete den mechanischen und hygienischen Aspekt der Flaschenreinigung, während im Anschluss Dr. Alfons Ahrens, Leiter der Wassertechnischen Abteilung der VLB, über Untersuchungen zum Wasser- und Laugenrecycling informierte. Dipl.-Bw. Hans-Peter Jungmann, Korn Wassertechnik GmbH, Hamburg, sprach im diesem Tagungskomplex über die Reduzierung des Chemikalieneinsatzes bei der Flaschenreinigung.
Reinigung heißt im Falle der überwiegend eingesetzten Mehrwegflaschen in der Getränkeindustrie, ihre Verwendungsfähigkeit wieder herzustellen, d.h..

Anlässlich des 35. Technologischen Seminars in Weihenstephan berichtete Prof. Dr. Heinz Miedaner, Staatliche Brautechnische Prüf- und Versuchsanstalt, Weihenstephan, über die Möglichkeiten und Grenzen auf diesem Gebiet.
High Gravity Brewing (HGB) - das Brauen mit hoher Stammwürze - wurde vor ca. 30 Jahren in den USA erdacht, um die Kapazität bestehender Anlagen zu erhöhen. Heute ist HGB weltweiter Standard und nach der derzeitigen gesetzlichen Lage auch in Deutschland erlaubt.
Prinzipiell wird beim HGB eine möglichst starke Würze hergestellt und diese entweder bei der Würzekühlung oder bei der Filtration (= klassisches HGB) rückverdünnt.
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Werden dunkle Biere - entgegen der in Bayern geltenden Verkehrsauffassung - ausschließlich aus hellem Malz bzw. einem entsprechend zu geringen Anteil an dunklem Malz hergestellt, muss die Abweichung von der Verkehrsauffassung gemäß § 17 Abs. 1 Ziff. 2 Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMBG) kenntlich gemacht werden.
Bislang erfolgte die Kenntlichmachung bei den o.g. Bieren im Rahmen der Etikettierung in der Regel durch den Zusatz "hergestellt aus hellem Malz".
Auf Grund neuerer EU-Rechtsprechung besteht in Übereinstimmung mit den Lebensmittelüberwachungsbehörden in Bayern zukünftig auch die Möglichkeit, die Kenntlichmachung innerhalb des Zutatenverzeichnisses vorzunehmen. "Farbebier" die Bezeichnungen "Rostmalz" bzw. "Rostmalzbier" getreten sind.B.

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