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Der Mehrweganteil aller Getränke ist im ersten Quartal 2002 nach vorläufigen unabhängigen Marktforschungserhebungen bundesweit auf unter 60% gesunken. Wie der Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien mitteilt, werden die endgültigen Detailzahlen in der nächsten Woche vorgelegt. Dieser Rückgang übertreffe die Befürchtungen des Verbandes und stelle ein Absinken der Mehrweganteile in bisher unbekannter Dynamik dar.

Beim Abfüllen karbonisierter Getränke in Glasflaschen ist hinsichtlich der Gasdurchlässigkeit von Flaschenverschlüssen vor allem das Kohlendioxid von Interesse, bei sauerstoffempfindlichen Getränken, wie etwa Bier oder ACE-Getränke, stellt die Sauerstoffdurchlässigkeit die Restriktion dar. Folglich ist bei der Permeation durch Flaschenverschlüsse vornehmlich auf diese beiden Gase zu achten.

Beim Abfüllen karbonisierter Getränke in Glasflaschen ist hinsichtlich der Gasdurchlässigkeit von Flaschenverschlüssen vor allem das Kohlendioxid von Interesse, bei sauerstoffempfindlichen Getränken, wie etwa Bier oder ACE-Getränke, stellt die Sauerstoffdurchlässigkeit die Restriktion dar. Folglich ist bei der Permeation durch Flaschenverschlüsse vornehmlich auf diese beiden Gase zu achten....

Einen Erfahrungsbericht zur Einführung und dem praktischen Betrieb mit Verarbeitung von Kunststoffflaschen in der Bierabfüllung gab auf der VLB-Frühjahrstagung in Dortmund Dipl.-Ing. Olaf Rauschenbach, Holsten-Brauerei AG, Hamburg.
Innerhalb des Holsten-Konzerns wurde in der Feldschlößchen-Brauerei Braunschweig eine Fülllinie für Kunststoffflaschen eingerichtet. In der Planungsphase wurde intensiv überlegt, welche von den angebotenen PET-Flaschen eingesetzt werden. Flaschenqualitäten verschiedener Hersteller wurden getestet und hinsichtlich Qualitätssicherung der Biere über sechs Monate mit Glasflaschen verglichen.
Die Entscheidung fiel auf die Multilayer-Flasche von Schmalbach-Lubeca. für diese neuen Gebinde umgebaut.
Die Füllmaschine musste kaum verändert werden, d.h.a...

Die Verpackungsvielfalt bei den Getränken sowohl bei den Behältern als auch bei den Gebinden nimmt gegenwärtig enorm zu. Der Rückgang des Bierkonsums zwingt die Brauereien zu neuen Marketingstrategien, um im zunehmenden Wettbewerb bestehen zu können. Individualkästen, innovative Getränke und/oder ausgefallene Flaschenformen sollen neue insbesondere jugendliche Verbraucherkreise ansprechen und gewinnen.
Die Situation in vielen Abfüllbetrieben stellte Dipl.-Ing. Friedrich Sliva, Dortmunder Brau Union GmbH, sehr anschaulich auf der diesjährigen VLB-Frühjahrstagung in Dortmund vor. Die sehr aufwendig eingerichtete Kasten- und Flaschensortieranlage ist, so die Feststellung von Sliva, die einzig richtige Entscheidung des Unternehmens.
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Glasverpackungen finden sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens und sind auf nahezu allen Märkten präsent. Hersteller von Getränken und Lebensmitteln vertrauen genauso auf Glas wie Anbieter von Pharmazeutika und Kosmetik-Produkten. Mit 74% haben Getränkeverpackungen aus Glas nach wie vor den größten Anteil an der Gesamtproduktion, gefolgt von Konservengläsern (17%), Verpackungsgläsern (5%) und Pharma- bzw. Kosmetikverpackungen (je 2%). ...

Gute hygienische Bedingungen an den Abfüllanlagen sind bei der Abfüllung von Bier eine Grundvoraussetzung, insbeson-
dere dann, wenn keine anschließende thermische Behandlung des abgefüllten Bieres durch Pasteurisation stattfindet. Besonders anfällig gegenüber Sekundärinfektionen während der Abfüllung sind alkoholfreie und alkoholreduzierte Biere.
In der Bitburger Brauerei wird ein kontinuierliches Monitoring des Hygienezustandes der einzelnen Abfüllanlagen durchgeführt, erläuterte Dr.-Ing. Frank-Jürgen Methner von der Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH anlässlich der 89. Brau- und maschinentechnischen Arbeitstagung der VLB in Dortmund. Die neueste Anlage ist erst seit Ende 2001 in Betrieb und vom hygienischen Aspekt her optimiert.
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Über das Thema Wasser und Abwasser und mögliche Einsparpotenziale referierte anlässlich des Technologischen Seminars 2002 in Weihenstephan Armin Koller vom Lehrstuhl für Technologie der Brauerei II.

Der Frischwasserverbrauch in der Brauerei liegt derzeit abhängig von den betrieblichen Gegebenheiten bei unter 4 bis um 10 hl pro hl Bierproduktion.

Wirtschaftliche Aspekte
Das Kostensenkungspotenzial durch Wassersparen liegt auf der Hand. Unter den derzeit gültigen ökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland ergeben sich folgende Kosten:
- Frischwasserverbrauch: ca. 12 500 m³/a:
Kosteneinsparung/a: (z.B. 1,80 EUR/m³) ca. 22 000 EUR;
- Abwasser (ohne Starkverschmutzerzuschlag):
Kosteneinsparung/a: (z.B. 2 EUR/m³) ca.
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Die Würzekochung hat einen durchschnittlichen Anteil von 33 - 50% am Gesamtwärmebedarf in der Brauerei. Durch Maßnahmen wie Reduzierung der Gesamtverdampfung und Wärmerückgewinnung lassen sich große Energiemengen (ca. 55% Primärenergie) einsparen. Das ist Stand der Technik.

Die verschiedenen Kochsysteme, die unter Atmosphärendruck oder leichtem Überdruck betrieben werden inklusive der Wärmerückgewinnungsmaßnahmen, sind soweit technologisch ausgereift. Das Ergebnis dieser Konzepte spiegelt sich nach dem heutigen Stand in einer schonenden Kochung (koag. N, Schaum), in einem geringen DMS-Gehalt der Anstellwürze, einer geringen thermischen Belastung (TBZ) und einer weiteren Reduzierung der Gesamtverdampfung (Energieeinsparung) wider. 65 °C erfuhr (2). Seldeslachts u. Mit. 63 °C ab.B.

Die Geschmacksstabilität von Bier ist im Vergleich zur chemisch-physikalischen Haltbarkeit und mikrobiologischen Stabilität am schwersten zu gewährleisten. Die im Bier vorkommenden Aromastoffe sind sehr reaktionsfreudig und befinden sich in einem dynamischen Gleichgewicht, wodurch Geruch und Geschmack einer ständigen Veränderung unterliegen.

Es existieren bereits eine Reihe von Methoden zur Bestimmung der Geschmacksstabilität, wobei jedoch ein hoher apparativer Aufwand bzw. Instrumentalisierungsgrad des Labors zur Durchführung der Spezialanalytik notwendig ist (1, 2).
Mit der Messung des Absorptionsintegrals besteht die Möglichkeit einer raschen und preiswerten Vorausbestimmung der Geschmacksstabilität.
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Die Getränkeindustrie ist nach wie vor der beste Kunde der Zuckerproduzenten. 624 000 t Zucker verbrauchten die Getränkehersteller in der Kampagne 2000/01 zur Herstellung von Limonaden und Erfrischungsgetränken. Insgesamt wurden 2000/01 in Deutschland 2,3 Mio t Zucker an die Verarbeitungsindustrie abgesetzt, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 0,7%. Die privaten Haushalte dagegen reduzierten ihren Verbrauch um 1,1% auf 492 000 t. Allerdings stiegen sie nicht weiter auf Süßstoffe um. Die Zuckerersatzstoffe verloren mit 104 866 t Zuckeräquivalent 2,6% in der Menge.

Die Bundesbürger haben im vergangenen Jahr wieder deutlich häufiger die Korken knallen lassen. Der Absatz von Sekt- und Schaumwein aus deutscher Produktion stieg 2001 auf 285,5 Mio l. Dies waren 1,9 Mio l oder 0,7% mehr als im Jahr zuvor. Im Jahr 2000 hatten die 1409 Sektkellereien in Deutschland nach dem Millenniumsrausch mit einem Minus von 17% einen drastischen Einbruch erlebt. Werden auch ausländische Erzeugnisse wie Champagner oder Prosecco einbezogen, wurden in Deutschland im vergangenen Jahr 348,4 Mio l Schaumwein getrunken. Dies waren 2,6% oder 8,8 Mio l mehr als noch im Jahr 2000. Kein gutes Jahr war 2001 aber für die inländischen Hersteller von Obst- und Fruchtschaumweinen..

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