Der Einsatz moderner, leistungsfähiger Informations- und Kommunikationstechnologien ist mittlerweile zum Standard, um nicht zu sagen zum Alltag unserer Geschäftswelt, geworden. Man kann sicher auch ohne Übertreibung sagen, dass die unternehmens-, standort- und sogar länderübergreifende Kommunikation sowie der Austausch von Informationen und Daten mit Hilfe der modernen Technologien heute zentrale Voraussetzungen für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit eines jeden Unternehmens sind.
Das Oberlandesgericht Köln hat sich im Urteil vom 24. August 2001 - 6 U 59/01 - mit der Frage befasst, ob es wettbewerbsrechtlich zulässig ist, dass ein Getränkehändler die ihm von einer Brauerei in zulässiger Weise und bewusst nur mit dem Abfülldatum versehenen Bierfässer eigenmächtig mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum angegebenen Aufkleber versieht. Nach der Auffassung des Gerichts lag ein Verstoß gegen die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung vor; danach hat allein der Hersteller einer Fertigpackung und nicht auch der Händler die Pflicht und auch die Berechtigung, das Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben. Denn niemand anderes als der Hersteller einer Ware kennt alle für die Bestimmung des Zeitpunktes der Haltbarkeit erheblichen Daten..
Im Oktober 2000 veranstaltete die Münchner Paulaner-Brauerei Gruppe im Rahmen der Imega erstmals ein Gastronomieforum. Nun wurden zur Intergastra in Stuttgart am 19. Februar erneut Gastwirte eingeladen, das Motto der Referate lautete "Kommunikation, Kreativität und Kontinuität".
Die Fachjournalistin Dr. Eva Gesine Baur berichtete von ihren Erfahrungen in der deutschen Gastronomie, quasi als "Profi-Gast". Wie man Bier auch für Feinschmecker attraktiv präsentieren kann zeigten die Sommelière Laureen Koch, der Küchenchef des Inlokals "Dukatz" Uly Schroth sowie Dr. Peter Hellich, Technischer Leiter und Geschäftsführer der Paulaner-Gruppe. Zwei völlig unterschiedliche Ansätze und dennoch das gleiche Ziel: die absolute Zufriedenstellung der Gäste.
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"Getränke-Verkauf" über das Internet lautete die Überschrift über den letzten Abschnitt der 10. Bündner Runde, die vom 26. bis 30. Januar 2002 in Davos stattgefunden hat, veranstaltet von Rüdiger Ruoss in Kooperation mit der Fachzeitschrift "Getränkemarkt" aus dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg.
Vom Alphorn zum Internet
Als erster Referent ging Jean Jaques Schaffner, Basel, auf das Thema "E-Business: Phobie - Euphorie - Havarie" ein. Für Schaffner ist das Alphorn der Vorläufer des Internets. Um sich stundenlange Märsche zu sparen, hatten die Bewohner von Bergtälern zunächst ein Sprachrohr erfunden, aus dem dann das Alphorn entstand. Früher und heute sind die Menschen auf Kommunikation angewiesen, oder genereller ausgedrückt, auf den Austausch von Wissen.
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Uli Grundmann, Geschäftsführer Karlsberg-Verbund, Homburg, gab anlässlich der 10. Bündner Runde, die vom 26. bis 30. 1. 2001 in Davos stattgefunden hat, einen Einblick in die "Innovations-Werkstatt" seines Hauses, wo man heute schon das tut, "was andere erst morgen denken". Die Gesamtgruppe kommt lt. Grundmann auf einen Umsatz von 580 Mio EUR, der Bereich Bier auf 300 Mio EUR. Damit ist man im globalen Wettbewerb allenfalls ein Nischenanbieter, der sich durch schnelle Anpassung und hohe Innovationskraft im Markt behaupten muss. Dabei war die Karlsberg-Gruppe lt. Grundmann der Branche schon immer einen Schritt voraus: Einführung der Dose im Jahre 1951, Dose + Aufreißdeckel (1964), Convenience-Flasche mit Drehverschluss (1968), Riesendose (1968). B. MiXery und Desparados. 253 Mio DM. a. h.
Gemäß § 12 Gaststättengesetz kann der Betrieb eines erlaubnisbedürftigen Gaststättengewerbes aus besonderem Anlass unter erleichterten Voraussetzungen vorübergehend auf Widerruf gestattet werden. Wenn gegen die Gestattung auf die sich aus dem Gaststättenbetrieb ergebenden Umwelteinwirkungen hingewiesen wird, ist die Seltenheit des Anlasses und die sonstigen Umstände zu berücksichtigen. Dies gilt auch dann, wenn die Richtwerte der Freizeit-Richtlinie überschritten werden. Demgegenüber kann auf die Herkömmlichkeit der Veranstaltung abgestellt werden.
Diese Auffassung hat das Verwaltungsgericht Mainz im Beschluss vom 6.9.2001 - 6 L 829/01 MZ - vertreten. In dem konkreten Fall ging es um eine Veranstaltung, die in fünf Nächte hineinwirkte. Die Nachbarn mussten eventuell Lärm bis 2..
"Wer Functional Food isst, tut aktiv etwas für seine Gesundheit." Eine solche Einstellung der Verbraucher könnte eine Ursache für den Boom des Functional Food in den letzten Jahren sein. Erstmals legte Ende letzten Jahres das Marktforschungsunternehmen ACNielsen eine umfassende Datenbank zum Functional Food vor. Die Zahlen aus dem ACNielsen Handelspanel belegen: Functional Food ist nach wie vor ein wachsender Markt.
Rund 1,5 Prozent des gesamten Lebensmittelmarktes lassen sich laut ACNielsen dem Functional Food-Markt zuordnen. Zuwachsraten über 10 Prozent in den letzten Jahren zeigen die Dynamik dieses Marktes. Der Boom dürfte weiter anhalten, denn: "Produkte mit diesen added values für den Verbraucher schaffen neue Preis- und Gestaltungsspielräume für Hersteller und Handel", so Dr.g..
Nachfolgend soll dieses Segment des Biermarktes etwas transparenter dargestellt werden, da auf Grund des Biersteuergesetzes Biere mit einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% oder weniger (alkoholfreies Bier und Malzbier) nicht mehr Steuergegenstand und deshalb auch nicht mehr in der Biersteuerstatistik erfasst sind.
In den nachfolgenden Tabellen werden die Angaben für die jeweils größten Brauereien widergegeben, die auf eine direkte Befragung meinerseits ihre Absatzmeldungen für das Jahr 2001 mitgeteilt haben.
Der Gesamtausstoß für alkoholfreies Bier und Malzbier ist nach Schätzungen des Deutschen Brauerbundes von 3 861 527 hl im Jahr 2000 auf 3 646 663 im Jahr 2001 - also um 5,6% - zurückgegangen. Der Malztrunk hat wie im Vorjahr nochmals um ca. 10,0% verloren.
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Brauereien In den ersten drei Monaten von 2002 sank zwar die Zahl der Brauereien, die von einer schlechten Geschäftslage berichteten, doch überwogen weiterhin die negativen Stimmen. Der Bierausstoß war nach wie vor rückläufig. Vor allem das Auslandsgeschäft entwickelte sich unbefriedigend, wogegen sich der Inlandsabsatz im März wieder leicht belebte. Dabei konnten vereinzelt Preiserhöhungen durchgesetzt werden; in den nächsten Monaten beabsichtigt jedoch der Großteil der Brauereien, die Preise anzuheben. Der Bierausstoß wird sich nach den Plänen der Firmen im zweiten Quartal - in erster Linie wohl saisonbedingt - erhöhen. Vom Exportgeschäft werden wieder stärkere Impulse erwartet. Insgesamt rechnen die Brauereien für die kommenden sechs Monate mit einer Besserung der Geschäftslage. ...
Biela, eine wahre Perle der ecuadorianischen Bierindustrie hat es gewiss nicht nötig, sich vor den renommierten europäischen Brauereien zu verstecken, und das auch dank des "Domicilio", eines Vertriebskanales, der 20% des Marktes abdeckt.
Von allen Ländern Südamerikas ist Ecuador wahrscheinlich dasjenige, das in sich die meisten geografischen, ethischen und sozialen Unterschiede vereint - was jedoch das Bier angeht, so herrscht eine einhellige Zustimmung bereits seit den Zeiten, in denen das Bier das Leben der Europäer, die mit dem Aufbau der ecuadorianischen Wirtschaft beschäftigt waren, versüßte, und es sich die ersten Anteile an der lokalen Industrie eroberte. Es handelt sich hierbei jedoch um ein Detail, das in Ecuador nicht die geringste Besonderheit darstellt.
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Die Konzentration in der Bierbranche könnte weiter zunehmen, sollte die South African Breweries plc (SAB) die Nummer drei am Weltmarkt, Miller Brewing Co, übernehmen. In der Branche gingen am Mittwoch Meldungen um, wonach die SAB für die Tochter von Philip Morris Cos knapp 2 Mrd USD in bar zahlen wolle. Weitere 3 Mrd USD sollen dem US-Unternehmen auf andere Weise zufließen. So soll SAB u.a. Schulden von 2 Mrd USD vom Konzern übernehmen, die dieser zur Bereinigung seiner Bilanz auf die Tochter übertragen würde. Philip Morris wäre nach Vollzug der Transaktion mit 25% an der südafrikanischen Brauerei beteiligt. Der US-Nahrungsmittelkonzern ist mit seiner Tochter bereits seit geraumer Zeit erfolglos "auf Brautschau"..
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